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REW01N (Fach) / REW Einleitung (Lektion)

Einleitung Zweck Rechnungswesen

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  • Was ist das Ziel des Rechnungswesens? Ziel des Rechnungswesens ist es, alle Güter- und Zahlungsströme in einem Unternehmen so aufeinander abzustimmen, dass • die Unternehmensexistenz gesichert wird und • ein Gewinn erzielt werden kann. 
  • Wie lauten die Teilbereiche des ReWe? Finanzbuchhaltung: Hier werden alle Geschäftsfälle einer Rechnungsperiode erfasst (Vorgänge zwischen Unternehmen und Umwelt.Erstellt Bilanz und GuV-Rechnung. Kosten- und Leistungsrechnung: nicht an gesetzl. Bestimmungen gebunden, nur betriebsbezogen, daraus kann Betriebsergebnis berechnet werden. kontrolliert die Wirtschaftlichkeit der betrieblichen Leistungserstellung. Statistik: verarbeitet Zahlen aus der Kosten- und Leistungsrechnung sowie FiBu weiter zu Kennzahlen, Tabellen oder graph. Darstellungen. so können Vergleiche gemacht werden. Planung: dient der Unternehmensführung, verarbeitet Zahlen aus FiBu, K+LRechnung und Statistik. Es werden auch Teilpläne erstellt, Absatz- Beschaffungs-, Investitionsplan.
  • Was ist das Ziel des Rechnungswesens? Ziel des Rechnungswesens ist es, alle Güter- und Zahlungsströme in einem Unternehmen so aufeinander abzustimmen, dass die Unternehmensexistenz gesichert ist und ein Gewinn erzielt wird. Es kann in vier Teilbereiche unterteilt werden: Finanzbuchhaltung, Kosten- und Leistungsrechnung, Statistik und Planung. 
  • Aus welchem Recht kommen die wichtigsten Vorschriften für die Finanzbuchhaltung? Handels- und Steuerrecht.
  • Nach welchen Standards müssen kapitalmarktorientierte Unternehmen ihren Konzernabschluss aufstellen? Nach den internationalen Rechnungslegungsstandards IFRS (International Financial Reporting Standards, früher IAS International Accounting Standards.
  • Nach welchem Paragraphen ist ein Kaufmann zur Buchführung verpflichtet? Gemäß § 238 HGB.
  • Was bedeutet Saldierungsverbot? Es ist in der Regel verboten, Schulden und Vermögensgegenstände miteinander zu verrechnen
  • Grundsätze der Buchführung: Wahrheit: richtig und wahrhaftigKlarheit: übersichtlich und verständlichVorsicht:erfasst mögliche Wertverluste und Risiken, Vermögenswerte eher niedriger und Risiken eher höher ansetzen.Belegprinzip: Keine Buchung ohne BelegVollständigkeit: alle Geschäftsvorfälle fortlaufend, richtig, zeitnah und sachlich geordnet.
  • Adressaten der Finanzbuchhaltung: • Geschäftsführung • Kreditgeber • Anteilseigner • Konkurrenten • Mitarbeiter • Finanzamt • Kunden • Lieferanten • Presse.
  • 1. Nennen Sie mindestens vier Aufgaben der Buchhaltung im Unternehmen. • Die Buchführung dient der Selbstinformation des Unternehmers bzw. der Geschäftsführung. • Die Buchhaltung dient auch der Rechenschaftslegung gegenüber den Gesellschaftern. • Die Buchführung dient der Ermittlung der Besteuerungsgrundlagen. Denn der in der Gewinn-und-Verlust-Rechnung ausgewiesene Gewinn dient zur Ermittlung der vom Unternehmen zu entrichtenden Steuer. • Die Buchführung dient direkt und indirekt auch dem Gläubigerschutz. Schließlich können Handelsbücher in einem Prozess als Beweismittel dienen, etwa wenn es um die Begleichung von Forderungen und Verbindlichkeiten geht. Das Gericht kann die Vorlegung der Handelsbücher anordnen ( Paragraph 258 Abs. 1 HGB).  
