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Tagungs,Kongress-Messewesen (Fach) / Tagungs,Kongress-Messewesen (Lektion)
Tagungs,Kongress-Messewesen
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- Aufgabe Planung, Organisation und Durchführung sowie der Kontrolle von Veranstaltungen aller Art
- Einflussfaktoren -Weltwirtschaftliche Nachfrage- und Angebotsverlagerungen- Entwicklung des Kommunikationsverhaltens in Geschäftsbeziehungen im B2B- und B2C-Bereich-Art und Weise der Profilierungs- und Wettbewerbsstrategien von Mes-segesellschaften -Einsatz neuer Technologien zur Effizienzsteigerung der Messebeteili-gungen auf Aussteller- und Besucherseite -Entwicklung von Mobilitätsbarrieren und Kriseneinfluss von Verbän-den auf die Gestaltung von Messen
- Bedeutung - wichtiger ökonomischen Faktor, da Schaffung von Arbeitsplätze (Beschäftigungsfunktion), insbesondere in der Hotellerie, der Gastronomie, den Beförderungsträgern und den Dienstleistern rund um dieses Segment- Ausgleichs- und Verteilungsfunktion- Devisenfunktion
- Optimierung der Rahmenbedingungen durch - Handelshemmnisse abbauen- Mittelstand unterstützen- Existenzgründungen und Innovationen erleichtern- Messewirtschaft von staatlichen Regulierungen frei halten
- Ursachen Wachstum der Branche Expansion der Unternehmen und Zunahme von Unternehmenskooperationen -> Steigerung der Tagungsund Kongressreisen, Zunehmende Spezialisierung der Mitarbeiter eines Unternehmens Erhöhter Fort- und Weiterbildungsbedarf aufgrund des stetig anwach-senden Verfügungswissens, Weltweit politische Umwälzungen, insbesondere in Osteuropa und Asien sowie die fortschreitende Integration im Rahmen der Europäischen Union (EU) Globalisierung der Märkte und Unternehmen, Neue Formen der Unternehmensorganisation, z. B. Externalisierung von Funktionen mittels Outsourcing und Offshoring, Hohe und stetig steigende Exportabhängigkeit von Ländern, z. B. Deutschland und Schweiz
- Def Messe zeitlich begrenzte, im Allgemeinen wiederkehrende Veranstaltung, auf der eine Vielzahl von Ausstellern das wesentliche Angebot eines oder mehrerer Wirtschaftszweige ausstellt und überwiegend nach Muster an gewerbliche Wiederverkäufer, gewerbliche Verbraucher oder Großabnehmer vertreibt Verbraucher sind gar nicht oder nur in beschränktem Umfang an einzelnen Tagen während bestimmter Öffnungszeiten zugelassen
- Ausstellungen zeitlich begrenzte Veranstaltungen, auf der eine Vielzahl von Ausstellern, ein repräsentatives Angebot eines oder mehrerer Wirtschaftszweige oder Wirtschaftsgebiete ausstellt und vertreibt oder über dieses Angebot zum Zwecke der Absatzförderung informiertEine Ausstellung wendet sich im Gegensatz zur Messe regelmäßig an den Endverbraucher (an allen Tagen zum Besuch und Kauf zugelassen). Ziel: - Vertrieb von Waren und Dienstleistungen - Information zum Zweck der Absatzförderung
- Unterteilung Ausstellung Gewerblichen Kriterien, z. B.: Messe, Schau, Produktpräsentatio-nen, Produkt-Promotion, Fachausstellung, kongressbegleitende Fach-ausstellung, Firmenpräsentation, Salon, Autosalon, Buchausstellung, Basar, Märkte Kulturellen Kriterien, z. B.: Kunstausstellung, Gemäldeausstellung, Vernissage, Bilderausstellung, Fotoausstellung, Buchausstellung, kunst-gewerbliche Ausstellung, Plakatausstellung Allgemeinen Kriterien, z. B. Informationsausstellung
