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Investition und Finanzierung (Fach) / 2.2.1 (Lektion)

2.2.1

Diese Lektion wurde von fwie erstellt.

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  • wirtschaftliche Nutzungsdauer < technische Nutzungsdauer: - steigende Wartungs- und Reparaturkosten bedingt durch Verschleiß- technische Veralterung bedingt durch technischen Fortschritt- veränderte Marktbedingungen- veränderte Finanzierungsmöglichkeiten- neue gesetzliche Vorschriften (z.B. zum Umweltschutz oder zur Arbeitssicherheit)
  • Vorzeichen bei Grenzgewinnen Wechselt das Vorzeichen der Grenzgewinne nur einmal, dann ist die optimale Nutzungsdauer am Ende der Periode gegeben, in der der Grenzgewinn letztmalig positiv ist.Wechselt das Vorzeichen mehrmals, existieren mehrere lokale Maxima. Für die Ermittlung des globalen Maximums muss man die Grenzgewinne zwischen zwei lokalen Maxima l(inklusive des Grenzgewinns des jeweils zweiten lokalen Maximums) auf den gleichen Bezugszeitpunkt beziehen.
  • Ketteneffekt bei Investitionsketten Die Nutzungsdauer eines Investitionsprojektes ist nie kleiner als die des Vorgängers.
  • Zinseffekt Der Zinseffekt besteht darin, dass bei Verlängerung der Nutzungsdauer der ersten Anlage um eine Periode auch der Kapitalwert des zweiten Projektes um eine Periode „verschoben“ wird. Dies entspricht einem Zinsverlust in Höhe von K(t*) · i.
  • Endliche Investitionsketten und nicht identische(?) Projekte - Der Entscheidungsträger kann zu unterschiedlichen Zeitpunkten verschiedeneInvestitionsprojekte durchführen. Die Nutzungsdauern der Projekte müssen simultanermittelt werden. Gesucht ist die optimale Investitionsstrategie. - Die optimale Strategie bei endlichem Horizont lässt sich immer durch vollständigeEnumeration finden. Dabei ist die Folge von Projekten und Nutzungsdauern zuwählen, bei der der größte Kapitalwert erreicht wird.
  • Aufgaben der Finanzmärkte - Erweiterung der Handlungsmöglichkeiten für Unternehmen und Haushalte Beschaffung von liquiden Mitteln für Investitionen (Unternehmen) bzw. fürKonsum (Haushalte) auf Primär- und SekundärmärktenRisikomanagement durch Transaktionen auf Terminmärkten- Reduzierung der Informationskosten Vereinfachung der Suche nach potenziellen Vertragspartnern, Vertragskonditionen für standardisierte Produkte, Informationen über Gewinnerwartungen des Marktes- Orientierung der Entscheidungen an Marktwerten
  • Definitionen zur Informationseffizienz „Informationseffizienz im strengen Sinne ist gegeben, wenn zu jedem Zeitpunkt in den Marktpreisen alle überhaupt verfügbaren Informationen voll zum Ausdruck kommen.Informationseffizienz im mittelstrengen Sinne ist gegeben, wenn zu jedem Zeitpunkt in den Marktpreisen alle allgemein verfügbaren Informationen voll zum Ausdruck kommen.Informationseffizienz im schwachen Sinne ist gegeben, wenn zu jedem Zeitpunkt in den Marktpreisen alle Informationen über das Marktgeschehen in der Vergangenheit zum Ausdruck kommen.“
  • Futur - über die Lieferung einer bestimmten Menge eines Gutes (Basiswert)- und Zahlung eines im voraus vereinbarten Preises (Future-Preis),- wobei Lieferung an einem bestimmten Lieferort und Zahlung für einen späteren Zeitpunkt (Lieferzeitraum) vorgesehen sind.
  • Option -- innerhalb einer bestimmten Frist oder zu einem festgelegten zukünftigen Zeitpunkt (Optionsfrist)- eine bestimmte Menge eines Gutes (Basiswert)- zu einem im voraus vereinbarten Preis (Basispreis, auch strike price oder Ausübungspreis)- zu kaufen (Kaufoption) oder zu verkaufen (Verkaufsoption).Bei dem Kauf einer Option fällt ein Optionspreis (syn. Optionsprämie) an.
