Psychologie (Fach) / Nature vs. Nurture (Lektion)
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Diese Lektion wurde von Janaw55 erstellt.
- Die wesentlichen Stärken und Schwächen der Evolutionspsychologie ♥Stärken Die Grundannahmen der natürlichen und sexullen Selektion sind einfach zu verstehen und verfügen dennoch über großes Erklärungspotenzial Empirische Belege l Erklärung der Veränderung&Entstehung neuer Arten, Stärken un Schwächen der Menschen, kulturübergreifenden Phänomenen Bewusstseinserweiterung l Es muss keine großen Denker geben, um etwas von niedrigem Rang herzustellen l nicht zufrieden sein, etwas nicht zu wissen Eigenschaften einer guten Theorie ♥Schwächen Sein ist nicht Sollen l Theorien können leicht von rassistischen oder sexistischen Menschen ausgenutzt werden Just so stories l Erklärung von vergangenen Ereignissen √, keine Vorhersage von zukünftigen Ereignissen × Mangelnde Berücksichtigung von kulturellen EInflüssen und individuellen Lebenserfahrungen Vernachlässigung von wesentlichen Unterschieden zwischen Menschen und anderen Spezies ♥ Fazit Evolutionspsychologie als fruchtbarer und empirisch sehr gut bestätigter Ansatz Vorsicht geboten, lädt zu pseudowissenschaftlichen Erklärungen und moralischen Implikationen ein Könnte in einer vielversprechenden Erweiterung mit interkultureller Psychologie und sozialwissenschaftlichen Lerntheorien kombiniert werden
- Was ist Evolutionspsychologie? Herangehensweise an die Psychologie, die Erleben und Verhalten des Menschen mit Erkenntnissen über die Evolution erklärt Der menschliche Körper sowie die menschliche Psyche sind das Produkt der menschlichen Evolution Sowohl die physischen als auch die psychischen Dispositionen des Menschen sind Adaptionen an die natürliche Umwelt
- Was ist Psychologie? Psychologie ist die Lehre vom menschlichen Erleben und Verhalten Um die menschliche Psyche zu erklären, darf man sich nicht nur an einer Theorie oder Forschunggsperspektive orientieren Sie ist nur vor dem Hintergrund ihrer evolutionären Vergangenheit erklärbar
- Eine kurze Geschichte der Menschheit Vor 7 Mio. Jahren l Trennung der Entwicklungslinien von "Hominiden" und Schimpansen Vor ca 150.000-200.000 Jahren l Evolution von Homo Sapiens Vor ca 50000 Jahren l Emigration des Homo Sapiens von den Steppen Afrikas in die gesamte Welt
- Nature Menschen sind durch ihre genetischen Analgen geprägt Unsere evolutionäre Vergangenheit beeinflusst unser gesellschaftliches Miteinander Kaum Plastizität der Menschheit Verhalten ist durch Umwelt geprägt -> gleiche Motive, ABER unterschiedliche Art und Weise, wie das Verhalten erfolgt Fortschrittsglaube -> Gesellschaft hat sich sehr geändert l Kulturpessimismus Beispiel: Evolutionspsychologen
- Nurture Überzeugung der Nurture-Vertreter Menschen sind das Produkt der gesellschaftlichen Bedingungen, unter denen sie leben Gesellschaftliche Bedingungen sind das Produkt menschlichen Handelns und lassen sich ändern Durch die Veränderung der gesellschaftlichen Bedingungen lässt sich auch das Erleben und Verhalten der einzelnen Mitglieder einer Gesellschaft verändern z.B. Behaviouristen
- Behavioristische Lerntheorien Beobachtung und quantitative Erfassung overten Verhaltens von Menschen und Tieren unter streng kontrollierten Bedingungen Verzicht auf Untersuchung internaler Prozesse (Kognitionen, Emotionen, Motive) Annahme, dass Menschen und andere Organismen komplexe Maschinen sind, Zusammenhänge werden exakt und mathematisch beschrieben Suche nach allgemeinen Lernrpinzipien, die Menschen und Tieren gemeinsam sind Laborexperiment (heute das Standartverfahren) "Rattenpsychologie" Betonung der Plastizität menschlichen Verhaltens, das immer als Produkt von Lernprozessen zu verstehen ist Noch so komplexe Verhaltensweisen seien durch Lernmechanismen erklärbar (Spracherwerb, Watson) Erklärt Introspektive Daten für fragwürdig valide
