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Supply Chain Management (Fach) / Dandl Kapitel 2c (Lektion)
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- Wie lassen sich Lagerkosten unterscheiden (2)? Außerdem, auf welche Basis lassen sich die Lagerbetriebskosten berechnen (2)? In welche Kategorien kann man Lagerbestandskosten unterteilen (2)? Welche Voraussetzungen gelten für die vereinfachten Rechenformeln der Reduzierung der Läger(2)? Welche Vorteile ergeben sich durch eine Zentralisierung (5)? Lagerbetriebskosten sind die Kosten, die anfallen um das Lager zu betreiben (z.B. Personalkosten). Man kann sie auf Basis der Einzelfunktionen (jede einzelne Funktion wird berechnet, Personal, Anlagen usw.) und auf Basis einer aggregierten Analyse, indem ein Durchschnitt berechnet wird, berechnen. Die Lagerbestandskosten sind die Kosten, die ruhende Ware verursacht (Abschreibungen). Sie können in zwei Kategorien geteilt werden: Sicherheitsbestände und Arbeitsbestände. Für die vereinfachten Rechenformeln gelten folgende Voraussetzungen: - Nachfrage der einzelnen Regionalläger ist annähernd gleich groß (eine lokale Marke wird nur in 1 Land gekauft, ein ZL in Europa hätte die gleiche Schwankung der Nachfrage für das Produkt, nur das eine Land (=selbe Anzahl an Kunden) würde es kaufen, kein Vorteil!) - Sortimente annähernd identisch, ohne Überschneidungen würde sich die Schwankung der Nachfrage nicht ändern/reduzieren, genau die gleiche Anzahl an Kunden würde bestellen. Durch eine Zentralisierung, die Reduzierung von vielen kleineren Regionallägerun auf wenigeren größeren Zentrallägern, ergeben sich folgende Vorteile: - Summe der Sicherheitsbestände sinkt, da die Schwankung der Kundennachfrage sich reduziert - höherer Durchsatz, somit Reduzierung der Kosten selbst bei gleicher Technik - Kosten geringer durch den Einsatz rationeller Lagertechnik und Fördertechnik. Ein Zentrallager kann kostengünstiger als automatisches Hochregallager als manuell bedientes Staplerlager ausgeführt werden - Lagereinheiten mit größerer Kapazität lassen sich einsetzen wegen der höheren Bestände Die Verringerung der Kostensätze sind ca. 10 - 20% ZUSÄTZLICH zu den geringeren Kosten, die sich aus der Wurzelformel ergeben
- Was ist der Melde- und Sicherheitsbestand (2)? Von was hängt es ab, mit welcher Frequenz ich bestelle (2)? Welche Vorteile ergeben sich wenn ich meinen Meldebestand hoch ansetze und wenn ich ihn niedrig ansetze (2)? Geben Sie die Formel für den Meldebestand an (2) und die vereinfachte Formel der Andler-Formel (1). Wann ist der Sicherheitsbestand größer (2) und welcher Typ von Artikeln sollte immer vorhanden sein (1), welcher Typ kann auch mal fehlen (1)? Wieso hängt der Sicherheitsbestand von dem durchschnittlichen Lieferbereitschaftsgrad ab (2)? Wie lege ich am besten meinen Sicherheitsbestand fest, was muss ich berücksichtigen, welche Analyse hilft mir und welche Kennzahl muss ich bestimmen (2)? Wie verläuft die Lieferbereitschaftsgradkurve in Abhängigkeit vom Sicherheitsbestand (2)? Der Meldebestand gibt an wann ich bestelle, nicht wie viel. Bei hohen Bestellkosten und niedrigen Lagerkosten bestelle ich seltener. Wenn ich niedrige Lagerkosten habe, bestelle ich lieber viel auf einmal. Setze ich den Meldebestand hoch an, habe ich ein geringeres Risiko für Fehlbestände dafür aber höhere Lagerkosten. Setze ich ihn niedrig an habe ich geringere Lagerkosten aber ein höheres Risiko für Fehlbestände. Der Meldebestand ist = Sicherheitsbestand + ∅ Bedarf pro Periode * Wiederbeschaffungszeit. Bei einer