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Entwicklungspsycholgie (Fach) / 1 (Lektion)

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Diese Lektion wurde von inziminzi erstellt.

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  • Resilienz Unverwüstlichkeit,Widerstandsfähigkeit; Fähigkeit trotz widriger Umstände geistige und körperliche Gesundheit aufrechtzuerhalten 
  • Querschnittstudie Personen unterschiedlicher Altersgruppen miteinander vergleichen gibt keine Auskunft über Kontinuität Kohorten-Effekt sagt etwas über die Stabilität individueller Unterschiede im Zeitverlauf aus  schnell und leicht durchzuführen
  • Längsschnittstudie  mehrere Messungen an derselben Altersgruppe erlaubt sowohl Erhebungen von intra- als auch interpersonellen Veränderungen  hoher Zeitaufwand, Ausfälle aus der Studie, Forschungsfinanzierung, wiederholte Testung
  • mikrogenetische Designs dieselben Kinder werden unter der Annahme, dass eine Veränderung eintreten wird, mehrmals untersucht; werden mit Erfahrungen konfrontiert, die evtl. Veränderungen hervorrufen 
  • sequentielles Design Mischform von Längs- und Querschnittstudien, wiederholte Messungen mit verschiedenen Altersgruppen 
  • Babytagebücher z.B. bei Spracherwerb von eigenen Kindern (Charles Darwin 1877 bei erstgeborenem Sohn)  Generalisierbarkeit? Beobachtungen oft unsystematisch, retrospektiv und subjektiv Vorteil: Eltern kennen Kinder sehr gut - Grundlage für Entwicklungsbeobachtungen 
  • Interview Befragung von Eltern, Lehrern, Verwandten, Freunden,...  Zuverlässigkeit der Angaben? Objektivität?
  • Naturalistische Beobachtung Hausbesuche zur Beobachtung der Familiensituation  Aufnahme der naturalistischen Sprachproduktion  wird relevantes Verhalten überhaupt gezeigt? Schwer anzugeben, welche Aspekte der Situation den größten Einfluss haben  Begrenzter Nutzen durch seltene Verhaltensweisen
  • Strukturierte Beobachtung Fremde Situation zur Beobachtung der Mutter-Kind-Interaktion
  • Experimentelle Methoden explizite Variation der UV unter kontrollierten Bedingungen, Beobachtungen und Auswirkungen auf AV erlaubt Aussagen über kausale Einflüsse von Reifung, Lernen und Erfahrung auf Verhalten
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  • psychologische Tests Instrumente zur quantitativen Erhebung bestimmter psychologischer Merkmale erlauben Vergleiche mit repräsentativer Normstichprobe z.B. motorische Entwicklung, Intelligenz, Sprachentwicklung,... oft eingesetzt um Experimental- und Kontrollgruppe in einer Untersuchung in Bezug auf relevantes Kriterium zu matchen 
  • Korrelationsstudien Concurrent: beide Merkmale gleichzeitig erhoben z.B. Korrelation der IQs von eineiigen Zwillingen  Prädiktiv: der positive Vorhersagewert ist Parameter zur Einschätzung und Aussagekraft von medizinischen Testverfahren 
  • Typische Entwicklungsverläufe linear ansteigend (Verhalten im Verlauf des Alterns) linear absteigend (Sprache) stufenförmig (Größe bzw. Wachstum)  nach unten U-förmig (Gedächtnis)  U-förmig (Schreitreflex) 
  • Zygote Befruchtung bis Einnistung in Gebährmutter (2 Wochen)
  • Embryo Alle Organe und Körpersysteme entwickeln sich durch Zellteilung, Spezialisierung*, absterben von Zellen, Zellimigration und hormonelle Einflüsse (3.-8. Woche) *am Anfang sind alle Zellen gleich (Stammzellen); Funktion wird erst durch Genaktivierung in Zelle festgelegt
  • Fetus Fortgeschrittene Entwicklung der körperlichen Strukturen und schnelles Körperwachstum, steigendes Verhaltensniveau, Lernen (ab 9. Woche) 
  • 11./12. Woche Finger klar voneinander getrennt, Augen fest verschlossen, äußere Genitalien entwickelt, Bewegungen nehmen zu (mit Armen und Beinen, aber Mutter spürt noch nichts) ,Greif-, Schluch-, Saugreflex
