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MAN03 (Fach) / Aufgaben Führungskraft (Lektion)

Aufgaben

Diese Lektion wurde von werner71 erstellt.

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  • Aufgaben einer Führungskraft ProblembewusstseinZiele formulierenEntscheidenPlanenAuswahl der MitarbeiterDelegierenInitiieren und motivierenKoordinieren und organisierenKommunikation und InformationKontrollierenBewertende Rückmeldungen gebenBeurteilenWeiterbilden und coachen
  • Rollen von Führungskräften? RepräsentantKoordinatorInformationssammlerInformationsverteilerSprecherUnternehmerisch handelnde PersönlichkeitKrisenmanagerRessourcenzuteilerVerhandlungsführer
  • Wie "führt" man erfolgreich?" Mitarbeiter als Partner sehen fachliche Autorität der Mitarbeiter akzeptieren --> Vertrauensvorschuss gemeinsam über Erfolge freuen, Lob und Anerkennung aussprechen konstruktive Kritik üben und Gelegenheit zur Stellungnahme geben. Bloßstellung vermeiden Zeit nehmen für Gespräche Mitarbeiter ausreden lassen, aktiv zuhören Probleme der Mitarbeiter ernst nehmen.
  • Mögliche Anreize als Motivation für Mitarbeiter? EntlohnungAufstieg, KarriereSozialleistungenSicherer ArbeitsplätzeArt oder Inhalt der Arbeit
  • Extrinsische und intrinsische Motivation? Extrinsisch: erfolgt von außen: Entlohnung, Aufstieg, sicherer Arbeitsplatz Intrinsisch: erfolgt aus der Tätigkeit: Neugierde, Interesse an der Tätigkeit, Erfolgserwartung
  • Vorteile von "Delegation von Arbeiten? für die Führungskraft? - Zeitgewinn und Entlastung der Führungskraft- Spezialwissen der Mitarbeiter kann genutzt werden- Delegation stärkt Selbstveratnwortlichekeit. Hebt Selbstwertgefühl und Motivation der Mitarbeiter- Potenzial der Mitarbeiter kann optimal eingesetzt und entwickelt werden- Entscheidungen können sofort durch den Mitarbeiter getroffen werden
  • Vorteile der "Delegation von Aufgaben" für den Mitarbeiter? - Fähigkeiten und Martkwert erhöhen- eigenständig arbeiten und entscheiden- ist besser informiert und hat einen besseren Überblick
  • Welche Aufgaben sind delegierbar? • Routinearbeiten• Spezialistentätigkeiten• Detailfragen• vorbereitende Aufgaben, z. B. Entwurf für eine Präsentation• stellvertretende Teilnahme an Besprechungen
  • Welche Aufgaben sind nicht delegierbar? • Führung und Motivation der Mitarbeiter, die der Führungskraft, die delegiert,direkt unterstellt sind• Aufgaben von hoher Tragweite oder mit hohem Risikoanteil• außergewöhnliche Sonderfälle• akute, eilige Aufgaben, die keine Zeit für Erklärungen zulassen• streng vertrauliche Angelegenheiten
  • Bei der Auswahl der Mitarbeiter für die Delegation sollten Sie folgende Überlegungen vornehmen: • Ist der Mitarbeiter grundsätzlich für die Aufgabe geeignet?• Lässt sein Aufgabenumfang die Delegation weiterer Aufgaben zu?• Falls nicht, ist es sinnvoll, sein Aufgabengebiet zu ändern, damit er dieneuen Aufgaben übernehmen kann?• Passt die Delegation zur Weiterentwicklung des Mitarbeiters?
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  • Was bedeuteten Zielvorgaben für Mitarbeiter? - informiert Mitarbeiter, was von ihm verlangt wird- bilden Richtwerte. Mitarbeiter kann abschätzen ob und inwieweit er die extrinsischen Belohnungen erwarten kann- Zielvereinbarungen sind eine gute Basis für Mitarbeitergespräche- Ziele, die erreicht werden, motivieren für weitere Ziele
  • Wie müssen Ziele sein damit sie eine positive Wirkung haben? Ziele müssen herausfordernd, aber trotzdem realistisch erreichbar sein
  • Was heißt "KISS?" KISS: Keep It Short and Simple(Frei übersetzt: Formuliere kurz und einfach).