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  • Definieren Sie kurz, was unter den Grundsätzen der ordnungsmäßigen Buchführung zu verstehen ist. Die GoB sind Generalklauseln zur Auslegung und Ergänzung gesetzlicher Buchführungsvorschriften. Sie dienen der Feinabstimmung innerhalb der großen Bandbreiten, die der Gesetzgeber gelassen hat. Sie sind der Maßstab zur Beurteilung der Ordnungsmäßigkeit in einzelnen, im Gesetz ausdrücklich nicht geregelten Fällen. Da zahlreiche Gesetze auf sie verweisen und sie somit zu ihrer näheren lnhaltsbestimmung machen, sind sie ebenso mit ungeschmälerter Rechtskraft ausgestattet; sie sind zwingendes Recht in Form gewachsenen Gewohnheitsrechts. 
  • An welche Adressaten richtet sich die Finanzbuchhaltung bzw. ein Jahresabschluss? Adressaten können sein: Lieferanten, Kunden, Presse, Mitarbeiter, Geschäftsführung, Finanzamt, Banken, Gesellschafter usw. 
  • 4. Welche der nachstehenden Unternehmen sind zur Buchführung nach Handels- bzw. Steuerrecht verpflichtet? a) Meier GmbH b) Herbert Müller e.K. c) Spielwaren Fröhlich AG. a) Meier GmbH. Buchführung nach Handelsrecht und Steuerrecht. b) Herbert Müller eingetragener Kaufmann mit einem Jahresumsatz von 300.000 €  und einem Jahresgewinn von 20.000 €? Keine Buchführungspflicht.   c) Spielwaren Fröhlich AG. Buchführungspflicht nach Handelsrecht und Steuerrecht.
  • Definition von Inventar: Das Inventar ist die Aufstellung aller in Euro bewerteten Vermögensgegenstände und Schulden eines Unternehmens. 
  • Definition von Eigenkapital? Das Eigenkapital oder Reinvermögen ist das um die Schulden bzw. Verbindlichkeiten bereinigte Vermögen.
  • Welcher Paragraph verpflichtet zur Aufstellung des Vermögens (Inventur)? Ein Unternehmen ist gemäß Paragraph 240 HGB dazu verpflichtet, • bei Unternehmensgründung, • zum Ende eines jeden Geschäftsjahres eine Aufstellung über sein Vermögen und seine Schulden vorzunehmen. 
  • Was ist im Grunde genommen die Bilanz? Die Kurzfassung des Inventars.
  • Erläutern Sie kurz die Begriffe Inventur und Inventar. a) Die Inventur ist der Vorgang der Aufstellung eines Verzeichnisses des Vermögens und der Schulden eines Unternehmens. Es handelt sich, wie man auch sagt, um die körperliche Bestandsaufnahme der Vermögensgegenstände eines Unternehmens. b) Das Inventar ist die Aufstellung aller in € bewerteten Vermögensgegenstände und Schulden eines Haushalts oder eines Unternehmens.
  • Definieren Sie kurz, was man unter dem Reinvermögen oder Eigenkapital versteht. Das Eigenkapital oder Reinvermögen ist das um die Schulden oder Verbindlichkeiten bereinigte Vermögen. Oder, wie man auch sagen kann: Das Eigenkapital ist die Differenz zwischen den positiven und den negativen Vermögensgegenständen eines Unternehmens. Das Eigenkapital ist nichts anderes als eine Rechengröße und gibt an, wie viel Geld der Inhaber eines Vermögens voraussichtlich übrig hätte, wenn er alle Vermögensgegenstände verkauft und alle seine Schulden bezahlt, oder wie hoch das Vermögen noch wäre, wenn der Inhaber des Vermögens so viel von seinem Vermögen verkauft, dass er damit seine Schulden alle begleichen könnte.
  • Zum Anlagevermögen bzw. Umlaufvermögen zählen... ...Vermögensgegenstände, die dem Unternehmen langfristig zur Verfügung stehen, z. B. Grundstücke und Maschinen. Zum Umlaufvermögen werden Vermögensgegenstände gerechnet, die dem Unternehmen kurzfristig zur Verfügung stehen, z. B. Bargeld und Rohstoffe. Am besten verdeutlichen wir uns dies mithilfe des folgenden Beispiels. 
  • Definition Kapital und Vermögen: Aktiva = Vermögen (Verwendung), Passiva = Kapital (Herkunft) Kapital ist die Mittelherkunft, d.h. woher habe ich das Kapital, dass sich im Unternehmen befindet. Es setzt sich aus Eigenkapital und Fremdkapital (z.B. ein Kredit) zusammen. Vermögen hingegen ist die Mittelverwendung, d.h was mache ich mit meinem Kapital, wo steckt es.
