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Entwicklungspsychologie (Fach) / SOK (Lektion)
VL 10
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- Handlungstheoretische Modelle erfolgreicher Entwicklungsregulation Grundannahmen Aktive Handlung des IndividuumsAnwendung von Regulationsprozessen Ziel: (Subjektiv) erfolgreiche Entwicklung durch eigene Beeinflussung => Wie reguliert eine Person ihre Entwicklung, wie gestaltetsie diese aktiv, um diese (subjektiv) maximalerfolgreich zu gestalten?
- SOK-Modell Ursprünglich von Baltes & Baltes (1990) als allgemeines Modell der Entwicklungsregulation entwickelt Hintergrund: Lebensspannentheoretische Annahmen:Gewinne, Stabilität und Verluste in jedem Alter-Menschen gestalten aktiv ihr Leben-Annahme: Durch die erfolgreiche Orchestrierung/Koordination von drei Anpassungsprozessen ist es möglich, ein relativ stabiles Funktionsniveau, ein positives Selbstbild und ein hohes subjektives Wohlbefinden aufrecht zu erhalten Ziel: Erfolg = Maximierung von Gewinnen, Minimierung von Verlusten
- Selektion SOK Eingrenzung des Raumes möglicher Alternativen Elektive Selektion - unter normalen Bedingungen "Jobwahl" Verlustbasierte Selektion - ist nicht mehr alles möglich -> Ziele werden angepasst
- Optimierung SOK Erwerb und Verbesserung von Mitteln zum Erreichen eines Ziels -> Fähigkeiten Fertigkeiten, Zeit, Hilfsmittel
- Kompensation SOK Erwerb und Einsatz von Mitteln um Einschränkungen, Verlusten entgegenzuwirken kommt zum Einsatz, wenn Verluste auf mich zukommen -> zB Hilfe suchen bei anderen Personen oder ich kauf mir eine Brille
- Wohlbefindens Paradox Trotz Verlusten in vielen Lebensbereichen bleibt dasmittlere Wohlbefinden bis ins höhere Erwachsenenalter relativ stabil (z.T. sogarhöher bei älteren als bei jüngeren Erwachsenen)
- Hintergedanke zur positiven Entwicklungsregulation Wie gelingt eine erfolgreiche Anpassung, an sich verändernde Lebensumstände? Und eine sich verändernde Gewinn-Verlusrt-Bilanz über das Erwachsenenalter? Wenn die Lebensumstände durch neue Entwicklungen bedroht sind - wie schafft man es sich anzupassen?
- Wie entsteht das Wohlbefinden-Paradoxon? Modell der Selektion, Optimierung und Kompensation -SOK Modell der primären & sekundären Kontrolle Modell des assimilativen & akkomodativen Copings -------------------- untersuchen das
- SOK handlungstheoretisch formuliert Prozesses des Setzens, Verfolgens & Aufrechterhaltens persönlicher Ziele S: konzentriert begrenzte Ressourcen auf Auswahl von Zielen O: Entwicklung umfasst Gewinne & Verluste K: Prozesses der Aufrechterhaltung angesichts von Verlusten
- 2 Hypothesen, wie sich der Einsatz der SOK-Strategien im Alter ändert 1 Die Präferenz von SOK gegenüber alternativen Strategien der Lebensgestaltung sollte steigen, da.... Der Bedarf an SOK mit dem Alter steigt die Expertise in SOK mit dem Alter wächst
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- 2 Hypothesen, wie sich der Einsatz der SOK-Strategien im Alter ändert 2 Die Präferenz für SOK gegebüber alternativen Strategien sollte SINKEN, da.... der Einsatz von SOK Ressourcen benötigt, die im höheren Alter abnehmen
- 2 Hypothesen, wie sich der Einsatz der SOK-Strategien im Alter ändert Auswertung bis auf elektive SElektion macht alles einen KNick nach unten -> im mittleren ERwachsenenalter verwendet man die meisten SOK-Strategien Mischung aus Hypothese 1 & 2 stimmt - da die Gründe alle greifen ist es die Mitte :)
- Wie gelingt es mir, mit beschränkter Ressourcen multiple Ziele zu verfolgen? kohärente - zusammenpassend nicht-konfligierende Ziele - nicht im Konflikt miteinander wählen
- Zusammenfassung der Untersuchungen zur Beziehung von Zielen Selektion ist wichtig ältere Erwachsene haben wenig konfligierende und mehr kohärente Ziele als junge Erwachsene Zielkonflikt sagt negativen & positiven Affekt vorraus geringerer Zielkonflikt ist mit ein Grund für höheres Wohlbefinden im Alltag älterer Erwachsener Zielkohärenz ist mit höherem Engegament (Optimierung) bei Zielverfolgung verbunden