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Österreichische Fotografie (Fach) / Inhalt 3 (Lektion)

Kapitel 9-12

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  • 09.1 Fotografie im Ständestaat - 1934 am 1.mai.1934 verkündet Kanzler Engelbert Dollfuß den Ständestaat politischer Neuanfang mit Reihe Massenveranstaltungen gefeiert (sollen Bruch zur Vergangenheit symbolisisern) medienkontrolle, zensur, verbote aber staatliches Kontrollnetz noch nicht so dicht wie in Deutschland 33/34 gesammte linke illustrierte Presse verboten, liberalte Zeitungen wie der Sonntag konnten jedoch in Nischen weiter existieren. Offene politische Stellungnahmen gegen das Regime jedoch verboten Akkredierungspflicht für alle Pressebeteiligten
  • 09.2. Jüdische Fotografie im Ständestaat - 1933/34 Regierung hielt nach außen hin vin antijüdischer hetze fern     unter der Hand jedoch antijüdische Politik Praktisch alle von jüdischen Fotografen geführten Ateliers setzten ihre Arbeit fort, allerdings schlug im allg. eine zunhemen konservative Haltung ein (Aktfotografie verschwindet, Themen traditioneller, Neue Stile (neues sehen) verwinden) Im privaten Sektor keine direkten Einschränkungen, aber im staatsnahen     Robert Haas musste arischen Gehilfen einstellen für Fotoausstellung 1937. Im katalog arischer Gehilfe zuerst, dann Haas
  • 10.1 Heimatfotografie - 1933/34 Heimat wird zu einem wichtigen begriff im neuen Staat; heimatliche Gebirgslandschaft als Gegensatz zur Stadt, Tradition, Brauchtum, Tracht Heimatfotografie zwar keine neue Erfindung, verbreitet sich jedoch rasch und wird mit neuer Staatsideologie verknüpft   propaganda nach außen und Propaganda nach innen ein Großteil der konservativen Heimatfotografen arrangeirte sich problemlos mit dem Nationalsozialismus
  • 11.1 Anschluss Österreichs - 1938 12.März.1938 Anschluss Österreichs an NS deutschland Verfolgung Juden beginnt Viele Wohnungen, Geschäfte und Betriebe wurden "arisiert" und gingen an nicht jüdische Bürger über keine juden mehr an der graphischen Profiteure:     ateliers aufgelöst und Einrichtung billig verkauft     verschwinden zahlreiche Konkurrenten     Ateliers werden "arisiert" und unter Marktwert verkauft Viele flüchten, Bilder gehen verloren oder müssen zurückgelassen werden 1941 Verordnung, dass jüdischen Bürgern verbot Fotoapparate zu besitzen
  • 11.2 Fotografen im Krieg - 1938 Bildberichte aus Kriegsberichten werden zentral gesteuert        Für Produktion und Verbreitung waren nun Propagandakompanien zuständig
  • 12.1 Neubeginn - 1945 Österreich nach 1945 wieder ein eigener Staat, steht im Einfluss der Aliierten Kaum war der Krieg zuende blickte kaum jemand mehr zurück Warum konnten viele Fotografen ihre Karriere fortsetzten?    Entnazifiezierung fand nur halbherzig statt    geplante Sanktionen gegenüber NS Sympathisanten wurden anch und nach gelockert Folgen waren jeodch spürbar    bis 38 war Fotografie stark von jüdischen Fotografen geprägt, nun weg    Kontinuitäten: viele Fotografen hatten bereits vor und während des Kriegs fotografiert  Auch Heimatfotografie konnte weiter existieren In einigen bereichen wie Architektur und Werbung knüpfte man an gemäßigte Moderne an Atelier und Porträt blieb konventionell, auch Amateurfotographie bleibt konervativ
  • 12.2 Einfluss USA - 1945 Viele Fotografen wenden sich von Vergangenheit ab und orientieren sich an amerikanischer Fototradition Life Magazin   1936 gegründet in den USA von deutschen Emigranten, wird international gelesen Heute Magazin 1945   graphisch abgekupfert von Life, Drehscheibe amerikanische/deutsche Fotografen, öfter auch Themen über NS-Vergangenheit; 1951 eingestellt USIS (United States Information Service)    Propagandaeinrichtung mit angeschlossener Fotoagentur    Versorgt ö Presse kostenlos bis 1954 mit Informationen und Bildern    Da Bilder Kostenfrei waren dominierten sie den öffentlichen Bildermarkt
  • 12.3 Zwischen Gebrauch und Kunst - 1955 Gebrauchsfotografie: anwendungsorientiert Journalismus Kunstfotografie: künsterischer Aufschwung nach 1955 niedergang der Gebrauchsfotografie       aliierte ziehen ab, USIS leitet keine Bilder mehr weiter, Aufschwung des Fernsehens, etabliert sich immer mehr als hegemoniales Bildmedium 1965: Österreich ist das einzige Land, in dem keine Illustrierte mehr existier In der Nachkriegszeit steht Ö unter Einfluss der deutschen Bildmedien       (Folge: Farbdruck erreicht Ö deutlich später, niedrige Auflage, geringe Werbeeinahmen) Folge: 50/60 kaum noch Aufträge, Fotografen gehen ins Ausland möglichkeiten außerhalb des Ateliers nur noch:        Wochenpresse: 1955 gegründet, stark geprägt von Amerikanischen Medien, nur Titelbild zeigt Foto        Zeitschrift Magnum: Mischung aus Kultur- Foto- und Fremdenverkehrszeitschrift, wichtige Publikationsmöglichkeit für Fotografen in einer Zeit, wo es nicht viele Möglichkeiten gab Fotoagentur Magnum        Ziel: Rechte der Fotografen stärker zu schützen
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