  • Arten der Option und Möglichekiten der Erfüllung Ausübung innerhalb der Optionsfrist möglich => amerikanische OptionAusübung nur am Ende der Optionsfrist => europäische Option Möglichkeiten der Erfüllung:- Cash-Settlement = Barausgleich- physische Lieferung Eine an der Börse handelbare Kaufoption bzw. Verkaufsoption wird Call bzw. Putgenannt.
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  • Zeitwert einer Option Optionswert Optionswert : fairer Preis einer Option (auf arbitragefreien Märkten, auf denenGewinne durch Ausnutzen von Preisdifferenzen nicht möglich sind) Zeitwert = Prämie für aus Sicht des Inhabers der Option positive Kursentwicklungen während der Restlaufzeit
  • Zinsbegrenzungsverträge und Vertragsparameter Zinsbegrenzungsverträge räumen dem Inhaber das Recht ein,Ausgleichszahlungen vom Stillhalter zu verlangen, wenn ein Referenzzinssatzzu bestimmten vereinbarten Stichtagen von einer festgelegten Zinsgrenzeabweicht. Vertragsparameter: Zinsobergrenze für Cap (icap) bzw. Zinsuntergrenze für Floor (ifloor) Referenzzinssatz (häufig 3-Monats- oder 6-Monats-EURIBOR) Länge der Zinsperiode Laufzeit der Option bzw. Anzahl der Zinsperioden Nominalbetrag (ab ca. 500.000 €) Optionspreis
  • Caplet und Floorlet Caplet (Höchstzinsvereinbarung) Floorlet (Mindestzinsvereinbarung)
  • Collar Arten Long Collar: Kauf eines Caps und Verkauf eines entsprechenden Floors- Absicherung von Kreditverträgen mit variablem Zinssatz- Verzicht auf niedrige Zinsen und damit Reduzierung der Kosten durch Verkauf eines Floors Short Collar: Kauf eines Floors und Verkauf eines entsprechenden Caps- Absicherung von Kapitalanlagen mit variablem Zinssatz- Verzicht auf hohe Zinsen und damit Reduzierung der Kosten durch Verkauf eines Caps
  • Kapitalerhöhung einer AG die Kapitalerhöhung durch Zufluss neuer Geldmittel - die ordentliche Kapitalerhöhung- das genehmigte Kapital- die bedingte Kapitalerhöhung (z.B. Ausgabe von Wandelanleihenoder Optionsanleihen) die Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln
  • Funktionen des Bezugsrechts: 1. Vermögensausgleich2. Möglichkeit der Wiederherstellung des Stimmrechtsanteils
  • Während des Handels des Bezugsrechts gibt es zwei Möglichkeiten, eine Aktie zu erwerben: 1. Kauf von Za/Zj Bezugsrechten und Zahlung des Emissionskurses2. Kauf einer Aktie ex Bezugsrecht
  • Personalsicherheiten - Bürgschaft- Garantie als bürgschaftsähnlicheSicherheit
  • Realsicherheiten Rechte an Rechten - Abtretung (Zession)- bewegliche Pfandrechtean Rechten Rechte an Sachen - Eigentumsvorbehalt- Sicherungsübereignung- bewegliche Pfandrechte an Sachen- Grundpfandrechte   • Hypothek   • Grundschuld
  • Unterscheidungsmöglichkeiten von Forderungstitel - Art der wertpapierrechtlichen Verbriefung:    - Schuldverschreibung (Wertpapiere)    - Schuldscheindarlehen (Beweisurkunden) - Zinsmodalitäten:    - Diskontpapiere oder Abzinsungspapiere (Handel mit Abschlag vom Nennwert)    - Zuwachsanleihen (Ausgabe zum Nennwert und Rückzahlung mit Zinsen)    - zinstragende Titel (Zinszahlungen in periodischen Abständen)- Tilgungsmodalitäten    - Annuitätentilgung, endfällige Tilgung,Tilgung in periodischen Abständen    - ggf. Rückzahlung im Auslosungsverfahren- Laufzeit    - Geldmarkttitel (kurzfristige Titel bis zu einem Jahr)    - Renten- und Kapitalmarkttitel (langfristige Titel)- Währung- Emittentengruppe
  • Darlehensformen Annuitätendarlehen endfällige Darlehen Abzahlungsdarlehen
  • Formen der Innenfinanzierung - Selbstfinanzierung- Finanzierung aus Rückstellungen- Finanzierung aus Abschreibungen