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Sozialpsychologie (Petersen) MLU (Fach) / Psychologie (Lektion)

Sozialpsychologie im Modul Psychologie an der MLU

Diese Lektion wurde von larsolino erstellt.

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  • Zu den zwei Erklärungsmodelle für den Einfluss der Stimmung auf das Hilfeverhalten gehören, das...von Bower und Forgas und das...von Schwarz (Bower/Forgas): Affect-Priming-ModellGute Stimmung könnte positive Gedanken hervorrufen, die prosotiales Verhalten einschließen (Schwarz): Feeling-As-Information-ModellPositive Gefühle lassen die P. glauben, dass die Umgebung ein sicherer Ort ist _Prosoziales Verhalten
  • Das Affect-Priming-Modell von Bower und Forgas beschreibt eine... selektive Aktivierung und erhöhte Zugänglichkeit von stimmungskongruenten Erinnerungsinhalten. Eine Gute Stimmung könnte positive Gedanken hervorrufen, die positiv getönte Aktivitäten wie prosoziales Verhalten einschließen _Prosoziales Verhalten
  • Das Feeling-As-Information-Modell von Schwarz besagt, dass Stimmungen einen... Informationswert haben, der in das allgemeine Urteil miteinbezogen wird. Besonders positive Gefühle können Personen glauben lassen, dass die Umgebung ein sicherer Ort ist. Dafür spricht auch, dass altruistische Handlungen von Anzeichen der Gefahr unterdrückt werden _Prosoziales Verhalten
  • Negative Stimmung und Hilfeverhalten nach dem Negative-State-Relief-Modell von Chialdini können negative Gefühle die...steigern.  ...die Bereitschaft zur Hilfeleistung... _Prosoziale Handlungen
  • Das Negative-State-Relief-Model besagt, dass negative Gefühle, die durch eigenes Fehlverhalten/Schuld bzw. durch das Miterleben einer Handlung hervorgerufen wurden... die Hilfsbereitschaft steigern können. Hilfeleistungen dienen dazu einen positiven Gefühlszustand oder eine Steigerung des Selbstwertes zu erlangen _Prosoziales Verhalten
  • The Empathy-Altruism Hypothesis von Batson besagt, dass... Hilfeverhalten abhängig ist von der Charakteristik des Helfenden: Es werden unterschieden: -der Belohnungssuchende Egoismus-der Erregungsinduzierter Egoismus-der Empathie induzierter Altruismus _Prosoziales Verhalten
  • Zu den sozialen und persönlichen Normen gehören,... ...die soziale Norm der Reziprozität...die soziale Equity-Norm...die Norm der sozialen Verantwortlichkeit...persönliche Normen und Standards _Prosoziales Verhalten
  • Unter der sozialen Norm der Reziprozität versteht man die Tatsache, dass... es in unserer Gesellschaft üblich ist sich für Hilfeleistungen beim Geber zu revanchieren. _Prosoziales Verhalten
  • Unter der sozialen Equity-Norm versteht man das Streben nach... Gleichheit in interpersonalen Beziehungen. Was wir geben und nehmen sollte in einem fairen Verhältnis stehen. _Prosoziales Verhalten
  • Die Norm der sozialen Verantwortlichkeit besagt, dass... Menschen anderen Menschen, die von ihrer Hilfe abhängig sind, helfen sollten _Prosoziales Verhalten
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  • Bestimmte P. besitzen persönliche Normen und Standards, die sie dazu bringen in Hilfesituationen einzugreifen. Solche Standards zeigen... eine große Korrelationen mit anderen Hilfeleistungen wie z.B. Blutspenden _Prosoziales Verhalten
  • Die Modelle zur Entwicklung von prosozialem Verhalten von Chiladini und Bar-Tal lassen sich in folgende drei bzw. sechs Phasen einteilen... (Chiladini) -Zustand 1:Vorsozialisation-Zustand 2: Normbewußtsein-Zustand 3: Internalisierung (Bar-Tal) -Phase 1: Compliance-konkrett-Phase 2: Compliance-Phase 3: Internale-initiative-konkret-Phase 4: Normatives Verhalten-Phase 5: Generalisierte Reziprozität-Phase 6: Altruistisches Verhalten _Prosoziales Verhalten
