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Naturwissenschaft (Fach) / Klausur (Lektion)

lala

Diese Lektion wurde von Benjiro erstellt.

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  • 4 Arten von Gliazellen Oligodendrocyten: Unterstützung der Axonen im ZNS Schwann-Zellen: Unterstützung der Axonen im PNS Astrocyten (Astroglia): ummanteln Blutgefäße; Kontakt mit Neuronen Mikroglia: Entfernen von toten/Absterbenden Zellen
  • ZNS - zentrales Nervensystem Gehirn & Rückenmark
  • PNS - Periphere Nervensystem vegetatives NS - Regulation des inneren Gleichgewichtes der Körpersysteme (→ efferente Nerven: Sympaticus/Parasympaticus) somatisches NS - willkürlich (Interaktion mit Umwelt)
  • Zellen des ZNS Neuronen - Empfang/Weiterleitung/Übertragung von elektrischen Signalen Gliazellen - unterstützende/ergänzende Zellen für Neuronen (Verhältnis 10:1 - mehr Gliazellen)
  • 5 Abschnitte des Gehirns Telencephalon (Endhirn): 2 Hemisphären; eingeschlossen von zerebralem Kortex; Willkürliche Bewegungen; kog. Prozesse (z.b. Lernen); Interpretation sens. Inputs Diencephalon (Zwischenhirn): 2 Strukturen; Hypothalamus: Regulation motivatonaler Verhaltensweisen; Thalamus: Erhalt/Verarbeitung/Weiterleit. sens. Signale; Mesencephalon (Mittelhirn): 2 Teile; Tectum: auditorische & visuelle Funktion; Tegmentum: wichtiger Teil d. sensomotorischen Systems Metencephalon (Hinterhirn): 2 Teile; Pons: sensomotorische Kontrolle; Cerebellum: kognitive Aufgaben Myelencephalon (Nachhirn): überträgt Signale zw. Rest des Gehirns und dem Körper; Beteiligung an Schlaf, Bewegung, Herz- Kreislauf und Atmungsreflex [Letzten 3 haben M; T D M M M]
  • Schizophrenie (Symptome) (≠ gespaltene Persönlichkeit) desorientiertes, wahnhaftes Denken (Zusammenbruch der selektiven Aufmerksamkeit) Bizarre Wahnvorstellung man wird von „außen“ kontrolliert (Falsche Überzeugungen) Halluzination (Wahrnehmungsstörung): eingebildete Stimmen, sensorische Erlebnisse ohne sensorische Stimulation Unangemessener Affekt: Unvermögen, auf positive oder negative Ereignisse angemessene emotionale Reaktionen zu zeigen (z.B. lachen beim Erzählen von einer Beerdigung) Inkohärentes Denken: unlogisches Denken, Glaube an übernatürliche Mächte Ungewöhnliches Verhalten: Lange Phasen der Bewegungslosigkeit Positiv- & Negativsymptomatik
  • Affektive Störungen 2 Hauptkategorien  Depression - reaktiv/endogen einerseits normale Reaktion; kann jedoch überproportional ausfallen Manie - E I S Energiegeladenheit // Impulsivität // Selbstüberschätzung _______ ursächlich: Gene und Stress
  • 5 Arten von Angststörungen Generalisierte Angststörung (Stressreaktionen und extreme Angstgefühle ohne offensichtlichen Auslöser) Phobische Angststörung (Exposition gegenüber einem bestimmten Gegenstand/Situation, z.B. Spinnen; Menschenansammlungen) Panikstörung (schnell einsetzende Attacken extremer Furcht, starke Stresssymptome) Zwangsstörung (regelmäßig wiederkehrende unkontrollierbare Angst) Posttraumatische Belastungsstörung (Andauerndes Muster psychischer Verzweiflung) _____ ursächlich = vorangegangene Erfahrungen
  • Tourette Syndrom nicht "heilbar" Gehirnmechanismen des Tourette-Syndroms 1. Anomalien der Basalganglien gefunden (Basalganglien: Kerngebiete unterhalb der Großhirnrinde, wichtige funktionelle Aspekte motorischer, kognitiver und limibischer Regelung) 2. Auffälligkeiten im Cortex, besonders im limbischen Gebiet und Assoziationscortex Feedbackschaltkreis: Basalganglien erhalten Input aus vielen Cortexgebieten —> Großteil des Outputs geht zum Thalamus —> zurückprojiziert in viele Cortexareale Neuropathologie des Tourette-Syndroms liegt in diesem Schaltkreis
  • PERMA Positive Emotions - Lust, Wärme... Engagement - Flow... Positive Relations - Beziehungen... Meaning - Sinn & Bedeutung... Accomplishment - Zielerreichung um des Erreichens willen... Elemente sind unabhängig voneinander zu erheben (Gewichtung ist bei jedem Menschen unterschiedlich)
