Sozialpsychologie (Fach) / Einführung (Lektion)
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Diese Lektion wurde von Emilie12 erstellt.
- Kakerlakenexperiment Zajonc et al, 1969 Kakerlaken laufen schneller, wenn andere zuschauen Wird die Aufgabe komplexer, werden Sie langsamer, wenn andere zuschauen Exp: wiederholt mit Küken und Menschen, zeigt sozialen Einfluss auf Lebewesen
- Was ist Sozialpsychologie Die wissenschaftliche Untersuchung der Art und Weise, wie Denken, Fühlen und Verhalten durch reale oder vorgestellte Anwesenheit anderer Personen beeinflusst wird. d.h. die allen Menschen gemeinsamen psychologischen Prozesse, die sie für sozialen Einfluss empfänglich machen
- fundamentaler Attributionsfehler wir haben die Tendenz das Verhalten durch Persönlichkeitsmerkmals zu erklären und unterschätzend ie prägende Wirkung situationsbedingter Einflüsse.
- Exp. prägende Wirkung situationsbedingter Einflüsse Ross & Samuel 1993 kooperative Studenten und konkurrenzorientierte Studenten: Gemeinschaftsspielund Wall-Street-Spiel -> beides gleich d.h. die Situation kann sogar Persönlichkeitsunterschiede überwinden
- Behaviorismus behauptete es gäbe objektive Merkmale: um menschliches Verhalten zu verstehen,man muss nur die verstärkenden Einflüsse der Umwelt (Belohnung und Strafe) verstehen das beobachtete Verhalten wird untersucht nicht die Kognition (was denkt der Hund, was passiert in seinem Gehirn)
- Gestaltpsychologie Theorie über die Wahrnehmung der physischen Welt, wie die Dinge in der Vorstellung des Menschen subjektiv erscheinen (als das Ganze) und nciht wie sich die objektiven und physischen EIgenschaften des Objekt verbinden. "Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile" Kurt Koffka, Wolfgang Köhler, Max Wertheimer
- Naiver Realismus Wir denken alle, dass wir die Dinge so wahrnehmen, wie sie "wirklich" sind. Wenn andere anders denken, dann muss es daran liegen, dass sie voreingenommen sind. Ross 2004, 2010 Bsp: Friedensvorschlag Palästinenser an Israaelis: Wenn das von uns ist, muss es gut sein! Subjektive Deutung der sozialen Welt basiert auf persönlichen Motiven
- 2 wichtige Motive in der Sozialpsychologie 1. Ansatz des Selbstwertgefühls: das Bedürfnis sich mit sich selbst wohlzufühlen (sich als kompetent, anständig und gut wahrzunehmen) Aronson 1998, 2007: Verbindung: so toll, dass es wert ist, Rituale zu machen. Das Bedürfnis, das eigene frühere Verhalten zu rechtfertigen aber: hohe Kosten, mangelnde Organisation, Pflichttreffen 2. soziale Kognition:( das Bedürfnis realistisch zu sein, die Welt so exakt wie möglich zu erkennen) Nisbett & Rosss 1980 aber: es ist meistens zu aufwändig, alle Informationen zu verarbeiten. Menschen neigen dazu, die Entscheidungen zu vereinfachen (Heuristen)
- Motive in Konflikt oft Konflit zwischen Selbstwertgefühl und sozialer Kognition: (Obama/Afghanistan, Bush/(Irak) SWG: stärkerer Bombenangriff, mehr Soldaten führt zu baldiger Kapitulation , militärische und politische Ziele erreicht, Führungsfähigkeit nicht in Frage gestellt ABER Soz. Kognition: Bedürfnis realtistisch zu sein: Entschlossenheit der Feinde würde gefestigt, besser wäre Friedensangebot -> Krieg beendet
- self-fulfilling prophecy Rosenthal und Jakobsen 1968, 1976 Lehree /Schüler gut (waren eigentlich schlecht)
- warum Sozialpsychologie? Beitrag zur Wissenschaft durch Grundlagenforschung Lösung sozialer Probleme
- Nachbardisziplinen Persönlichkeitspsychologie: untersucht individuelle Unterschiede, die zu gewissem Verhalten führen, beide: Psychologie des Individuuims Soziologie: untersucht Gruppen, soziale Schichten, Organisationen, Gesellschaften, beide: Untersuchung gesellschaftlicher Einflüsse
