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HP (Fach) / Verdauungstrakt (Lektion)

Schnura

Diese Lektion wurde von elaengel erstellt.

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  • Dysphagie Die Dysphagie ist eine auf verschiedenen Ursachen beruhende Störung des Schluckvorganges, die üblicherweise mit retrosternalen oder abdominellen Schmerzen und Druckgefühlen einhergeht
  • Emesis Erbrechen ist eine komplexe, vom Brechzentrum gesteuerte, reflexartige Körperaktion, die zu einer umgekehrten Entleerung von Magen- oder Darminhalt führt. Das Gefühl, das dem Erbrechen unmittelbar vorausgeht, nennt man Brechreiz.
  • Regurgitation Auswürgen Als Regurgitation bezeichnet man das pathologische Zurückströmen des Inhalts von Hohlorganen, zum Beispiel den Rückfluss von Speisebrei aus dem Ösophagus in den Mund.
  • Oesophagus (3 Unterteilungen) Speiseröhre eine Pars cervicalis (HWK 6 bis BWK 1), eine Pars thoracalis und in eine Pars abdominalis (nach dem Durchtritt durch das Zwerchfell im Hiatus oesophageus)
  • Perisitaltik Peristaltik ist ein Bewegungsmuster von Hohlorganen (z.B. Darm, Ureter, Tuba uterina), das durch eine lokal synchronisierte Aktivität der glatten Muskelzellen entsteht. Charakteristisch für die Peristaltik sind wellenförmig verlaufende Kontraktions- und Entspannungsphasen der Längs- und Ringmuskulatur, die an die Bewegung von Regenwürmern erinnern
  • Reflux Zurückfluß Als Reflux wird in der Medizin ein in der Regel pathologischer, gegen die physiologische Strömungsrichtung gerichtetes Fließen von Substanzen (z.B. Harn, Speisebrei) bezeichnet
  • vergetativ unwillkürlich
  • maligne...z.B. Entartung ‚Bösartigkeit‘ wird in der Medizin verwendet, um eine Erkrankung oder einen Krankheitsverlauf zu kennzeichnen, der fortschreitend zerstörerisch wirkt und möglicherweise auch zum Tod des Patienten führen kann.
  • CTÜ Cerevisthorakaler Übergang
  • akutes Abdomen Beim akuten Abdomen handelt es sich um einen Symptomenkomplex, der sich durch starken abdominellen Schmerz und mögliche Lebensbedrohlichkeit auszeichnet. Das akute Abdomen kann durch verschiedene Baucherkrankungen ausgelöst werden und ist eine vorläufige Alarmdiagnose.
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  • Achalasie Als Achalasie wird eine Erkrankung bezeichnet, bei der der untere Speiseröhrenschließmuskel (Eingang zum Magen, der sog. unterer Ösophagussphinkter) nicht richtig öffnet und auch die Motilität (Beweglichkeit) der Muskulatur der Speiseröhre gestört ist. Das Gegenteil der Achalasie ist die Chalasie.
  • Refluxoesophagitis (10% d.IB) Refluxösophagitis (lateinisch reflux oesophagitis) ist die Bezeichnung für eine gastroösophageale Refluxkrankheit (im Volksmund Sodbrennen, englisch GERD, gastroesophageal reflux disease)
  • präprandial vor dem Essen
  • postprandial nach dem Essen
  • Tunica mucosa Der Begriff Schleimhaut – lat.-med. Tunica mucosa (aus lat. tunica ,Haut‘, ,Gewebe(schicht)‘, und mucus ‚Schleim‘) oder kurz Mukosa genannt – bezeichnet die Schutzschicht, die das Innere von Hohlorganen auskleidet. Auch die Bindehaut des Auges und die Deckschicht der Eichel sind Schleimhäute. Im Gegensatz zur normalen Haut besitzt sie keine echte Hornschicht und keine Haare. Wesentlich (und namensgebend) für Schleimhäute ist die Produktion von Schleimstoffen, den Mucinen.
