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Spss (Fach) / 4 Univariate Häufigkeitsanalyse (Lektion)

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  • 4.1 Häufigkeitanalyse mit SPSS Es genügt, dass die Merkmale nominalskaliert sind Es sollte nur eine geringe Anzahl unterschiedlicher Merkmalsausprägungen geben. Ist die Anzahl dieser unterschiedlichen Merkmalsausprägungen groß (Regelfall bei stetigen Merkmalen) → Gruppen und Klassenbildung  → Häufigkeitsanalyse Ausgabe: Häufigkeitstabelle  mit Merkmalsausprägungen, zugehörigen absoluten u. relativen Häufigkeiten.   Durch Balken und Kreisdiagramme können diese Ergebnisse veranschaulicht werden.  Menüpunkt mit Zahlreichen Untermenüs: Analysieren → Deskriptive Statistiken→ Häufigkeiten.   Dialogbox mit Dialogfenstern: Links: Lister der Variablen im Datensatz. Für ausgewählte Variablen wird eine Häufigkeitstabelle erstellt.  Die Erstellung dieser Tabelle ist sinnvollerweise Voreinstellung, lässt sich jedoch, wie man an dem Optionsfeld unter der Variablenliste erkennt. auch deaktivieren.  → optionale Ausgaben der Prozedur möglich.  Ausgabe Das viewer-Fenster enthält im Ausgabebaum in der linken Spalte zwei Einträge in der Ebene unter Ausgabe.  Eintrag 1: Protokolleintrag, der die Syntax zum Laden der Datendatei und Aufrufen der Häufigkeiten-Prozedur wiedergibt Eintrag 2: bezieht sich auf die Ausgabe zur Häufigkeitsanalyse.  Er ist in fünf Unterpunkte untergliedert, die durch Anklicken fokussiert werden.  Ein Doppelklick auf das Symbol vor den Einträgen blendet das jeweilige Element rechts im Hauptbereich des Fensters ein oder aus.  Anmerkungen ist per Voreinstellung ausgeblendet, weil der Eintrag Informationen enthält, die nicht direkt zur Analyse gehören.  Titel und Aktiver Datensatz → noch keine Ergebnisse, dienen der vollständigen Dokumentation der Ausgabe.  Statistiken : enthält in einer kleinen Tabelle eine Übersicht, wie viele Beobachtungen es mit gültigen Werten, mit fehrelnden Werten und insgesat gibt. Hier besitzen von 95 Beobachtungen 88 gültige Werte. Unser eigentliches Ergebnis ist jedoch unter dem Namen bzw. -richtiger- dem Label der Variablen, Schulabschluss zu finden.  Häufigkeitstabelle: Jede Ausprägung der Variablen stellt eine Zeile der Tabelle dar. Insgesamt gibt es hier fünf verschiedene Ausprägungen.  Gesamtzahl der Eigaben Fehlende Eingaben Gesamtzahl der Merkmalsträger Es gibt vier Spalten mit Häufigkeitswerten: Spalte 1: absolute Häufigkeit Spalte 2: relative Häufigkeit Bei Spalte 1 und 2 zu beachten: die Bezugsgröße zur Ermittlung der Prozentzahlen, denn es werden alle Beobachtungen, also auch die mit fehlenden Werten, berücksichtigt.  Will man sich nur auf die Beobachtungen mit gültigen Werten beziehen, so ist die nächste Spalte, → Spalte 3: Gültige Prozente relevant Spalte 4: Kumulierte Prozente, addiert die gültigen Prozentwerte auf und entspricht somit einer in Prozentwerten ausgedrückten empirischen Verteilungsfunktion.  Dies macht aber nur Sinn wenn es eine eindeutige Reihenfolge fibt. → zumindest ordinal Skalierung nötig.  Weitere Ausgabeoptionen, die man über die Schaltflächen Statistiken & Diagramme aktivieren kann Statistiken: Es werden eine Reihe von statistischen Kennzahlen angeboten, die überwiegend eine metrische Skalierung erfordern und erst im nächsten Kapitel angesprochen werden. Diagramme: führt zu einem Dialogfenster, in dem per Voreinstellung als Diagrammtyp Keine ausgewählt ist Angeboten werden Balkendiagramme/ Kreisdiagramme/ Histogramme Histogramme setzen ein metrisch messbares Merkmal voraus. , das dazu noch stetig sein sollte. → in Fällen wo man normalerweise eine Häufigkeitsanalyse durchführt, nicht geeignet. Es bleiben also Balken- und Kreisdiagramme.  Zur Betonung der Anteile → Kreisdiagramme.  Die einzelnen Häufigkeiten stehen im vordergrund → Balkendiagramm zu bevorzugen Grafiknachbearbeitung: Doppelklick auf die Grafik → neues Fenster öffnet sich = Diagramm-Editor → Beschriftungen, der Balkentyp oder auch die Farben lassen sich ändern.  3d → keine inhaltliche Bedeutung
  • 5 Kenngrößen univariater Verteilungen im folgenden wird von einer metrischen Skalierung der Variablen ausgegangen.  Dann gibt es statistische Kenngrößen und Maßzahlen, mit denen man die Eigenschaften einer Verteilung quantifizieren kann.  Dabei kann man pronzipiell zwischen Lagemaßen (Modus, Median, Mittelwert, Min./Max.) und Streuungsmaßen (Spannweite, Varianz, Standardabweichung) unterscheiden. 
  • 5.1. Kenngrößen univariater Verteilungen mit SPSS Auswahl der Prozedur die genannten Lage und Streuungsmaße bietet SPSS zum Teil in unterschiedlichen Prozeduren des Submenüs "Deskriptive Statistiken" als Option an So ist eigentlich die Prozedur Deskriptive Statistik..ausschließlich dafür gemacht. sie bietet an: Mittelwert, summe, Varianz, Standardabweichung, Spannweite, Minimum/Maximum. → Modus und Median fehlen Die Explorative Datenanalyse erzeugt alle angesprochenen Kenngrößen bis auf den Modus, zusätzlich gibt es noch ein 5% getrimmtes artihmetisches Mittel , sowie den Interquartilsabstand.  Die Prozedur: Häufigkeiten stellt optional über die Schaltfläche Statistiken alle genannten Kenngrößen zur Verfügung.