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Phantom I (Fach) / Fragen (Lektion)

Klausurfragen

Diese Lektion wurde von martin29 erstellt.

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  • Wodurch entsteht der Prothesenhalt - Adhäsion - Kohäsion - Kapillarkräfte - Ventilrand/ Funktionsrand - perfekte Okklusion
  • Was ist der Ventilrand? - Prothesenränder überschreiten die Aktionsgrenze (Areal der unbeweglichen Schleimhaut) in Bereiche der mobilen Schleimhaut --> Aufbau einer Barriere - Saugwirkung während Funktion - Barriere - Ventilrand verringert Einfluss der Resilienz; Druckausgleich wird möglich
  • Was ist die A-Linie? Wie wird sie sichtbar? - Übergang vom harten zum weichen Gaumen - Nasenblas-Versuch - Gaumensegel bewegt sich nach kaudal - "A"-Phonation - Gaumensegel bewegt sich nach kranial - Markierung der Umbruchlinie - Übertragung bei Alginat-Abformung
  • Welche Muskeln werden bei der Funktionsabformung für den UK aktiviert? - M. masseter - Mimische Muskulatur (M. buccinator, M. orbicularis oris, M. levator et depressor anguli oris) - M. genioglossus
  • Wie wird die Kieferrelationsbestimmung I am Patienten durchgeführt? Wie wird sie noch genannt? - Vertikaldimension - Kieferschlusslage in physiologischem Okklusionsabstand - definitiver vertikaler Abstand - entspricht physiologischer Okklusionshöhe - Distanz zwischen Ruhelage und Okklusionsabstand: 1,5 - 2 mm - transversal zur Bipupillar-Linie parallelisiert - sagittal zur Camperschen-Ebene parallelisiert - Kiefergelenk soll weder zur Distraktion, noch zur Kompression kommen - Bestimmung der Mittellinie, Eckzahnlinie, Lachlinie
  • Wie wird die Kieferrelationsbestimmung II am Patienten durchgeführt? Wie wird sie noch genannt? - Horizontal- bzw. Sagittal-Transversal - Stütz-Stift-System nach McGrane - Pfeilwinkelregistrat - "Gotscher Bogen" gibt Rückschlüsse auf Kiefergelenkfunktion
  • Wie stellt man die Incisivi im UK auf? - Wachswall reduzieren - Kauebene = Referenzebene - 1er: berühren sich mit den mesialen Ecken in Höhe der Kauebene treffen sich in der Mittellinie horizontale Schneidekante Frontzahnbogen andeuten leicht protrusiv - Basis der Zähne in Richtung Kieferkamm - 2er: 0,4 - 0,5 mm höher als 1er Frontzahnbogen fortführen
  • Wie stellt man die Canini im OK auf? - invertierte Approximalachse - Basis weiter vestibulär vom Kieferkamm als Incisivi - senkrechte Labialachse - von frontal ist nur die mesiale Facette sichtbar - kaum vorhandene Sagittalstufe - Kauspitze darf nicht länger als die Schneidekante der 1er sein - die Distalfläche sollte 1 - 1,5 mm weiter dorsal als die der UK-Eckzähen stehen
  • Wie groß ist der sagittale Entlastungsspalt? Warum - 1 mm - ermöglicht Zahnsubstanzschonendes Einschleifen der Laterotrusion bei Remontage
  • Wodurch kann man die Primatenlücke vermeiden? - HORN: kleine Lücke zwischen allen UK-Schneidezähnen - verhältnismäßig breitere Frontzahngarnitur
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  • Was muss bei der Aufstellung der Condyloform-Zähne beachtet werden? - Zentrik (Zahn-zu-Zahn) - deutlicher bukkaler Entlastungsspalt von ca. 1mm - Kronenflucht nur bei 4ern - sonst keine Kronenflucht - sagittale Kompensationskurve - bukkale Höckerspitze 4er bis distale Höckerspitzen 7er - hängt im Mittel 1- 1,5 mm durch - Mörser-Pistill-Prinzip
  • Nach welchen Winkeln richtet man sich bei der Remontage I? - Anstellwinkel der Radien der Minikalotten-Abhänge (OK) (Latero- und Mediotrusion) - Kippmomente auf der Laterotrusionsseite durch ausgleichende Kontakte auf der Mediotrusionsseite kompensieren
  • Was versteht man unter der Remontage II? - nach ca. 4-8 Tagen - Bestimmung der individuellen Scharnierachse, Gelenkbahnneigungswinkel, Schlussbisslage durch intraorale Stützstiftregistrierung - Schädel- und Gelenkbezügliche Modellmontage durch Gesichtsbogenübertragung - erneutes Einschleifen der Zentrik und aller dynamischen Okklusionsbewegungen
  • Aus welchem Grund schleift man Grenzbewegungen ein? Weil nur diese reproduzierbar sind
  • Was versteht man unter Resilienz der Mundschleimhaut? - Nachgiebigkeit der Mundschleimhaut bei Druckbelastung
  • Was geschieht mit Kunststoff während der Polymerisation? - Schrumpfung um ca. 20 Vol.%
  • Wofür steht MMA bzw. PMMA MMA = Methymethacrylat PMMA = Polymethylacrylat
  • Wozu dienen folgende Bestandteil? Initiatoren: Polymerisationsauslöser; werden verbraucht -  Radikale: entstehen aus Initiatoren; lösen radikalische Polymerisation aus - Katalysatoren: setzen Aktivierungsenergie herab; werden nicht verbraucht - Füllstoffe: Verbesserung der physikalischen Eigenschaften wie Festigkeit oder Polierbarkeit - Stabilisatoren: beeinflussen Eigenschaft - Farbstoffe/Pimente: Farbgebung
  • Was ist die prothetische Wertigkeit? - Zahnbeweglichkeit, Lockerungsgrad - Vitalität - Ausmaß der kairösen Zerstörung - paradontaler Zustand - Kippungsgrad
  • Vorteile und Nachteile der MoGu-Prothese. + technisch einfach + Kostengünstig + geringer Substanzabtrag - schlechte Hygiene - Ästethik - unphysiologische Belastung der Pfeilerzähne
  • Welche Muskeln bilden den Muskelschlauch, der zum Prothesenalt beiträgt? - M. buccinator - M. orbicularis oris
  • Was soll bei einer OK-Abformung erfasst werden? - weicher Gaumen - Übergang zum weichen Gaumen - Kieferkamm - Tubera maxillaria - Lippen- und Wangenbändchen
  • Was ist eine RTP? - Resilienz-Teleskop Prothese - parallele Seitenflächen, aber okklusal zwischen Innen- und Außenteleskop ist ein Spalt von 0,3 - 0,5 mm - Kronen können bei Belastun absinken