- Ivan Pawlow und die klassische Konditionierung Klassische Konditionierung: Wenn ein zunächst neutraler Stimulus A (Glocke) wiederholt mit einem Stimulus B (Fleischpulver) gepaart wird, der zu einer bestimmten Reaktion führt (Speichelfluss), dann reicht irgendwann die Anwesenheit des zunächst neutralen Stimulus A (Glocke), um die Reaktion auszulösen. Vor Konditionierung: Unkonditionierter Reiz (Futter) -> Unkonditionierte Reaktion (Speichel) Neutraler Reiz (Glocke) -> Keine Konditionierte Reaktion Während Konditionierung Neutraler Reiz + Unkonditionierter Reiz -> Unkonditionierte Reaktion (Speichel) Nach Konditionierung Konditionierter Reiz (Glocke) -> Konditionierte Reaktion (Speichel) Klassische Konditionierung = Die Entstehung von Assoziationen zwischen verschiedenen Reizen Beispiel: Emotionen bei Kindern der Kriegszeit Klang der Alarmsirene (A) bedeutete damals die Bombardements der alliierten Flugzeuge (B), die damals Furcht auslösten. Die Sirenen (A) lösen auch heute noch Furcht aus. Werbung Neutrale Reize zu einem bestimmten Produkt A wird gepaart mit einem schönen Reiz (z.B. schöne Frauen) B. Die Reaktion auf den Reiz B wird also mit dem Produkt A in Verbindung gebracht.Placebo-Effekt in der Medizin Senkung des Bluthochdrucks, auch wenn die Tabletten keinen blutdrucksenkenden Wirkstoff mehr enthielten.
- Frederic Skinner und die Theorie des instrumentellen Konditionierens Instrumentelle Konditionierung = Die Häufigkeit, mit der von einem Organismus ein bestimmtes Verhalten gezeigt wird Basiert auf Effektsatz ‚law of effect‘ l Wenn ein bestimmtes Verhalten zu einer positiven Konsequenz führt, dann steigt die Häufigkeit, mit der dieses Verhalten auftritt. Wenn ein bestimmtes Verhalten zu einer negativen Konsequenz führt, dann sinkt die Häufigkeit, mit der dieses Verhalten auftritt. Positive Konsequenzen l Hinzufügen eines positiven Stimulus l Student lernt für Klausur, weil dies zu guten Noten führt Entfernen eines negativen Stimulus l Autofahrer schnallt sich an, um das Warnsignal des Autos zu beenden Negative Konsequenzen l Bestrafung 1. Art l aversiv empfundener Stimulus– Kind muss eine Strafarbeit schreiben, weil es den Unterricht gestört hat Bestrafung 2. Art l Entfernen eines angenehmen Stimulus– einem Kind wird in der Schule der Gameboy abgenommen, weil es den Unterricht gestört hat Lernen laut Skinner = Die Häufigkeit, mit der ein bestimmtes Verhalten zu beobachten ist Skinnerbox: Belohnung sorgt für Wiederholung. Man lernt ein Verhalten, dass durch einen Verstärker belohnt wurde, zu wiederholen Häufigkeit erhöhen, mit der die Ratte den Hebel drückt, wenn dies durch eine Futterpille verstärkt wird. Es geht ihm nicht darum, ob die Ratte dies versteht (kein Rückgriff auf mentale Konzepte)
- Verhaltenstherapie Frederic Skinner und die Theorie des instrumentellen Konditionierens Entscheidend für Lernprozesse ist die zeitliche Kontiguität zwischen Verhalten und Konsequenz Jegliches Verhalten ist nach Skinner als Ergebnis einer instrumentellen Konditionierung zu verstehen Lernen l Veränderung der Häufigkeit eines Verhaltens Angststörungen Hund - Angst - Beißen Tatsächlich tritt das Ereignis allerdings nicht ein Patient lernt, dass das Ereignis nicht eintritt wenn seine Furcht groß genug ist Lernen beruht also nicht immer auf Einsicht, sondern steht oft auch im Wiederspruch zu diesem Verhaltenstherapie: Gegenkonditionierung
