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Finanzwirtschaft (Fach) / Finanzwirtschaft (Lektion)

Finanzwirtschaft

Diese Lektion wurde von Angelika84 erstellt.

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  • Abschreibung (ohne Restwert) AK / Nutzungsdauer
  • Abschreibung (mit Restwert) AK - Restwert / Nutzungsdauer
  • Zinsen (ohne Restwert) AK / 2 * Zinssatz
  • Zinsen (mit Restwert) AK + Restwert / 2 * Zinssatz
  • Netto-Rentabilität Gewinn / AK/2 *100
  • Brutto-Rentabilität (Nettogewinn+kalk. Zinsen) / [(AK+Restwert)/2] *100
  • Amortisation AK-Restwert/ Nettogewinn  oder AK-Restwert/ Nettogewinn +Abschreibung
  • Interne Zinssatzmethode r= i1 - (K1 x i2-i1 / K2 - K1)
  • Kapitalwertmethode K= -A0 + ∑ (Et - At) x (1 + i)-t + Ln (1+i)-n - Anschaffungsauszahlung + Einnahmeüberschuss (abgezinst) + Liquiditätserlös
  • Kapitalwert Barwert E - Barwerte A = Zukunftserfolgswert Zukunftserfolgswert - Anschaffungsauszahlungen = Kapitalwert
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  • Statische Verfahren - Vorteile (im mittelfristigen Bereich von 4 Jahren, Inv.Betrag nicht zu hoch) Leichte Anwendbarkeit bei guter Datenbeschaffung geringer Zeitaufwand, da nur eine Rechnungsperiode betrachtet wird (Durchschnittswerte) schnelle Beherrschbarkeit kostengünstiges Verfahren
  • Statische Verfahren - Nachteile werden nicht auf den gesamten Nutzungsraum bezogen Schwierigkeiten Kosten/Erlöse/Gewinne einen einzelnen Investition verursachungsgerecht zuzuordnen betrachtete Zeitraum ist nicht eindeutig definiert Übereinstimmung mit den finanzwirtschaftl. relevanten Einnahmen- und Ausgabeströmen fehlt
  • Dynamische Verfahren - Vorteile tatsächlich ausgelöste und zeitl. anfallende Einnahmen- und Ausgabenströme werden erfasst Analyse der mit der Inv. verbundenen Zahlungsströme Rechnungen mit untersch. Zinssätzen sind problemlos möglich
  • Dynamische Verfahren - Nachteile großer Zeitaufwand verinfachende und teilweise unrealistische Annahmen zukunftsbezogene Einnahmen/Ausgaben enthalten unsichere Schätzwerte ein vollkommener Finanzmarkt wird unterstellt Bereitstellung ausreichender Finanzmittel wird nicht als Problem gesehen Kalk.zinssatz kann von Unternehmen zu Unternehmen unterschiedlich hoch sein
  • Interne Zinssatzmethode mit Hilfe der internen Zinsfußmethode wird der Zinssatz ermittelt, der für das Investitionsgut zu einem Kapitalwert von 0 führt (bei dem sich die Barwerte aller Einnahmen und Ausgaben decken). Die Investition ist vorteilhaft, wenn der interne Zinsfuß nicht kleiner als der Kalk.zinssatz ist. Die Inv. mit dem höchsten internen Zinssatz ist die beste!
  • Annuitätenmethode der Periodenerfolg wird gemessen Annuität beschreibt den jährlich gleich bleibenden Erfolg einer Investition Kap.wert x Annuitätenfaktor = Annuität je größer, desto besser
  • Kapitalwertmethode Abzinsungsmethode Einnahmen und Ausgaben werden auf den Zeitpunkt t0 mittels eines Kalk.zinssatzes abgezinst Eine Investition ist vorteilhaft, wenn der Kapitalwert größer Null ist.
