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Psychologie (Fach) / Klärungsorientiertes Coaching (Lektion)
Klärung und Veränderung relevanter Schemata im Coaching-Prozess
Diese Lektion wurde von MarcNolte erstellt.
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- In welche drei Bereiche kann man im Coaching auftretende Probleme strukturell aufgliedern? Was schließt sich an ihre Identifikation jeweils an? 1. Kompetenz -> Problemanalyse -> Training 2. Schema (Konflikte/ Alienation) -> Klärung -> Umstrukturierung -> Training 3. Interaktionsproblem -> Persönlichkeitsstil (kompensatorisches Schema oder Spielebene) -> Arbeitsauftrag -> Klärung -> Umstrukturierung -> Training
- Was sind die Aspekte der allg. Beziehungsgestaltung? Verstehen (Rekonstruieren des vom Klienten Gemeinten) Akzeptieren (wertungsfrei -> Konfrontieren aus Sicht des Klienten erst mgl.) Emotionale Wärme Signalkonkruenz Respekt Loyalität (Gerade Kompetenzarbeit wirkt Beziehungsfördernd, weil kleine Schritte der Veränderung wahrgenommen werden)
- Komplementäre Beziehungsgestaltung Der coach verhält sich zu den interaktionellen Plänen des Klienten bedürfnisbefriedigend. Er sättigt also die Motive des KLienten, so dass Beziehungskredit aufgebaut wird. Achtung: Auf der Spielebene jedoch bedeutet dieses Verhalten, dass das dysfunktionale System des Klienten verstärkt wird. Daher -> nur zur Motivebene komplementär handeln!
- Was sind mgliche Beziehungsmotive eines Klienten? Anerkennung Wichtigkeit Verlässlichkeit Solidarität Autonomie Grenzen
- Motiv Anerkennung? Komplementäres Handeln wie? Klient will von anderen positive Rückmeldungen zur eigenen Person erhalten. Je kompetenter die Person in meinen Augen, desto wichtiger die Art der Rückmeldung. Der coach sollte also signalisieren, welche positiven Aspekte des KLienten er wahrnimmt, ekrennt und wertschätzt. Dies betrifft auch selbstverstädnlichkeiten, da der Klient hoch depriviert ist. Auch: Vertrauen in seine Änderungsfähikgeit im PRozess, schwierige Fragen beantworten zu können, etc.
- Motiv Wichtigkeit und komplementäres Handeln? Wichtigkeit impliziert das Bedürfnis, im LEben einer anderen Person eine bedeutende Rolle zu spielen. Es geht nicht um die Sache selbst, sondern um die Auswirkung auf die Beziehung. Der Andere braucht also meine anerkennswerten Eigenschaften. Der Coach signalisiert also: INteresse an den Themen des anderen, dass er es spannend findet, dass man ihn ernst nimmt, dass er den Klienten verstehen will, wie er etewas meint und es auch nachvollziehen kann.
- Motiv Verlässlichkeit und komplementäres Handeln dazu? Motiv nach einer verlässlichen Beziehung beinhalten den Wunsch, Signale zu erhalten, dass eine Beziehung beständig, andauernd und berechenbar ist. "Ich bleibe bei Dir!" Auch, wenn es Konflikte gibt. Der Klient darf alles tun und sagen - ich bleibe in der Beziehung!
- Motiv Solidarität und mein komplementäres Handeln dazu? Motiv, Hilfe und Unterstützung zu bekommen, wenn man sie benötigt. Ich signalisiere also Loyalität, indem ich den KLienten und seine Sichtweise verstehe, dem Klienten helfe, seine PRobleme besser zu verstehen, dem Klienten helfe, seine Schema umzustrukturieren, dem Klienten helfe, sein Verhalten zu ändern.
- Motiv Autonomie und meine komplementäre Reaktion darauf? = Bedürfnis, als eigenständige Person existieren zu können und zu dürfen, eigene Entscheidungen treffen zu können und zu dürfen und eigene LEbensbereiche haben zu können und zu dürfen. Ich mache dem Klienten also deutlich, dass jede Intervention ein Angebot ist (Widerspruchsermöglichung), dass er an seinen Schemata arbeiten KANN, dass er sich entscheiden darf, sein Verhalten im Alltag zu ändern oder nicht.
