Wirtschaftsinformatik HWR Frau Goyal (Fach) / Kontrollfragen Netzwerke, Datenschutz und Datensicherheit (Lektion)

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Kontrollfragen Netzwerke, Datenschutz und Datensicherheit

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  • 1. Erläutern Sie den grundlegenden Aufbau einer HTML-Datei! Angabe der Versoin, Head mit Title und Metadaten Body mit den Inhalten und Links Alle Bereiche werden durch Tags abgegrenzt.
  • 2. Was sind Metadaten in einer HTML-Datei und wo werden diese eingetragen? Metadaten sind Daten über die HTML-Datei wie Autor, Schlüsselwort usw. . Diese stehen im Head  
  • 3. Erläutern Sie die Methode der Lauflängencodierung zur verlustfreien Kompression von Dateien! Gleiche Farbwerte einer Rastergrafik, die hintereinander angeordnet sind,  werden codiert. Der Farbwert wird nur einmal gespeichert. Zusätzlich wird die Anzahl der aufeinanderfolgenden Pixel gespeichert.
  • 4. Erläutern Sie das Prinzip der Farbpalette bei der Kompression von Bilddateien. Ist diese Methode verlustbehaftet? Begründen Sie Ihre Antwort! Das Bild wird auf Farbwerte analysiert. Die wichtigsten 120 Farbwerte werden kodiert. Farben,  die wenig vorkommen , werden weggelassen. Der Farbcode für jedes Pixel wird gespeichert. Die Methode ist verlustbehaftet, da Farbwerte falsch dargestellt werden.
  • 5. Welche Angaben enthält ein Ethernetframe? Präambel, Ethernetadresse des Empfängers und des Senders, Datenteil von 1500 Byte und Prüfsumme am Schluss
  • 6. Welches Problem tritt auf, wenn zwei Rechner gleichzeitig mit ihrer Ethernetkarte senden? Wie wird das Problem gelöst? Wenn zwei Rechner zur gleichen Zeit senden, kommt es zu Kollisionen und damit versteht keiner mehr etwas. Beide Rechner warten eine zufällig gewählte Zeitspanne und senden nochmal. Die Wahrscheinlichkeit, dass wieder beide zur gleichen Zeit senden ist gering.
  • 7. Wie ist eine Internet-Adresse (IPv4) aufgebaut? Wie viele Adressen gibt es? 4 Byte. Wird meist in 4 Dezimalzahlen von 0 bis 255 geschrieben, die mit Punkt getrennt werden 2 hoch 4mal 8
  • 8. Erläutern Sie den Begriff Dezentrales Netzwerk! In einem dezentralen Netzwerk sind alle Rechner gleich  (nicht aber gleich leistungsfähig) Jeder Rechner kennt nur die Maschinen in seiner Umgebung und leitet bei bekannter Adresse direkt weiter. Ist die Adresse nicht bekannt, wird die Nachricht an einen bestimmten Rechner weitergeleitet, der wahrscheinlich weiß, wie er das Paket zu behandeln hat .
  • 9. Was versteht man unter „Paketvermittlung“? Die Information wird in gleichgroße Teile geteilt und mit Absender, Empfänger und ggf. Nummer versehen. Die Pakete werden einzeln verschickt und auf dem Zielrechner wieder zusammengesetzt.
  • 10. Wodurch ist sichergestellt, dass IP-Pakete durch falsche (zyklische) Router-Konfiguration nicht endlos in einer Schleife kreisen? Zähler im IP-Paket wird bei jedem Routing um eins vermindert. Beim Wert 0 wird das Paket gelöscht.
  • 11. Die Anzahl der IP-Adressen (IPv4) ist begrenzt. Wie wird das Problem gelöst? Einführung eines neuen Standards (IPv6) mit größerem Adressraum
  • 12. Wie ist der Name einer Domain aufgebaut? Art der Seite z.B. www Domainname z.B. hwr-berlin Top Level Domain
  • 13. Aus welchen Programmteilen besteht eine Suchmaschine und welche Aufgaben haben diese Programmteile? Webrobot Webcrawler    - liest die Internetseiten und hangelt sich von einem Link zum anderen. Datenbank mit aufbereiteten Daten – Speichert die Seiten Query Processor – sortiert die gefundenen Seiten nach der Relevanz
  • 14. Wie kann man vermeiden, dass man in der Suchmaschine eingetragen wird? Eintrag im Meta-Tag der HTML-Seite   bei name = robots Eintrag in der Datei robots.txt im Stammverzeichnis des Computers. Wo der Webserver läuft.