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  • "Flourishing" (Ziel der PP) damit eine Person aufblühen kann müssen ALLE Kerneigenschaften und mindestens 3 zusätzliche EIgenschaften erfüllt sein Kerneigenschaften (alle) - P E MPositive Gefühle– Wie glücklich fühle ich mich im Allg.?Engagement, Interesse– habe ich Interesse an NeuemBin ich engagiert?Sinn, Bedeutung im Leben– Habe ich das Gefühl mein Leben sinnvoll zu leben? zusätzliche Eigenschaften (mind. 3) Selbstachtung– Im Großen & Ganzen finde ich mich gutOptimismusResilienz– Wie belastbar bin ich?VitalitätSelbstbestimmungPositive Beziehungen
  • PP: Job ≠ Karriere ≠ Berufung Job = des Geldes wegen Karriere = um aufzusteigen Berufung = um ihrer selbst willen
  • Lernen - Definition Fähigkeit Wissen und Fähigkeiten zu erwerben
  • Gedächtnis - Definition Erhalt des Gelernten, in einer Form, die es erlaubt, später wieder aufzurufen
  • Nicht-Assoziativen Lernen Habituation Gedämpfte Reaktion auf wiederholten (Standard-)Reiz Sensitivierung Nach Habituation -> (sensitivierender) Störreiz (bspw. Stromimpuls); auf Standardreiz wird nun noch stärker reagiert Dishabituation Unterbrechung der Habituation durch Fremdreiz (nicht stärker, nur anders) - bspw. Druckreiz an anderer Stelle -> Reaktion steigt nur mäßig an
  • Lernen Kurzfristige & langfristige Effekte Kurzfristig Folge von membranphysiologischen Effekten (auf Ionenströme) und Neurotransmittern und chemische Reaktionen am synap. Spalt Langfristig Um- und Abbau von synaptischen Strukturen. Konsolidierung im Gedächtnis
  • Assoziatives Lernen Herstellen von neuen Bezügen zwischen Ereignissen Klassische Konditionierung US; UR; CS; CR - Pavlov US = Futter -> UR = SabberUS = Glocke -> UR = kein Sabber; US-Futter + US-Glocke = SabberCS = Glocke -> CR =  Sabber Operante Konditionierung Lernen mit Hilfe von Verstärkern/Bestrafung: positive Verstärkung: hinzufügen eines angenehmen Reizesnegative Verstärkung: entfernen eines unangenehmen Reizes positive Bestrafung: hinzufügen eines unangenehmen Reizesnegative Bestrafung: entfernen eines angenehmen Reizes weitere: Wahrnehmungslernen: Bedeutungsgehalt sensorischer Ereignisse wird durch Erfahrung modifiziert (Martinshorn = Achtung) motorisches Lernen Beobachtungslernen (Lernen am Modell) Beobachten -> NachahmenImitationslernen durch Spiegelneuronen im motor. Kortex Bandura: Nachahmen von Vorbildern
  • Gedächtnis - Definition dauerhaftes Fortbestehen von aufgenommenen Informationen über die Zeit (+Abrufen)
  • Blitzlichterinnerung klare Erinnerung an emotional bedeutsame Momente oder Ereignisse.
  • Klassisches Drei-Stufen-Gedächtnismodell (Atkinson, Shiffrin; 1968) Informationen werden im flüchtigen sensorischen Gedächtnis (Ultrakurzzeitgedächtnis) 
registriert Im Kurzzeitgedächtnis verarbeitet und für Langzeitgedächtnis enkodiert (kann bis zu 7 
Informationseinheiten speichern) - ERGÄNZUNG: auch "Arbeitsgedächtnis" genannt =  aktive Verarbeitung von eingehenden auditiven  und visuell- räumlichen Informationen gehört. Im Langzeitgedächtnis können Informationen wieder abgerufen werden (deklaratives 
Gedächtnis: speichert Tatsachen und Ereignisse, die bewusst wiedergegeben werden können → unterteilt in: – semantisches Gedächtnis: Weltwissen/Allgemeinbildung - „Rom ist die Hauptstadt von Italien“ und – episodisches Gedächtnis: Ereignisse/Erlebnisse/Erfahrungen aus dem eigenen Leben - „Mein Auslandssemester auf Bali“; – prozedurales Gedächtnis: speichert automatische Handlungsabläufe - Autofahren, Instrumente spielen etc.) 

  • Enkodieren - Gedächtnis Verarbeitung von Informationen zur Eingabe in das Gedächtnissystem: automatisch: unbewusste Enkodierung zufällig anfallender Informationen - Lesen usw. bewusst: erfordert Aufmerksamkeit und Anstregung - Lernen für Test usw. Semantische Enkodierung: Enkodieren der (Wort-)BedeutungAkustische Enkodierung: Enkodieren von Lauten und (Wort-)KlängenVisuelle Enkodierung: Enkodieren von optischen Bildern (Vorstellung von visuellen mentalen Bildern)
  • Speichern - Gedächtnis Ikonisch = flüchtiges fotografisches Gedächtnis oder visuelles Ultrakurzzeitgedächtnis. 