- Motiv Grenzen und meine komplementäre Interaktion dazu? = Motiv nach sicheren Grenzen ist das Bedürfnis, ein eigenes Territorium zu definieren, das sichere Grenzen hat und man selbst bestimmen kann, wer dieses betreten darf. Andere PErsonen sollen diese Grenzen wahrnehmen und respektieren. Klienten mit diesem Schema sind sehr empfindlich in Bezug auf Grenzverletzungen und können schnell hoch allergisch reagieren. -> Ich mache deutlich, weshalb ich Informationen benötige. Ggf. entschuldigen und Frage zurück ziehen. ABER: Den Klienten bitten zu klären, was ihn so wütend macht!
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- Wie entstehen Schemata? Durch die Frustration zentraler Motive in der Biografie.
- Welche Auswirkungen haben Rückmeldungen, wenn sie positiv sind? eher neutral sind? negativ sind? Posititves Selbstbild und Ichstärke. Zweifel. Negative Schema.
- Welche zwei grundlegenden Arten von Schemata gibt es? Selbstschemata Beziehungsschemata
- Welche Folge hat es, wenn ein Motiv in der Entwicklung nicht befriedigt, sondern frustriert wurde? Es bleibt unbefriedigt und damit hoch in der Motivhierarchie. Es bleibt von zentraler Bedeutung. Außerdem führt es zu Zweifeln und Zögern, Entscheidungsschwierigkeiten, Grübeln, aber auch zu Verhaltenskonsequenzen: Herausforderungen werden gemieden, wegen der Ängste, es nicht zu schaffen, bzw. zu zweifeln, ob mann es schaffen kan. Es bilden sich entsprechende Beziehungsschematat heraus (In Beziehungen bekommt man keine Anerkennung oder Interaktionspartner zweifeln an einem). -> Beziehungen werden nur schwer vorbehaltlos eingegangen, Zweifel herrschen, ob man unterstützt oder emotional gefördert wird.
- Was ist die Voraussetzung für eine Schemabearbeitung? Die Schema-Aktivierung (Problemaktualisierung - Grawe)
- Was ist die Formal-Struktur von Schemata (3 Ebenen)? 1. Ebene: Annahmen (z.B. Ich bin ein Versager), kann Kognitiv sein = Spitze des Eisberges 2. Ebene: Kontingenz-Annahmen oder Konsequenz-Annahmen = wenn-dann-Beziehungen, z.T. ganze Serien -> meist auch Auslösung von Affekten (z.B. ... werde ich abgewertet -> werde ich nicht gemocht -> werde ich ausgeschlossen -> bin ich einsam -> bin ich hilflos) 3. Ebene: Bewertungsebene = was bedeutet das für die Person? Z.B.: Einsamkeit = furchtbar
- Was bedeutet es, dass es zentrale und perphere Annahmen gibt? Um zentrale "Kerne" des Schemas sind jeweils mehr und mehr perphere Aspekte angelagert. Daher sind Schemata komplexe Strukturen, Netzwerke! Zentralere Annahmen primen die äußeren Annahmen.
- Was sind die dysfunktionalen Schemata in den Kernausprägungen, bzw. wie lauten sie? Negativ: Ich bin nicht ok Ich kann vieles nicht. Ich habe negative Eigenschaften Massiv negativ: Ich bin ein Versager. Ich kriege nichts zustande. Ich bin abstoßend.
- Wie hängen negative Schemata und Motive zusammen? Negative Schemata sind sozusagen "NEgationen der Motivthemen", z.B.: "Ich bin nicht ok!" -> Motivthema Wichtigkeit
- Kompensatorische Schemata? Sie dienen dazu, die dysfunktionalen Schemata und die daraus resultierenden Konsequenzen in ihrer Entfaltung zu verhindern. Es gibt normative und Regel-Setzer-Schemata. z.B. wenn ich nichts tue und "Nicht wichtig bin", dann werde ich mich bald einsam fühlen.
- Normative Schemata? Eine Art kompensatorische Schemata. Sie enthalten Annahmen darüber, was eine Person tun sollte, tun muss oder was sie nicht tun darf, um das Eintreffen bzw. Offensichtlichwerden der Schemaannehmen zu verhindern.