- Behaviorismus in der Psychotherapie Klassische Verhaltenstherapie unmittelbare Anwendung behavioristischer Prinzipien Kognitive Verhaltenstherapie Berücksichtigung von Kognitionen und subjektiven Empfindungen Ereignis l Gedanken l Emotionen l Verhalten
- Albert Bandura und die sozial-kognitive Lerntheorie 1979 Erweiterung des reinen Behaiorismus in 2 Aspekten1. Mentale Prozesse werden explizit berücksichtigt und nicht aus der Analyse ausgeschlossen2. Menschen lernen nach Badura nicht nur durch Versuch und Irrtum, sondern auch durch Einsicht und Verstehen (not only trial and error wie bei Skinner/Pawlow) 3. Menschen lernen nicht nur aus den Konsequenzen ihres eigenen Verhaltens, sondern auch auf der Beobachtung des Verhaltens anderer Modelperson intentional wie Lehrer, Skilehrer, Vorgesetzter l oft aber auch Promis, Freunde, Mitstudenten (nicht intendiert)Verhalten imitieren wegen der Beobachtung von Belohnung und Bestrafung der Modellperson. Wenn eine Modellperson für ein gezeigtes Verhalten belohnt wird, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass das Verhalten der Modellperson imitiert wird. + Effizienzerwartungen "efficacy expetations" : Das Maß, in dem eine Person glaubt das Verhalten der Modellperson auch tatsächlich imitieren zu können ->>> oft als sich selbst erfüllende Prophezeiiung, Bsp. DSDS Unbewusstes Lernen: Menschen lernen viele Dinge „automatisch“, d.h. ohne bewusste Aufmerksamkeitsleistung und können das Gelernte zu einem späteren Zeitpunkt aus ihrem Gedächtnis abrufen
- Wovon hängt es ab, ob ein gelerntes Verhalten imitiert wird? (Baduras) Erwartete Verstärkung aus dem Verhalten Je wahrscheinlicher es erscheint, dass eine Imitation zur beim Modell beobachteten Konsequenzen führt und je positiver diese Konsequenz von einer Person beurteilt wird, desto eher wird das Verhalten der Modellperson imitiert Effizienzerwartung l Das Maß der Imitierbarkeit der Modellperson= perzipierte Fähigkeit zur erfolgreichen Imitation l Je wahrscheinlicher es erscheint, dass die Person das Verhalten der Modellperson erfolgreich imitieren kann, desto eher wird das erhalten der Modellperson imitiert. Beispiel DSDS l Modell bekommt Ruhm, Aufmerksamkeit, Belohnung l aber man bewirbt sich nur, wenn man auch ähnlich gut singen kann Effizienzerwartungen wirken oft als sich selber erfüllende Prophezeiung l wenn man es sich nicht zutraut, werden sie es nicht versuchen und es auch nicht schaffen. Sie sind oft wichtiger, als die Einstellung zu einem Verhalten Beispiel: Phobien, Süchte, Examensvorbereitungen
- Chomsky 1928 l Kritik am Behaviorismus Kritik l Spracherwerb Enorme Geschwindigkeit, mit der keine Kinder ein Vokabular und ein Verständnis für Grammatik ihrer Muttersprache entwickeln ist Mithilfe des instrumentellen Konditionierens kaum erklärbar. Der Behaviorismus kann nicht erklären, warum Kinder intrinsisch motiviert sind und nicht extrinsisch motiviert werden müssen. Chomsky: „Menschen haben eine angeborene Bereitschaft und Befähigung zum Spracherwerb l Angeborene Universalgrammatik, die für alle Sprachen gilt Kognitive Wende am Anfang der 60-iger l wie Badura wiesen mehr und mehr auf die Bedeutung von Kognition (d.h. Ursache l Wirkungszusammenhänge) für die Erklärung menschlichen Verhaltens hin. „Cheap talk“ l Menschen sind oftmals nicht motiviert, die wahren Gründe für ihr Verhalten anzugeben auch wenn sie sich dessen bewusst sind.