  • Wie nennt man die linke bzw. reche Seite der Bilanz? Die linke Seite einer Bilanz nennt man die Aktivseite bzw. Aktiva. Die rechte Seite einer Bilanz nennt man die Passivseite bzw. Passiva.
  • Wie lautet die Bilanzgleichung? Aktiva = Passiva.
  • Wie nennt man die linke bzw. rechte Seite der Bilanz noch? Zur linken Seite (Aktivseite) der Bilanz sagt man auch noch die Vermögensseite, die Investitionsseite oder die Kapitalverwendungsseite. Die linke Seite der Bilanz gibt also immer an, für welche Vermögensgegenstände das Kapital im Unternehmen eingesetzt wurde.  Zur rechten Seite (Passivseite) der Bilanz sagt man auch noch die Kapitalseite, die Finanzierungsseite oder auch die Kapitalherkunftsseite.Die rechte Seite der Bilanz gibt also immer an, woher das auf der Aktivseite investierte Kapital kommt. 
  • Wo ist die Gliederung der Bilanz für Kapitalgesellschaften aufgeführt? Paragraph 266 HGB.
  • Das Vermögen wird in Anlage- und Umlaufvermögen unterteilt: Wie definiert man diese? Zum Anlagevermögen gehören alle Wirtschaftsgüter, die dazu bestimmt sind, dem Betrieb dauernd zu dienen. „Dauernd“ heißt in diesem Zusammenhang länger als ein Jahr (Lieferwagen, Regale, Computeranlage). Zum Umlaufvermögen gehören alle Wirtschaftsgüter, die dazu bestimmt sind, dem Betrieb nur vorübergehend zu dienen. „Vorübergehend“ heißt in diesem Zusammenhang kürzer als ein Jahr (Bargeld, Ware die verkauft wird).
  • Die linke Seite (Aktiva) und rechte Seite (Passiva) der Bilanz werden gegliedert. Wie? Vermögen nach Liquidität, Kapital nach Fälligkeit. In der Bilanz wird das Vermögen somit nach Liquidität bzw. Flüssigkeit gegliedert. Je schwieriger eine Vermögensposition in Geld umzuwandeln ist, desto „weiter oben“ in der Bilanz steht sie. So ist ein Grundstück schwerer zu verkaufen als ein Pkw und ein Pkw schwerer zu verkaufen als Wertpapiere, vorausgesetzt, dass diese an der Börse gehandelt werden. Das Kapital auf der gegenüberliegenden Seite der Bilanz wird nach Fälligkeit gegliedert. Es wird nach dem Gesichtspunkt der Rechtsstellung des Investors geordnet und infolgedessen in Eigenkapital und Fremdkapital aufgeteilt. 
  • Wie nennt man die zwei Seiten der Bilanz? Die linke Seite einer Bilanz nennt man die Aktivseite (bzw. Aktiva). Zur linken Seite (Aktivseite) der Bilanz sagt man auch noch die Vermögensseite, die Investitionsseite oder die Kapitalverwendungsseite. Die linke Seite der Bilanz gibt also immer an, für welche Vermögensgegenstände das Kapital im Unternehmen eingesetzt wurde. Die rechte Seite einer Bilanz nennt man die Passivseite (bzw. Passiva). Zur rechten Seite (Passivseite) der Bilanz sagt man auch noch die Kapitalseite, die Finanzierungsseite oder auch die Kapitalherkunftsseite. Die rechte Seite der Bilanz gibt also immer an, woher das auf der Aktivseite investierte Kapital kommt.  
  • Aktive Rechnungsabgrenzung (ARA(P) rozess), Passive Rechnungsabgrenzung (PRA(P) rozess). Was ist das? Aktive Rechnungsabgrenzung: Zahlungen für Aufwendungen des nächsten Jahres, die bereits in dieser Periode geleistet wurden. Gehört zu Aktiva, (Miete, Löhne, Gehälter,Zinsen...) Bsp: Unternehmen zahlt Miete quartalsweise im Voraus (Dezember für 1. Quartal nächstes Jahr). Passive Rechnungsabgrenzung:  Erhaltenen Zahlungen für die Leistungen, die das Unternehmen erst in der nächsten Periode erbringt. Gehört zu Passiva.Bsp: Unternehmen vermietet Teil des Gebäudes. Erhält Miete für Jan im Dezember, Leistung wird erst im Januar erbracht.