Ähnlich wie Schnappschuss oder Bild, dass nur wenige Zehntelsekunden erinnert wird Echogedächtnis = flüchtiges sensorisches Gedächtnis für auditive Reize - Zeitfenster der Erinnerung: 3 oder 4 Sekunden
  • Stresshormone - Gedächtnis Stresshormone führen dazu, dass mehr Glukose ausgeschüttet wird und die Amygdala verstärkt die Aktivität der Hirnareale die das Gedächtnis bilden → Erlebnisse werden ins Gedächtnis „eingebrannt“  (=starke Emotion → starke Erinnerung; schwache Emotion = schwache Erinnerung)
  • Abrufen - Gedächtnis (aktive freie Reproduktion) - Erinnerungen sind in Netzen verwoben und durch Zwischenverbindungen mit anderen vernetzt - Gute Hilfen beim Abrufen sind Assoziationen (gebildet beim Enkodieren einer Erinnerung) - Priming = Wecken von Assoziationen - Kontexteffekt & Emotionen unterstützen Abrufen weiterhin - Erinnerungen sind stimmungskongruent (Tendenz, sich an Erfahrungen zu erinnern, die mit 
aktueller Stimmung zusammenhängen.) 

  • Vergessen - Gedächtnis 7 Gründe nach Schacter Geistesabwesenheit: Mangelnde Aufmerksamkeit für eine Einzelheit. Vergänglichkeit: Im Laufe der Zeit zerfällt der Speicher. Abblocken: Gespeicherte Informationen sind nicht zugänglich. Fehlattribution: Informationsquellen werden verwechselt. Beeinflussbarkeit: Fehlinformationen bleiben im Gedächtnis. Systematischer Fehler: Erinnerungen sind durch aktuelle Überzeugungen + Annahmen 
gefärbt. Persistenz: Unangenehme Erinnerungen lassen sich nicht ausschalten und sind förmlich ins Gedächtnis eingebrannt. Proaktive Interferenz: (vorwärts gerichtet) Früher gelerntes unterbricht die Reproduktion auf 
später Gelerntes.Retroaktive Interferenz: (rückwärts gerichtet) Neue Informationen erschweren die 
Reproduktion von früher Gelerntem. 

  • Amnesie - Gedächtnis 4 Typen Form der Gedächtnisstörung für zeitliche und inhaltliche Erinnerungen. Mediale Temporallappenamnesie: Gedächtnisdefizite vorhanden, aber Erhalt der intellektuellen Fähigkeiten bei nachgewiesener Temporallappenschädigung Schwierigkeiten bei der Bildung expliziter Langzeiterinnerungen – Die Gabe geht im Normalfall nicht komplett verloren Das semantische Gedächtnis (explizite Erinnerungen) ist oft unbeschädigt und funktioniert normal, das episodische Gedächtnis (explizites Wissen an bestimmte Ereignisse) geht verloren Auswirkung einer cerebralen Ischämie (Minderdurchblutung) auf den Hippocampus: Unterbrechung der Blutzufuhr in das Gehirn Führt oft zu einer medialen Temporallappenamnesie (s.o.) Rückschluss: Schädigung des Hippocampus ruft Amnesie hervor  Amnesie beim Korsakoff-Syndrom:  Gedächtnisstörung bei Alkoholikern Vielzahl sensorischer/motorischer Störungen, Verwirrung, Persönlichkeitsveränderung, Herz- und Leberprobleme Läsion des medialen Thalamus und medialen Hypothalamus Auffälligstes Symptom: Anterograde Amnesie und im Verlauf ebenfalls eine schwere retrograde (früher) Amnesie  (anterograde Amnesie = Merkfähigkeit für neue Bewusstseinsinhalte massiv reduziert ist) Amnesie bei Alzheimer-Erkrankung: Alzheimer ist eine Ursache der Amnesie Anzeichen: fortschreitende Verschlechterung des Gedächtnisses bis hin zur Demenz Für neuronale Grundlagen werden prädemente Patienten untersucht Gedächtnisdefizite sind umfangreicher und zudem Defizite am KZG Acetylcholin nur reduziert vorhanden Resultiert aus der Degeneration des basalen Vorderhirns – Quelle des Acetylcholins Beobachtungen bei Schlaganfallpatienten bestätigen die Annahme , dass Acetylcholinmangel die Ursache für eine Amnesie ist Hirnschädigungen am medialen Temporallappen und den präfrontalen Cortex begünstigen eine Amnesie
  • Broca-Aphasie - Sprache Broca = Entdecker; Aphasie = Sprachstörung Störung der Fähigkeit Sprache zu produzieren oder sie zu verstehen hervorgerufen durch eine Schädigung des linken Frontalkortex
  • Tests zur Cerebralen Lateralisierung - Sprache Natrium-Amytal Test o Natrium-Amytal wird in die linke oder rechte Halsschlagader injiziert. Dadurch wird die jeweilige Hemisphäre für einige Minuten betäubt und die Funktionen der anderen kann untersucht werden. Dichotischer Hörtest o Versuchsperson hört über Kopfhörer gleichzeitig drei verschiedene Ziffernpaare. Danach wird sie aufgefordert diese wiederzugeben. Sprachdominante Hemisphäre schneidet meist besser ab. Funktionelle Bildgebung des Gehirns o Aktive Hirnregionen werden durch PET oder fMRT sichtbar gemacht, während der Person Aufgaben gestellt  werden Untersuchung von „Splitbrain“ Patienten Zwei Verbindungspunkte der Hemisphären: o Corpus callosum & Chiasma opticum • Hemisphären arbeiten unabhängig voneinander, da die Cerebralen Komissuren getrennt sind und sie somit nicht mehr miteinander kommunizieren können• Eine Hemisphäre lernt genau so schnell wie zwei zusammen
  • Sprachlateralisierung & Händigkeit • 92% der Rechtshänder haben eine ausgeprägte Linkshemisphärische Sprachdominanz• Nur 69% Linkshänder haben eine Linkshemisphärische Sprachdominanz
  • Wernicke-Geschwind-Modell Sprache 1) Gespräch:  Auditorische Signale, erzeugt durch den Sprecher, werden vom primären auditorischen Cortex empfangen und zum Wernicke-Areal weitergeleitet, wo diese verstanden werden. Ist eine Antwort nötig, generiert das Wernicke-Areal die Antwort und überträgt dies über den Fasciculus arcuatus zum Broca-Areal. Im Broca-Areal wird das geeignete Programm zur Artikulation aktiviert, welches dann wiederum den motorischen Cortex aktiviert. 2) Laut lesen: Der visuelle Cortex empfängt ein Signal. Dieses wird zum Gyrus angularis übertragen, wo die visuelle Gestallt des Wortes in einen Code übersetzt und anschließend zum Verständnis ins Wernicke-Areal übertragen wird.  Das Wernicke-Areal löst dann die entsprechende Reaktion über den Fasciculus arcuatus, das Broca-Areal und den motorischen Cortex aus um so die angemessenen Sprachlaute zu generieren. Das Wernicke-Geschwind Modell wurde weitgehend aufgegeben, aber für die Lehre und in der Klinik ist es immer noch bedeutsam. 