  • mucus Schleim
  • Tunica (Tela) Submukosa Die Submukosa ist eine dünne Bindegewebsschicht unterhalb der eigentlichen Schleimhaut (Mukosa).
  • Inappetenz appetitlosigkeit
  • ruminieren rülpsen, wiederkäuen, aufstoßen
  • Meningen 1 Definition Die Meningen (Einzahl: Meninx) sind strukturierte Bindegewebsschichten, die das gesamte ZNS umschließen, also das Gehirn und das Rückenmark. 2 Einteilung :Aufgrund ihrer Topgraphie und kleiner baulicher Unterschiede unterscheidet man die Hirnhaut (Meninx encephali), welche das Gehirn umgibt, und die Rückenmarkshaut (Meninx medullae spinalis), welche das Rückenmark umschließt bzw. den Spinalkanal auskleidet.
  • Enzephalitis Gehirnentzündung Die Enzephalitis ist eine Entzündung des Gehirns, die am häufigsten viral bedingt ist, jedoch durch eine Vielzahl unterschiedlicher ätiologischer Faktoren ausgelöst werden kann. Liegt eine Kombination aus Meningitis und Enzephalitis vor, spricht man von einer Meningoenzephalitis
  • oflaktorischer Reiz Die olfaktorische Wahrnehmung, auch Riechwahrnehmung, Geruchssinn oder olfaktorischer Sinn (von lateinisch olfacere ‚riechen‘) genannt, ist die Wahrnehmung von Gerüchen. Die Zusammenhänge des komplexen Geruchssinns erforscht die Osmologie oder Osphresiologie.
  • Uvula Zäpfen, Rachenzäpfchen Die Uvula ist ein kegelförmiger Weichteilfortsatz des weichen Gaumens. Sie befindet sich etwa in der Mitte des Gaumensegels. Die Uvula pendelt frei beweglich im Isthmus faucium und ist von Schleimhaut bedeckt. Sie enthält Berührungsrezeptoren, die den Würgereiz auslösen können. Die Bewegung der Uvula wird durch den Musculus uvulae gesteuert. Durch seine Kontraktion wird das Zäpfchen versteift und verkürzt. Die Uvula dient der Fremdkörperdetektion, dem Verschluß des Nasenrachenraums beim Schluckakt und spielt in Sprachen mit ausgeprägten Rachenlauten (z.B. Arabisch) eine Rolle bei der Phonation.
  • Paralytisch gelähmt
  • Ileus Darmverschluss man unterscheidet: Mechanischer Ileus und paralytischer Ileus. Meist folgt der paralytische dem mechanischen
  • tonisieren kräftigen, stärken, den Druck erhöhen
  • Duodenum Das Duodenum ist der sich dem Magen anschliessende, am weitesten proximal (der Körpermitte am nächsten)  gelegene Teil des Dünndarmes.
  • (die) Cardia Die Kardia ist der nach oral hin gelegene Abschnitt des Magens mit der Einmündung des Ösophagus. Die Nomenklatur ist uneinheitlich. In der klassischen Anatomie ist die Kardia ein Teil des Magens. In der klinischen Literatur begegnet man häufig dem Begriff unterer Ösophagussphinkter, kurz UÖS, der diesen Anschnitt eher als Teil des Ösophagus wertet. Von anderen Autoren wieder wird der untere Ösophagussphinkter als eigene Entität gesehen. Abgesehen von akademischen Spitzfindigkeiten ist jedoch meist dieselbe Struktur gemeint, nämlich der Übergangsbereich zwischen Speiseröhre und Magen. Im Bereich der Kardia geht die zweischichtige Muskulatur des Ösophagus in die dreischichtige Magenmuskulatur über. Die spiralförmig verlaufenden Muskelschlingen ("Musculus sphincter cardiae") in diesem Bereich verhindern durch ihre Kontraktion, dass es zu einem Reflux von Mageninhalt in die Speiseröhre kommt. Histologisch sieht man den Übergang vom mehrschichtigen, unverhornten Plattenepithel des Ösophagus in das einschichtige Zylinderepithel des Magens. Die im Bereich der Kardia vorkommenden mukösen Drüsen bezeichnet man als Kardiadrüsen. Sie liegen in der Lamina propria mucosae. Die Foveoloae gastricae machen in der Kardia ca. 1/3 der Höhe der Tunica mucosa aus. Der Spannungszustand (Tonus) der Kardia kann durch äußere und innere Einflüsse verändert werden: Tonussteigernd wirken proteinreiche Mahlzeiten, sowie die gastrointestinalen Peptidhormone Gastrin, Motilin und Substanz P Tonusvermindernd wirken fettreiche Mahlzeiten, bestimmte Medikamente (z.B. Theophyllin), sowie Genussmittel wie Kaffee, Alkohol oder Nikotin. Eine unzureichende Funktion der Kardia bezeichnet man als Kardiainsuffizienz. Sie ist die Grundlage der gastroösophagealen Refluxkrankheit (GERD). Eine mangelnde Durchgängigkeit der Kardia durch einen überhöhten Tonus der glatten Muskulatur nennt man Kardiaachalasie.
