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Investition und Finanzierung (Fach) / 1 (Lektion)

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Diese Lektion wurde von fwie erstellt.

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  • Investitionsarten > Realinvestitionen   • materielle Investitionen   • immaterielle Investitionen> Finanzinvestitionen   • Forderungstitel   • Beteiligungstitel
  • Investitionen in Anlagen (gegliedert nach Investitionszwecken): > Gründungs- und Errichtungsinvestitionen> Ersatzinvestitionen> Erweiterungsinvestitionen> Rationalisierungsinvestitionen
  • Entscheidungsmodell des Investors 1 Alternativen (Handlungsmöglichkeiten) des Investors:Welche Investitionen können durchgeführt werden? Handelt es sich bei den Alternativen „nur“ um Ja-Nein-Entscheidungen? Sind Entscheidungen über Investitionsdauern zu treffen? Können Projekte gemeinsam durchgeführt werden? 2 Umweltentwicklung:Sind die Konsequenzen der Investitionen mit Unsicherheit behaftet? 3 Ergebnisse (Konsequenzen bei Realisation einer Alternative):Mit welchen Konsequenzen wird gerechnet? Sind nur monetäre oder auch nichtmonetäre Konsequenzen relevant? 4 Zielfunktion:Wie sind die gegebenenfalls mehrwertigen Konsequenzen zu bewerten?
  • Definition: Kapitalmarkt Der Kapitalmarkt ist die Gesamtheit der Möglichkeiten, frühere gegen spätere Zahlungen zu tauschen, wobei eine Zahlung heute den Preis für die zugehörige Gegenleistung in Form zukünftiger Zahlungen angibt.”
  • vollkommener Kapitalmarkt “Der Kapitalmarkt ist vollkommen, wenn der Preis, zu dem ein Zahlungsstrom zueinem bestimmten Zeitpunkt gehandelt wird, für jeden Marktteilnehmer identisch ist.Der Preis gilt unabhängig davon, ob ein Marktteilnehmer als Käufer oder Verkäuferauftritt;
  • vollständiger Kapitalmarkt Der Kapitalmarkt ist vollständig, wenn jeder beliebige Zahlungsstrom – und damit natürlich auch jeder beliebige Anteil eines Zahlungsstroms – gehandelt werden kann.
  • Zinsstrukturen • flach (Periodenzins unabhängig von der Laufzeit)• normal (Periodenzins steigend mit der Laufzeit)• invers (Periodenzins fallend mit der Laufzeit)
  • Annahmen Fisher Modell > Quasi-Sicherheit> zwei Zeitpunkte> vollkommener und vollständiger Kapitalmarkt> Orientierung des Investors an Konsummöglichkeiten
  • Bewertung von Konsumkombinationen (Konsumströmen) beim Fisher-Modell - Existenz einer positiven Zeitpräferenz: Konsum in einer bestimmtenHöhe in t=0 ist mehr wert als der gleiche Konsum in t=1. - Zeitpräferenzrate als Maß für die Ungeduld: Mehrkonsum in t=1 geteilt durch Minderkonsum in t=0 - Je höher die Zeitpräferenzrate, desto weniger ist der Investor bereit, auf Konsum zum Zeitpunkt 0 zugunsten Konsum zum Zeitpunkt 1 zu verzichten.
  • Indifferenzkurve und Indifferenzkurvensystem eines Investors: Eine Indifferenzkurve ist der geometrische Ort der Konsumkombinationen (c0, c1), zwischen denen der Investor indifferent ist. Einer Indifferenzkurve ist stets ein bestimmter Nutzen zugeordnet. Die Konsumpräferenz des Investors kann durch ein Indifferenzkurvensystemgraphisch dargestellt werden.
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  • Verlauf von Indifferenzkurven - kein Schnittpunkt- monoton fallend- streng konvex- Zeitpräferenzrate = |Steigung| - 1
  • Verfahren der Investitionsrechnung • Kapitalwertmethode• Endwertmethode• Annuitätenmethode• Methode des internen Zinsfußes
  • Annahmen der Investitionsrechnung - Quasi-Sicherheit- vollkommener und vollständiger Kapitalmarkt- unbeschränkte Kreditaufnahme möglich- flache Zinsstruktur
  • Eine Investition heißt Normalinvestition, wenn gilt A0, Z1, Z2... >0 Summe von Z größer als A0
  • Normalinvestition und Verlauf der Kapitalwertfunktion Eine Normalinvestition führt zu einer monoton fallenden, streng konvexen Kapitalwertfunktion mit einer Nullstelle im positiven Bereich, deren Grenzwert für                 i -> unendlich der mit negativem Vorzeichen versehenen Anschaffungsauszahlung entspricht.
