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OTA (Fach) / Haut (Lektion)
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- Hauttypen Leistenhaut - ohne Beharung; eingeteilt in Leisten (Fingerabdruck); viele Schweisdrüse Felderhaut - eingeteilt in Felder; Haare, Talg- und Duftdrüsen
- Epidermis Eigenschaften verhorntes Plattenepitel aus Keratinozyten gefässfrei durch Bindegewebspapillen mit Dermis verzahnt
- Hautschichten Epidermis: epitheliale Schicht, verhornt Dermis: bindegewebige Schicht Subcutis: lockeres Binde- und Fettgewebe
- Epidermis Aufbau (5 Schichten) Stratum Basale - Basalzellschicht (unterste) Stratum Spinosum - Strachelzellschicht Stratum Granulosum - Körnerzellschicht Stratum Lucidum - Glanzschicht Stratum Corneum - Hornschicht (oberste)
- Dermis Funktion bindegewebiges Stützgerüst der Haut Reisfest und elastisch dehnbar (Kollagenfasern elastische Fasern) immunologische Bedeutung Hautturgor (Interzellularsubstanz bindet Wasser) enthält Nerven, Sinnesorgane, Blutgefäße, Haarwurzeln, Talg- und Schweißdrüse
- Stratum Basale - Basalzellschicht eine Schicht verankert auf Basalmembran teilungsfähig wandern nach oben enthält Melanozyten (Pigment)
- Stratum Spinosum - Stachelzellschicht mehrere Schichten stachelige Zellen wegen Zellkontakt fibrilläres Keratin zu sehen enthält Melanozyten Langerhans-Zellen (dendritische Zelle)
- Stratum Granulosum - Körnerzellschicht ein- bis mehrschichtig Keratin granuliert (Körnchen)
- Stratum Lucidum - Glanzschicht kommt nur in Leistenhaut vor Hand und Fusssohlen keine Zellkerne mehr Keratin füllt die Zelle aus (verursacht auch den "Glanz")
- Stratum Corneum - Hornschicht viele Schichten (25-30) kernlose Korneozyten mit Kreatinfibrillen keine Organellen mehr "tote Schicht" schilfert ab (Schuppen) eigentliche Schutzschicht wasserabweisend
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- Dermis Aufbau (2 Schichten) Stratum papillare - Papillarschicht Stratum reticulare - Geflechtschicht
- Stratum reticulare - Geflechtschicht gröberes Bindegewebe (Kollagen und elastische Fasern) Blutgefässe Haarfolikel Talgdrüsen Nerven Schweisdrüsen
- Stratum papillare - Papillarschicht lockeres Bindegewebe Verzahnung mit Epidermis Blutgefässe für Epidermis Meissner-Tastkörperchen = Rezeptoren für Druckempfindungen
- Haut - Eigenschaften und Aufgaben größtes Organ - bedeckt außeres Körperoberfläche Schutz gegen termische, chemische, mechanische und bakterielle Einflüsse Temperaturregulation Regulation der Wasserretention (einnahme/ausgabe) Sinnesorgan (Temperatur, Tast- und Schmerzsin)
- Hautfarbe für Diagnostik rötige Haut - gute Durchblutung blässe - kälte, Anämie bläulich - O2 Mangel gelblich - Ikterus bei Lebererkrankungen
- Subcutis - Eigenschaften und Aufgaben lockeres Binde- und Fettgewebe Fettschicht trägt zur Wärmeisolierung bei und dient als Energiespeicher kann viel Flüssigkeit aufnehmen ist für Medikamenten aufnahme geeignet enthält Haarzwiebeln und Vater-Pacini-Lamellenkörperchen (vibrationsrezeptoren)
- Wo entsteht neue Haut? Neue Haut entsteht auf der Unterseite der Oberhaut, wo sich ständig Hautzellen teilen. Die neu entstandenen Zellen drücken die älteren nach oben zur Oberfläche. Bis sie dort angelangt sind, vergehen drei bis vier Wochen, dann sind die Zellen abgestorben und flachgedrückt. Die toten Zellen werden an der Oberfläche ständig abgestoßen und durch neue Hautzellen ersetzt, die von unten, aus der so genannten Keimschicht, nachwachsen.
- Wozu dienen die Talgdrüsen in der Haut? Der Talg, den die Talgdrüsen in der Haut produzieren, bedeckt Haut und Haare und hält sie geschmeidig. Außerdem enthält er Stoffe, die Krankheitserreger abtöten
- Warum haben die Menschen unterschiedliche Hautfarben? Die Hautfarbe hängt davon ab, wie viel Melanin die Oberhaut enthält. Farbige Menschen besitzen viel Melanin. Bei Weißen ist es in geringerer Menge vorhanden, und kleine Blutgefäße unter der Hautoberfläche geben ihr ihre rosa Färbung. Menschen mit gelblicher Haut besitzen Karotin, ein weiteres Pigment, in größerer Menge.
- Melanin Melanin ist ein dunkelbrauner Farbstoff (Pigment) in der Haut. Er wird von den Melanozyten gebildet, besonderen Pigmentzellen an der Unterseite der Oberhaut. Melanin schützt die Haut vor der gefährlichen Ultraviolettstrahlung der Sonne
- Alterung der Haut abnahme der Elastischen Fasern verringerung der Tätigkeitvon Talg- und Schweisdrüsen also die Haut wird trocken, bekommt Falten
- Dicke der Haut Die Dicke der Haut hängt davon ab, wie elastisch sie sein muss und gegen welche Belastungen sie schützen muss: an den Augenlidern ist die Haut nur 0,5 Millimeter dick an den meisten übrigen Körperteilen sind es zwei Millimeter an den Handflächen drei und an den Fußsohlen bis zu sechs Millimeter
- Pickel Pickel auf der Haut liegt an der erhöhten Talgproduktion. Der Talg, der die Haut elastisch hält, wird während der Pubertät in größerer Menge produziert. Manchmal verstopft er die Drüsen, die sich dann oft entzünden, und dabei entstehen Pickel.
- Hautanhangsorgane Haare (Pili) Nägel (Ungues) Hautdrüsen (Glandulae) Talgdrüse Schweißdrüse Milchdrüse