- Regel-Setzer-Schemata Ist ein kompensatorisches Schema, das nicht ihr Verhalten betrifft, sondern das anderer Menschen. 1. Ich-bezogene Regel-Setzer-Strukturen: Wie müssen andere Personen mit mir umgehen? 2. Allgemeingültige Regel-Setzer-Strategien: Was müssen Menschen immer tun (auch ich selbst)?
- Ich-bezogene Regel-Setzer-Strukturen Die Frustration wichtiger Bedürfnisse durch Bezugspersonen führt zu dem Anspruch, dass jetzt andere Menschen das Bedürfniss befriedigen müssen = Kompensationsanspruch. Es bezieht sich immer auf das neg. Selbst- und neg. Beziehungsschema, z.B.: "Ich bin nicht wichtig -> In Beziehungen erfährt man keinen Respekt!", dann: "Ich will, dass ich immer und jederzeit respektvoll behandelt werde." "Ich will, dass man mir extrem aufmerksam zuhört." Demjenigen, der die Regel nicht einhält, drohen Konsequenzen (z.B. ich darf mich dann beschweren, ich darf laut werden ...).
- Allgemein gültige Regel-Setzer-Systeme Gelten für alle Menschen! Kompensieren sehr starke neg. Schemata, wie z.B. "Ich bin moralisch der letzte Dreck" oder "Wenn ich mich nicht an Regeln halte, werde ich persönlich vernichtet." Nutzen: 1. Wenn ich mich daran halten muss, dann sollen das auch alle Anderen müssen! 2. Wenn alle sich daran hielten, wäre das Universum ein besseres! Personen werden getriggert, wenn sie gar nicht betroffen sind (es geht ja um´s Prinzip!). Ich empfinde das Recht zu bestrafen.
- Stufen der Klärung im Coaching - Prozess 1. Irrelevante Inhalte2. Intellektualisierung (Theorien ohne Daten)3. Allgemeine Problembeschreibung3a Bericht über relevante Situation mit externaler Perspektive3b Fokalisieren auf internale Verarbeitungsprozesse mit den Verarbeitungsprozessen3b1 Internalisierung der Perspektive (Was löst die Situation aus?)3b2 Konzentration auf die relevanten Verarbeitungsprozesse (Gedanken, Interpretationen, Affekte, Gefühle, Handlungsimpulse): entweder in der Erinnerung oder in der gegenwärtigen Aktualisierung4. Schema-Aktivierung: Der Klient erlebt und spürt die aktuellen Verarbeitungsprozesse.5. Fokalisieren der Fragestellungen auf das Schema: Was habe ich für Annahmen, die dazu führen, dass ich Situation X so interpretiere, mich so fühle? Der KLient lässt die Antwort in einem intuitiv-holistischen Verarbeitungsmodus entstehen. Dies ist der Explizierungsprozess, ähnelt einem Focusing.6. Rekonstruktion: Spannend für den Klienten, da er viel über sich erfährt, aber auch belastend. Oft führt dies zu Traurigkeit, in jedem Fall zu Klarheit. Evidenzerleben.
- Wie verläuft der Fortschritt des KLienten im Coaching bei den einzelnen Stufen udn wie sollte sich der Coach verhalten? Der Coach versucht den Klienten von einer Stufe in die nächste zu bringen. Der Klient läuft aber häufig nicht linear. Er fällt sogar häufig auf eine niedrigere Stufe zurück.
- Worum geht es eigentlich, wenn ein KLient im Klärungsprozess stagniert udn wie sollte sich der Coach verhalten? Es geht um Vermeidung. Diese muss der Coach dann zunächst zentral bearbeiten.
- Verhalten des Coaches in der Stufe Intellektualisierung Erklären, wozu Klärungsprozesse wichtig sind, was sie bedeuten, warum man sich am Besten mit einer konkreten Problemsituation auseinandersetzt.
- Verhalten des Coaches in der Stufe Allgmeine Problembeschreibung Klären, welche Probleme der Klient überhaupt aufweist, wie man jedes einzelne Problem benennen und defineiren kann. wie man die einzlnen Probleme voneinander abgenzen kann. Entscheiden, mit welchem Prlbem angefangen wird. Dann dazu konkrete Situation schildern.
- Verhalten des Coaches in der Stufe Bericht Bei dieser Situation bleiben. Möglichst genau erinnern. Nciht analysieren, sondern wirken lassen.