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  • Der kognitiv-neurowissenschaftliche Ansatz: Sprache 3 Prämissen Prämisse 1: Sprechen, Verstehen und Lesen wird durch konstituierende kognitive Prozesse realisiert: Sprachlaute, Sprachstruktur und Sprachbedeutung. Prämisse 2: An Sprache beteiligte Hirnregionen haben noch andere Funktionen (zB. Das Kurzzeitgedächtnis).  Prämisse 3: Gehirnareale die Sprachefunktion ausführen sind klein, weit verteilt und hochspezialisiert
  • Verdauung 2 Schritte:Aufspaltung und Aufnahme der Nahrung EnergiespeicherungFormen von Energie  Lipide (Fette)Aminosäuren (Abbauprodukte von Eiweiß)Glukose (Abbauprodukte von Kohlenhydraten)  Speicherungin Fetten (hauptsächlich), Glykogenen, Proteinen(Da Fett doppelt so viel Energie in einem Gramm Masse speichern kann wie Glukose und weniger Wasser benötigt, wird hauptsächlich Fett als Speicher genutzt)
  • Sollwerttheorien - Essverhalten Grundlagen Jeder verfügt über ein festgelegtes Energieniveau des Körpers. Absinken unter den Sollwert löst Hunger aus 
→ Hunger als Motivation zu neuer Mahlzeit, die Energieniveau wieder steigert (Sättigung)  Negatives Rückkoppelungssystem (Negatives Feedback als Auslöser des Prozesses)
 Probleme der Sollwerttheorien Aktuelle (Fett-) Epidemie sollte es nicht geben System muss Energiedefiziten vorbeugen und nicht bloß auf Defizite reagieren Der Überschuss an Fettdepots zu Beginn von Mahlzeiten müsste ein Hungergefühl vermeiden Einflüsse wie Geschmack und soziale Faktoren unerklärt 

  • Positive Anreizperspektive - Essverhalten            Anreiz zum Essen durch antizipierte positive Wirkungen des Essens, statt negativer Rückkopplung  Wichtigster Grundsatz: Hochwertige Nahrung wird genutzt, wenn sie vorhanden ist Das Ausmaß des Hungers ist abhängig von den interagierenden Faktoren, die den positiven Anreizwert des Essens beeinflussen  Faktoren/Anreize Geruch, Erfahrung mit Nahrung, letzte Mahlzeit, Anwesenheit anderer Menschen, Blutzuckerspiegel → Viele Faktoren beeinflussen Hunger 
  • Einflussfaktoren - Essen - WAS Geschmacksrichtung Evolution → bestimmte Aromen & Geschmäcker besonders nahrhaft: süß, fettig, salzigsalzige Nahrung sollte also reich an Natrium und Mineralien sein (Fast Food Problem);Bitter wird vermieden, da mit Giftstoffen assoziiert Erlernte Präferenzen/Aversionen - Lernen am Modell Experimente ergaben: Ratten präferieren Nahrung, die sie bereits durch die Aufnahme der Muttermilch kennen oder im Atem ihrer Artgenossen riechen → Ratten, die in Isolation leben, nehmen weniger gesunde Nahrung zu sich, als Artgenossen, die in Gruppen leben. 
  • Einflussfaktoren - Essen - WANN? Physische Kosten Kosten Hoch = wenige große Mahlzeiten (Jagd)Kosten gering = viele kleinere Mahlzeiten (Fütterung; Zoo) Konditionierung des Hungers Ein Verbinden der Nahrungsausgabe mit Licht und einem Summton führt dazu, dass die Versuchstiere, die erst kürzlich eine vollständige Mahlzeit verzehrten erneut anfangen zu fressen, falls sie den konditionierten Stimuli (Licht/Ton) ausgesetzt werden. 
