GPM (Fach) / GPM (Lektion)

In dieser Lektion befinden sich 26 Karteikarten

GPM

Diese Lektion wurde von Jassi1990 erstellt.

Lektion lernen

  • Was versteht man unter einem Geschäftsprozess? Es werden wertschöpfende Aktivitäten Funktions- und Organisationsübergreifend verknüpft, um die vom Kunden erwartetete Leistung zu erzeugen und die Prozessziele zu erreichen. Start und Endpunkt von Geschäftsprozessen sind Kunden. (End-to-End Prozesse) Input -> Transformation - Output
  • Aus welchen Elementen besteht ein Geschäftsprozess? Ereignisse (Anfang-Ende-Folgeereignis) Aktivitäten (Input rein-->Output raus) Leistungen (Was) Konektoren (Steuern den Prozess) Daten & Informationsflüsse (sachlogische Reihenfolge des Prozesses)
  • Was versteht man in der Geschäftsprozessmodellierung unter einem Ereignis und welche Eigenschaften hat dieses? Ein Ereignis stellt einen passiven Zustand dar. Es gibt Anfangsereignisse, die einen Prozess starten und Endereignisse, die den Prozess beenden. Durch Ereignisse können Folgeaktivitäten ausgelöst werden. passives Element -->keine Transformation möglich da IST Zustand
  • Welche Typen von Geschäftsprozessen werden unterschieden? Nennen Sie jeweils ein Beispiel. Management Prozesse: Strategiefindung, Evaluation, Planung -> abhängig vom Geschäftsmodel Kernprozesse: Erstellung des eigentlichen Produktes/ Leistung (Kernkompetenz) -> Logistikunternehmen Unterstützungsprozesse: notwendig, um die Leistungserstellung umzusetzen ( wird meist ausgeelagert)
  • Nach welchen Merkmalen lassen Sich Geschäftsprozesse klassifizieren? Wiederholungsfrequenz durchlaufend routinemäßig Strukturierungsgrad (strukturiert spezifiziert (Produktionen) / wenig strukturiert (DL Prozesse) Datenintensiv wissensintensiv = abhängig vom Know-How der MA
  • Was ist eine Aktivität? ein aktives Element , durch welches eine Transformation möglich ist.  Aktivitäten können von Personen durchgeführt werden
  • Was ist ARIS? Prozessmodell zur Beschreibung von Informationssystemen: ARIS ist ein Rahmenkonzept zur ganzheitlichen Modellierung von Informationssystemen und Geschäftsprozessen 
  • Welche Ebenen und Sichten gibt es in ARIS? Sichten: Organisationssicht Funktionssicht Datensicht Leistungssicht Steuerungssicht (Prozesssicht) Ebenen: Fachkonzept DV-Konzept Implementierung
  • Was versteht man unter Vorgehensmodel? Ein Vorgehensmodel strukturiert einen Ansatz für einen Verbesserungsprozess: Strukturierung der Vorgehensprozesse: Planung Ist Analyse Soll Konzept Implementierung des Soll Konzept Kontinuirliches Prozessmanagement (Review)
  • Welche verschiedenen Prozessmodelierungarten kennen sie? EPK = weniger Elemente, das Zusammenspiel von Elementen, es lässt sich der Stuerungs und Datenfluss darstellen BPMN = Unternehmens übergreifende Darstellung der Aktivitäten auf eiine einfache und strukturierte Art und Weise. Dient zur veranschaulichung der Zusammenarbeit von Schnittstellen, es können Abhängigkeiten dargestellt werden.
  • Was ist Geschäftsprozessmanagement? Analyse Steuerung Gestaltung Überwachung Weiterentwicklung der Geschäftsprozesse eines UN
  • Nenne die Phasen den GPM strategisches Prozessmanagement Prozessentwurf Prozessimplmentierung Prozesscontrolling
  • Was versteht man unter einem Routineprozess? Prozess zur Abwicklung der operativen Standard Aufgaben --> Auftagsabwicklung
  • Was versteht man unter einem strukturiertem Prozess? Ein Produktionsprozess mit genauen Aufgaben und einer genauen Ablaufanleitung