  • 15. Was ist eine dynamische IP-Adresse? Da die Adressen nicht ausreichen, erteilt ein Router ( meist beim Provider) eine Adresse, wenn eine Verbindung eröffnet wird. Nach dem Schließen der Verbindung, hat dieser Rechner keine IP-Adresse mehr. Diese kann einem anderen Rechner zugeteilt werden.
  • 16. Erläutern Sie die Begriffe Client und Server! Server ist ein Programm, das Dienste erbringt. Der Client ist ein Programm das diese Dienste in Anspruch nimmt. Beispiel :DNS Server
  • 17. Wozu dienen DNS-Server? Der DNS –Server setzt den Namen des Rechners in Buchstaben (z.B. www.hwr-berlin.de)  in eine IP-Adresse um
  • 18. Was ist ein URL? Welche Bestandteile werden darin angegeben? Besteht aus Protokoll, Rechnername, Verzeichnisname und Dateiname und bezeichnet eindeutig den Ort, wo sich eine Datei befindet und die Datei selbst
  • 19. Nennen Sie drei wichtige Internet-Dienste und die zugehörigen Protokolle! Hypertext transfer  protokoll – Aufruf von Webseiten Simple mail transport Protokoll – Weiterleitung von Email File transport protokoll – Transport von Dateien telnet – Protokoll zum Anmelden an einem fernen Rechner
  • 20. Definieren Sie den Begriff Datenschutz! Datenschutz bezieht sich immer auf den Schutz von Daten von privaten Personen und Firmen gegenüber Fremden, d. h. Unbefugten Personen
  • 21. Datensicherheit bedeutet, Daten gegen Verlust und Veränderungen zu schützen. Welche wesentlichen Gefahrenquellen gibt es? Gewichten Sie diese! Die wichtigste Gefahrenquelle ist der Mensch selbst, da er oft unachtsam, sorglos oder fahrlässig handelt. Technische Defekte spielen eine wichtige Rolle Elementarereignisse kommen auch vor.
  • 23. Wie arbeitet die Synchronisationsmethode zur Datensicherung? Auf einer zweiten Festplatte werden vor dem Herunterfahren des Rechners alle Veränderungen kopiert. Es stehen also danach für den Neustart des Systems zwei identische Platten zur Verfügung.
  • 24. Grenzen Sie die Begriffe Zutrittskontrolle, Zugangskontrolle und Zugriffskontrolle gegeneinander ab! Zutrittskontrolle: Raum, in dem die Rechentechnik steht wird kontrolliert. Zugangskontrolle: Anmeldung am Rechner wird kontrolliert. Zugriffskontrolle: Lesen, Schreiben und Ausführen von bestimmten Dateien wird kontrolliert.
  • 25. Nennen und Erläutern sie wesentliche Strategien zur Zugangs- und / oder Zutrittskontrolle! Passwort – User muss bestimmte Kombination aus Zeichen kennen und angeben. Biometrische Merkmale – Fingerabdruck( Gesicht, Netzhaut)  wird gescannt und mit Abdruck aus der Datenbank verglichen. Spracherkennung – Gesprochene Wörter werden mit Audiodatei verglichen Elektronische(Magnetkarten) oder mechanische Schlüssel, die der User besitzen muss
  • 26. Welche Rechte kann ich bei der Zugriffskontrolle theoretisch vergeben? Diskutieren Sie die Verhältnisse im Betriebssystem Unix! Wer erhält diese Rechte? Lese, Schreib und Ausführungsrechte für den Besitzer die Gruppe oder den Rest der Welt.
  • 27. Passwörter werden häufig verlangt um Computer oder Netzwerke zu benutzen. Nennen Sie drei Anforderungen an die Gestaltung eines sicheren Passwortes. Das Passwort sollte lang genug sein. Es sollten keine lesbaren Wörter oder Namen enthalten sein. Wechsel von Groß und Kleinschreibung sollte vorkommen. Sonderzeichen und Ziffern sollten enthalten sein.
  • 28. Was ist der große Vorteil eines langen Passwortes und warum ist das in neuerer Zeit so wichtig? Passwörter können durch Computer systematisch probiert werden. Die Rechenzeit ist von der Länge des Passwortes abhängig. In den letzten Jahren stehen kleine leistungsfähige Computer zur Verfügung, z.B. Smartphones.