Projektmanagement (Fach) / 1.11b Ablauf und Terminplanung (Lektion)
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1.11b Ablauf und Terminplanung
Diese Lektion wurde von anathomy erstellt.
- BUCH: In welcher Reihenfolge sollte die Ablauf- und Terminplanung vorgenommen werden ausgehend von der Vorgangsliste:1. Festlegung der Reihung von Vorgängen (Beziehungen) 2. Überführung des Ablaufplans in den Terminplan 3. Ermittlung des Ressourcenbedarfs und Ressourcenverfügbarkeit 4. Optimierung des Ablauf- und Terminplans 5. Verabschiedung der Ablauf und Terminplanung (Basisplan) Im PSP stellen die Arbeitspakete die kleinste Einheit dar. Im Ablaufplan werden die Elemente unabhängig vom Detailierungsgrad Vorgänge bezeichnet.
- BUCH :Was versteht man unter dem Regelkreis der Terminplanaktualisierung? Der Regelkreis der TerminplanaktualisierungII Erfassung der IST-TermineII Vergleich der IST-Termine mit den PLAN/ SOLL-TerminenII Analysieren der AbweichungenII Planung korrektiver MaßnahmenII Aktualisierung oder Revision der Terminplanung
- BUCH: Was versteht man unter einem Netzplan? -
- BUCH: Welche Typen von Anordnungsbeziehungen gibt es im Vorgangsknoten-Netzplan? -
- BUCH: Wie kann man Überlappungen von Vorgängen im Ablaufplan erreichen? -
- BUCH: Was ist der Unterschied zwischen minimalen und maximalen Zeitabständen bei Anordnungsbeziehungen? -
- BUCH: Was sind die Ergebnisse einer Vorwärts- und einer Rückwärtsrechnung in einem Netzplan? -
- BUCH: Welche Pufferarten sind Ihnen bekannt? -
- BUCH: Was versteht man unter „Kritischem Weg“ -
- BUCH: Welche Bedeutung hat ein „Negativpuffer“? -
- BUCH: In welchen Schritten und mit welchen Techniken kann man einen Netzplan erstellen? -
- BUCH: Nach welchen Kriterien sollte der Detaillierungsgrad im Ablaufplan gewählt werden? -
- BUCH: Welche einfachen Arbeitstechniken zur Termin- und Ablaufplanung kennen Sie? -
- Ablaufplan Definition/ Ziele Im Ablaufplan wird festgelegt, welche Aktivitäten in logischer Reihenfolge nacheinander, überlappend oder parallel durchgeführt werden müssen. Für die Ablaufplanung werden folgende vorhherige Pläne verwendet: Phasenplanug Projektstrukturierung Arbeitspaketbeschreibungen Vorgangsliste Ziel: Verbindliche Termine für alle Projektbeteiligten Reihenfolge der Arbeitspakete Ermittlung der zeitlichen Lage der AP Festlegung von Planwerten Vergleich des Plans mit dem IST-Zustand Planung und Kontrolle von Einsatzmitteln, Kosten, Leistungen
- Projektplanungszyklus Auftrag Ziele Umfeld/Stakeholder Risikoanalyse Projektorga GoNoGo Phasenplanung& Meilensteine PSP Netzplan Terminplan Einsatzmittelplanung Kostenplanung Realisierung & Fortschrittskontrolle
- Netzplantechnik Definition Abhängigkeiten zwischen Aktivitäten darstellen Termine und zeitliche Spielräume berechnen bei Abweichungen: Planalternativen und Alternativlösungen durchspielen
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- Prozessschritte der Ablauf- und Terminplanung ausgehend von der Vorgangsliste:1. Festlegung der Reihung von Vorgängen (Beziehungen) 2. Überführung des Ablaufplans in den Terminplan 3. Ermittlung des Ressourcenbedarfs und Ressourcenverfügbarkeit 4. Optimierung des Ablauf- und Terminplans 5. Verabschiedung der Ablauf und Terminplanung (Basisplan) Im PSP stellen die Arbeitspakete die kleinste Einheit dar. Im Ablaufplan werden die Elemente unabhängig vom Detailierungsgrad Vorgänge bezeichnet.