  • Pylorus Magenpförtner
  • Diencelaphon Das Zwischenhirn ist ein Teil des Stammhirns, der sich nach kranial dem Mesencephalon anschließt. Es umschließt auf beiden Seiten den 3. Ventrikel (Ventriculus tertius cerebri). Das Diencephalon enthält Zentren für die Riech-, Seh- und Hörbahn, die Oberflächensensibilität und die seelische Empfindung.
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  • Thalamus Der Thalamus bildet den größten Teil des Diencephalons. Er setzt sich aus vielen Kerngebieten zusammen, die eine besonders starke Verbindung zum gesamten Großhirnkortex aufweisen. Um sich der sensibel-sensorischen Informationen bewusst zu werden, müssen alle aufsteigenden Bahnen – mit Ausnahme der Riechbahn – auf ihrem Weg zum Cortex vorher im Thalamus verschaltet werden. Er wird deshalb oft als "Tor zum Bewusstsein" bezeichnet. Der Thalamus besteht aus zwei taubeneigroßen Hälften, die jeweils nach medial an den III. Ventrikel und nach lateral an die Capsula interna grenzen. Linker und rechter Thalamus werden meistens durch die Adhaesio interthalamica miteinander verbunden. Der Thalamus setzt sich aus mehr als 100 Kerngebieten – so genannten Nuclei – zusammen. Obwohl etwas umstritten, werden die Thalamuskerne entsprechend ihrer Verbindung zum Cortex in zwei Gruppen unterteilt: Die spezifischen Thalamuskerne sind afferent und efferent mit ziemlich klar abgrenzbaren Bereichen der Großhirnrinde verbunden. Sie erhalten sensible und sensorische Impulse aus der Peripherie und leiten diese nach Umschaltung an die Großhirnrinde weiter. Klinisch: Eine Schädigung des Thalamus betrifft vor allem die kontralaterale Körperseite und zeigt Störungen folgender Art: Sensibilitätsausfall Hemiparese Ataxie Hemianopsie Bewusstseinstrübung gestörte Aufmerksamkeit Schmerzsyndrom ("Thalamusschmerz") Persönlichkeitsveränderungen
  • Medulla oblongata Die Medulla oblongata ist der am weitesten kaudal gelegene Teil des Gehirns, der sich zwischen dem Mittelhirn (Mesencephalon) und dem Rückenmark befindet. Er bildet zusammen mit der Brücke (Pons) und dem Kleinhirn das Rhombencephalon und ist ein wichtiges Reflexzentrum. In der Medulla oblongata befinden sich wichtige neuronale Zentren für die Kontrolle des Blutkreislaufs und der Atmung, sowie Reflexzentren für den Nies-, Husten-, Schluck- und Saugreflex. Auch das Brechzentrum ist hier angesiedelt. Darüber hinaus beherbergt die Medulla oblongata Rezeptoren, die für die Regulation des Säure-Basen-Haushalt wichtig sind.
