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Motivationspsychologie (Fach) / Motivationspsychologie (Lektion)

Motivationspsychologie

Diese Lektion wurde von VIELWEIBEREI erstellt.

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  • Was ist Vermeidungsverhalten? Nenne ein Beispiel! Organismus X bleibt an Ort A und meidet Ort BIch verstecke mich in meiner Wohnung und meide die Uni
  • Welche drei Psychologischen Konflikte gibt es Lewin zufolge? Annäherung-Annäherung Vermeidung-Vermeidung Annäherung-Vermeidung
  • Aus welchen drei Teilen besteht eine Columbia Obstruction Box? Startbox (mit Tier) Elektrisches Gitter Zielbox (mit Futter)
  • Nenne Personvariable, Umweltvariable und Lernvariable für Hulls Behavioristische Motivationstheorie und Lewins Feldtheorie. Erkläre sie jeweils kurz! HullPersonvariable: Triebunspezifische ernergetisierende Größe. Motivationaler Aspekt primärer Bedürfnisse.Umweltvariable: AnreizAttraktivität des Zielobjekts. Biologische- und gelernte Grundlage.Lernvariabel: Habit Gewohnheitsstärke, Außmaß des gewohntseins eines Verhalten LewinPersonvariable: SpannungZustand eines Personenbereichs. Spezifisch für verschiedene Bedürfnisse/ZieleUmweltvariable: Zielmerkmaleergeben zusammen mit der Spannung die Valenz eines Objektes.Lernvariabel: Psychologische DistanzAnzahl der Umweltbereiche die durchlaufen werden müssen
  • Die Bedürfnisspannung für unvollendete Aufgaben sollte _______ sein als für vollendete Aufgaben. Sie sollte die Gedankliche Beschäftigung mit diesem Ziel und die Wahrscheinlichkeit einer Annäherung _________. höher vergrößern
  • Nenne den kurzfristigen und den langfristigen Zeigarnik Quotienten für unvollendete Aufgaben kurzfristig 2:1langfristig 1,2:1
  • Was war Marrows Kritik an Vera Zeigarniks Experimenten zur Erinnerung an unterbrochene Aufgaben? Und wie hat man versucht Problem zu lösen. Die Unterbrechung lenkt die Aufmerksamkeit auf unterbrochene Aufgaben. Unterbrochene Aufgaben gelten als besonders gut gelöst (verhindert Scham)
  • Was ergaben Maria Ovsiankinas Experimente zur Wiederaufnahmetendenz unterbrochene Handlungen bezüglich: Unterbrechungsdauer, Unterbrechungszeitpunkt, Art der Unterbrochenen Aufgabe, Valenz der Unterbrochenen Aufgabe. Äußeren Anreizen & Personmerkmalen? Unterbrechungsdauer: Je länger desto geringer WATUnterbrechungszeitpunkt: Je näher an Lösung desto höher WATArt der Unterbrochenen Aufgabe: Klar definierte Endzustände → höhere WATValenz der Unterbrochenen Aufgabe: Auch unangenehme aufgaben haben WATÄußere Anreize: Nicht notwendigPersonmerkmale: Je Ehrgeiziger, desto höher WAT
  • Stelle eine tyische Aufgabenbearbeitung (nach Hoppe) dar! Wo sind Zieldiskrepanz und Zielerreichungsdiskrepanz zu verorten? Ausgangsleistung <Zieldiskrepanz: positiv/negativ>→ Setzen des Anspruchsniveaus <Zielerreichungsdiskrepanz: positiv/negativ>→ nächste Leistung → Reaktion auf Leistungsergebnis
  • Theorie der Resultierenden Valenz: Woraus errechnet sich die Resultierende Kraft? VAE * WE - VAM * WM =kRIn Worten:"Valenz von Erfolg" * "Erfolgswahrscheinlichkeit" - "Valenz von Misserfolg" * "Misserfolgswahrscheinlichkeit" = "Resultierende Kraft"bzw.kE - kM = kRIn Worten:Kraft Erfolg anzustreben - Kraft Misserfolg zu meiden = Resultierende Kraft
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  • Theorie der Resultierenden Valenz: Woraus errechnet sich die Kraft Erfolg anzustreben? Woraus errechnet sich die Kraft Misserfolg zu meiden? VAE * WE = kEIn Worten:Valenz von Erfolg * Erfolgswahrscheinlichkeit = Kraft Erfolg anzustreben VAM * WM = kM In Worten:Valenz von Misserfolg * Misserfolgswahrscheinlichkeit = Kraft Misserfolg zu meiden