  • Was versteht man unter einem wissensbasiertem Prozess? Ein Prozess, der nicht von Daten steuerbar ist. Es ist Fachwissen notwendig für die Umsetzung --> Design entwicklung
  • Was ist das grundlegende Model zur Prozessoptimierung? Ziele definieren Prozessanalyse Schwachstellen- Analyse Bewertung der Schwachstellen Soll Prozess-Entwurf Prozessimplementierung
  • Nenne die grundlegenden Methoden zur Prozessoptimierung Prozessschritte:  weg lassen // überprüfung der Notwendigkeit auslagern  // Fokus auf Vorfeld -Aktivitäten zusammenfassen  Paralelisieren  // Erhöhung der Arbeitsteilung verlagern (verschieben) // beschleunigen // Bereitsstellung von Arbeitsmitteln, zur beschleunigung der Aufgabenumsetzung ergänzen// Hinzufügen von z.B. Qualitätssicherung
  • Welche Methoden zur Beschreibung eine Geschäftsprozesses gibt es? ARIS ( Architektur integrierter Informations Systeme) --> Model: EPK (Ereignis gesteuerte Prozesskette) BPMN (Business Process Modeling Notation --> ausführliche Schnittstellen übergreifende Prozessdarstellung 
  • Vorteile / Nachteile eines EPK Vorteile: Beschreibung von standardisierter Abläufe freie Platzierung von Elementen Nachteil: Probleme bei der Darstellung von UN Brüchen Probleme bei der Darstellung voon komplexer /kreativer Tätigkeiten Erfassung rein formaler Strukturen und Abläufen
  • Vorteile / Nachteile eines BPMN Vorteile Implementierungsnäher als ein EPK ausreichende Detaillierung möglich Schnittstellenübergreifende UN Aktivitäten darstellbar Optimale Verbindung von IT und Geschäftsprozessen Nachteile hohe Komplexität schwierig zu erlernen
  • Nenne den GPM Kreislauf strategisches Prozessmanagement Prozessentwurf (Modelierung ARIS, BPMN) Prozessimplementierung  Przesscontrolling
  • Welche Probleme können bei der Modelierung von GPMs auftreten und wie können diese gelöst werden? Fehlende Daten --> alte Daten analysieren falsche Daten z.B. durch Verzeerung der Realität, falsche MA Infos --> MA aus verschiedenen Schichten befragen, das IST Model validieren fehlendes Fachwissen --> MA Befragung  / Prozessreingeniering (Prozess auf 0 setzen)
  • Welche Probleme können bei der Implementierung von GPM auftreten und wie können diese gelöst werden? fehlende Akzeptanz seitens der MA --> MA in den optimierungsprozess einzubeziehen, Wünsche & Anmerlungen beachten  --> wichtig: vor MA befragung erst selbst den Prozess genau verstehen und eine klare IST Analyse erstellen technische Umsetzung nicht möglich, weil z.B. die Maschinen nicht vorhanden sind --> technische Voraussetzungen schaffen
  • Nennen Sie die Vorteile eines integrierten Informationssystemes, welche Probleme könnten ggf. auftreten? Automatisierung der Prozesse möglich (Weniger Aufwand, Kapazitäten einsparen) Einbindung von Lieferanten und Kunden möglich Probleme:  Integrationsschwierigkeiten ins System, MA können nicht mit dem System umgehen, sobald der Prozess sich ändert, muss auch das IS angepasst werden (hoher Aufwand)
  • Nenne die Kriterien zur Analyse von Prozessen Gibt es Prozessbrüche? (wie oft wird zwischen Organisationseinheiten gewechselt) Gibt es Medien & Systembrüche?  Datenintegration (Doppelte Speicherung von Daten, dauerhafte Verfügbarkeit von Daten etc) Schnittstellenüberprüfung (intern/extern)
  • Was kann an Prozessen optimiert werden? Durchlaufzeit Kosten Qualität Reaktionsfähigkeit Kundenzufriedenheit