  • Histamin Histamin ist ein biogenes Amin, das zu den so genannten Gewebshormonen gerechnet wird. Die Substanz spielt bei vielen physiologischen und pathophysiologischen Vorgängen eine zentrale Rolle und ist unter anderem ein wichtiger Mediator bei Entzündungsreaktionen. Die Summenformel von Histamin lautet C5H9N3. Alternative chemische Bezeichnungen für Histamin sind 2-(4-Imidazolyl)ethylamin, 2-(1H-Imidazol-4-yl)ethanamin oder 4-(2'-Aminoäthyl)-Imidazol. Die Strukturformel ist:Histamin.png Histamin findet sich im menschlichen Körper fast ubiquitär, u.a. in der Haut, in der Lunge, in der Schleimhaut des Magen-Darm-Trakts und im Hypothalamus. In erhöhter Konzentration kommt Histamin in bestimmten Zelltypen vor, nämlich in Mastzellen, basophilen Granulozyten und ECL-Zellen der Magenschleimhaut. Auch Lebensmittel enthalten relevante Histaminkonzentrationen, z.B. Erdbeeren, Käse, Thunfisch, Tomaten, Hefe, Schokolade, Rotwein und Sauerkraut. Von einigen Pflanzen wird Histamin als Abwehrsubstanz produziert (z.B. von Brennnesseln). Histamin entsteht im menschlichen Körper durch Decarboxylierung aus der Aminosäure Histidin. Die Umwandlung wird durch das Enzym Histidindecarboxylase (HDC) katalysiert. Histamin wird durch die Histamin N-Methyltransferase (HNMT) zu N-Methylhistamin metabolisiert oder durch die Diaminooxidase (DAO) in Imidazolessigsäure umgewandelt. In Zellen, die größere Mengen Histamin enthalten (z.B. Mastzellen) wird Histamin intrazellulär in Vesikeln gespeichert, in denen es an Heparin gebunden ist. Histamin ist ein potenter Mediator, der im Organismus eine Fülle von Folgereaktionen auslöst. Es entfaltet seine Wirkungen durch Bindung an membrangebundenen Histamin-Rezeptoren. Man unterscheidet dabei H1-, H2-, H3- und H4-Rezeptoren. Die wichtigsten pharmakologischen Effekte, die in verschiedenen Geweben durch Ansprechen dieser Rezeptoren entstehen, sind im Folgenden aufgeführt. Histamin löst über H1-Rezeptoren an den Blutgefäßen eine Vasodilatation und eine Erhöhung der Gefäßpermeabilität aus. Aufgrund der Gefäßerweiterung kommt zu einer Senkung des arteriellen Blutdruckes und zu einer erhöhten Bildung von Adrenalin. Die Gefäßerweiterung führt ebenfalls zu einer Bildung von Ödemen der Haut und Schleimhaut. Typische Veränderungen der Haut durch Histamin sind Schwellungen (Blasen, Quaddeln), Rötungen und Juckreiz. Auch bei der Migräne oder anderen Kopfschmerzen kann die gefäßerweiternde Wirkung des Histamins eine Rolle spielen. An den Bronchien führt Histamin - ebenfalls über H1-Rezeptoren - zu einer Bronchokonstriktion. Besondere Bedeutung hat Histamin deshalb bei der Pathophysiologie des allergischen Asthma bronchiale. Histamin regt über eine Stimulation der H2-Rezeptoren der Parietalzellen der Magenschleimhaut eine erhöhte Sekretion von Magensäure an. Im zentralen Nervensystem (ZNS) wirkt Histamin als Neurotransmitter und beeinflusst über präsynaptische H3-Rezeptoren auch die Ausschüttung anderer Neurotransmitter. Es übt einen regulatorischen Einfluss auf noradrenerge, serotoninerge, cholinerge, dopaminerge