- Veranstaltungen Kulturelle Veranstaltungen; z. B. Oper, Theater, Konzert, Show, Folklore, Karneval Gesellschaftliche Veranstaltungen; z. B. Bankett, Ball, Gala, Fest, Empfang, Feier Sportveranstaltungen; z. B. Reitturniere, 6-Tage-Rennen, Tanztur-niere, Turnen, Fechten, Schachturniere Sonderveranstaltungen; z. B. Events, Produktpräsentation (Show), Incentives, Märkte, Basare, Straßenfeste, Festumzüge
- Kongresse Größe: ca. 200/250 Teilnehmer; Teilnahme von Freiwilligen oder Dele-gierten Dauer: länger als einen Tag Veranstaltungsform: bestehend aus mehreren, verschiedenartigen Veranstaltungsteilen (thematisch, methodisch, räumlich, organisato-risch) Entscheidungszeitraum: längerfristig geplant (ein bis acht Jahre) Organisation: komplexe, längere Planungs- und Vorbereitungszeit, thematisch geschlossenes Sachgebiet, Vielzahl von Einzelthemen und viele Einzelveranstaltungen Allgemeine Kommunikationsformen von Kongressen: Plenum, Plenarsitzungen, Arbeitskreise, Konferenzen, Workshops, Seminare, Podiumsdiskussionen, Informationsmärkte, Produktpräsentationen, Ausstellungen, Fachbesichtigungen, Empfänge, Feiern, Ausflüge, Rah-menprogramm u. a. Besondere Kommunikationsformen von Kongressen; beson-dere Ausstellungsform als Kommunikationsmittel, Bewältigung gro-ßer Mengen von Vorträgen, wissenschaftliche Ergebnisse in Form von Plakaten oder Grafiken, Bildern, Schautafeln, Statistiken usw. in Pos-ter-Exhibition dargestellt (visualisierte Kurzvorträge), organisierter Zeit-plan, kleine Diskussionsgruppen, Rapporteure (Berichterstatter)
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- Tagungen Größe: bis 200/250 Teilnehmer Dauer: bis zu einem Tag (in wenigen Fällen werden auch zwei- oder mehrtägige Veranstaltungen als Tagung bezeichnet) Veranstaltungsform: wenige Veranstaltungsteile (thematisch, methodisch, räumlich, organisatorisch) Entscheidungszeitraum: mittelfristig, 4 bis 6 Monate Organisation: relativ kurze Planungs- und Vorbereitungszeit (in der Regel ein halbes bis ein Jahr im Voraus), geringer Organisationsauf-wand Beispiele für Tagungen als Veranstaltungen mit gleichen oder ähnlichen organisatorischen Grundkriterien: Regionalta-gung, Händlertagung, Vertriebstagung, Fachtagung, Delegiertentagung, Verbandstagung, Firmentagung, Jahrestagung, Forum, Panel-Forum, Ausstellerforum, Gesellschafterversammlung, Aktionärsversammlung, Eigentümerversammlung, Mitgliederversammlung, Diskussion, Panel-Diskussion, Podiumsdiskussion, Plenardiskussion, Treffen, Verbands-treffen, Vereinstreffen, Vortragsveranstaltung, Firmenveranstaltung, Workshop, Meeting, Hearing, Expertenhearing, Ideenbörse
- Konferenzen Größe: bis 50 Teilnehmer, durchschnittlich 10 bis 15 Teilnehmer Dauer: in der Regel ein Tag oder weniger Form: einteilig, meist ein Thema, ein Raum Methode: nur interaktive Kommunikation Entscheidungszeitraum: kurzfristig Organisation: in der Regel kurze Vorbereitung, geringer Organisati-onsaufwand Ausnahmen: bedeutende politische oder internationale Konferenzen, z. B. institutionalisierte Veranstaltungen wie beispielsweise Abrüstungs-konferenz, Kultusministerkonferenz, Lehrerkonferenz Veranstaltungen mit gleichen oder ähnlichen organisato-rischen Grundkriterien: Sitzung, Kommissionssitzung, Komitee-sitzung, Kuratoriumssitzung, Vorstandssitzung, Ausschusssitzung, Aufsichtsratsitzung, Abteilungssitzung, Präsidiumssitzung, Pressekon-ferenz, Redaktionskonferenz, Fachkonferenz, Firmenkonferenz, Ver-bandskonferenz, Forumsgespräch, Fachgespräch, Expertengespräch, Wirtschaftsgespräch, Unternehmergespräch, Diskussion, Gruppendis-kussion, Arbeitsgruppe, Round-Table, Workshop, Gipfeltreffen, Synode, Beratung, Besprechung, Unterredung, Verhandlung, Klausurtagung, Elternversammlung, Video-Konferenz
