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G.1 Soziale Urteilsbildung (Fach) / F5 (Lektion)
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- Vorurteil Positive oder negative Einstellung zu einer sozialen Gruppe und ihren Mitgliedern (Stereotyp mit Bewertungskomponente)
- Diskriminierung Positives oder negatives Verhalten gegenüber einer Gruppe und ihren Mitgliedern (Handeln gemäß von Vorurteilen)
- Soziale Gruppe Zwei oder mehr Personen, die mindestens ein Merkmal teilen, das für sie selbst oder andere sozial bedeutsam ist
- Soziale Kategorisierung Merkmale, nach denen Menschen Gruppen zugeordnet werden
- Stereotypenbildung: Grundlegende Dimensionen? Kompetenz emotionale Wärme
- Probleme von Stereotypen Homogenisierung von Unterschieden zwischen Mitgliedern derselben Gruppe Übergeneralisierung Betonung von Unterschieden zwischen Mitgliedern verschiedener Gruppen
- Wie entstehen Stereotypen? Selektive Aufmerksamkeit auf extremes Verhalten Illusorische Korrelation (kein echter Zusammenhang) Soziale Rollen -> Korrespondenzverzerrung Geschlechterrollen Massenmedien werden 'angelernt'
- Stereotyp Kognitive Überzeugungen über die Merkmale einer sozialen Gruppe und ihrer Mitglieder
- Vorteile sozialer Kategoriserung erleichtert soziale Interaktion erlaubt uns, irrelevante Information zu ignorieren
- Nachteile sozialer Kategorisierung Übergeneralisierung Fokus auf Unterschieden zwischen sozialen Gruppen
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- Probleme von positiven Stereotypen Übergenerealisierung, De-Individuierung -> unrealistisch hohe Erwartung gehen oft Hand in Hand mit negativen Stereotypen
- Woher kommt Stereotypisierung? Grundlegende Motive für soziales Verhalten bestimmen auch Stereotypenbildung und Vorurteile Kontrollmotiv: Aus dem Versuch, die soziale Welt korrekt einzuschätzen, entstehen (nichtintendierte) Urteilsverzerrungen Es wird von einem Gruppenmitglied auf alle geschlossen Selektive Aufmerksamkeit auf extremes Verhalten
- Warum führt Beobachtung von Einzelpersonen zu Stereotypen? Selektive Aufmerksamkeit auf extremes Verhalten Illusorische Korrelation -> Wahrnehmung eines Zusammenhangs, wo keiner ist Soziale Rollen -> Korrespondenzverzerrung Geschlechterrollen Massenmedien
- Stereotypen: Motiv der Verbindung mit anderen Stereotypen werden von anderen angelernt subtile Einflüsse durch z.b. sexistische Witze