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Organisation und Personal (Fach) / Grundlagen (Lektion)

Grundlagen der Organisation und des Personals

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  • 1.1Bestandteile der Unternehmensstrategie Betätigungsfeld des UN Welche Aktivitäten entwickelt das UN um das Ziel zu erreichen?  Betätigungsfeld beeinhaltet Spezifizierung von  Produkten Dienstleistungen  Märkten  mit und in denen das Unternehmen tätig sein will → Wo soll das UNziel erreicht werden?
  • 1.1Bestandteile der Unternehmensstrategie Wettbewerbsvorteil Wie erreicht das UN das Ziel innerhalb des Betätigungsfeldes? Das UN muss Vorteil ggü. anderen Wettbewerbern haben  Zwei Arten von Wettbewerbsvorteilen: Produkte, die vom Kunden mehr wertgeschätzt werden (höhere Qualität)→ Differenzierer  Geringe Produktionskosten (Skaleneffekte) → Kostenführer  Wettbewerbsvorteil sollte da liegen wo das Ziel des UN liegt, dh. es nützt nichts einen Vorteil bei etwas zu haben, was man in Zukunft nicht verfolgen möchte 
  • 1.1 Bestandteile der Unternehmensstrategie Logik Warum kann das UN die drei vorherigen Elemente gewinnbringend verknüpfen?  → wenn man die 3 Elemente definiert hat, sollte man erklären, wie man Unternehmensziel, Betätigungsfeld und Wettbewerbsvorteil kombinieren will, um Gewinne zu machen  Bsp.: Ziel mit Zusatz von economies of scale (warum diese Strategie funktionieren wird) 
  • 1.1 Organisationsgestaltung OG hängt starkt von der Unternehmensstrategie ab:  ⇒"Structure follows Strategie" (Chandler) Struktur = Gestaltung der Organisation im UN + Personalauswahl - und Besetzung  diese Struktur soll laut Chandler nach der Strategie des UN ausgerichtet werden  → jedoch auch kritisiert: es gibt auch UN, die bereits eine Organisationsstruktur haben und sich eine passende Strategie dazu suchen 
  • 1.1 zwei grundlegende Probleme der Organisationsgestaltung 1. Koordinationsproblem: Wer erledigt welche Aufgaben? Wer fällt welche Entscheidung? 2. Anreizproblem: Wie werden MA motiviert einen Wert zu schaffen? ⇒ hat man Strategie definiert, soll man laut Chandler eine UNstrukur schaffen, die diese Strategie umsetzen kann ⊕ Koordinations- und Anreizprobleme müssen dabei gelöst werden
  • 1.1 Lösung von Koordinations- und Anreizproblemen P-A-R-K (Roberts) Personalmanagement : Koordinationsproblem: Personalstrategie (Auswahlverfahren, Talentmanagement, Personalentwicklung) Anreizproblem: Anreizstrategie (z.b. leistungsabhängige Vergütung) Leistungsbeurteilung (z.b Kopplung an Boni an Beurteilung) Architektur der Organisation: Koordinationsproblem: Organisationsgestaltung (Funktional-, Divisional- oder Matrixstruktur) Hierachien (flach oder steil) , Kommunikationswege Routinen, Prozesse, Prozeduren Koordinationsprobleme: Prozessorganisationen, Gewohnheiten (Automatismen) und dann gibt es noch das formelle und informelle Entscheidungsverhalten Kultur des UN Koordinationsproblem: Umgangsformen, Werte Anreizproblem: Umgangsformen, Annahmen (Beliefs) über das Verhalten der anderen Organisationsmitglieder
  • 1.2 Ökonomische Sichtweise Gibt es ein "Unternehmensinteresse"? - Organisationen haben selbst keine direkten Interessen und Ziele  Welche Ziele haben Organisationen? - Individuen haben Ziele und Werte, die in ihren Präferenzen abgebildet sind  Nach welchen Kriterien werden Organisationsformen gewählt oder Personalentscheidungen getroffen? -Struktur von Organisationen und die gewählten Handlungen werden von Präferenzen der beteiligten Individuen determininiert  (Manager, MA, Kunden etc.) 
  • 1.2 Ansatz → ökonomische Sichtweise bezieht sich immer auf einzelne Individuen, da diese im Endeffekt die Ziele der Organisation bestimmen - jedes Individuen ist mit Präferenzen ausgestattet  Ökonomische Theorie als Basis:                                                                                             -Verhalten der Akteure durch ökonomisches Kalkül (Rechnung) beschrieben                       -Methoden der Mikroökonomie                                                                                                 -empirische Untersuchungen  Ziel: Strategisches Verständnis von Organisations- und Personalentscheidungen:                - Änderungen der Personalpolitik oder Organisationsstruktur verursachen Verhaltensänderungen bei Arbeitgebern und Arbeitsnehmer                                                  → diese müssen bei der Gestaltung vorweggenommen werden  Teilbereiche:                                                                                                                          -Ökonomische Organisationstheorie/ neue Institutionsökonomik                                           - Personalökonomie   
  • 1.2 Individuen und Transaktionen Individuen: haben Präferenzen (ver. Ziele und Interessen)  über mögliche Zustände der Welt, verfolgen eigene Interessen (wichtig: das bedeutet nicht, dass sie nur am eigenen materiellen Vorteil interessiert sind → auch denkbar, dass Individuen am Wohlergehen der anderen interessiert sind)                                                                                                       Transaktionen: Transfer von Gütern und Leistungen zwischen Individuen (Produkte werden hergestellt und dann an andere, gegen Geld, verkauft)                                              werden nur getätigt, wenn sie einen materiellen Vorteil haben  → Individuen stehen im Fokus der Betrachtung und nicht die Organisation als Ganzes! 
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