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Testtheorie und Testkonstruktion (Fach) / Reliabilität (Lektion)

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Diese Lektion wurde von Sophie_Pa erstellt.

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  • Was ist Reliabilität? Unter Reliabilität wird die Genauigkeit einer Messung verstanden Ein Testverfahren ist - perfektreliabel, wenn die damit erhaltenen Testwerte frei von zufälligen Messfehlern sind - umso weniger reliabel, je größer die Einflüsse von zufälligen Messfehlern sind Die Reliabilität ist ein statistisch beurteilbares Kriterium Sie ist definiert als ein Varianzverhältnis (die Gesamtvarianz eines Tests kann additiv aufgeteilt werden in wahre Varianz und Fehlervarianz, dabei ist τ die Variable der wahren Werte und ε die Variable der Fehlerwerte) Die Reliabilität (Messgenauigkeit) eines Tests ist definiert als der Anteil der Varianz der wahren Werte an der Varianz der beobachteten Testwerte; sie hat einen Wertebereich zw. 0 und 1: Formel
  • Reliabilität vs. Validität bei der Bestimmung der Reliabilität kommt es nicht darauf an, ob der Test inhaltlich tatsächlich genau das Merkmal misst, das gemessen werden soll, oder ob er statt dessen vielleicht etwas anderes erfasst: Dies wäre eine Frage der Validität die Reliabilität stellt eine wesentliche Voraussetzung für die Validität eines Tests dar
  • Reliabilität vs. Objektivität eine hohe Reliabilität als Eigenschaft eines Tests kann nur dann erzielt werden, wenn die konkreten Umstände der Messung, also die Testsituation, die Testdurchführung und die Testauswertung standardisiert werden Die Kontrolle der Messbedingungen ist Gegenstand des Gütekriteriums der Objektivität Die Objektivität ist eine wesentliche Voraussetzung für die Reliabilität Objektivität ⇒ Reliabilität ⇒ Validität →     Die Objektivität ist eine notwendige, aber nicht hinreichende Voraussetzung für die Reliabilität →     Die Reliabilität ist eine notwendige, aber nicht hinreichende Voraussetzung für die Validität
  • Methoden der Reliabilitätsschätzung im Rahmen der KTT 1)    Paralleltestreliabilität 2)    Retestreliabilität 3)    Interne Konsistenz: Cronbachs Alpha
  • Methoden der Relibilitätsschätzung im Rahmen der KTT - Voraussetzung, Grundidee, Ziel bei den verschiedenen Methoden zur Reliabilitätsschätzung wird jeweils vorausgesetzt, dass die Annahmen der KTT gültig sind die folgenden Annahmen sind nicht testbar, werden aber vorausgesetzt: a.    der Testwert setzt sich additiv aus einem wahrem Wert und einem Fehlerwert zusammen: X= τ+ ε b.    Die Messfehler sind unkorreliert c.    Die Items sind homogen -        unter Homogenität wird i.d.R. Eindimensionalität verstanden -        die mittlere Korrelation zwischen den Items sollte hoch sein -        dies ist aber keine Testung der Dimensionalität   Ziel ist es immer, den Anteil der wahren Varianz an der Gesamtvarianz zu bestimmen Die Reliabilität kann bestimmt werden für zwei Tests als Korrelation der Testwerte: →     Paralleltestreliabilität →     Retestreliabilität Die Reliabilität eines Tests kann über die Kovarianzen der Items bestimmt werden: →     Interne Konsistenz
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