  • Unterschied Buchführung vs. Bilanz. Die Buchführung ist  eine Bewegungsrechnung und zeitraumbezogen.  Die Bilanz ist stichtagsbezogen. Das heißt, es handelt sich um eine zeitpunktbezogene Rechnung. 
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  • Wertveränderung in der Bilanz. Welche Grundfälle gibt es? Aktivtausch: Es ist nur die Aktivseite betroffen.      Unternehmen kauft Laptop, zahlt bar-->Betriebsausstattung nimmt zu, Kassenbestand        nimmt ab. Passivtausch: Es ist nur die Passivseite betroffen.     Kurzfristiges Bankdarlehen wird in langfristiges umgewandelt --> kurzfristiges                      Bankdarlehen nimmt ab, langfristiges nimmt zu. Aktiv-Passiv-Mehrung (Bilanzverlängerung): betrifft beide Seiten.     Rohstoffkauf auf Ziel -->Rohstoffbestand (Aktiva) erhöht sich, Verbindlichkeiten                    (Passiva) erhöht sich. Aktiv-Passiv-Minderung (Bilanzverkürzung): betrifft beide Seiten.     Offene Lieferantenrechnung wird überwiesen --> Bankkonto (Aktiva) nimmt ab,                Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (Passiva) nimmt ab.
  • Beschreiben Sie kurz, wie ein Buchungssatz prinzipiell gebildet wird. Jeder Buchungssatz hat grundsätzlich die formale Struktur „Soll an Haben“. Die formale Struktur des Buchungssatzes wird durch die Konten, die bebucht werden, aufgefüllt. Die Konten ergeben sich aus dem entsprechenden Geschäftsvorfall. Da die formale Struktur des Buchungssatzes immer die gleiche ist, nämlich „Soll an Haben“, muss man nur die Position eines Kontos im Buchungssatz bestimmen, um gleichzeitig die Position des anderen Kontos im Buchungssatz zu haben. 
  • Sie kaufen sich einen neuen PC und bezahlen ihn durch Banküberweisung. Der PC kostet 2.000,00 €. Bilden Sie den Buchungssatz. Verwenden Sie dazu die Konten „Computer“ und „Bank“. Der Buchungssatz lautet: Computer an Bank 2.000,00 €. Das Konto „Computer“ ist ein Aktivkonto. Es erfolgt ein Zugang. Zugänge werden auf Aktivkonten im Soll verbucht. Das Bankkonto muss damit im Haben stehen.
  • Sie zahlen eine Rate eines langfristigen Darlehens durch Banküberweisung in Höhe von 1.000,00 € zurück. Bilden Sie den Buchungssatz. Verwenden Sie dazu die Konten „Langfristiges Darlehen“ und „Bank“. Der Buchungssatz lautet: Langfristiges Darlehen an Bank 1.000,00 €. Das Konto „Langfristiges Darlehen“ ist ein Passivkonto. Es erfolgt ein Abgang. Abgänge werden auf Passivkonten im Soll verbucht. Das Bankkonto muss damit im Haben stehen. 
  • Sie heben 500,00 € vom Bankkonto ab, um die Kasse aufzufüllen. Bilden Sie den Buchungssatz. Der Buchungssatz lautet: Kasse an Bank 500,00 €. Das Konto „Kasse“ ist ein Aktivkonto. Es erfolgt ein Zugang. Zugänge werden auf Aktivkonten im Soll verbucht. Das Bankkonto muss damit im Haben stehen. 
  • . Das Konto „Bank“ weist auf der Sollseite einen Wert von 12.345,00 € und auf der Habenseite einen Wert in Höhe von 7.896,00 € auf. Bilden Sie den Schlussbestand des Kontos. Verwenden Sie dazu ein T-Konto. Wert auf Sollseite, 12.345€. Wert Auf Habenseite 7.896€ und Saldo 4.449€
  • Welches Konto muss sich verändern um ein finanzielles Ergebnis der Geschäftstätigkeit zu erhalten (erfolgswirksamer Geschäftsvorfall)? Das Konto Eigenkapital. 
  • Wie lauten die Buchungsregeln für Bestandskonten? Anfangsbestände stehen auf der gleichen Seite wie in der Bilanz (Aktiva=Soll, Passiva=Haben).Erhöhungen (Zugänge) stehen auf der gleichen Seite wie der Anfangsbestand, Verminderungen gegenüberSchlussbestand steht auf der gleichen Seite wie die Abgänge.