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- Verhalten des Coaches in der Stufe Fokalisieren auf interne Verarbeitungsprozesse Durch Fragen weiter vertiefen: Lassen Sie die Situation mal auf sich wirken.Was hätten Sie in dieser Situation am liebsten getan?Was ist Ihnen durch den Kopf gegangen?Was haben Sie ... gespürt?Was genau löst diese Situtaion bei Ihnen aus? Dann sofort aufgreifen (Signal zuhören) und weiterführende Fragen stellen. "Es hat Ihnen Angst gemacht. Was genau hat Ihnen Angst gemacht? Versuchen Sie mal zu erspüren, was Ihnen Angst gemacht hat." Weiter gehen, bis Schemaaktivierung erreicht wird oder gleich Fokalisierung der Fragestellugn auf das Schema.
- Was bedeutet es zu explizieren? Der Coach hilft dem Klienten, seine Schemainhalte zu rekonstruieren. Er hat sich ein nachvollziehbares und belegbares Bild vom Schemainhalt gemacht und bietet dies nun dem Klienten zur Prüfung an. z.B. "... eigentich denken Sie, Sie sind ein Versager." ... Dies ermöglicht dem Klienten einen Sprung nach vorne in seiner Selbsterkenntnis.
- Was bedeutet "Rekonstruieren". Hat der Klient den Schemainhalt erkannt, kann der Coach weiter in die Netzwerkstrukturen vordringen, z.B.: Was verbinden Sie mit Versager? Was heißt es für Sie ganz persönlich, ein Versager zu sein? Was bedeutet für Sie Versager, was steckt da noch für Sie drin? Antwort z.B.: Erwartungen nicht erfüllen; Andere enttäuschen; Inkompetent sein. Jetzt kann systematisch die zweite Schema-Ebene angesprochen werden, z.B.: Was heißt das für Sie, ein Versager zu sein? Welche Konsequenzen hat es, ein Versager zu sein? Diese Konsequenzen sind Konsequenzen des Schemas, nicht der Realität! Deshalb: "Schauen Sie mal nur auf Ihr Gefühl. Was sagt das? Was wäre schlimm daran ...?" (z.B.: Ich bin dann abgelehnt. Ich bin wertlos. Ich habe keine Existenzberechtigung) Weiter gehen auf die dritte Schema-Ebene (Affekte) : "Wie wäre es für Sie, abgelehnt zu werden?" Was genau wäre daran schlimm für Sie?" Danach weiter ins Zwei-Personen-Rollenspiel.
- Was bedeutet Alienation? Entfremdung von den eigenen Motiven, Bedürfnissen und Zielen, der eigenen Präferenz-Struktur.
- Folge von Alienation? Keine oder geringe Repräsentation eigener Wünsche und Bedürfnisse. Kein Wissen, was gut tut oder nicht, was gewollt wird oder nicht. Ziele sind unklar. KEINE internalen, eigenen Standards zur Orientierung. -> Damit kommt es zum Verwechselungseffekt.
- Verwechselungseffekt Personen mit Alienation übernehmen die Absichten und Aufträge, auch Normen anderer Menschen und halten sie mit der Zeit für die eigenen.
- Wie kommen Affekte zustande? Die Aktivierung, Befriedigung und/ oder die Frustration von Bedürfnissen und Motiven führen zu Affekten = felt senses (Gendlin). Damit sind sie hohe Indikatoren des Motiv-Systems einer Person und auch sehr individuell.
- In welchen drei Stufen können Affekte zur Selbstkongruenz oder Motivkongruenz beitragen? 1. Sie müssen wahrgenommen werden. 2. Sie müssen für relevat erkannt werden. 3. Sie müssen richtig interpretiert werden.
- Was ist die Folge einer mangelnden Repräsentation von Indikatoren des affektiven Verarbeitungssystems/ somatische Marker? Nicht wahrgenommene und/ oder falsch interpretierte somatische Marker führen zur Verwirrung, sofern sie überhaupt wahrgenommen werden. Daraus resultiert oft die Entscheidung, diese "Störenfriede" komplett zu ignorieren. Das ERgebnis: Patienten mit Alienations-Problem wissen selbst am wenigsten, dass sie eins haben können (blinder Fleck). Also muss der coach den Klienten motivieren, an dem Problem zu arbieten. Schwierigkeit dabei: Wie kann der Klient wieder Zugang zu seinen Indikatoren finden?