und glutaminerge Neuronen aus. Seine vielfältigen Wirkungen sind Gegenstand intensiver Forschung und werden noch nicht vollständig verstanden. Unter anderem ist Histamin an der Auslösung des Erbrechens und der Regulation des Schlaf-Wach-Rhythmus beteiligt. Eine körpereigene übermäßige Freisetzung von Histamin erfolgt bei entzündlichen, allergischen oder toxischen Prozessen, durch Koffein, Medikamente oder Alkohol und bei disponierten Patienten auch bei Hitze, Kälte, Berührung, ja sogar durch Wasser. Krankhafte Reaktionen durch Histamin können zum Beispiel verursacht werden durch: Erhöhte Freisetzung infolge Zinkmangels oder mangelnder Bindungsfähigkeit an Heparin Die Einwirkung freier Radikale, thermischer oder mechanischer Einflüsse Verminderten Histaminabbau durch einen Mangel an histaminabbauenden Enzymen (z.B. durch Alkohol oder Zigarettenrauch) Eine erhöhte Histaminzufuhr durch stark histaminhaltige Nahrungsmittel Medikamente (z.B. Opiate, Muskelrelaxantien) Röntgenkontrastmittel Nahrungsmittelzusatzstoffe, welche die Histaminausschütung anregen, wie beispielsweise Tartrazin (Farbstoff in Gummibärchen) oder Tyramin (in Käse, Hefe Schokolade) Stress Die mittlere Serumkonzentration liegt zwischen 20 - 100 µg/l. Da Histamin im Blut in wenigen Minuten zu Methylhistamin metabolisiert wird, ist die Bestimmung von Methylhistamin im Urin besser geeignet, um die Histamin-Belastung zu evaluieren. Vor Blut-- oder Urinabnahme müssen Nahrungsmittel mit hohem Histamingehalt vermieden werden. 
  • enterheopatischischer Kreislauf Darm-Leber-Kreislauf
  • enterohepatischer Kreislauf Als enterohepatischer Kreislauf wird die Zirkulation verschiedener Substanzen von der Leber über die Gallenblase zum Darm und wieder zurück zur Leber bezeichnet. Bestimmte Substanzen zirkulieren so bis zu 12 mal am Tag. Die mit der Nahrung aufgenommenen Substanzen gelangen nach Aufnahme durch die Darmwand in die Vena portae (Pfortader), welche die Substanzen zunächst zur Leber transportiert. In der Leber wird unter anderem Galle produziert, welche in der Gallenblase gespeichert und schließlich in den Darm abgegeben wird. Hier dient die Galle der Emulgierung verschiedener Fette und ermöglicht damit ihre Spaltung durch Lipasen (fettspaltene Enzyme) und die anschließende Aufnahme durch die Enterozyten der Darmwand. Später wird die Galle zu einem Großteil wieder resorbiert und gelangt über die Vena portae zurück zur Leber. Neben der Galle betrifft der enterohepatische Kreislauf auch andere Substanzen wie einige Medikamente und Gifte, die oral aufgenommen und im Darm resorbiert werden. Auch Vitamin B12 (Cobalamin) unterliegt dem enterohepatischen Kreislauf. Dadurch kommt es beim Menschen zu einer sehr langen Speicherkapazität an Vitamin B12, was für hydrophile (wasserlösliche) Vitamine eher untypisch ist.
  • Antiphlogistisch Antiphlogistisch bedeutet "entzündungshemmend". Man bezeichnet mit dem Begriff die Eigenschaft verschiedener Substanzen (Antiphlogistika), die Entzündungszeichen abzumildern oder zu unterdrücken.