Wiederbeschaffungszeit von 2 Perioden und einem durchschnittlichen Bedarf von 16 wäre mein Meldebestand also = Sicherheitsbestand + 16*2. Vereinfachte Andler-Formel → optimale Bestellmenge = Bestellkosten != Lagerkosten. Der Sicherheitsbestand dient zur Abdeckung der Situationen, wenn die Nachfrage größer als der durchschnittliche Bedarf ist. Er ist größer, umso länger die Wiederbeschaffungszeit und umso stärker die Schwankungen der Bedarfe. Besonders A- und B-Artikel sollten immer vorhanden sein, C-Artikel können schon mal im Lager fehlen. Außerdem ist der Sicherheitsbestand eng mit dem Ziel-durchschnittl. Lieferbereitschaftsgrad verbunden. Mit einer XYZ-Analyse können wir herausfinden, wie stark die Bedarfe schwanken und unseren Sicherheitsbestand zu einem bestimmten Prozentsatz des Lieferbereitschaftsgrades festlegen. Die Lieferbereitschaftsgradkurve steigt progressiv in Relation zum Sicherheitsbestand. Es ist z.B. möglich, dass um eine Lieferbereitschaft von 99% zu garantieren, der dreifache Sicherheitsbestand notwendig ist, als eine Lieferbereitschaft von 95% zu garantieren. Grund dafür: Wir müssen den möglichen Schwankungen des Bedarfs gegenwirken.
- Wie lautet die Formel für den Sicherheitsbestand, beschreiben Sie die Faktoren (4). Welcher der drei Faktoren ändert sich wenn sich die Anzahl der Läger ändert, erklären Sie auch, wieso sich die anderen Faktoren nicht ändern (3). Wie verändern sich die Lagerkosten für Sicherheitsbestände und Arbeitsbestände in Abhängigkeit von der Anzahl der Läger bzw. der Nachfrage und optimalen Bestellmenge (2)? Formel Sicherheitsbestand = k * √WBZ * s . Das heißt, dass auch die Lieferzeit, die die Wiederbeschaffungszeit beeinflusst, den benötigten Sicherheitsbestand beeinflusst. Es ist logisch, dass die Zeit die benötigt wird, bis ein von uns bestelltes Material in unserem Lager eintrifft, den Sicherheitsbestand beeinflusst. Der k-Faktor ist normalerweise gegeben z.B. für eine Lieferbereitschaft von 98% ist k = 2,1 (der Sicherheitsbestand verdoppelt sich von einer Lieferbereitschaft von z.B. nur 80% wo k = 1,1). Es stellt sich die Frage, welche der drei Faktoren der Formel, durch die Anzahl der Regionnalläger beeinflusst wird. Der k-Faktor hängt von der Bedeutung der Produkte für den Absatzmarkt ab und wird demnach nicht beeinflusst von der Anzahl der Regionalläger. Die Lieferzeit verringert sich ebenfalls nicht mit einer größere Anzahl an Regionallägern. Sie hängt von der Entfernung zwischen den Fabriken und den Zentrallägern ab. Eine größere Nachfrage verringert jedoch die Standardabweichung. Wenn mehrere Kunden vom gleichen Regionallager beliefert werden, gleichen sich die Extreme gegenseitig aus (ein Kunde bestellt überdurchschnittlich und ein anderer Kunde unterdurchschnittlich viel). Die Lagerbestände & Lagerkosten für den Sicherheitsbestand nehmen bei einer Zentralisierung proportional zur Wurzel der Lagerzahlveränderung ab. Das gleiche gilt für die Lagerbestände und die Lagerkosten für Arbeitsbestände (Andler-Formel), wenn die Nachfrage um das 4-fache steigt, dann steigt die optimale Bestellmenge um das 2-fache. Wenn nicht auf 1 Zentrallager (oder x Regionalläger) sondern auf mehr als 1 Lager reduziert wird gilt folgende Formel: Lagerkostenneu= Lagerkostenbisher * √Lagerzahlneu / √Lagerzahlbisher
- Auf Basis einer aggregierten Analyse, wie würden die Kurven verlaufen der jährlichen Lagerbetriebskosten in Abhängigkeit vom Lagerumschlag / Jahr für ein großes, mittleres und kleines Lager? Folie 15
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