- Seminare Größe: bis 30 Teilnehmer, durchschnittlich jedoch 10 bis 15 Teilnehmer Dauer: überwiegend mehrtägig Form: eintägig, thematisch, mehrtägig in räumlicher und methodi-scher Hinsicht Methode: organisatorisch und methodisch (zwei Grundformen): Fron-talbelehrung und interaktive Methode (Trainer, Moderator), jedoch überwiegend interaktive Kommunikation Entscheidungszeitraum: mittelfristig, bis zu einem Jahr Organisation: umfangreiche inhaltliche Vorbereitung, in der Regel geringerer technischer Aufwand Veranstaltungen mit gleichen oder ähnlichen organisatori-schen Grundkriterien: Schulung, Kurs, Lehrgang, Training, Weiter-bildung, Symposium, Kolloquium, Clinics, Workshop, Expertenmarkt
- Incentive sind Geld- und/oder Sachprämien, Veranstaltungen oder Reisen, die von Unternehmen eingesetzt wer-den, um Einzelpersonen (z. B. Kunden, Mitarbeiter, Geschäftspartner oder auch Politiker) zu beeinflussen, zu motivieren oder zu belohnen.
- Ziele Incentive Kauf- und Entscheidungsanreiz für Kunden Förderung der Mitarbeitermotivation Steigerung der Moral innerhalb eines Unternehmens Steigerung der Mitarbeiterloyalität Verringerung von Fehlzeiten der Mitarbeiter Förderung des Teamgeistes
- Sonderformen Veranstaltungen Symposium: (lat. und griech. „symposion“), philosophische und poli-tische Gespräche, Trinkgelage, Erörterung von Vorträgen, Diskussion eng begrenzter Themen von Experten und Fachwissenschaftlern Kolloquium: (lat. „colloquium“), Gespräch, Frage- und Antwortspiel, wissenschaftliche Diskussion, anschließendes Gesprächsresumée Clinic: Vorstellung und Diskussion von medizinischen Fällen, Vorstel-lung Tätigkeitsbereiche, multimediale Präsentationen vor Experten Versammlungen: Versammlungen sind ein Grundrecht nach Artikel 8 GG (Versammlungsgesetz), z. B. Kundgebung, Demonstration, Vortrags-veranstaltung, Betriebsversammlung, Aktionärsversammlung, Generalver-sammlung, Wahlversammlung, Bürgerversammlung, Kirchentag
- Merkmale Versammlungen Größe: Großveranstaltung, mehrere hundert Teilnehmer -Dauer: wenige Stunden, behandeln meist ein begrenztes Thema -Form: einteilig, meist ein Raum, ein Thema -Entscheidungszeitraum: kurzfristig -Organisation: inhaltliche Vorbereitung eher geringerer Aufwand, umfangreiche Maßnahmen der Infrastruktur, Versammlungsort, Ver-kehr, benötigen einen Versammlungsraum für eine große Personenzahl (auch Freigelände) und dienen meist der frontalen Informationsver-mittlung und öffentlichen Meinungsäußerung -Wichtig: namentlich genannter Veranstalter und Versammlungsleiter -Sonderformen von Sonderveranstaltung: z. B. Messe-Kongress; kombinierte Veranstaltungen, bestehen aus Tagungs- und Ausstellungs-bereich, Bildung einer thematischen, organisatorischen, rechtlichen und wirtschaftlichen Einheit
- Träger und Akteure im Tagungs-,Kongress- und Messewesen -Messe- und Kongresszentren (auch Messegesellschaften genannt) -Messe- und Kongressveranstalter (auch Messeveranstalter genannt) -Tagungs-, Messe-, Kongress- und Eventagenturen sowie Reiseveran-stalter, Tagungsvermittler, Reisemittler mit der Schwerpunkttätigkeit Tagungen, Konferenzen, Messen, Events und andere Veranstaltungen -Sonstige Messe- und Veranstaltungsdienstleister -Organisationen und Verbände -Einzelleistungsträger wie z. B. Hotellerie, Gastronomie und Beförde-rungsträger -Besucher und Aussteller (Unternehmen)