  • Spasmolytisch krampflösend
  • Exsiccose Elektrolytverarmung Die Exsikkose ist die Austrocknung eines lebenden Organismus, die durch eine negative Flüssigkeitsbilanz entsteht. siehe auch: Dehydratation
  • Zystostatica das Zellwachstum hemmende Stoffe; Krebsmittel; Mittel gegen Autoimmunerkrankungen; Stoffe zur Hemmung der Zellteilung
  • Maldigestion Bei der Maldigestion kann die Nahrung nicht mehr oder nur unzureichend in ihre resorbierbaren Bestandteile aufgespalten werden. Ursache kann das Fehlen eines oder mehrere Enzyme oder deren Defekt sein. Von der Maldigestion ist die Malabsorption abzugrenzen; beide werden heute unter dem Begriff der Malassimilation zusammengefasst. Typisches Beispiel einer Maldigestions-Erkrankung ist die exokrine Pankreasinsuffizienz, bei der aufgrund des Mangels an Pankreasenzymen Fette und Kohlenhydrate nicht mehr enzymatisch aufgeschlossen werden können. Diese werden dann unverändert ausgeschieden, was zu den typischen voluminösen und fettreichen Stühlen bei der exokrinen Pankreasinsuffizienz führt. oder zu deutsch: Verdauungsstörungen, die v. a. durch einen Mangel an Enzymen oder an Gallenflüssigkeit mit mangelhafter Spaltung von Nahrungsbestandteilen hervorgerufen werden. Zu den Ursachen gehören Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse (chronische Entzündung, Tumoren) oder der Leber und Galle einschließlich der Gallengangsverschlüsse (Gallensteinkrankheit). Eine Maldigestion kann auch an den Ursachen des Malabsorptionssyndroms beteiligt sein. Glutenintolleranz ! Die Symptome bestehen in anhaltenden Durchfällen, die bei Störung der Eiweißverdauung durch faulige Zersetzungsprodukte (Fäulnisdyspepsie), bei Störung der Fettverdauung durch den Gehalt an Fettseifen (Seifendyspepsie) gekennzeichnet sind und dann als Fettstühle bezeichnet werden.
  • Zöliakie (Kind) Sprue (Erwachsener) Glutenunverträglichkeit
  • Magenresektomie Als Magenresektion wird in der Medizin die operative Entfernung eines Teils des Magens bezeichnet Die vollständige Entfernung des Magens heißt Gastrektomie
  • Gastrektomie Die vollständige Entfernung des Magens heißt Gastrektomie. die Teilentfernung heißt Magenresektion
  • Neoplasien Mit dem Begriff Neoplasie oder Neoplasma bezeichnet man die Neubildung von Körpergeweben. Damit kann sowohl die physiologische Regeneration eines Gewebes (z.B. von Epithelgewebe) gemeint sein, als auch die autonome, pathologische Gewebevermehrung eines Tumors. Klinisch wird "Neoplasie" am häufigsten als Gattungsbezeichnung für maligne Tumoren verwendet.
  • Hypermotilität Den Begriff Hypermotilität verwendet man in der Medizin zur Bezeichnung einer gesteigerten Bewegungsfähigkeit oder Beweglichkeit, z.B. des Darms (gastrointestinale Hypermotilität). Anstelle des Begriffs "Hypermotilität" wird auch häufig das Synonym "Hyperkinese" verwendet.
  • Sezernieren Sekretion
  • Vinolen Flaschen/Fläschchen
  • Malabsorbtion Als Malabsorption bezeichnet man im Gegensatz zur unzureichenden Aufspaltung der Nahrungsbestandteile (Maldigestion) die mangelhafte Aufnahme (Absorption) von Substraten aus dem bereits vorverdauten Speisebrei. Ursachen können gestörte Transportfunktionen in den Darmepithelien sowie vergrößerte Transportstrecken (beispielsweise durch ein Schleimhautödem) sein. Durch eine längerdauernde Malabsorption kommt es in der Regel zu einem Mangel an essentiellen Stoffen oder zu einer unzureichenden Kalorienzufuhr, was wiederum Krankheitsbilder verursacht, die unter dem Oberbegriff des Malabsorptionssyndromes subsumiert werden.
  • Alimentär Alimentär bedeutet "mit der Aufnahme von Nahrung in Verbindung stehend" oder "durch das Essen bedingt".
  • Aerophagie Aerophagie oder Luftschlucken ist ein Symptom, das oft unbewusst im Rahmen psychischer- oder vegetativer Störungen auftritt. Die Folge kann vermehrtes Rülpsen sein.