- Prozessschritte Ablauf und Terminplanung und Controlling PSP in Ablaufplan überführen Detaillierung der AP Aufbrechen der Kompexität Festlegung der Aufgaben Ergebnis: Vorgänge Festlgegung und technolgischen Reihung von Vorgängen Planung der Abläufe Abhängigkeiten und Zeitabstände definieren Schnittstellen klären frühzeitige Koordination Ergebnis: Ablaufplan (Netzplan) Überführung des Ablaufplans in den Terminplan Schätzung der Vorgangsdauern 1. Terminberechnung Ermittlung der vorläufigen Projektdauer Ergebnis: vorläufiger Terminplan Ermittlung des Ressourcenbedarfs und Ressourcenabgleichs Berücksichtigung der benötigten Ressourcen Anpassung der Ablaufstruktur Ergebnis: Terminplan mit Resourcen Optimierung des Ablauf- und Terminplans Ergebnis: optimierter Terminplan Veranbschiedung des Ausführungsplans verbindliche Vorgabe für alle Projektbeteiligten Terminplan (PLAN/SOLL) Termincontrolling Überwachung und Steuerung des Projektablauf Ergebnis: Aktualisierter Terminplan nach jedem Aktualiserungsstichtag
- Definition Netzplan,Netzplantechnik,Vorgang,Ereignis Netzplan: grafische, tabelarische Darstellung von Abläufen und deren Abhängigkeiten Netzplantechnik: alle Verfahren zur Steuerung und Überwachung von Abläufen unter Berücksichtigung von Zeit und Kosten Vorgang: Ablaufelement das ein bestimmtes Geschehen beschreibt, besitzt definierten Anfang und Ende und somit Dauer Ereignis: Dauer=0, Schlüsselereignis=Meilenstein, beschreibt Eintreten eines bestimmtes Geschehen/Zustand
- Definition Anordungsbeziehung / Knoten / Pfeil AOB: quantifizierte Abhängigkeit zwischen Ereignissen und Vorgängen Knoten: symbolisiert je nach Netzplan Ereignis oder Vorgang Pfeil: je nach Netzplanverfahren symbolisiert der Pfeil einen Vorgang und/oder eine Anordnungsbeziehung Ende-Anfang: B kann begonnen werden, sobald A beendet worden ist (EA-Beziehung oder Normalfolge). Anfang-Anfang: B kann begonnen werden, sobald A begonnen worden ist (AA-Beziehung oder Anfangsfolge). Anfang-Ende: B kann beendet werden, sobald A begonnen worden ist (AE-Beziehung oder Sprungfolge). Ende-Ende: B kann beendet werden, sobald A beendet worden ist (EE-Beziehung oder Endfolge).
- Detaillierungsgrad eines Netzplans so grob wie möglich, so fein wie notwendig Kriterien: Kenntnissstand über Projektverlauf Phasenorientierte Detaillierung Einfachheit und Handhabbarkeit Zielbestimmung des Netzplans (Überwachung von Terminen, Einsatzmitteln und Kosten) Verdichtete Informationen je nach Stakeholder (PL, AG, FK) Zweckbestimmung des Netzplans Terminplanung, Ablauf-, Kosten
- Gesamtpuffer / kritischer Weg / freier Puffer Gesamt Pufferzeit (GP) Zeitspanne um die Vorgänger verschoben werden können, bis er an die kritische Grenze "spätester Anfangszeitpunkt des Nachfolgers" stößt kritischer Weg beinhaltet alle Vorgänge bei denen der FAZ = SAZ bzw. FEZ = SEZ (Puffer=0) Eine Verschiebung hätte somit immer einen geändertes Projektende zur Folge freier Puffer Zeitspanne, um die ein Vorgänger aus seiner frühesten Lage verschoben werden kann bis er an die Grenze frühester Anfangszeitpunkt des Nachfolgers stößt
