Entwicklungspsychologie (Fach) / VL 1 (Lektion)

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Definition von Entwicklung Entwicklung als lebenslanger Prozess Zentrale Konzepte der Lebensspannenentwicklung Einflussfaktoren der Entwicklung

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  • Definition Entwicklung Trautner, 1995 "Unter Entwicklung werden nun sämtliche ontogenetischen Veränderungen verstanden, die a. eher relativ überdauernd (langfristig) als vorübergehender Natur sind, b. eine irgendwie geartete zeitliche Ordnung und einen inneren Zusammenhang aufweisen sowie c. mit dem Lebensalter (Zeitkontinuum) in einer d. mehr oder weniger engen Beziehung stehen"
  • Betrachtungsebenen Phylogenese (Stammesentwicklung) Anthropogenese (Menschheitsentwicklung) Ontogenese (Individualentwicklung) Aktualgenese (Mikrogenese)
  • Altersempfinden Einflussfaktoren Eigenes Alter Historische Zeit Kulturelle Unterschiede
  • Warum wir Entwicklung in der Kindheit stärker untersucht? Betonung von Veränderung Veränderungsrate in Kindheit > Erwachsenenalter  Betonung von Zuwachs und Gewinnen Gewinne in Kindheit > Erwachsenenalter
  • Plastizität Formbarkeit Es gibt keine Entwicklungsmuster oder -verläufe, die nicht geändert werden könnten – vorausgesetzt, das Entwicklungssubjekt oder der relevante soziale Kontext verfügen über entsprechenden Möglichkeiten und Interessen natürliche Grenzen, die auch so bleiben da logische, naturgesetzliche, begriffliche, technische, normative Beschränkungen
  • altersgradierter Einflussfaktor normativ Biologische Reifung (Wann lernen Kinder laufen?) Soziale Normen (Wann sollte man ausziehen, sich für einen Beruf entscheiden?)
  • historischer Einflussfaktor normativ  Krieg  Umweltkatastrophen
  • non-normativer Einflussfaktor ideosynkratisch  Genetische Einzigartigkeit  Unfall
  • Zentrale Konzepte der Lebensspannen-Psychologie Heterogenität Gewinne und Verluste über die gesamte Lebensspanne Stabilität/ Veränderung von Entwicklungsverläufen Multidirektionalität Plastizität
  • Stabilität/ Veränderung von Entwicklungsverläufen gewisse Aspekte bleiben stabil andere verändern sich sie können sich linear verändern (eher selten) oder nicht-linear
  • Multidirektionalität Entwicklung varriiert im Zeitpunkt des Beginns, der Dauer der Entwicklung und der Richtung, in die sich etwas entwickelt auch innerhalb eines Merkmals: IQ besteht aus Wissen/Pragmatik, die ehalten bleibt, die Denkgeschwindigkeit/ Mechanik fällt jedoch im Alter ab
  • Heterogenität 1. interindividuelle Unterschiede/ Varianbilität 2. intraindividuelle Unterschiede/ Variabilität (mal ist ein Mensch besonders gut in einem Merkmal und mal nicht) 3. interindividuelle Unterschiede in der intraindividuellen Variabilität (Verlauf ändert sich auch..mal geht die Leistung steil runter mal nicht)