  • Formulieren Sie Ziele SMART, PURE und CLEAR. Specific (spezifisch)Measurable (messbar)Attainable (erreichbar)Realistic (realistisch)Time phased (terminiert) Positivley stated (positiv formuliert)Understood (verstanden)Relevant (wichtig)Ethical (moralisch gut)Challenging (herausfordernd)Legal (gesetzlich zulässig)Environmental sound (umweltverträglich)Agreed (akzeptiert)Recorded (aufgeschrieben, protokolliert)
  • Was sind Management-by-Konzepte? Richtlinien zur Führung von Mitarbeitern. Ihre Anwendung soll den Führungserfolg sicherstellen und eine einheitliche Vorgehensweise beim Behandeln von Führungsproblemen gewährleisten.
  • Warum ist Kontrolle bei Zielen notwendig? Ziele, deren Erreichung nicht überprüft wird, verlieren an Bedeutung. Deshalbsind Kontrollen eine notwendige Konsequenz von Zielvereinbarungen.
  • Welche Arten von Kontrollen gibt es? • Selbst- oder Fremdkontrolle,• durch Personen oder durch technische Mittel,• fortlaufend/total oder fallweise (Stichprobe, Ausnahmefall, Risikofall),• ablauf-/verfahrensorientiert oder ergebnis-/erfolgsorientiert.
  • Welche Führungsinstrumente gibt es? • neutrale Führungsinstrumente, die das Verhalten der Mitarbeiter anleitenund lenken wollen; sie dienen vornehmlich der Verhaltensanleitung,• positive Führungsinstrumente, die zur Verhaltensbestärkung eingesetztwerden, wenn die Mitarbeiter ein Verhalten gezeigt haben, das von der VorgesetztenPerson positiv gesehen wird,• negative Führungsinstrumente, die zur Verhaltensänderung eingesetztwerden, wenn die Mitarbeiter ein Verhalten gezeigt haben, das von den VorgesetztenPerson negativ gesehen wird und deshalb geändert werden soll.
  • Wann sollte ein Lob unter 4 Augen ausgeprochen werden? • wenn man einen leistungsschwachen Mitarbeiter für seine eigentlich selbstverständlicheLeistung loben will, um seine Entwicklung zu fördern,• wenn eine besonders gute Leistung auch eine besondere Form des Lobesbedarf,• wenn man eine gute Leistung loben möchte, die die anderen Mitarbeiter nieerreichen werden.
  • Chancen und Ängste einer Mitarbeiterbeurteilung aus Mitarbeitersicht? Chancen einer Beurteilung• Feedback• Transparenz über Leistung• Anerkennung der Leistung• Man erfährt, wo man sich ändern kann bzw. sollte• Gerechtigkeit• Man kann sich mit einbringen• Zukunftsperspektiven• weitere Motivation Ängste bezogen auf• negative Rückmeldung• Verletzung des eigenen Selbstbildes• abgestempelt sein bei schlechter Beurteilung• Ablehnung durch die Kollegen, z. B. bei Gehaltszulagen• autoritäre Aburteilung durch die Führungskraft• ständige Überwachung und Kontrolle• Abhängigkeit vom Vorgesetzten, man ist seinem Urteil ausgeliefert
  • Welche Verfahren und Methoden der Mitarbeiterbeurteilung gibt es? Summarische Beurteilung: es wird ein gesamtheitliches Bild gewonnen.Mitarbeiter können eindeutig in eine Rangordnung gebracht werden um sie zu vergleichen Analytische Beurteilung: Merkmale sind: Fachkompetenz, Methodenkompetenz, Sozialkompetenz, personale Kompetenz Freie Beurteilung: unstandardisiert, deswegen sind Aussagen sind kaum vergleichbar Rangordnungsverfahren: evtl. mit Quotenvorgabe: Einstufungsverfahren: gerade oder ungerade Zahlen