  • Nachteile der Amortisationsrechnung Aussagen über Rentabiltät erfolgen nicht Erträge nach der Amortisationszeit bleiben unberücksichtigt
  • Unterschied Netto- und Brutto -Rentabilität bei der Brutto-Rendite werden die kalk. Zinsen nicht berücksichtigt (also zum Netto-Gewinn wieder dazurechnen)
  • Kostenvergleichsrechnung - Nachteile nur kurzfristige Kostenvergleiche keine Aussagen über Rentabilitäten keine Berücksichtigung der Kostenveränderung gleich hohe Erträge werden unterstellt
  • Investitionsarten Sachinvestitionen= Grundstücke, Gebäude, Machinen, Werkzeuge Finanzinvestitionen= Beteiligungen an anderen Unternehmen, Rechte an Forderungen Immaterielle Investitionen= Konzessionen, Patente, Lizenzen, Inv. in Aus-und Fortbildung, Werbung, Forschung und Entwicklung
  • Investitionszwecke Nettoinvestitionen: Gründungsinvestition = erfolgt bei Gründung eines Unternehmens Erweiterungsinv.= dient der Vergrößerung oder Schaffung von neuem Leistungspotential Reinvestitionen: Ersatzinv.= ein vorhandenes Inv.gut wird für die gleiche Funktion durch ein neues ersetzt Rationalisierungsinv.= Vorhandene Anlagen werden durch technisch bessere Inv.güter ersetzt Sicherungsinvestition= soll den Bestand des Unternehmens durch Beteiligung oder Inv. in Forschung/Entwicklung sichern Umstellungsinvestitionen (Änderung d. Fertigungsverfahrens) Diversifizierungsinvestitionen (Änderung d. Fertigungsprogrammes)
  • Finanzierung F. ist der Investition zeitlich vorgeschaltet befasst sich mit der Beschaffung von Kapital Die Investition beschäftigt sich mit der Verwendung des bereitgestellten Kapitals
  • Arten von Zahlungsmittel Bargeld, Buchgeld (wird durch Umbuchungen übertragen, Überweisung, Scheck), Geldersatzmittel (Schecksm Kreditkarten, Bankkarten)
  • Wechsel streng förmliches Wertpapier Urkunde, die ein privates Vermögensrecht verbrieft Wechselforderung ist abstrakt Drei Funktionen: Kreditmittel, Sicherungsmittel (Gläubiger erhält durch Wechselstrenge Sicherheit), Zahlungsmittel (Gelsersatzmittel) Gesetzl. Bestandteile: unbedingte Anweisung, eine bestimmte Geldsumme zu bezahlen, Name des Bezogenen, Verfallzeit, Angabe des Zahlungsortes, Name des Wechselnehmers, Ort und Tag der Ausstellung, Unterschrift des Ausstellers
  • SEPA (Single Euro Payments Area) Schaffung eines einheitlichen eurpäischen Zahlungsraumes; gemeinsame Standards:  europaweit standardisierte Überweisungen, Lastschriften und Kartenzahlungen, damit Unternehmen und Verbraucher über Ländergrenzen hinweg bargeldlose Zahkungen einfach und bequem durchführen können; einfach effizient, schnell und sicher seit dem 01.Januar 2008, endgültige Einführung zum 01.Feb. 2014 (Übergangsfrist bis 01.August 2014)
  • SEPA Vorteile alle SEPA Zahlungen in EUR erleichtert den Zahlungsverkehr ersetzt bestehende Speziallösungen reduziert die Vielfalt der Datenformate, verringert die Schnittstellenanzahl Verbraucher können ihre Bankkarte europaweit nutzen, Lastschriftverfahren bei Käufen im Ausland, nur ein Konto für den gesamten Zahlungsverkehr Überweisungen werden schneller (beleglos - nur 1 Arbeitstag), grenzüberschreitende Überweisungen kosten die gleichen Entgelte
  • Phasen der Geldwäsche ( Einschleusung illegaler Gelder Gelder in den Finanz- und Wirtschaftskreislauf) Einspeisung, Verschleierung und Integration Identifikationspflicht, Legitimationspflicht, Verpflichtung zur Anzeige bei Verdacht
  • Geldwäsche - Methoden zur Bekämpfung "Know your Customer": Banken, Versicherungen, Anwälte... müssen ihre Kunden vor Geschäftsaufnahme identifizieren Überwachung von Konten und Transaktionen (über 15.000 EUR) Meldung verdächtiger Transaktionen Indikatoren: Viele Konten, hohe Bareinzahlungen, Mitführen oder Lagerung hoher Barbeträge, Bargeldtransporte
  • Einteilung der Finanzierungsarten Kapitalquelle, Kapitalgeber, Kapitalverwendung (Investition)
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  • Außenfinanzierung und Innenfinanzierung Außenfinanzierung: Eigenfinanzierung (Beteiligungsfinanzierung), Fremdfinanzierung (Darlehen durch Banken, Lieferanten, private Dritte) Innenfinanzierung: Finanzierung aus frei gesetztem Kapital (gebundenes Vermögen in flüssiges umwandeln, Verkauf von Maschinen, Grundstücken, Unternehmensteilen), Selbstfinanzierung (nicht ausgeschüttete Gewinne (Thesauerierung), Bildung von Rücklagen, RST, Freisetzungs von Abschreibungsgegenständen
  • Stille verdeckte Selbstfinanzierung Unterbewertung von Aktiva, Überbewertung von Passiva Das tatsächliche EK ist größer als das bilanzierte noch nicht als Gewinn in Erscheinung getreten (daher noch keine Steuerbelastung) Bildung offener Rücklagen erfolgt aus dem bereits versteuertem Gewinn
  • Vor- und Nachteile der Selbstfinanzierung Vorteile: Beschaffung ist günstig, bei Verwendung unabhängig, Rückzahlungsverpflichtungen müssen nicht erfüllt werden, keine Sicherheiten, Kreditwürdigkeit wird erhöht, EK-Bildung des Unternehmens kann verstärkt erfolgen Nachteile: Fehlinvestitionen als Folge der Unabhängigkeit, Gewinnmanipulation, Rentabilitätsverschleierung, da das EK Berechnungsgrundlage ist, tatsächlich aber mehr EK benötigt wurde
