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Lernpsychologie (Fach) / Lehrstrategien (Lektion)

Direkte Instruktion, Adaptive Instruktion, Selbstreguliertes Lernen, Kooperative Lernarrangements etc

Diese Lektion wurde von Shanisa erstellt.

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  • Direkte Instruktion lehrerzentrierter, lehrerabhängiger, effektiver UR von Außen geplanter, organisierter, gestalteter, regulierter UR unmittelbarer Zugang vom Lernstoff zum Lernenden gesucht --> direkt 6 Merkmale nach Rosenshine Ausubels Darstellender UR
  • 6 Merkmale Direkter Instruktion Rückblick und Prüfung der Lernvoraussetzungen:  Eingangsdiagnostik, Vorwissenaktivierung, Festigung von VW ( Hausaufgaben, Abfragen) Darstellende Stoffvermittlung: Hauptaspekt, Thema, Ziel, Motivierung; kleinschrittig, klar, empathisch; Fragen, Beispiele, Erklärungen Angeleitetes Üben: Vorbereitung auf Selbstständiges Üben, Effektivitätskontrolle für Lehrer ( Fehlkonzepte?), alle schriftlich Feedback & Lernüberwachung: Verstärkung/ Lob, 2. Frage; klare, kurze Fragen unterschiedlichen Niveaus; Korrektur Selbstständiges Üben: Elaboration und Verfestigung des Gelernten, nach hinreichender Verfestigung, 80% Fragen richtig, aktive Überwachung Rückblick & Lernfortschrittkontrolle: wöchentlich
  • Ausubels Darstellender UR sinnvoll-rezeptiver UR am besten durch DI  4 Formen des Lernens: sinnvoll vs. mechanisch; rezeptiv ( Lernstoff in endgültiger Form präsentiert) vs. entdeckendes Regel- Beispiel- Regel- Konzep Aufbau einer Wissenstruktur integrierende Verbindung, sachlogische, sequentielle Organisation des Stoffes advance organizer ( Vorwissenaktivierung)
  • Adaptive Instruktion notwendige und naheliegende Präzisierung der DI --> unterrichtlicher Umgang mit interindividuellen Differenzen verschiedene SuS benötigen unterschiedliche Lernzeiten/ Methoden Aptitude-Treatment- Interaction: differentielle Wirksamkeit pädagogischer Interventionen; verschiedene Lerntypen benötigen unterschiedliche UR-Methoden; leistungsängstliche, schwache Schüler lehrergesteuerter, strukturierte UR Modelle nach Leitner Programmierter Unterricht nach Skinner Caroll und Blooms Zielerreichendes Lernen
  • Modelle nach Leitner Adaptionsrate: Makro- und Mikoadaption Adaptionsweck: Kompensation, Präferenz, Förderung Adaptionsmaßnahme (Zeit, Ziel, Methode): Nachhilfe, innere und äußere Differenzierung des UR, GK-LK, Lernzeitadaption
  • Programmierter UR 90/90-Kriterium beruht auf OK Vorreiter/ Wegbereiter für moderne, technologisch-adaptive Lehrsysteme Individualisierung der DI (mikroadaptiv) Zeitaufwendig, -adaptiv, direkte Rückmeldung, Fehlerkontrolle adaptive Präsentation des Lernstoffs und Aufgaben unter Berückstichtigung der individuellen Lernvoraussetzungen, Fortschritt
  • Zielerreichendes Lernen nach Bloom& Carroll "Jeder Schüler kann es schaffen" --> Umdefinierung von stabilen zu variabeln Lernparametern individuell, angepasstes Lernen mit unterschiedlichen Lernzeiten für ggb. Aufgabe vor allem für schwächere SuS geeignet Robin-Hood- Effekt: trotz enrichment Aktivitäten leiden stärkere SuS eher aktive Lernzeit beachten
  • Kooperative Lernarrangements (PAL) Arbeit in Kleingruppen aktives, selbstständiges, soz. Lernen, Lernerzentriert Beherrschen von kommunikativen Basiskompetenzen notwendig 3 Ebenen der Zielsetzung 3 Ebenen der Zielstruktur 5 Basismerkmale nach Johnson&Johnson 4 Begründungszusammenhänge 4 Kooperative Lernarrangements
  • 3 Ebenen der Zielsetzung kognitive, motivationale, emotionale Lernziele Verbesserung der Qualität und Andwendbarkeit des Wissens sozialintegrativ
  • 3 Ebenen der Zielsetzung kooperativ: positive Interdependenz, nur Zielerreichung durch gemeinsames Arbeiten kompetitiv: negative Interdependenz, Vergleich individueller Leistungen individualistisch: -
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  • 5 Basismerkmale positive Interdepenzen: Erreichung nur durch gemeinsames Arbeiten individuelle Verantwortlichkeit: Jeder hat bestimmte Aufgabe, Ziel kann nur durch Zusammentragen gelingen. Vermeidung des free-rider- und sucker-Effekts kooperative Arbeitstechniken: Kommunikation, Akzeptanz, gegenseitige Unterstützung förderliche Interaktionsstrukturen: keine bloße Arbeitsteilung --> Notwendigkeit von Sitzungen Gruppenreflexion: Metakognitiv