  • Gibt es allgemeine Merkmale einer prosozialen Persönlichkeit? Ja!-Helfer hatten verständigere Eltern mit altruistischen Moral- und Normvorstellungen.-Helfer haben größere Fähigkeit zur Empathie und größere Selbstwirksamkeitsgefühle _Prosoziales Verhalten
  • Zu den Beziehungen zwischen Helfer und Hilfeempfänger gehören... (Clark/Mills)...Exchange Relationship...Communal Relationship (Wills)...Social support network...Instrumental support...Emotional support _Prosoziales Verhalten
  • Bei einer Exchange Relationship stehen Helfer und Hilfeempfänger in einem... freundlichem und flüchtigen Verhältnis zueinander. Kennzeichen sind stark überlegtes Handeln, ökonomisches Denken und die Erwartung von Revange _Prosoziales Verhalten
  • Bei der Communal Relationship nach Clark und Mills sind Helfer und Hilfeempfänger... miteinander sehr vertraut, teilen gemeinsame Werte und Normen und vertrauen einander sehr stark. Der Helfer ist um das Wohl des anderen besorgt und engagiert sich ohne über Kosten nachzudenken. _Prosoziales Verhalten
  • Das Social support network ist nach Wills... die Gesamtheit der P. die eine andere P. in Hilfesituationen unterstützen. _Prosoziales Verhalten
  • Unter dem Instrumental Support versteht Wills die Hilfe zur... direkten Lösung des Problems beiträgt _Prosoziales Verhalten
  • Emotional support nach Wills umfasst Handlungen, die eine P. befähigen...  besser mit den Begleiterscheinungen und Folgen bestimmter Probleme umzugehen. _Prosoziales Verhalten
  • Die Konsequenzen des Hilfeverhaltens Nutzen der Hilfe und Kosten der Bitte um Hilfe _Prosoziales Verhalten
  • Hilfe ermöglicht... ...ein intendiertes Ziel zu erreichen...eine unterstützende Beziehung mit dem Helfer einzugehen...die Fähigkeit in Zukunft selbst mit dem Problem umzugehen _Prosoziales Verhalten
  • Die drei Kosten der Bitte um Hilfe: 1. Die Bitte vermittelt ein Bild der Unterlegenheit2. Die Annahme kann zu einer Verpflichtung gegenüber dem Hilfegeber führen3. Die Bitte kann eigene Gefühle der Unzulänglichkeit hervorrufen und zu einer Selbstwertschädigung führen _Prosoziales Verhalten
  • Das Hilfesuchverhalten einer Person ist abhängig von den vier Personenmerkmalen... -Geschlecht-Alter-Selbstbewußtsein-Schüchternheit/soziale Ängstlichkeit _Prosoziales Verhalten
  • Im Stufenmodell des Hilfeverhaltens in einer Notfallsituation von Latane und Darley gibt es folgende fünf Stufen... 1. Stufe: Wahrnehmung des Ereignisses2. Stufe: Interpretation des Ereignisses3. Stufe: Übernahme persönlicher Verantwortung4. Stufe: Auswahl des Hilfeverhaltens5. Stufe: Umsetzung des Hilfeverhaltens _Prosoziales Verhaltens
  • Komponenten die Einfluss auf des Hilfeverhalten haben sind... (Mathews/Canon)...die Reizkomplexität des Umfelds...die Offensichtliche Hilfebedürftigkeit der Zielperson (Latane/Rodin)...die Anwesenheit eines zweiten Zuschauers (Darley/Latane)...die Verantwortungsdiffusion bei mehreren potentiellen Helfern (Shotland/Heinold)...der Fitnesszustand des Helflers als trainierte bzw. untrainierte P. _Prosoziales Verhalten
  • Zu den drei mögliche Kosten einer Hilfeleistung zählen... ...Aufwand und Zeit, die Gefährdung der eigenen P. und unangenehme emotionale Konsequenzen _Prosoziales Verhalten
  • Belohnungsfaktoren für gezeigtes Hilfeverhalten können sein... (5) ...eine materielle Vergütung...eine soziale Anerkennung...eine Erwartung von Reziprozität...eine positive Stimmung...eine Steigerung des Selbstwertgefühls _Prosoziales Verhalten
  • Zu den drei möglichen Kosten einer Hilfeunterlassung gehören... ...Scham- und Schuldgefühle, die Möglichkeit, dass die Hilfeunterlassung die Notsituation verschlimmert haben könnte und die Möglichkeit, dass die Hilfeunterlassung bekannt werden könnte _Prosoziales Verhalten
