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Altenpflege - Krankheitslehre (Fach) / Zelle (Lektion)

Aufbau und Funktion der Zelle

Diese Lektion wurde von Massandje erstellt.

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  • Bestandteile einer Zelle ? Nucleolus Zellkern (Nukleus) Ribosomen VesikelEndoplasmatisches Reticulum (ER) Golgi-Apparat Mikrotubuli Mitochondrien Lysosom Zytosol Peroxisom Zentriolen
  • Funktion Zellkern ? steuert alle Lebensvorgänge innerhalb der Zelle Stoffaustausch trägt die Erbinformation (DNA) Überträgt Erbinfo ins Plasma (RNA) hoher RNA - Gehalt Bildung der Ribosomen
  • Woraus besteht der Zellkern ? Kernhülle (Bildung durch endoplasmatisches R.) Kernporen Karyoplasma (Proteine, DNA, RNA)
  • Funktion der Ribosomen ? Orte der Proteinsynthese
  • Aufbau der Ribosomen ? kugelige Partikel bestehen aus RNA (40%) und Proteinen (60%) manchmal perlschnurartig aufgereiht (Polyribosomen)
  • Funktion des Endoplasmatischen Retikulums ? Transport der bei der Eiweißsynthese entstandenen Proteine Stoffaustausch zw. Zellkern und Zytoplasma Stofftransport oder Speicherung Stoffumwandlungen (z. B. Umwandlungen von Arzneimitteln; Herbiziden)
  • Funktion des Gölgi-Apparats ? Speicherung- und Transportfunktion
  • Aufbau einer Zelle ? Aufbau der ZelleZellplasma In einer geleeartigen Substanz, dem vorwiegend aus Wasser bestehenden Zellplasma - auch Zytoplasma genannt - befinden sich mikroskopisch kleine Strukturen: die Organellen. Sie bilden und speichern Proteine und sondern Abfallprodukte nach außen ab. Zellmembran Zwei Eiweißschichten mit einer Fettschicht dazwischen bilden die poröse, teildurchlässige Zellmembran, die die Zelle umgibt. Sie hat die Aufgabe, die Zusammensetzung des Zellplasmas zu erhalten, indem sie den Stoffaustausch und -transport ermöglicht. Fettlösliche Stoffe gelangen direkt durch die Membran ins Innere der Zelle, nicht-fettlöslische Stoffe benötigen dazu eigene Überträgersubstanzen. An manchen Zellen befinden sich Flimmerhärchen, die in den Atemwegen Staub und Schmutz abfangen und ihn durch Wellenbewegungen abtransportieren. Mitochondrien Mitochondrien werden die kleinen, länglichen Organellen genannt, die Nährstoffe und Sauerstoff umsetzen und dadurch Energie produzieren. Diese Energie wird von anderen Zellbestandteilen für deren jeweilige Tätigkeit benötigt. In ihren Membranen besitzen die Mitochondrien Enzyme zum Abbau von Nährstoffen und zur Bildung von ATP (Adenosintriphosphat), dem Energielieferant für alle Zellreaktionen. Das ATP, das die Zellen aus der zugeführten Nahrung bilden, ist Voraussetzung für sämtliche Körperprozesse, die uns am Leben erhalten. Lysosomen Lysosomen werden kleine, mit Enzymen gefüllte Säckchen genannt. Sie enthalten Verdauungssäfte, die Nährstoffe und unbrauchbare Zellen zersetzen. Die meisten Lysosomen befinden sich in der Leber. Endoplasmatisches Reticulum Endoplasmatisches Reticulum ist die Bezeichnung für feinste Einstülpungen der Zellmembran, die in den Zellraum hineinragen und auf diese Weise Substanzen innerhalb der Zelle transportieren. Ribosomen Ribosomen - kugelförmige Organellen - bauen die für den Körper lebenswichtigen Proteine auf. 
  • Was ist Mitose ? Einzeller vermehren sich, in dem sich eine Zelle in zwei Tochterzellen teilt. Diese Tochterzellen wachsen im Anschluss auf die Größe der Ausgangszelle. Dabei entstehen zwei Tochterzellen, die genetisch mit der Originalzelle identisch sind. Den Teilungsvorgang ( Kernteilung ) bezeichnet man in der Biologie bzw. in der Genetik als Mitose. Der Chromosomensatz einer jeden Tochterzelle entspricht dem der Mutterzelle; aus diesem Grund sind die Tochterzellen genetisch identisch. Dies setzt voraus, dass während der Mitose eine Chromosomenhälfte und nicht ganze Chromosomen auf die nachfolgenden Zellen übergehen. Wie lange eine Mitose dauert, hängt vom Lebewesen und dem Zelltyp ab. In der Regel dauert die Mitose jedoch einige Stunden.
  • Was bedeutet Meiose ? Bei der Befruchtung verschmilzt das Sperma des Mannes mit der Eizelle der Frau. Es entsteht eine befruchtete Eizelle mit den genetischen Informationen beider Elternteile. Es kommt bei der Befruchtung somit zu einer Vereinigung der Geschlechtszellen und somit auch der Chromosomensätze. Während der Entwicklung des Lebens muss eine Halbierung der Chromsomenzahl erfolgen, sonst würde sich bei jeder Generation die Anzahl der Chromosomen verdoppeln. Der Halbierungsvorgang wird durch einen Prozess namens Meiose erreicht.
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  • Was bedeutet Amitose ? Amitose bedeutet direkte Zellteilung. Dabei handelt es sich um eine Abschnürung des Zellkerns. Der Zellkern halbiert sich und es entsteht eine mehrkernige Zelle.
  • Nenne die fünf Phasen der Mitose ? 1. Prophase 2. Metaphase 3. Anaphase 4. Telophase 5. Rekonstruktionsphase
  • Was geschieht in der Prophase der Mitose ? Teilung des Zentriol in zwei Zentralkörperchen. Diese wandern nun zu den beiden Polen. Die Kernmembran löst sich auf. Aus dem Chromatingerüst bilden sich Chromosomen.
  • Was geschieht in der Metaphase der Mitose ? Chromosomen ordnen sich in der Zellmitte (Äquatorialebene) an und  trennen sich durch Spaltung. Von den Polkörpern bilden sich Fasern (Spindelapparat), die eine Zugwirkung auf  die Chromosomen ausüben.
  • Was geschieht in der Anaphase der Mitose ? Beide Hälften der Chromosomen (Chromatiden) wandern in entgegengesetzter Richtung auf die beiden Pole zu. Die Gene werden so gleichmäßig an den Polen verteilt.
  • Was sind Gene ? Gene sind Erbanlagen.
  • Was geschieht in der Telophase der Mitose ? Die Zelle schnürt sich ein. Die Fasern des Spindelapparates verschwinden.
  • Was geschieht in der Rekonstruktionsphase der Mitose ? Die Chromosomen bilden sich zum Chromatingerüst zurück.Es haben sich genau zwei gleiche Tochterzellen gebildet.
  • Was ist eine Zelle ? Die Zelle ist die kleinste strukturelle Einheit, die einige oder alle Kriterien des Lebens erfüllt. Alle Lebewesen bestehen aus Zellen. Sie sind die Grundbausteine von Pflanzen, Tieren und Menschen. Alle Zellen haben sehr viele Gemeinsamkeiten im Bau, Funktion und Stoffwechsel. Die Zellbiologie (Zytologie) ist die Lehre von den Zellen.