- Wie kann eine Alienation bearbeitet werden? Coach u. Klient wählen sechs Situationen. Dabei definiert der Klient drei Stück, in denen er klar weiß, dass diese positiv waren und drei, in denen er sich nicht wohl gefühlt hat. Jede Situation wird intensiv durchgearbeitet (ggf. eine pro Stunde). Beschreiben Sie Ihr (Un)behagen. Wie spüren Sie ihr (Un)behagen? Können Sie das irgendwo im Körper spüren? Wie fühlt sich das an? Was würden Sie jetzt am liebsten tun? Was genau macht die Situation für Sie (un)behaglich? Was stört Sie?/ Was löst die positiven Gefühle aus? Was würden Sie am liebsten ändern? Hausaufgabe: Alltagssituationen im Detail betrachten durch Innehalten. Fragen an die Situation stellen. Er nimmt sich also Zeit für sich. Er fragt sich, was er wirklich will. Er lernt, dass er Dinge und Handlungen hinterfragen kann. Er kann herausbekommen, was ihm gut tut. Dies soll er machen in Bezug auf Aufträge, Personen, Situationen. Betrifft Beruf, Freizeit, Partnerschaft. Interessant sind für diese Klienten auch Achtsamkeitsübungen.
- Was ist die Konflikt-Heuristik? Klienten schaukeln zwischen Problembenennung und Verwerfung (Ja-Aber-Struktur). Folge: Kein Bewusstsein für relevante Konflikte. Keine Klarheit über die einzelnen Konflikte. Die Konflikt-Heuristik geht davon aus, dass sich ein Konflikt inhaltlich mindestens als Vier-Felder-Schema darstellen lässt: (A und B sowie + und -). Inhaltlich gibt es die beiden Pole A und B. In der Bewertung gibt es Gewinn (+) und Kosten (-). So wird ein Konflikt verstehbar.
- Wie arbeitet der Coach mit der Konflikt-Heuristik? 1. Die Information des Klienten muss als Konflikt erkannt werden, z.B. wenn der Klient erwähnt, dass er zu große Nähe nicht mag. -> Nähe-Distanz-Konflikt implizit. 2. Der coach wendet jetzt das Konfliktschema auf dieses Thema an und sucht den zweiten Pol. 3. Die Konflikt - Pole müssen genau geklärt werden, so wie der Klient die Pole versteht. 4. Die Bewertungen werden geklärt. Sukzessiv und nicht simulta (gründlich). 5. Klärung der Konflikthaftigkeit: Was erzeugt eigentlich genau den Konflikt? Welche Aspekte stehen zueinander in Widerspruch? Inwiefern genau stehen sie in Widerspruch? Inwiefern blockieren sie den Klienten? Am Ende hat der Klient den Konflikt verstanden.
- Welche Leitfragen sollte man sich bei der Image-Analyse stellen? Was möchte der Klient, das ich als Coach (nicht) von ihm denke, über ihn glaube, von ihm weiß? Wie möchte der Klient von mir als coach (nicht) gesehen werden? Welches Bild möchte der Klient in mir (nicht) erzeugen?
- Leitfragen im Hinblick auf Appelle? Was mächte der KLient, was ich als Coach (nicht) tue? Über welches Verhalten von mir würde sich der KLient (nicht) freuen? Auf welches Verhalten von mir würde KLient speziell verärgert oder gekränkt reagieren?
- Wenn ich als coach die Leitfragen zu den Images udn Appellen beantworten kann, mache ich was damit? Ich kann sie als "ich bin" - Aussagen noteiren und je nach Häufigkeit Striche dahinter machen, z.B. ich bin hilflos ich bin toll ich bin besonders ich bin arm dran und zu denn appellen: Tröste mich! Sei für michda! Rette mch! Nimm mich ernst! Bestätige mich! Solidarisiere Dich mit mir! Stell mich nicht in Frage! Kritisiere mich nicht!
- Welche Arten von Images und Appellen gibt es un dwie reagiere ich als coach darauf? 1. Harmlose und neutrale - kann ich komplementär begegnen. 2. Solche, bei denen eine ja, aber-Strategie angebracht ist (Ja, ich helfe ihnen, aber Sie müssen ihren anteil dazu beitragen). 3. Solche, bei denen ich konfrontieren muss (Klient sagt "Ich mache alles mit!", weigert sich in der Praxis aber.)