  • Aus welchen drei zentralen Elementen besteht ein Mitarbeitergespräch? • Rückblick• Stärken-und-Schwächen-Analyse• Ausblick, neue Zielvereinbarung
  • Theorien der Arbeitszufriedenheit? Einfaktorentheorie: Abbau von Unzufriedenheit ergibt zugleich eine Erhöhung der Zufriedenheit und umgekehrt. Zweifaktorentheorie: Gegenpol von Zufriedenheit ist Nichzufriedenheit (Gleichgültigkeit), von Unzufriedenheit ist Nicht-Unzufriedenheit (Selbstverständlichkeit)
  • Welche Einflussgrößen wirken auf die Arbeitszufriedenheit? • Leistung, Arbeitserfolg• Anerkennung• Arbeitsinhalt• Verantwortung• Aufstieg• Möglichkeit zur Selbstverwirklichung
  • Ausprägung von Motivatoren, negativ und positiv: Positiv: erhöhen die Arbeitszufriedenheit und wirken leistungssteigernd Negativ: führt zu kurzzeitiger Unzufriedenheit, dann "Nichzufriedenheit" bzw. Gleichgültigkeit. Stimmt das?
  • Einflussgrößen auf Arbeitsunzufriedenheit? • Unternehmenspolitik und Verwaltung• Verhalten der Vorgesetzten, Führungsstil• Beziehungen (Verhältnis) zu Vorgesetzten• Arbeitsbedingungen• Beziehungen (Verhältnis) zu Gleichgestellten• durch berufliche Entscheidungen beeinflusste persönliche Lebensumstände• Beziehungen zu Untergebenen• Status• ökonomische Arbeitsplatzsicherheit• Entgelt
  • Einflussgrößen der Arbeitszufriedenheit, positiv und negativ: Negativ: vergrößern anhaltend die Arbeitsunzufriedenheit, lösen Frust aus, --> Frustratoren Positiv: lösen kurzzeitige Freude und Zufriedenheit aus, dann Gewöhnung (Selbstverständlichkeit)
  • Die Zweifaktorentheorie erlaubt den Mitarbeitern zugleich ... ... zufrieden und unzufrieden zu sein.  Beispiel: Zufriedenheit beim Arbeitsinhalt, Unzufriedenheit mit dem Führungsstil und den Arbeitsbedingungen
  • Was ist die Anreiz-Beitrags-Theorie? Baut auf der Gleichgewichtstheorie auf. Nach dieser Theorie streben die Mitarbeiter – und ebenso der Arbeitgeber– ein subjektiv empfundenes Gleichgewicht zwischen Leistung undGegenleistung an.
  • Was sind monetäre und nicht monetaäre Anreize? Monetär: Einmalzahlungen und Prämien (regelmäßig Zahlungen verlieren ihren Reiz), auch Sachgeschenke und Incentives (Ansporn, Anreiz). Nicht monetär: Sozialleistungen, betr. Altersversorgung, Kantine, Betriebssport
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  • Welche Unterformen der autoritären Führung gibt es? • autokratische Führung, uneingeschränkte Alleinherrschaft einer Person• patriarchalische Führung, autoritär streng aber liebevolle Fürsorge• charismatische Führung, aufgrund ihrer Ausstrahlung• bürokratische Führung, Handeln ist vom Gedanken der Nachprüfbarkeit geprägt
  • Was ist emotionale Intelligenz? Die Fähigkeit, mit den eigenen Emotionen unddenen anderer Personen intelligent umgehen zu können.
  • Es gibt 5 Dimensionen emotionaler Intelligenz: • Eigene Emotionen kennen (Selbstwahrnehmung oder Selbstreflexion).• Eigene Emotionen handhaben können: emotionale Selbstbeherrschung oderemotionale Selbstkontrolle.• Selbstvertrauen und hohe Leistungsmotivation.• Einfühlungsvermögen (Empathie).• Soziale Kompetenz: Mit anderen Menschen umgehen können.