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REW01N (Fach) / REW Einleitung 2 (Lektion)
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- Woraus besteht ein Jahresabschluss mindestens? Der Jahresabschluss besteht immer mindestens aus der Bilanz sowie der Gewinn-und-Verlust- Rechnung eines Unternehmens.
- Was ist ein Kontenrahmen? Empfehlung, die den Grobaufbau der Konten in systematischer Form für einen bestimmten Wirtschaftszweig zum Gegenstand hat. Ein Unternehmen kann sich dann eines solchen grob gegliederten Kontenrahmens bedienen, innerhalb dieses Rahmens Arten und Grad der Untergliederung der einzelnen Sachkonten nach individuellen Verhältnissen gestalten und so zu einem uns bereits bekannten firmenspezifischen Kontenplan gelangen.
- Bei Belegen unterscheidet man zwischen? • Eigenbelege, d. h. Belege, die aus dem betrieblichen Ablauf entstehen (z. B. Materialentnahmescheine), • und Fremdbelege, d. h. Belege, die von außen eingehen (z. B. Rechnung eines Lieferanten).
- Wie ist ein Kontenrahmen eingeteilt? Jeder Kontenrahmen ist dabei prinzipiell in Kontenklassen, Kontengruppen und einzelne Konten eingeteilt.
- Wie lange müssen Belege aufbewahrt werden? 10 Jahre
- Definieren Sie kurz, was man unter einem Kontenplan und unter einem Kontenrahmen zu verstehen hat. Kontenplan: systematischen Gesichtspunkten erstellte Ordnung der benutzten Konten für ein bestimmtes Unternehmen Kontenrahmen: Empfehlung für den Grobaufbau der Konten in systematischer Form
- Erläutern Sie kurz, wie ein Kontenrahmen eingeteilt wird. Jeder Kontenrahmen ist dabei prinzipiell in Kontenklassen, Kontengruppen und einzelne Konten eingeteilt. Den einzelnen Konten werden dabei Kontonummern zugeordnet, um die Buchungen einfacher und effizienter zu gestalten. Gerade in der modernen EDV-Buchhaltung ist die Buchung mit Kontonummern unbedingt notwendig.
- Welche Bedeutung hat der Beleg im System der Buchhaltung? Die Verknüpfung zwischen Geschäftsvorfällen und Buchung erfolgt durch den Beleg. Unter einem Beleg verstehen wir schriftliche Unterlagen über buchungsrelevante Vorfälle. In der gesamten Buchhaltung gilt der gleiche Grundsatz: keine Buchung ohne Beleg. Wird eine Buchung ohne einen Beleg ausgeführt, so verstößt man damit eindeutig gegen die GoB, da sich die Buchung nicht durch einen Geschäftsvorfall belegen lässt.
- Was versteht man unter einem Eigenbeleg? Ein Eigenbeleg ist ein Beleg, der von einem Unternehmen oder einer Organisation selbst ausgestellt wird, um das Belegprinzip nicht zu verletzen. Beispiele für Eigenbelege: Materialentnahmescheine, Ausgangsrechnungen.
- Definieren Sie kurz, was man unter einem Grundbuch versteht. Im Grundbuch werden alle Geschäftsvorfälle in chronologischer, also zeitlicher Reihenfolge erfasst. Das Grundbuch ist demnach die Grundlage jeglicher weiteren Verbuchung in andere Bücher und auf Konten: In ihm sind alle buchungsrelevanten Geschäftsvorfälle zu vermerken (also auch Eröffnungs- und Abschlussbuchungen).
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- Wie unterscheidet sich das Hauptbuch vom Grundbuch? Grundbuch: zeitlich geordneten Darstellung des Buchungsstoffes ---> Geschäftsvorfälle werden in Einzel- oder Gruppenkonten des Hauptbuches übertragen Hauptbuch:Gliederung nach sachlichen, systematischen Gesichtspunkten
- Definieren Sie kurz die Bedeutung der Nebenbücher. Nebenbücher werden benötigt, um die Sachkonten nach tiefer gestaffelten sachlichen Merkmalen zu erläutern und zu differenzieren. Die Nebenbücher dienen also der Systematik und der Transparenz der Buchhaltung.
- Die 4 Regeln der Umsatzbesteuerung in Form einer Mehrwertsteuer lauten? 1. Bei Lieferungen und Leistungn wir auf den Nettowert noch 19/7% hinzugerechnet. 2. Verbuchung bei Aussteller der Rechnung erfolgt auf Konto Umsatzsteuer (Verbindlichkeitskonto gegenüber Finanzamt = Bestandskonto, Passivkonto). 3. Empfänger der Rechnung verbucht die berechnete Steuer auf dem Konto Vorsteuer (Forderungskonto, Aktivkonto [weil gewöhnlich mit eigener Steuerlast verrechnet wird]) 4. Steuerschuld (Zahllast) errechnet sich aus Differenz von Umsatzsteuer und Vorsteuer.
- Erläutern Sie, welche Voraussetzungen für die Bildung einer Rückstellung vorliegen müssen. Rückstellungen sind Verbindlichkeiten, die zwar dem Grunde nach feststehen, deren endgültige Höhe und/oder Fälligkeit aber nicht genau feststehen. Sie werden im Rahmen der periodengerechten Erfolgsermittlung gebildet.
- Erklären Sie, warum Rückstellungen überhaupt gebildet werden Rückstellungen werden auf dem Grundsatz der kaufmännischen Vorsicht heraus gebildet. Man weist Aufwendungen in der Bilanz aus, die dem Grunde nach schon feststehen, aber tatsächlich noch nicht entstanden sind. Damit wird ein realistischeres Bild über die Ertragslage vermittelt
- Einem Entsorgungsunternehmen droht ein Prozess, bei dem Kosten in Höhe von 15.000,00 € entstehen können. Bilden Sie die Rückstellung und lösen Sie die Rückstellung auf, wenn die tatsächlichen Kosten 10.000,00 € betragen haben. Der Buchungssatz bei der Bildung der Rückstellung lautet: Gerichts- und Anwaltskosten an Sonstige Rückstellungen 15.000,00 €. Der Buchungssatz bei der Auflösung lautet: Sonstige Rückstellungen an Bank 10.000,00 €. Sonstige Rückstellungen an Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen 5.000,00 €.
- Was sind Rückstellungen? Rückstellungen sind Verbindlichkeiten, die zwar in der Verursachungsperiode ihrem Grunde nach feststehen, deren endgültige Höhe und/oder Fälligkeit aber nicht genau feststehen.