  • 4 Begründungszusammenhänge Entwicklungspsychologisch: gemeinsames Arbeiten löst kognitive (Piaget -Assimilation und Akkomodation) und soz-kog. (Wygotski- Zone der nächsten Entwicklungsstufe) Konflikte aus und bringt einer Lösung näher kognitive Elaboration: sprachlicher Diskurs fördert tiefere Verarbeitung durch Fragen, Erklärungen, Beispiele motivational: Verknüpfung individueller und kollektiver Belohnungssysteme, OK soziale Kohäsion: gemeinsames Arbeiten ist Belohnung, Zusammenhalten aus eigenem Antrieb
  • 4 Kooperative Lernarrangements Gruppenrecherche Gruppenralley Gruppenpuzzle Skriptkooperation
  • Gruppenrecherche kog. Elaboration, soz.Kohäsion bis 6 TN Bearbeitung eines Unterthemas: Schwerpunktsetzung erfolgt in der Gruppe selbstständiges Bearbeiten, Themenunterteilung in Gruppe --> individuelle Verantwortlichkeit --> Aufgabeninterdenpendenz positiver Lerneffekt, aber Transfer? Bewertung obliegt Klasse, Gruppe
  • Gruppenralley motivational 4-5 TN positive Interdependenz durch gemeinsames Ziel/ Bearbeiten leistungsheterogene Gruppen Eingangstest, individuelles Bearbeiten von Arbeitsblättern, Abstimmung in AG,individueller Ausgangstest, Fortschrittpunkte aufaddiert und am Ende verglichen
  • Gruppenpuzzle alle Basismerkmale erfüllt kog. Elaboration, soz. Kohäsion JIGSAW I: Einführung( Stammgruppe), Erarbeitung (Expertengruppe) , Vermittlung & Elaboration ( Stammgruppe) JIGSAW II: + Belohnung, sinnvoll? Experten arbeiten nicht mehr gemeinsam?
  • Skriptkooperation Lerntandem: Abschnitt gemeinsam lesen, der eine Partner erklärt und wird gefragt, Wechsel vor allem für Lernen aus Lehrbüchern Jugendliche, Erwachsene kog. Elaboration sehr instruktional
  • Selbstgesteuertes Lernen (SRL) selbstinitiiertes Lernen Lernender hat Verantwortung, Kontrolle über Lernprozess Weinert: Handelnde wesentliche Enscheidungen (wann, was, ob) er lernt Selbstgesteuertes Lernen  ( Bandura): Mensch hat selbstleitende Fähigkeiten, Schüler leistet aktiven Beitrag zur Erreichung der Lernziele, Selbststeuerung ist abhängig vom Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten --> Selbstwirksamkeitserwartung Sozial-kognitives Modell selbstgesteuerten Lernens nach Schunk 3 Modelle SRL Förderung
  • Sozial-kognitives Modell SRL nach Schunk Überzeugungen des Schülers ( Selbstwirksamkeit, Lernziele) <--> Selbststeuernde Prozesse ( Selbstbeobachtung, -bewertung, -reaktion) Subjetikve Selbstwirksamkeit hängt ab von: besonderen Aufgabensituationen Aufgabenschwierigkeit Anstrengungsgrad Kontrolle der eigenen Gefühle Ausdauernd
  • 3 Modelle Regulationszyklen nach Zimmermann 1998 3-Phasen-Modell nach Schiefele und Pekrun 3-Schichten-Modell nach Boekarts
  • Zyklen SRL nach Zimmermann a) Beobachtung und Bewertung eigenen Lernverhaltens b) Auswahl von Lernzielen und geeigneten Strategien c) Strategieneinsatz und Überwachung d) Bewertung der Effektivität, Erfolgskontrolle Metakognitive Kompetenzen notwendig! zyklisch-iteratives Modell
  • 3- Phasen nach Schiefele & Pekrun                                                 Lernplanung               Lerndurchführung              Bewertung Metakognitive Kompetenzen :Planund Vergleichg, Zielsetzung, Aufgabenana; Überwachung und Reg; Selbstbwertung un Vorwissen& Fähigkeiten: Vorbereiteindes Ressmanagment, kog Strategien und Ressmanagement Volition, Motivation:               Absichtsbildung, Abschirmung, Aufrechterhaltung, Selbstverstärkung
  • 3- Schichten-Modell nach Boekarts Regulation des Selbst : Motivation, Volition, Warum lerne ich? Regulation des Lernprozess: Metakognition, Wie kann ich kontrollieren, ob verstanden? Regulation des Infoverabeitungsprozess: Was tun, um Inhalte zu behalten?, kogntivie Strategien Wechselseitige Bedingtheit der Regulationen
  • Förderung und Implikationen für Schule SRL Erhöhung der Selbstwirksamkeit durch Selbstbeobachtung, Selbstbewertung, Selbstverstärkung --> gezieltes Anleiten Lehren und Einsatz von Lernstrategien Entdeckenlassendes und situiertes Lernen Verantwortlichkeit, Zeit- und Anstrengungsmanagement Schüler überlassen Modellieren und Erklären von Maßnahmen Setzen von herausfordernden Zielen