  • Einflussfaktoren - Essen - WIE VIEL? Sättigung           „[...] der motivationale Zustand, der uns veranlasst, den Verzehr einer Mahlzeit zu beenden […]“ → Damit einher geht die Annahme, dass es gewisse Sättigungssignale gibt, welche diesen motivationalen Zustand hervorrufen können Soziale Aspekte In Gruppen essen Menschen wie Tiere bis zu 60% mehr. Allein bei Menschen besteht das beobachtbare Phänomen, dass weniger gegessen wird. (Sozialer Druck) Sensorisch Spezifisch Wird ein bestimmtes Nahrungsmittel konsumiert, sinkt der positive Anreizwert dieses Nahrungsmittels  Andersartige Nahrungsmittel können im Vergleich dazu weiterhin einen hohen Anreizwert besitzen (→ Dies begünstigt eine abwechslungsreiche Kost)
  • Forschung: Hunger und Sättigung Blutzuckerspiegel - Bisherige Annahme: Der Blutzuckerspiegel ist ein Indikator für Hunger bzw. Sättigung- Relativierung, da Insulininjektionen (Senken des BlutZS) führt nicht immer zu Nahrungsaufn. Hypothalamus - Läsionen: lateraler bzw. ventromedialer Hypothalamus (DÜNNE // DICKE - Ratte)- Relativierung, da ebenfalls → motorische Störungen/reduzierte Reaktionen auf sens. input Peptide Experiment: zweiter Magen (Ratte), Nahrungsinjektion → Sättigung. Chem. Signal. über Blut?Bestätigung: Chem. Signalträger als Peptide bekannt wirken als Neurotrans. im Hypothalamus (Sättigungspeptide/Hungerpeptide) Serotonin Ein andersartiger Neurotransmitter, der nach Injektion zu reduzierter Nahrungsaufnahme führt und die Präferenz fetthaltiger Nahrung aufhebt
  • Regulation des Körpergewichts Annahme der Sollwerttheorie - Eine Sollwertregulation verhindert bei erwachsenen Menschen Gewicht in größerem Maße zuzunehmen - Entgegengesetzt dieser Annahme zeigt sich: - Erwachsene Menschen erleben große und langanhaltende Gewichtsschwankungen- Übergewicht wird meist dadurch verhindert, dass erwachsene Menschen ihrem Verlangen nach zu essen widerstehen Das dynamische Gleichgewicht Annahme: Das Körpergewicht schwankt um einen natürlichen Gleichgewichtspunkt (setting point)  Der Gleichgewichtspunkt Das Niveau auf dem die Faktoren, die das Körpergewicht beeinflussen im Gleichgewicht zueinander stehen Regulation des Körpergewichts            „Bei einer Zunahme des Körperfettgehalts kommt es zu Veränderungen, die eine weitere Zunahme einschränken, bis ein Gleichgewicht zwischen den Faktoren erreicht ist, die eine Gewichtszunahme fördern oder hemmen“ Vorteile des dynamischen Gleichgewichtsmodells gegenüber der Sollwerttheorie - Mit den empirischen Daten besser vereinbar- Erfordert bei gleicher Vorhersage, weniger Annahmen als die Sollwerttheorie 
  • Essstörungen Warum werden manche Menschen übergewichtig, andere hingegen nicht?  - Unterschiede in der Energiezufuhr:z.B. durch die starke Präferenz für den Geschmack kalorienreicher Nahrung - Unterschiede im Energieverbrauch:z.B. durch Bewegung, den metabolischen Grundumsatz oder die Aufrechterhaltung des Muskeltonus - Unterschiede in der Genetik:Genmutationen mit pathologischen Bedingungen  Behandlung von Adipositas Magenoperation Verkürzung des Nahrungswegs durch den Verdauungstrakt → Resorption von Nahrung wird reduziert  Magenbypass Positionierung eines Silikonbands um den Magen → Reduktion des Nahrungsfluss durch den Magen  Gegenüberstellung Anorexie und Bulimie (wesentliche Merkmale) Bulimie: - Meist normalgewichtige Personen - Essattacken (über 3 Monate mind. 2x pro Woche) - Kontrollverlust über das Essverhalten - Gewichtsreduktion z.B. durch Erbrechen, eksessivem Sport etc.  Anorexie: - Gewichstverlust von 15% (je nach Alter und Größe) -  Vermeidung von (bestimmten) Speisen -  Streben nach Perfektionismus -  Mangelnde Krankheitseinsicht  gemeinsam:- Körperschemastörung- Permanente Beschäftigung mit Nahrung  Positiver Anreizwert und Anorexie Unterscheidung zweier positiver Anreizwerte - Die fortwährende Beschäftigung mit Essen spricht für einen hohen Anreizwert im Umgang mit Nahrung- Der Anreizwert des Essens von Nahrung ist jedoch sehr gering  Erklärung für den geringen positiven Anreizwert des Essens von Nahrung - Bei Menschen, die eine Nahrungsdeprivation erlebt haben, können sich Mahlzeiten stark aversiv auswirken- Bei anorektischen Patienten ist somit davon auszugehen, dass aufgezwungene Mahlzeiten eine Vielzahl konditionierter Geschmacksaversionen bewirken können, die die Motivation zu essen reduzieren 
  • Wie drücken sich Emotionen physisch aus? Augen Haut Speichelfluss Atmung Herzschlag Blutgerinnung Verdauung Jeweils andere Auswirkung ob Parasympathikus oder Symphatikus Bsp.: Lügendetektion mittels Polygraphie
(Polygraph - misst physiologische Reaktionen des Körpers, die mit Emotionen einhergehen)→ In Kontrollfragen werden Details erwähnt, die nur der Täter wissen kann
  • Mimik - Emotionen - 6 Basisemotionen (Ekman) - Trauer, Wut, Freude, Ekel, Überraschung, Furcht(nach neuer Auffassung kommen Verachtung)- Facial Feedback Hypothese: Unser Gesichtsausdruck beeinflusst unser emotionales Erleben
 (Wenn ich lächle, fühle ich mich automatisch besser; Bsp. Stift quer zw. den Lippen)- Faziale Mimikry: Menschen haben die automatische Tendenz, auf emotionale Gesichtsausdrücke anderer kongruente muskuläre Reaktionen zu zeigen. (Nachmachen...)
