Pädagogische Psychologie (Fach) / 3. Lerntheoretische Grundlagen (Lektion)
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Diese Lektion wurde von Branjo erstellt.
- Was versteht man unter dem Fähigkeitskonzept? Unter Fähigkeitsselbstkonzept wird allgemein die Gesamtheit der kognitiven Repräsentationen eigener Fähigkeiten verstanden.
- Was sind die Merkmale des Fähigkeitskonzepts? Hierarchisch aufgebaut: ("Ich bin in Sprachen gut aber in Mathe schlecht") „Absolut“ oder „relational“: (Generell ganz gut aber xy ist besser) Genese (Entstehung): Eigene Erfahrungen, Rückmeldung anderer Personen z.B. Lob durch Lehrer
- Was sind die Folgen eines positiven Fähigkeitskonzepts? Höhere Erfolgszuversicht, geringere Misserfolgserwartung Günstiger Attributionsstil (Erfolge werden internal, Misserfolge variabel erklärt) Leistungsrelevante Anstrengungsregulation (bessere Lernorganisation) Überwiegend positiver Zusammenhang zur Leistung
- Wie unterscheidet sich das Selbstbild als Lernender zwischen Fauen und Männern? Frauen haben ein pessimistischers Bild von sich als Lernende halten sich in allgemein weiblich besetzten Bereichen für natürlich talentiert z.B. Kochen Männer überschätzen ihre eigene Leistung eher hlaten sich in allgemein männlich bestzten Bereichen für natürlich talentiert z.B. Autofahren
- Wie unterscheidet sich das Lernverhalten von Frauen und Männern d.h. wie lernen Frauen im Unterschied zu Männern? Frauen: verbringen mehr Zeit mit den Hausaufgaben regulieren/überwachen ihrer Lernprozess Stärker Männer: verknüpfen neu Lerninhalte stärker mit bereits bekanntem
- Was lernen Frauen wahrscheinlicher/weniger wahrscheinlich als Männer? bekommen differenzielle Lernangebote von den Eltern, die dem Geschlechterstereotyp entsprechen (Frauen: Kleider/Männer: Technikspielzeug) sind bestrebt solchen aktivitäten nachzugehen, die dem jeweiligen Geschlechterstereotyp entsprechen schulische/universitäre Angebote werden unterschiedlich genutzt (Frauen: Sprachen/Männer: Mathe)
- Welche Personen haben im Rahmen von Kausalattribution und Lernverhalten eine gute/schlechte Selbstregulation (Technik/Tempo im Lernen)? Welche Folgen kann eine schlechte Selbstregulation für die Personen haben? gute Selbstreguation: Personen die Rückschläge auf kontrolliebare Faktoren zurückführen schlechte Selbstregulation Personen die Rückschläge auf unkontrollierbare Faktoren zurückführen Folge: Person stellt Lernen ein, um Misserfolge selbstwertschützend durch "mangelnde Übung" attribuieren zu können
- Was versteht man unter selbstreguliertem Lernen? Soll - Wert/Ziel vorhanden (Klausur bestehen) Ausrichtung der Lernaktivitäten auf dieses Ziel hin (Karteikarten schreiben/lernen) Es werden fortlaufen Informationen über den derzeitigen Ist-Zustand gesammelt (Wie weit bin ich schon) Ist-Stand wird immer wieder mit der Zielsetzung abgeglichen (Ist die Strategie Zielführend) Wenn Ist-Soll Diskrepanzen: geeignete Maßnahmen zu deren Behebung einleiten (Andere Strategie/Tempo)