  • 16 Wochen Heftige Tritte des Kindes (Mutter nimmt es als "Flattern" wahr), Wachstum der unteren Körperpartien
  • 18 Wochen Saugen am Daumen, feine Behaarung (als Schutz vor ständiger Flüssigkeit) 
  • 20 Wochen Kopf immer längere Zeit nach unten, einzelne Komponenten des Gesichtsausdrucks vorhanden
  • 28. Woche Gehirn und Lunge so weit entwickelt, dass Fetus theoretisch überleben würde, hört inzwischen und Augen bewegen sich 
  • Sensorisches System beim Fetus bei allen Säugetieren erflolgt Entwicklung sensorisches System in der gleichen Reihenfolge;  8 Wochen: Stimulation Mundregion löst Bewegung aus 12 Wochen: Berührung der Finger löst Greifreflex aus
  • Geruch- und Geschmackssinn beim Fetus Bevorzugen Süßes gegenüber Bitterem; Neugeborene erkennen Geruch der Milch der eigenen Mutter; nehmen über Fruchtwasser schon Geschmäcker und Gerüche auf und nehmen sie in eigenes Geschmacksrepartoire auf 
  • Vestibuläres System Gleichgewichtsorgan; Training des Fetus: viel Bewegung, am meisten während Mutter still 
  • Righting reflex mit ca. 25 Wochen dreht sich Fetus manchmal auf den Kopf 
  • Visuelles System noch sehr schlecht entwickelt, Frühgeborene im Alter von 26 Wochen können zwischen Hell und Dunkel unterscheiden 
  • Auditorisches System mit 24 Wochen reagiert Fetus auf niedrigfrequente Geräusche, akustische Wahrnehmung im Fruchtwasser anders (wie unter Wasser); Geräusche im Uterus: Stimme und Herzschlag der Mutter, Verdauungsgeräusche; Neugeborene können Stimme der Mutter anhand von Sprechrhytmus und Intonation
  • Habituation Fetus einer Stimulation aussetzen --> Herzschlag verändert sich --> selbe Stimulation mehrmals --> Herzschlag wird wieder langsamer --> Fetus hat Wahrnehmungsinput verarbeitet --> Habituation wenn Reaktion auf leicht veränderten Stimulus --> Dishabituation 
  • Transnatales Lernen Effekte pränatalen Lernens werden postnatal wiedergefunden 
  • Wann Habituation pränatal? ab 20 Wochen
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  • Plötzlicher Kindstod Risikofaktoren Theorie 1: Vegetatives NS sollte sich im 3. Lebensmonat umstellen, bei manchen Kindern tritt dies nicht ein, Kortex arbeitet zu wenig  Theorie 2: Ersticken (weil z.B. Decke auf Kopf), weil Reflexe nicht funktionieren  Risiko v.a. zwischem 2.-5. Lebensmonat, wenn Eltern rauchen, wenn Kind zu viele Decken und Polster zum Schlafen, sollten am Rücken schlafen
  • Intermodale Wahrnehmung mit 4 Monaten postnatal, Verbindung von mehreren Wahrnehmungen (z.B. sehen und hören) 
  • Empirismus (John Locke) Entwicklung aus Erfahrung, Mensch als tabula rasa bei Geburt
  • Nativismus (Rousseau) Genetik (vererbte Faktoren) als Gussform für Entwicklung
  • Ab wann spricht Kind? ab 2 Monaten geben sie Laute von sich ab 6 Monaten verbinden sie Konsonanten mit Vokalen, aber meistens noch ohne Sinn ab ca. 1 Jahr einzelne Wörter mit Verständnis  mit ca. 2 Jahren 2-3 Wortsätze (Wortschatz besteht aus ca. 200 Wörtern (meist Hauptwörter), lernen ständig neue dazu) 
  • Soziokulturelle Theorien Ansätze, die Beitrag anderer und Kultur zur Kindestentwicklung betonen Interaktion mit anderen hat direkten Einfluss auf Entwicklung (Bsp. gelenkte Partizipation)  Wygotski: Beziehung zwischen Sprechen und Denken wichtig kontinuierlich und konstruktivistisch
  • Theorien dynamischer Systeme Kinder sind wandelnder Organismus der Sprechen, Handeln, Denken, soziale Einflüsse, Gedächtnis und Aufmerksamkeit miteinander Verbinden muss um an Ziel zu gelangen; wechselseitige Beeinflussung nicht nur Fortschritte, sondern auch Rückschritte in Entwicklung möglich kontinuierlich