  • Gehirnmechanismen menschlicher Emotionen Emotionen entstehen in vielen verschiedenen Bereichen im Gehirn - mosaikartig. Besonders wichtig scheinen Amygdala und der präfrontale Kortex zu sein. Amygdala - besonders mit negativen Emotionen in Verbindung gebracht- Kluver-Bucy-Syndrom (Heinrich Klüver und Paul Bucy 1939): u.a verhielten sich Affen, nach der Entf. der Amygdala ungewöhnlich ruhig und hatten auch ihre Furcht verloren- Urbach-Wiethe-Krankheit: eine genetische Störung, die oft zu einer Verhärtung der Amygdala und umgebender anterior-medialer Temporallappenstrukturen führt; Betroffene verlieren die Fähigkeit Furcht bei anderen zu erkennen oder selbst zu zeigen  Medialer präfrontaler Cortex - besonders an der Unterdrückung von Emotionen beteiligt (Supressions-Paradigma) und an der Umbewertung von Emotionen (Reappraisal-Paradigma)  Lateralisierung (⍨ „Seitenverlagerung“) - Rechte Hemisphäre scheint für Gesichtsausdrücke  und Erkennung von diesen dominant zu sein- Bewertung der Mimik basiert auf der  rechten Seite des beobachteten Gesichts
  • Neuronale Mechanismen der Furchtkonditionierung Neuronale Grundlagen der auditorischen Furchtkonditionierung  - LeDoux & Kollegen fanden heraus, dass Läsionen der Amygdala oder des Corpus geniculatum mediale (die auditorischen Umschaltkerne des Thalamus) die auditorische Furchtkonditionierung blockieren - Amygdala erhält Input von allen sensorischen Systemen - Auditorischer Reiz erreicht vom Corpus geniculatum mediale ausgehend die Amygdala; diese bewertet emotionale Bedeutsamkeit des Reizes aufgrund vonfrüherer Erfahrung und aktiviert passende Reaktionsschaltkreise  Kontextuelle Furchtkonditionierung - Bsp.: Ratte erlernt Angst vor einem Kontext, weil dort ein furchtinduzierter Stimulus aufgetreten ist, den sie nun mit der Umgebung assoziiert - Antoniadis und McDonald fanden heraus, dass der Hippocampus eine Schlüsselrolle beim räumlichen Gedächtnis spielen muss, weil Läsionen die kontextuelle Furchtkonditionierung blockieren  Amygdala (-komplex) - Besteht aus einem Komplex (Amygdalakomplex) ≠ einheitliche Hirnstruktur- Lateraler Kern der Amygdala ist für Erwerb, Speicherung und Ausdruck konditionierter Furcht entscheidend- Präfrontaler Cortex hat Projektionen zur Amygdala, welche einen hemmenden Einfluss auf den lateralen Kern der Amygdala haben und den Ausdruck konditionierter Angst unterdrücken  Furchtkonditionierung am Menschen - die Amygdala ist für implizite Prozesse verantwortlich, wie einem Reiz eine emotionale Bedeutsamkeit zuordnen, während der Hippocampus für das explizite deklarative Wissen darüber entscheidend ist- dies hat man festgestellt, als Patienten mit Hippocampusläsionen nicht den Zusammenhang von CS und UCS beschreiben konnten, aber trotzdem emotional auf den CS reagiert haben- Patienten mit Amygdalaläsionen können Zusammenhang beschreiben, aber nicht emotional auf den CS reagieren  Paradigma der affektmodulierten Schreckreaktion - Mike Davis hat herausgefunden, dass ein akustischer Schreckreiz in Anwesenheit eines CS, eine stärkere Angstreaktion auslöst, als ohne den CS- Peter Lang und Kollegen haben diesen Ansatz erfolgreich auf den Menschen übertragenErklären kann man dies mit der „Affektiven Priming Hypothese“: die Betrachtung eines unangenehmen Bildes versetzt den Körper in einen motivationalen Zustand der Vermeidung; Reize mit der selben Valenz werden deswegen bevorzugt verarbeitet→ Potenzierung der Angst  - Angenehme Bilder haben eine positive Valenz und somit sind Schreckreize damit affektiv inkompatibel und schwächen die Schreckreaktion ab 