  • Das Kosten-Nutzen-Modell von Schroeder/Penner/Dovidio/Piliavin dient der Vorhersage von Hilfeleistungen oder Hilfeunterlassung. Es kommt... 1. zur direkten Intervention, wenn...-Kosten bei Eingreifen niedrig und Kosten bei Nichteingreifen hoch sind 2. zur indirekten Intervention oder zur Neuinterpretation der Situation etc., wenn...-Kosten bei Eingreifen hoch und die Kosten bei Nichteingreifen hoch sind 3. zu einer variablen Intervention (soziale/persönliche Normen von Bedeutung), wenn...-Kosten bei Eingreifen niedrig und Kosten bei Nichteingreifen niedrig sind 4. zu keiner Hilfeleistung -Kosten bei Eingreifen hoch und Kosten bei Nichteingreifen niedrig sind _Prosoziales Verhalten
  • Soziale Einstellungen sind Prädikatoren und Korrelate von Verhalten, können bei der... ...Erklärung der Vorhersage von Verhalten helfen und sind ein wichtiger Ansatzpunkt der Verhaltensmodifikation _Einstellungen: Struktur, Messung, Funktionen
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  • Dreikomponentenmodell der Einstellung (Rosenberg/Hovland)1. Messbare unabhängige Variablen: Reize2. Intervenierende Variablen: Einstellungen3. Messbare abhängige Variablen: Affekt, Kognitionen, Verhalten _Einstellungen: Struktur, Messung, Funktion
  • Eineiige Zwillinge weisen nach Olsen et al. eine größere Korrelation in ihren Einstellungen auf als... zweieiige Zwillinge. _Einstellungen: Struktur, Messung, Funktion
  • Drei Experimente zur klassische Konditionierung und Einstellungsbildung von...sind... (Janis/Kaye/Kirchner): Lesen von einstellungsrelevanten Texten und Softtrinks (Galizio/Hendrick): Zustimmung zu Folk Songs und Begleitung von Gitarrenmusik Trifft man eine P. in angenehmer Atmosphäre, kann die gute Stimmung mit der anderen P. in Verbindung gebracht werden _Einstellungen: Struktur, Messung, Funktion
  • Nach Bandura können Einstellungen erworben werden durch... Modelllernen. Personen testen nicht selbst, ob das Äußern bestimmter Einstellungen zu positiven oder negativen Folgen führt, sondern beobachten die Folgen bestimmter Einstellungen bei wichtigen Bezugspersonen _Einstellungen: Struktur, Messung, Funktion
  • Die drei direkten Verfahren zur Einstellungsmessung sind... ...die Ein-Item-Ratingskala, die Likert-Skala und das Semantisches Differential_Einstellungen: Struktur, Messung, Funktion
  • Zu den drei Problemen aller Skalen bei der Einstellungsmessung gehören... ...motivationale Einflüsse bei der Beantwortung...die Annahme der Eindimensionalität von Einstellungen...die Reaktivität der Einstellungsmessung _Einstellungen: Struktur, Messung, Funktion
  • Zu den sechs indirekten Verfahren der Einstellungsmessung gehören: ...Physiologische Maße (z.B. durch EMG)...die Lost-Letter-Technik...die Verhaltensbeobachtung...das affektive Priming...der implizierte Assoziationstest (IAT) _Einstellungen: Struktur, Messung, Funktion
  • Die vier Schritte bei der Entwicklung einer Likert-Skala sind... 1. Das Sammeln relevanter (eindeutig positive oder negative Meinungen zum Einstellungsobjekt) Items2. Die Erstellung einer fünfstufigen Ratingskala3. Die Berechnung eines globalen Einstellungswertes4. Die Durchführung einer Itemanalsyse _Einstellungen: Struktur, Messung, Funktion
  • Das Elektromyogramm (EMG) der Gesichtsmuskeln bei der Einstellungsmessung zeigt, dass bei positiven affekten Zuständen... bestimmte Gesichtsmuskeln stärker und andere schwächer aktiviert werden als bei negativen Zuständen _Einstellungen: Struktur, Messung, Funktion