  • Theorie der resultierenden Valenz: Sehr leichte und sehr schwere Aufgaben haben entweder eine Valenz oder eine Wahrscheinlichkeit von 0 → Resultierende Kraft = 0 Wass ergibt sich in der Beziehung zwischen VAe und VAm bei gleicher Aufgabenschwierigkeit? wenn VAE > VAM → KR > 0= mittelschwere Aufgaben werden angestrebtwenn VAE < VAM → KR < 0= sehr leichte und sehr schwere Aufgaben werden angestrebtAufgrund von:KE + KM = KRbzw.VAE * WE = KEVAM * WM = KM
  • Woraus ergibt sich laut Lewin die Valenz eines Objektes? Zielmerkmale eines Objektes + Spannung = Valenz eines Objektes
  • Sie haben ein untypisches Anspruchsniveau in welche Richtung verschiebt es sich (nach Hoppe) wenn sie eine Niederlage einstecken? in Richtung schwerere Aufgaben
  • Sie haben ein untypisches Anspruchsniveau in welche Richtung verschiebt es sich (nach Hoppe) wenn sie einen Erfolg verzeichnen? In Richtung leichtere Aufgaben
  • Sie haben ein typisches Anspruchsniveau in welche Richtung verschiebt es sich (nach Hoppe) wenn sie eine Niederlage einstecken? In Richtung leichterer Aufgaben
  • Sie haben ein typisches Anspruchsniveau in welche Richtung verschiebt es sich (nach Hoppe) wenn sie einen Erfolg verzeichnen? In Richtung schwererer Aufgaben
  • Was hat Skinner studiert, wo hat er promoviert? Psychologie in Harvard
  • Burrhus Frederic Skinner Nenne drei Publikationen! - Walden II- Beyond Freedom and Dignity- About Behaviorism
  • Was ist respondentes Verhalten? Ein Verhalten, dass als automatische Reaktion auf einen Reiz auftritt und durch klassische Konditionierung erlernt wurde
  • Was ist Operantes Verhalten? Durch Operante Konditionierung erlerntes Verhalten. Willkürliches und "frewilliges" Verhalten aufgrund seiner Konsequenzen (= Verstärkungen) ausgeführt.
  • Erkläre klassisches Konditionieren! Klassisches Konditionieren (Watson, Pavlov)Vor Konditionierung:Unkonditionierter Stimulus (Futter) → Unkonditionierte Reaktion (Speicheln)Konditionierung: Neutraler Stimulus (Glocke) + US → Unkonditionierte Reaktion (Speicheln)Nach Konditionierung:Konditionierter Stimulus (Glocke) → Konditionierte Reaktion (Speicheln)
  • Erkläre operantes Konditionieren! Überlege dir ein Beispiel! Beeinflussung von Verhaltensweisen, durch Verhaltenskonsequenzen (Verhalten-Folge-Beziehung) Beispiel: Lernen durch "trial-and-error", richtiges bzw. erwünschtes Verhalten einer Taube wird durch Futter belohnt, falsches bzw. unerwünschtes Verhalten durch Elektroschocks bestraft.
  • Worin unterscheiden sich klassisches und operantes Konditionieren? - bei operantem Konditionieren folgt eine Verstärkung auf ein beliebiges Verhalten   und erhöht/senkt so rückwirkend die Auftretenswahrscheinlichkeit dieses Verhalten.  bei klassischem Konditionieren wird ein neutraler Stimulus mit einem unkonditionierten     Stimulus der angeborener Weise bereits eine Reaktion auslöst verknüpft, und löst nach   der Konditionierung dieselbe Reaktion alleinstehend aus. → klassisch können nur Verhaltensweisen konditioniert werden,die bereits durch      angeborene Stimulus-Reaktions Verbindungen festgelegt sind (= Reflexe:      Pupillenkontraktion, Lidschlussreflex, Patellarsehnenreflex, Speichelfluss)     Operant dagegen auch "neue" Verhaltensweisen insofern der Organismus sie gezeigt      hat und dafür belohnt wurde. Außerdem kann die Auftretenswahrscheinlichkeit eines     Verhaltens auch aktiv gesenkt werden (=Bestrafung)
  • Was ist Verstärkung? Subjektiv positive oder negative Verhaltenskonsequenzen, die zum Lernen von Verhaltensweisen führen.