- Allgemeinte Unterschiede Behaviorismus und Evolutionspsychologie Behaviorismus: Lernprozesse folgen allgemeinen Gesetzmäßigkeiten l „tabula rasa“ Grundlegende Annahmen: Menschen sind das Produkt der gesellschaftlichen Bedingungen, in denen sie leben Gesellschaftliche bdingungen sind das Produkt menschlichen Handelns und lassen sich ändern Durch eine Veränderung der gesellschaftlichen Bedingungen lässt sich auch das Erleben und Verhalten der einzelnen Mitglieder verändern -->>> Brecht, John Locke, Kant --->>> Aufklärungspsychologen---->>> Optimismus in der Aufklärung, dass man durch einen rationalen Diskurs sowohl die Gesellschaft als auch die Menschen verbessern könnte ---> Mensch als Produkt ihrer Umwelt Evolutionspsychologie: Menschen sind domänenspezifisch mit sehr unterschiedlichen Lernbereitschaften und Lernfähigkeiten ausgestattet Behavioristen betonen die Plastizität (Formbarkeit) menschlichen Verhaltens Komplexe Verhaltensweisen seien durch einfache Lernmechanismen erklären Fragwürdige Validität von Daten, die auf Introspektiven beruhen ( z.B. die Befragung von Versuchspersonen) Auswertung von Daten, die unmittelbar aus der Beobachtung von Verhalten stammen. Keine Unterscheidung zwischen Mensch und Tier
- Evolutionspsychologische Kritik am Behaviorismus: Modulare Lernfähigkeit Menschen sind domänenspezifisch mit sehr unterschiedlichen Lernbereitschaften und -fähigkeiten ausgestattet Lernprozesse bei Menschen und anderen Tieren sind Interaktionen zwischen spezifischen Lernerfahrungen und spezifischen genetisch vorgegebenen Prädispositionen Beispiel: Spracherwerb bei Menschen Die Lernfähigkeit einer Spezies in einer bestimmten Domäne ist davon abhängig, unter welchem Selektionsdruck diese Fähigkeit in der Vergangenheit gestanden hat Beispiel: Heimweg der Wüstenameise: Wenn man sie versetzt, findet sie den Weg nicht mehr genau l nur um die Distanz versetzt - Orientierungssinn Stimulusabhängigkeit Die Fähigkeit, neue Verhaltensweisen mittels instrumenteller Konditionierung zu lernen hängt auch von der Art der Stimulus Eigenschaft ab. Beispiel: Ratten im T-Labyrinth. Die Fähigkeit, neue Verhaltensweisen mittels instrumenteller Konditionierung zu lernen hängt auch von der Art der Stimulus Eigenschaft ab. Beispiel: Ratten im T-Labyrinth. Laut Behaviorismus müssten die Ratten schneller lernen, wenn sie immer in die gleiche Richtung laufen, unabhängig vom Verstärker. -> funktioniert nur mit Wasser, da evolutionspsychologisch Wasserstellen immer am gleichen Ort aufzufinden waren und Futter an verschiedenen Stellen gesucht werden musste. Aus behavioristischer Sicht sollten Organismen grundsätzlich mehrere Durchgänge benötigen, um Zusammenhänge zwischen Stimuli und Verhalten zu lernen Aus evolutionärer Perspektive sollten Organismen Prädispositionen haben, um Zusammenhänge zwischen bestimmten Stimuli und Konsequenzen schneller zu lernen als die zwischen anderen Stimuli und Konsequenzen
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- Behaviorismus als adaptive Heuristik WIchtige Postultate des Behaviorismus sind falsifiziert worden Es ist sinnvoll, den Behaviorismus als eine adaptive Heuristik zu verstehen l siehe Bandura "Wenn ein bestimmtes Verhalten zu positiven Konsequenzen führt, wiederhole es "Wenn du beobachtest, dass ein bestimmtes Verhalten bei einer anderen Person zu positiven Konsequenzen führt und du dich in der Lage fühlst, das gleiche zu tun, wiederhole es.“ -> Diese Heuristiken werden allerding nicht bei Lernmechanismen unter Selektionsdruck vorgezogen (Spracherwerb, Futterquellen, etc.) Durch Konditionieren Verhalten ändern l Verhaltenstherapie für neuartige Umweltbedingungen und gegen bestimmte Emotionen, Verhalten (Gegenkonditionieren)