  • Stress und Gesundheit - EMOTIONEN Stress:         Psychische und physische Reaktionen, die durch äußere Reize (Stressoren) hervorgerufen werden. Diese Reaktionen befähigen Lebewesen zum einen besondere Anforderungen zu bewältigen und zum anderen kann dadurch körperliche und geistige Belastung entstehen. Stressoren (psychisch & physisch):         Geschehnisse, die eine Stressreaktion auslösen können. Man unterscheidet hierbei in psychische und physische Stressoren.  Die Stressreaktion - „ACTH“ stimuliert die Nebennierenrinde- Durch Stimulation werden Glucocorticoide freigesetzt- Beeinflussen das Herz-Kreislauf-System, Stoffwechsel, Nervensystem usw.- Leitet Nervenimpulse durch Acetylcholin weiter zum Nebennierenmark - Setzt Adrenalin und Noradrenalin frei Stresshormone Herz-Kreislauf-System, Alarmbereitschaft  Psychoneuroimmunologie: Stress, Immunsystem und Gehirn  Annahme: Stress erhöht die Anfälligkeit für Infektionskrankheiten (Cohen 1991 bestärkt dies)- Durchführung: N = 394 gesunden Probanden. Zuvor wurde ermittelt, wie hoch das Stressniveau der einzelnen Probanden ist. - Danach Einteilung in 2 Gruppen. Die Experimentalgruppe = Präparat mit Viren. Kontrollgruppe = Salzlösung. - Ergebnis: Ein hoher Anteil an Probanden, die auf der Stressskala hohe Werte erzielten, entwickelten auch eine Erkältung. Weitere Metanalyse („Stress beeinträchtigt unsere Immunfunktion“) Ergebnis: Die Beeinträchtigung von der Immunfunktion hängt von der Art des Stresses ab.  Eustress (akut, kurz, <100 min) // Distress (chronisch, andauernd) Wie beeinflusst Stress die Immunfunktion? Wie kommunizieren Immun- und Nervensystem? - Nerven- und Immunsystem können über unzählig viele physiologische Mechanismen miteinander kommunizieren - Ein Beispiel: T-Zellen und B-Zellen besitzen Glucocorticoid-Rezeptoren (Glucocorticoide: Hormone der Nebennierenrinde, die für Stress verantwortlich sind)- B- und T-Zellen: Funktion zur Bekämpfung gegen Viren- T- und B-Zellen können über Rezeptoren mit Glucocorticoiden kommunizieren (chemische Botenstoffe zu versenden)
  • Funktionen der Körpersprache Regel nach Mehrabian, welches die Bedeutung von Körpersprache verdeutlicht: 7% des gesprochenes Wort, 38% der Mimik und Gestik, 55% übriger nonverbaler Kommunikation (Körperhaltung, Stand) tragen dazu bei wie positiv, negativ und vollständig eine Botschaft vom Gesprächspartner aufgenommen wird. Zentrale Funktionen: Durch nonverbale Kommunikation kann das gesprochene Wort… …-ersetzt, ...-erweitert, …-verändert werden, …was dazu dient, dass interne Zustände ausgedrückt werden, Beziehungen von Personen definiert werden, nonverbal verbale Botschaften vermittelt werden und andere Menschen durch das eigene Verhalten direkt beeinflusst werden.
  • Arten der Körpersprache Arten der Körpersprache Mimik Micro Expressions - Schnelle Bewegungen der Gesichtsmuskulatur (1/15 bis 1/25 Sekunde) basierend auf den Ausdrücken der 7 Basisemotionen nach Paul Ekman : Wut, Angst, Ekel, Freude, Trauer, Verachtung, Überraschung - Treten auf, wenn Menschen ihre Gefühle unterdrücken oder vor Anderen verbergen wollen. Subtle Expressions - Ebenfalls sehr schnelle Bewegungen der Gesichtsmuskeln. - Treten typischerweise nur in einer Hälfte des Gesichts auf. - Die betreffende Person weiß vermutlich noch nicht, dass sie eine Emotion fühlt, der Betrachter jedoch schon.- Können erste Anzeichen einer Emotion sein, die sich zu einem größeren, offensichtlicheren Ausdruck entwickelt, oder der Ausdruck bleibt gering und nimmt mit der Zeit nicht zu.  - Durchsickern einer Emotion die jemand zu unterdrücken versucht Gestik Distanzzonen - Öffentliche Distanz  > 4 Meter- Gesellschaftliche Distanz  1,5 bis 4 Mete- Persönliche Distanz  60 Zentimeter bis 1,5 Meter- Intime Distanz  < 60 Zentimeter Fußpositionen - Weit auseinander  Überheblichkeit, Machtdemonstration ! aber auch: versteckte Unsicherheit !- Hüftbreit  „optimal“: selbstsicher, entspannt - Eng zusammen:  Unsicherheit, Unterwürfigkeit  Sitzpositionen - Vorgeneigte Position  Interesse am Geschehen/Gespräch     ⋅ Schrittstellung d. Füße: kurzfristig     ⋅ Paralleler Stand d. Füße: langfristig- Mittlere Position  Aufmerksam, ruhig, souverän- Zurückgelehnte Position:  Entspannt; aber auch: genervt, herabwürdigend  Armhaltungen - Sind sehr doppeldeutig!