  • Was ist Löschung? Das Verlernen, erlernter Verhaltensweisen aufgrund ausbleibender Verstärkergabe
  • Stelle Thornidkes Modell der Stimulus-Reaktions Beziehung Skinners Modell der Stimulus-Reaktions Beziehung gegenüber! Thorndikes Modell:S → REin Stimulus (=Reiz) führt zu einer ReaktionSkinners Modell:R ← S Der Stimulus, der auf ein Verhalten (hier =Reaktion) folgt hat rückwirkend Auswirkungen, auf die Auftretenswahrscheinlichkeit dieses Verhalten.
  • Welche Verstärkungsarten gibt es, und welche Konsequenzen haben sie jeweils für die Auftretenswahrscheinlichkeit eines Verhaltens? Verstärkung → erhöht Auftretenswahrscheinlichkeit (≈Belohnung) Bestrafung → senkt Auftretenswahrscheinlichkeit Löschung → Erlerntes Verhalten wird aufgrund des Ausbleibens von Verstärkung                              seltener
  • Was ist positive Verstärkung? Was ist der Effekt? Nenne ein Beispiel! Belohnung eines gewünschten Verhaltens, durch Gabe eines positiven StimulusAuftretenswahrscheinlichkeit wird erhöht"Wenn du deine Hausaufgaben gemacht hast bekommst du ein Auto!"
  • Was ist negative Verstärkung? Welchen Effekt hat sie? Nenne ein Beispiel! Belohnung eines gewünschten Verhaltens, durch Entfernen eines Negativen Stimulus! Auftretenswahrscheinlichkeit wird erhöht Wenn du genug gegessen hast, lass ich dich aus dem Käfig!
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  • Was ist positive Bestrafung (=Bestrafung Typ I)? Was ist der Effekt? Nenne ein Beispiel! Bestrafung eines ünerwünschten Verhaltens, durch Gabe eines negativen Stimulus Auftretenswahrscheinlichkeit wird gesenkt Daumen abschneiden als Konsequenz von Daumenlutschen.
  • Was ist negative Bestrafung (=Bestrafung Typ II)? Welchen Effekt hat sie? Nenne ein Beispiel! Bestrafung eines ünerwünschten Verhaltens, durch Entfernen eines positiven Stimulus.Die Auftretenswahrscheinlichkeit wird gesenkt"Wenn du nicht aufhörst in der Nase zu bohren, bekommst du nichts mehr zu essen!"
  • Was versteht man unter kontinuierlicher Verstärkung? Verstärkung nach JEDEM Verhalten
  • Was versteht man unter Intermittierender Verstärkung? In welche zwei Kategorien lässt sie sich aufteilen und in welche zwei Kategorien lassen sich diese zwei Kategorien jeweils wiederum aufteilen? ... Verstärkung nach manchen ReaktionenQuotenverstärkung- Verstärkung nach fixiertem Quotenplan- Verstärkung nach variablem Quotenplan Intervallverstärkung- Verstärkung nach fixiertem Intervallplan- Verstärkung nach variablem Intervallplan
  • Auf welchem Prinzip basiert Quotenverstärkung? Unterscheide fixierte Quotenpläne und variable Quotenpläne! Nenne Jeweils ein Beispiel! Verstärkergabe auf Basis der Raktionshäufigkeit fixierter QuotenplanJede Xte Reaktion wird verstärktBsp.: Investmentbanker bekommen nach X getätigten Transaktionen einen finanziellen          "Bonus"variabler QuotenplanIm Schnitt wird jede Xte Reaktion verstärktBsp: Glücksspiel an Automaten
  • Auf welchem Prinzip basiert Intervallverstärkung? Unterscheide fixierte und variable Intervallpläne! Nenne jeweils ein Beispiel! Verstärkung erfolg nach einem bestimmten ZeitintervallFixierter Intervallplan Immer nach X Zeiteinheiten wird eine Reaktion verstärkt danach muss X Zeiteinheiten bis zur nächsten Verstärkung gewartet werdenBsp.: Eine Ratte bekommt immer nach 13 Minuten ein Futterkorn. Häufigkeit der erwarteten Reaktion wird steigen je näher die jeweils 13. Minute kommtVariabler IntervallplanIm Schnitt erfolgt eine Verstärkung nach einem Zeitintervall von X ZeiteinheitenBsp: Unregelmäßiges Schreiben von Probeklausuren
  • Was besagt das Premack Prinzip? Überlege dir ein Beispiel! Jeder Stimulus und jedes Verhalten, dass einen positiven Wert hat kann, zum Verstärker für einen Stimulus bzw. ein Verhalten mit einem negativeren Wert werden.Ich erlaube mir ein Buch zu lesen, wenn ich mit dem Lernen fertig bin