- Grundlegende Annahmen von Nature vs. Nurture Nature l vor allem Evolutionspsychologen Menschen sind durch ihre genetische Anlage geprägt Unsere evolutionäre Vergangenheit beeinflusst unser gesellschaftliches Miteinander Menschen sind domänenspezifisch mit sehr unterschiedlichen Lernbereitschaften und Fähigkeiten ausgestattet Lernprozesse sind Interaktionen zwischen spezifischen Lernerfahrungen und spezifischen genetischen vorgegeben Prädispositionen Nurture l Behavioristen Menschen sind das Produkt der gesellschaftlichen Bedingungen, unter denen sie leben Gesellschaftliche Bedingungen sind das Produkt menschlichen Handelns und lassen sich ändern Durch eine Veränderung der gesellschaftlichen Bedingungen lässt dich auch das Erleben und Verhalten der einzelnen Mitglieder einer Gesellschaft verändern Menschen kommen als eine tabula rasa zur Welt Verhalten wird über klassisches und instrumentelles Konditionieren erworben
- Man kann alles erreichen, wenn man nur will.. Effizienzerwartungen beschreiben das Maß, in dem eine Person tatsöchlich glaubt ein erhalten zu können, welches positive Konsequenzen hat. Wenn man sich etwas nicht zutraut, wird man es gar nicht erst versuchen -> selbsterfüllende Prophezeiung Wenn man sich etwas zutraut, dann probiert man es und hat somit überhaupt erst eine Chance, die angestrebte Handlung zu vollbringen. Auch wenn man fest von sich überzeugt ist, wird man nicht alles schaffen
- Eigenschaften für die Instrumentelle Konditionierung Prinzip der Kontiguität: Verstärker muss kurz nach einem Verhalten folgen Organismen lernen, ihr Verhalten stärker an bestimmten spezifischen Hinweisreizen zu orientieren (Partner in Arm nehmen bzw. besser in Ruhe lassen)
- Kognitive Wende l Kritik Behaviorismus 60er Jahre - kognitive Wende Wissenschaftler wiesen, ähnlich wie Bandura, auf die Bedeutung von Kognitionen für die Erklärung menschlichen Verhaltens hin. Evolutionspsychologen: Kritik an inhaltlicher Ausrichtung und Methoden des Behaviorismus Ökonomen: einzige Methode sei strikte Beobachtung menschlichen Verhalten (wie Behaviorismus), da die Validität aus Selbstberichten zweifelhaft sei. Dies liegt allerding daran, dass Menschen die wahren Gründe für ihr Verhalten nicht gerne angeben (Cheap Talk)
- Kritik an der behavioristischen Interpretation der instrumentellen Konditionierung Die Lernfähigkeit ist je nach Selektionsdruck in einem Lernbereich besonders hoch oder niedrig Menchen lernen Zusammenhänge zwischen bestimmten Stimuli und Konsequenzen schneller als die zwischen anderen Stimuli und Konsequenzen Menschen lernen Zusammenhänge zwischen bestimmten Stimuli und Konsequenzen mit unterschiedlichen Geschwindigkeites. Die Geschwindigkeit zu lernen hängt von der Art der Stimuli ab Behaviorismus bietet adaptive Heuristiken. Heurisitken werden vor allem in neuartigen Umweltbedingungen angewandt. Durch Selektionsdruck evolvierte Lernmechanismen werden Heurstiken vorgezogen (Spracherwerb, etc.)