- Verschränkte Arme: Kritik ↔ Wohlgefühl - In die Hüfte gestemmt: Entspannung ↔ Angriff - Hinter dem Kopf verschränkt: Wohlbefinden, Entspannung ↔ Überlegenheit, hohes Geltungsbedürfnis Handgesten Höhe der Hände ist entscheidend:- Unterhalb der Taille -> negativ- Auf Höhe der Taille -> neutral- Oberhalb der Taille -> positiv Sichtbarkeit der Hände: - Keine sichtbaren Hände (In der Hosentasche & hinter dem Rücken) -> negativ- Sichtbar (öffnende Gesten) -> positiv Arten der Handgesten - Kopf auf Hand gestützt Langeweile – Erschöpfung - Nachdenklichkeit - Hand am Mund Konzentration – Bedenken - „Herumtippeln“ mit den Fingern Ungeduld – Nervosität – Provokation - Hand vor dem Mund Unsicherheit - Hand am Kopf Ratlosigkeit - Verschränkte Arme Frauen: Unsicherheit – Ängstlichkeit Männer: Ablehnung – Verschlossenheit - Das „Merkelsche Dreieck“ Überheblichkeit – Abwehr - Einwände - Reibende Hände, Ausgestreckter Zeigefinger Dominanz – Selbstzufriedenheit (negativ) – Aggressivität - Hände am Hals/Nacken Negative Gestik, obwohl sie oberhalb der Taille ist - Interaktive Handgesten Hände schütteln -> Händedruck entscheidend! – Winken
  • Kulturelle Unterschiede - Körpersprache Grundsätzlich werden die 7 Grundemotionen durch Mimik in allen Ländern gleich ausgedrückt, aber es gibt sozial erlernt einige Besonderheiten, die bei Auslandsaufenthalten zu beachten sind: - Daumen hoch: +Deutschland, -Australien, Afrika (Beschimpfung, Angriff) - Peace/Victory-Geste: +Deutschland, -Großbritannien, Australien (sofern die Handfläche dabei nach vorne zeigt „lass mich in Ruhe“) - Kreisgeste „O.K.“: +Deutschland, - Frankreich, Belgien (Wertlosigkeit des Gegenübers), Südeuropa, naher Osten(etwa der „deutsche Stinkefinger), Russland (Diskriminierung gegen Homosexuelle)
  • Stress - Grundsätzliches physiologische Reaktion bei Stress = evolutionär bedingt (Reaktion auf Stressoren) → Fight or Flight Stress ist ein Prozess, der aus 3 Komponenten besteht: 1. Interaktion des Individuums mit seinem Reizumfeld, die durch Anforderungscharakter gekennzeichnet ist (Stimulus)2. Bewältigungsversuche im Umgang mit dieser Situation (subj. Erleben)3. Auslenkung aus der Balance körperlicher und psychischer Funktionen als Ergebnis dieser Anstrengungen (Reaktion) !! Stress wird gesundheitsgefährdend, wenn Bewältigungsversuche erfolglos sind und sich ein Ungleichgewicht einstellt !! Moderne Stressbegriff: jede Art von Belastung, die den Organismus zu einer Anpassungsleistung zwingt (Stressbelastung) z.B. auch Nahrungsmangel, Temperaturschwankungen, Zeitdruck, Entscheidungszwang bei Unsicherheit, emotionale Belastung → Kampf-Flucht-Verhalten wirkt eher unangemessen bei solchen Situationen. Viele Organsysteme werden jedoch aktiviert. 
  • Stressreaktion          Die Stressreaktion ist eine auf viele Stressoren generalisierte Anpassungsreaktion. Durch die Abstimmung von Parametern des Stoffwechsels, des Immunsystems und des Verhaltens kann optimal reagiert werden. Verschiedene Individuen können bei gleichen Stressoren verschiedene Reaktionen zeigen.  Die Physiologie der Stressreaktion  Das innerorganische Netzwerk zur Steuerung der verschiedenen Komponenten einer Stressreaktion bedient sich zweier Systeme (Stressreakions-Achsen) 1. Achse:  Neurotransmission über den Sympathikus2. Achse: Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenrinden-Achse (HPA-Achse), agiert auf hormonellem Weg  Der Hypothalamus ist der Ausgangspunkt der beiden Stressreaktions-Achsen. Auf der Basis der Informationen über den Zustand des inneren Milieus (Temperatur, Ionenhaushalt), kann er seine Funktion als oberstes Integrationsorgan vegetativer Funktionen ausüben. z.B. Anpassung von Atmung, Kreislauf, Nahrungsaufnahme, Temperatur etc. Der Sympathikus steuert primär Aktivierungsvorgänge, wie sie für Kampf-Flucht Reaktion wichtig sind. Bei Änderung des inneren oder äußeren Milieus sorgt er für: Leistungssteigerung des Herzens, Weitstellung der Bronchien, Förderung des Bluttransportes. Besondere Bedeutung hat die Ausschüttung von Adrenalin und Noradrenalin aus dem Nebennierenmark ins Blut, diese wirken funktionssteigernd.