  • Endwert einer Investition Der Endwert ist der Betrag, den der Investor am Ende der Laufzeit desProjektes zusätzlich konsumieren kann.
  • Interpretation Annuität Die Annuität ist die maximale Entnahme gleicher Höhe am Ende jeder Periode (nachschüssige Rente) während der Laufzeit des Projektes, die bei Realisation des  Projektes zusätzlich erzielt werden kann.
  • Probleme der Methode des Internen Zinsfußes: - Ermittlung bei mehreren Perioden problematisch- Eindeutigkeit und Existenz nicht gewährleistet (sofern nicht eine Normalinvestition vorliegt)- Wiederanlage zum internen ZinsfußDie Methode des Internen Zinsfußes ist als Auswahlkriterium bei mehreren sichgegenseitig ausschließenden Investitionsprojekten (Wahl des Projektes mit dem höchsteninternen Zinsfuß) nicht geeignet.
  • Vergleich der dynamischen Verfahren Bei der Beurteilung eines einzelnen Investitionsprojektes führen die Kapitalwertmethode, die Endwertmethode und die Annuitätenmethode zu den gleichen Ergebnissen. Bei einem eindeutigen internen Zinsfuß erhält man die gleichen Ergebnisse. Bei mehreren einander ausschließenden Investitionsprojekten führen die Kapitalwertmethode, die Endwertmethode bei gleichen Endzeitpunkten und die Annuitätenmethode bei gleichen Laufzeiten zu den gleichen Ergebnissen. Die interne Zinsfußmethode kann zu abweichenden Ergebnissen führen.
  • Statische Verfahren zur Beschreibung von Investitionsprojekten Beschreibung von Investitionsprojekten durch i.d.R. periodisierte Größen desRechnungswesens ohne vollständige Berücksichtigung der zeitlichen Strukturder Zahlungsreihen keine expliziten Annahmen Verfahren• Verfahren der statischen Amortisationsdauer• Kostenvergleichsrechnung• Gewinnvergleichsrechnung• Rentabilitätsvergleichsrechnung
  • Probleme der Kostenvergleichsrechnung: Vernachlässigung möglicher Unterschiede hinsichtlich: • der zeitlichen Struktur der Zahlungen• der Erlösseite• der Kapazitätssituation• der Nutzungsdauern
  • Probleme der Gewinnvergleichsrechnung: Vernachlässigung möglicher Unterschiede hinsichtlich: • der zeitlichen Struktur der Zahlungen• des Kapitaleinsatzes• der Nutzungsdauern
  • Probleme der Rentabilitätsvergleichsrechnung • der zeitlichen Struktur der Zahlungen• des Kapitaleinsatzes• der Nutzungsdauern
  • Verglich statische vs dynamische Verfahren statische Verfahren                            dynamische Verfahren i.d.R. einperiodige Betrachtung          mehrperiodige Betrachtung Durchschnittsgröße                            aktuelle und zukünftige Größen periodisierte Größen:                         Ein-/AuszahlungenErlöse/Kosten und durchschnittlicheKapitalbindung                                              keine Berücksichtigung der               Berücksichtigung der zeitlichenzeitlichen Struktur der Zahlungen      Struktur der Zahlungengeringerer Informationsbedarf           höherer Informationsbedarf
  • Annahmen des Standardmodells der Investitionsrechnung zur Berücksichtigung von Gewinnsteuern: (1) allgemeine Gewinnsteuer(2) Bemessungsgrundlage = Periodengewinn= Einzahlungsüberschuss abzüglich Abschreibung und eventueller Zinszahlungen(3) proportionale Besteuerung(4) sofortiger Verlustausgleich und sofortige Besteuerung(5) Unabhängigkeit der Zahlungsreihe von der Besteuerung
  • Vorgehensweise zur Bestimmung der Kapitalwertformel: 1. Ermittlung des Einzahlungsüberschusses nach Steuern2. Ermittlung des Diskontfaktors unter Berücksichtigung von Steuern
  • Kapitalwertmethode unter Berücksichtigung von Steuern Der Kapitalwert hängt nun auch ab von - dem Steuersatz s,- der Abschreibungsmethode und dem- dem Abschreibungszeitraum. Hebt man die Annahme eines konstanten Grenzsteuersatzes auf, dannbeeinflusst die Höhe der Abschreibung auch den Steuersatz. Insbesondere gilt: Je früher die Abschreibungen erfolgen, desto geringer bzw.höher sind die steuerpflichtigen Gewinne in frühen bzw. späten Perioden, destohöher ist also der Kapitalwert.
  • Kassazinssatz vs Terminzinssatz Kassazinssatz bei einer Laufzeit von t Perioden Terminzinssatz bei einer Laufzeit von einer Periode