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5 Intra- und interpersonelle ASpekte psychischer und psychisch mitbedingter Stör (Fach) / 5.4 Psychotherapie in Gruppen: Modelle und Interventionen (Lektion)

5.4.1 Grundlagen der Gruppentherapie

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  • Bildung von Gruppen können geschlossen, halboffen (slow open z.B. 5 Sitzungen geschlossen dann offen) oder offen sein gebildet z.B. durch Zuteilung- nach Art der Diagnose- nach dem zu bearbeitendem Thema- nach der Ausbildung des Leiters oder- nach der Ich-Stärke der Pat. (supportiv, konfrontativ) Man unterscheidet homogene und heterogene Gruppen. Gegebenenfalls sortiert man nach dem "Arche-Noah-Prinzip": Paare in Hinblick auf Symptom, Geschlecht, Status usw.
  • Kohäsion Umschreibt die Kräfte, die bewirken, dass der Teilnehmer in der Gruppe bleibt. Durch die Kohäsion entsteht ein Wir-Gefühl. Sie ist ein allgemeiner Wirkfaktor in der Gruppentherapie und Voraussetzung für den Erfolg anderer Faktoren. Je mehr Kohäsion erlebt wird, ums so mehr kommt es zur Selbstöffnung, um so besser können Konflikte offen gelegt werden, um so weniger Fluktuation gibt es in der Gruppe und um so besser ist das Therapieergebnis.
  • Gruppenregeln - Bsp Bsp. für Gruppenregeln: - Es besteht Schweigepflicht über alle in der Gruppe gemachten Aussagen und über alle Mitglieder- Die Teilnehmer sollen nicht von sich als "man" sprechen- Es spricht immer nur ein Teilnehmer- Die Gruppe geht respektvoll mit sich um- Jeder darf ausreden.
  • Umgang mit Konflikten Interpersonelle Konflikte in der Gruppe werden nicht als Problem angesehen. Störungen haben Vorrang. Sie werden offen angesprochen und es werden Lösungsstrategien eingeübt, was die soziale Kompetenz fördert.
  • Interventionstechniken Typische Interventionen in der Gruppenpsychotherapie sind u.a.: - Blitzlicht: Beschreibung der aktuellen Befindlichkeit- Einzelarbeit in der Gruppe: Der Therapeut arbeitet mit einem Pat. und die Gruppe bildet das "Publikum"- Stellen von Skulpturen: szenische Darstellungen- Rollentausch: Bsw. übernehmen Gruppenmitglieder, die miteinander einen Konflikt haben, die jeweils andere Position- leerer Stuhl, Hilfsstuhl: Stühle stehen für imaginierte Personen, mit denen die Gruppenmitglieder kommunizieren- Feedback, Sharing: Möglichkeit zum Vergleich zwischen Selbst- und Fremdwahrnehmung
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