  • Wie lauten die Schritte zum Ermitteln des Buchungssatzes? Schritt 1. Welche Konten sind betroffen? (z. B. Maschine, Kasse) Schritt 2: Aktiv- oder Passivkonto? (Maschine = Aktiv, Kasse = Aktiv) Schritt 3: Zugang oder Abgang?: (Maschine = Zugang, Kasse = Abgang) Schirtt 4: Welche Buchungsregel? Maschine: = Aktiv = Zugang im Soll, Kasse: = Aktiv = Abgang im Haben. Schritt 5: Buchungssatz bilden: zuerst wird Soll, dann Haben geschrieben: also: Maschine an Kasse 10000€
  • Was sind Aufwendungen und Erträge? Erträge: Wertzuflüsse während einer Abrechnungsperiode, vermehren Eigenkapital, z. B. Umsatzerlöse aus Verkauf von eigenen Erzeugnisssen oder Handelswaren, Mieteinnahmen, Provisionseinnahmen, Zinserträge. Aufwendungen: kompletter Werteverzehr, vermindert Eigenkapital, z. B. Mietzahlungen, Steuern, Gehälter und Löhne, Wertminderungen des Anlagevermögens, Verbrauch von Roh- Hilfs- und Betriebsstoffen.
  • Wie wird ein Ertrag bzw. Aufwand gebucht (Kontotypen)? Aufwand: Aufwandskoto an Bestandskonto Ertrag: Bestandskonto an Ertragskonto
  • Was enthält das GuV Konto? Das Gewinn-und-Verlust-Konto enthält daher sämtliche Erträge und Aufwendungen eines Geschäftsjahres und ermittelt damit im zweiten Schritt den Jahreserfolg eines Unternehmens.
  • Erläutern Sie den grundsätzlichen Aufbau der Bilanz. Die Aktivseite der Bilanz ist gegliedert in das Anlagevermögen, Umlaufvermögen, die aktive Rechnungsabgrenzung und die aktiven latenten Steuern. Die Passivseite der Bilanz ist gegliedert in das Eigenkapital, die Verbindlichkeiten, die passive Rechnungsabgrenzung sowie die passiven latenten Steuern. 
  • Was ist Umsatz / Gewinn? Umsatz:   Erlöse aus dem Verkauf und der Vermietung von für die gewöhnliche Geschäftstätigkeit typischen Erzeugnissen, Waren und Dienstleistungen nach Abzug der Erlösschmälerungen und der Umsatzsteuer. Der Gewinn bzw. der Jahresüber schuss entsteht durch die Gegenüberstellung von Aufwendungen und Erträgen. Umsatzerlöse zählen bekanntermaßen zu den Erträgen. Im Rahmen der Gewinn-und-Verlust-Rechnung werden nun von den Erträgen die Aufwendungen eines Unternehmens abgezogen. Ist das Ergebnis positiv, ist ein Gewinn entstanden.
  • Unterscheiden Sie die Bestandskonten von den Erfolgskonten. Nennen Sie mindestens zwei Unterscheidungsmerkmale. Bestandskonten können einen Anfangsbestand aufweisen, Erfolgskonten nicht. Buchungen, die nur aus Bestandskonten bestehen, sind erfolgsneutral. Buchungen, an denen ein Erfolgskonto beteiligt ist, sind erfolgswirksam, verändern also das Eigenkapital.
  • Sie erhalten Zinserträge in Höhe von 500,00 € auf Ihr Bankkonto überwiesen. Bilden Sie den Buchungssatz. Verwenden Sie dazu die Konten „Bank“ und „Zinserträge“. Der Buchungssatz lautet: Bank an Zinserträge 500,00 €. Das Konto „Zinserträge“ ist ein Ertragskonto. Es erfolgt ein Zugang. Zugänge auf Ertragskonten werden im Haben gebucht. Das Bankkonto steht damit im Soll. 
  • Sie kaufen durch Barzahlung einen Toner zum Preis von 50,00 €. Bilden Sie den Buchungssatz. Verwenden Sie dazu die Konten „Kasse“ und „Büromaterial“. Hinweis: Das Konto „Büromaterial“ zählt zu den Aufwandskonten. Der Buchungssatz lautet: Büromaterial an Kasse 50,00 €. Das Konto „Büromaterial“ ist ein Aufwandskonto. Es erfolgt ein Zugang. Zugänge werden auf Aufwandskonten im Soll gebucht. Das Konto „Kasse“ steht damit im Haben.