  • Nenne Beispiele für die Anwendung von Skinners System in der Gesellschaft! - Anwendung konditionierter Tauben zur Suche von Schiffbrüchigen (und fast zum   militärischen Einsatz in Fernraketen)- Operantes Konditionieren in Klassenzimmern (Schmidt & Ulrich, 1969)- Operantes Konditionieren im klinischen Kontext (Ayllon & Azrin, 1965)
  • Was waren die vier Versuchsphasen in Schmidt und Ulrichs Experment zum Lärmpegel in Klassenzimmern,1969 (operantes Konditionieren)? Gib ein mögliches Fazit an! Erfassung der Basisrate Lernphase 1 Löschungsphase Lernphase 2auch nach einer Löschungsphase stieg der Geräuschpegel (zumindest kurzfristig) nichtmehr auf das Ausgangsnivau an
  • Nenne Gemeinsamkeiten von Freuds Psychoanalyse und Skinners System! - breite öffentliche Beachtung- Deterministische Haltung- Bedeutung von rationalem und irrationalem Verhalten
  • Welche Position vetritt Freud bezüglich der Verbindung von Stimulus,Reaktion und Kognition? S → C → RStimulus → Kognition (Cognition) → Reaktion (Response)
  • Welche Position vertritt Skinner bezüglich der Verbindung von Stimulus, Kognition und Reaktion? (Schematisch) S → R↓CStimulus → Reaktion↓Kognition
  • Vergleiche Skinners und Freuds Positionen bezogen auf das Konzept der Repression! Freud:Unerfüllte Wünsche, Triebkräfte des Es werden durch die Normen des Über-Ich unterdrückt, finden ihren Ausdruck aber modifiziert in anderen weniger unerwünschten bzw. schmerzhaften Verhaltensweisen.Skinner:Vorstellung, dass innere mentale Kräfte gegeneinander Antreten ist solange nicht belegt nur Spekulation. Bestraftes Verhalten wird aber geringere Auftretenswahrscheinlichkeiten zeigen als nicht bestraftes.
  • Vergleiche Skinners und Freuds Positionen bezogen auf das Konzept der Unbewussten Konflikte! Freud: Irrationales Verhalten reflektiert Konflikte zwischen den Persönlichkeitsinstanzen (→ mehrere einander widersprechende Wünsche)Skinner:Konflikte und irrationales Verhalten sind die Folge von inkompatiblen Verstärkungskontingenzen. Konflikt wird vom Inneren der Person nach Außen verlagert.
  • Vergleiche Skinners und Freuds Positionen bezogen auf die Bedeutung von Angst! Freud:Angst ist ein aversiver interner Stimulus erzeugt wenn die Triebkräfte des Es und die Einschränkungen durch das Über-Ich übermächtig werden. Freud:Angst ist wie alle Emotionen ein unwillkürliches, konditioniertes Verhalten ohne kausalen Status. Wir fliehen um nicht gefressen zu werden, nicht um die Angst zu reduzieren.
  • Erkläre das Konzept der Gegenkontrolle? Kontrollierende (Institutionen, Religionen, Erzier, Therapeuten, ...) werden durch ihr kontrollierendes Verhalten Verstärkt und neigen deshalb dazu ihre Position zu missbrauchen und Kontrollierte "auszubeuten". Kontrollierte versuchen sich als logische Folge diesem Einfluss zu entziehen (Revolution, Streik, Protestaktion, ...) so kann ein Zustand des Äquilibriums (hier: Gegenkontrolle) erreicht werden, auch wenn das resultat selten optimal ist.
  • Nenne mindestens fünf Bereiche in denen Gegenkontrolle nicht oder nur begrenzt möglich ist! - Kindererziehung- Altenpflege- Gefängnisse- Psychiatrie- Arbeit mit geistig zurückgebliebenen oder körperlich behinderten Menschen- ...
  • Leugnet Skinner die Existenz von Emotionen? Nein! Er betrachtet sie aber als ablenkende und unnötige Faktoren, wenn es darum geht die Auswirkungen von Umweltreizen auf Verhalten zu untersuchen. Emotionen als Effekte nicht als Ursachen von Verhalten.
  • Nenne Gemeinsamkeiten von Hulls behavioristischer Motivationstheorie und Freuds psychoanalytischer "Motivationstheorie" - Determinismus- Homöostase- Hedonismus- Fehlen interindividueller Unterschiede- Bedeutung eines Triebkonstruktes
  • Erkäre Hulls Triebkonzept! Triebe als motivationale Komponente physiologischer Bedürfnisse, aktuelle, interne Stimuli, die wie externe Stimuli operationalisiert werden.