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Entwicklungspsychologie (Fach) / Modell der Optimierung der primären & sekundären Kontrolle (Lektion)

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  • primäre Kontrolle selektiv: ich investiere Dinge, die in mir liegen (Zeit, Fähigkeiten) kompensatorisch: ich investiere Dinge, die außerhalb von mir liegen (Hilfe von Freunden, Hilfsmittel Brille) --> wird mit zunehmendem Alter schwierig: biologische Faktoren (Schlecht hören) & sozio-strukturelle einschränkungen (es gibt Ziele, für die man irgendwann als zu alt wahrgenommen wird)
  • sekundäre Kontrolle selektiv: Veränderung des Wertes des Ziels (Ziel aufwerten, oder andere Ziele abwerten) kompensatorisch: Zielablösung
  • Zentrale Fkt primärer Kontrolle Umwelt aktiv gemäß eigenen Wünschen und Zielen gestalten Optimierung von Entwicklungsverläufen
  • Zentrale Fkt sekundärer Kontrolle Aufrechterhaltung von FunktionsbereichenMinimierung von VerlustenSteigerung primärer Kontrolle
  • primäre Kontrolle wird mit zunehmendem Alter schwieriger Gründe biologische FaktorenSozio-strukturelle EinschränkungenZunahme sekundärer Kontrolle
  • Kompensatorische sekundäre Kontrolle funktioniert nichts von den Schritten davor, kommt es zur Zielablösung Erhält das Selbstwertgefühl und die Kontrollüberzeugung nach Misserfolg
  • Kontrollstrategien und gesundheitliche Stressoren Primäre gesundheitliche Kontrollstrategien wirken präventiv für depressive Symptomatik Depressive Symptomatik reduziert den Einsatz primärer gesundheitlicher Kontrollstrategien wenige akute Gesundheitsprobleme kann man unabhängig von den Kontrollstrategien haben - jedoch viele depressive Symptome stehen für wenige primäre Kontrollstrategien
  • im Erwachsenenalter: Anpassen von Kontrollorientierung an Gelegenheitsstrukturen gute Gelegenheiten -> primäre Kontrolle schlechte Gelegenheiten -> sekundäre Kontrolle generell: primär & sekeundär nehmen mit dem Alter erstmal zu - ab gewissen Alter nimmt primäre ab und sekundäre als Ersatzstrategie zu
  • Kontrollüberzeugung Überzeugung, dass man sich auf eine Art & Weise verhalten kann, so dass Gewinne maximiert & Verluste minimiert werden selbsterfüllender Charakter, unabhängig davon, ob sie objektiv wahr sind aktiviert Handlungsressourcen, da man durch seine Überzeugung etwas ändern zu können, mehr Engagement zeigt
  • Modell der Optimierung der primären & sekundären Kontrolle OPS Optimierung = Auswahl von Zielen SOK Modell ist Grundlage - jedoch Optimierung -> Auswahl von Zielen erst selektive dann kompensatorische primäre Kontrolle - falls dies nicht gelingt: selektiv & dann kompensatorische sekundäre Kontrolle
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  • selektive primäre Kontrolle Investition von internen Ressourcen Zeit, Fähigkeiten
  • kompensatorische primäre Kontrolle Investition von externen Ressourcen Hilfe von Freunden, Brille
  • Modell in Bezug auf Entwicklung-Deadlines - Menopause bis kurz vor Deadline steigen primäre und selektiv sekundäre enorm an - sinken nach Deadline nie auf 0, weil man es schwer akzeptieren kann anschließend kompensatorische sekundäre Kontrolle - aber auch schon kurz davor, da man weiß was kommt
  • Trennungsstudie junge & alte im Vergleich mit Ziele (Partnerschaftsbezogen oder Entwicklung) jüngere mehr primäre Kontrollstrategien, da der Partnermarkt noch größer ist - führt zu postiven Affekten bei alten sekundär - führt zu positivem Affekt ABER beide mehr primär als sekundär