  • Beim affektiven Priming werden... ...einfache Zielreize einzeln auf einem Bildschirm präsentiert. Probanden sollen den Reiz schnell als positiv bzw. negativ klassifizieren. Vor jedem Zielreiz wird ein anderer Reiz (Prime) dargestellt. -Typischerweise resultiert ein Kongruenzeffekt: Bei Paaren, deren Bewertung übereinstimmt ist die mittlere Reaktionszeit auf den Zielreiz kürzer als bei inkongruenten Paaren. _Einstellungen: Struktur, Messung, Funktion
  • Beim implizierten Assoziationstest (IAT) wird die assoziative Stärke der stereotypen Paarung von Konzepten mit der...gemessen. ...assoziativen Stärke der nicht-stereotypen Paarung der gleichen Konzepte gemessen -Der Unterschied zwischen der Assoziationsstärke der stereotypen Wortpaare und der Assoziationsstärke der nicht stereotypen Wortpaare ist der IAT-Effekt. _Einstellungen: Struktur, Messung, Funktion
  • Funktionen von Einstellungen können motivationaler und ... Art sein! kognitiver _Einstellungen: Struktur, Messung, Funktion
  • Zu den motivationale Funktionen von Einstellungen gehören der..., die..., die...und die... ...der Ausdruck eigener Werte und Selbstverwirklichung...die instrumentell, utilitarische Anpassungsfunktion...die Wissens- und Ökonomiefunktion...die Ich-Verteidugungsfunktion _Einstellungen: Struktur, Messung, Funktion
  • Die drei kognitiven Funktionen von Einstellungen sind... die aktive Suche, die Wahrnehmung und die Errinnerung einstellungsrelevanter Informationen. _Einstellungen: Struktur, Messung, Funktion
  • Verhaltenssteuerung durch Einstellungen: Sowohl Einstellungen als auch Verhaltensweisen können nach Ajzen und Fishbein in Bezug auf folgende vier Aspekte beschrieben werden: ...Handlungsaspekt (action element)...Zielaspekt (target element) ...Kontextaspekt (context element)...Zeitaspekt (time component) _Einstellungen: Struktur, Messung, Funktion
  • Die Korrespondenzhypothese von Ajzen/Fishbein nimmt an, dass eine enge Beziehung von Einstellungen und Verhalten nur dann erwartet werden kann, wenn... beide Maße in einem Spezifikationsgrad übereinstimmen. _Einstellungen: Struktur, Messung, Funktion
  • Millar und Tesser haben die Korrespondenzhypothese von Ajzen/Fishbein erweitert um die... Korrespondenz von affektiven und kognitiven Aspekten bei der Einstellungs- und Verhaltensmessung. Werden bei der Einstellungsmessung eher affektive Komponenten abgefragt (z.B. Gefühle) dann solte bei der Verhaltensoperationalisierung die affektive Komponente dominieren (Verhalten als Selbstzweck). Werden bei der Einstellungsmessung eher kognitive Aspekte abgefragt (z.B. Gründe für oder gegen das Einstellungsobjekt) dann sollten auch beim Verhalten kognitive Aspekte dominieren (Verhalten als Instrument zur Erlangung eines bestimmten Ziels) _Korrespondenzhypothese von Ajzen/Fishbein_Einstellungen: Struktur, Messung, Funktion
  • Die Theorie des überlegten Handelns von Ajzen und Fishbein beschäftigt sich mit der... Vorhersage von Handlungen. Sie bezieht sich also auf Einstellungen gegenüber Verhaltensweisen und nicht auf die Einstellung gegenüber Objekten, wie die Mehrzahl der Einstellungsänderungstheorien _Einstellungen: Struktur, Messung, Funktion
  • Die Theorie des geplanten Verhaltens von Ajzen und Madden fragt nach dem Ausmaß mit dem eine Handlung von der handelnden P.... ...uneingeschränkt ausgeführt werden kann. Es wird zwischen tatsächlicher und wahrgenommener Verhaltenskontrolle unterschieden _Einstellungen: Struktur, Messung, Funktion
  • Folgende drei Persönlichkeitsfaktoren dienen als Moderatoren des Einstellungs-Verhaltens-Zusammenhang... (Snyder)...Self-Monitoring (Bem/Allen)...Selbstkonsistenz (Duval/Wicklund)...Selbstaufmerksamkeit _Einstellungen: Struktur, Messung, Funktion