  • Finanzierung aus Abschreibungsgegenwerten - Lohmann-Ruchti-Effekt (Kapazitätserweiterungseffekt) Bei der Abschreibungsfinanzierung erstattet der Markt über die Erlöse die Wertminderungen, die Abschreibungen (als Kosten gebucht, führen nicht zu Ausgaben) stehen als Finanzierungsmittel zur Verfügung. Wenn das Wirtschaftsgut ausscheidet, müssen die Abschreibungsgegenwerte für die Ersatzinvestition herangezogen werden. Bis zur Ersatzinvestition tragen die freigesetzten Mittek zur Verbesserung der Liquidität bei. Unter bestimmten Voraussetzungen ist es möglich mit den freigesetzten Mittel eine Neuinvestition zu finanzieren (Kapazitätserweiterungseffekt)
  • Probleme Lohmann-Ruchti-Effekt kein technischer Fortschritt Homogenität der Anlagegüter konstante Beschaffungspreise unterstellt Zusätzlicher Kapitalbedarf im UV werden nicht berücksichtigt Abschreibung soll der tatsächlichen Abnutzung entsprechen
  • Rückstellungen (dem Grunde nach bekannt, aber in Höhe und Fälligkeit ungewiss) kurzfristige RST: für steuern, Provisionen, Boni, Rabatte, Gratifikationen, nicht genommene UG mittelfristige RST: Prozessrisiken, Garantieverpflichtungen, drohende verluste aus schwebenden Geschäften langfristige RST: lang andauernde Prozessrisiken, Steuerstreitigkeiten, Pensions-RST.
  • Finanzierung aus Vermögensumschichtung Substitutionsfinanzierung (materielle Vermögensgegenstände in liquide Mittel) Sale and lease back optimal Lagerbestand, damit weniger Kapital im Lager gebunden ist Beschleunigung der Bezahlung von ausstehenden Forderungen (Überwachung der Zahlungsziele)
  • Ziele Cash Flow Berechnung= Aussage über Finanz- und Ertragskraft Ermittlung der Zahlungsmittelzu- und abflüsse innerhalb eines Geschäftsjahres Einblick in die Fähigkeit: künftige finanzielle Überschüsse zu erwirtschaften Rückzahlungen von Verbindlichkeiten Ausschüttung von Gewinn
  • Cash Flow - Berechnungen direkte: zahlungsgleiche (die zu Zahlungen führen) indirekte: zahlungsungleiche Ertäge und Aufwendungen direkt:                                                                                                         Einnahmewirksame Erträge                                                                       -ausgabewirksame Aufwendungen                                                                                          =Cash - Flow      indirekt:                                                                                                                Jahresüberschuss                                                                                                     +Abschreibungen                                                                                                     -zahlungsungleiche Ertäge (Bestandsveränderungen)                                                           = Cash - Flow                                                                          
  • GbR Erreichung eines gemeinsamen Zwecks (Lerngemeinschaft, WG...), §705 ff. BGB Gesellschafterwechsel unzulässig Vermögen der Gesellschafter Rechte und Pflichten zwischen den Gesellschaftern Geschäftsführung: Zustimmung aller erforderlich keine eigene Rechtspersönlichkeit alle Gesellschafter haften persönlich
  • OHG: $105 ff. HGB betreibt Handelsgewerbe, Eintrag im HR A, existiert nach Gesellschafterwechsel weiter Rechte: auf Geschäftsführung, auf Kontrolle, auf Vertretung der OHG nach außen, auf anteiligen Gewinn, auf Privatentnahme, auf Kündigung, Anteil am Liquiditätserlös Pflichten: zur Geschäftsführung, zur Kapitaleinlage, Haftung gesamtschuldnerisch (unmittelbar, unbeschränkt, solidarisch), Verluste anteilig mitzutragen, Wettbewerbsverbot
  • KG §161 ff. HGB Komplementär (Vollhafter) Kommanditist (haften beschränkt- Interesse an Rendite ihrer Beteiligung) Rechte und Pflichten des Komplementärs wie bei OHG Rechte und Pflichten der Kommanditisten:                                                                         Rechte: auf Kontrolle, Widerspruch, anteiligen Gewinn, auf Übertragung des Kommanditanteils, auf Kündigung, auf Anteil am Liquiditätserlös Pflichten: weder Recht noch Pflicht zur Geschäftsführung, Pflicht und Haftung mit der Kapitaleinlage
  • Stille Gesellschaft §230 ff. HGB Typische stille Gesellschaft: Gesellschafter ist nicht an den stillen Reserven beteiligt - Einkünfte aus Kapitalvermögen Atypische stille Gesellschaft: G. ist an den stillen Reserven beteiligt - daher steuerrechtlich als Mitunternehmer angesehen, Einkünfte aus Gewerbebetrieb
  • Einheitskurs Kurs, der nur einmal börsentäglich, gewöhnlich zur Mitte der Börsensitzung, für Aktien im amtlichen Markt festgestellt wird. Für die Ermittlung des Einheitskurses gilt: Zum Einheitskurs muss der größtmögliche Umsatz zustande kommen.
  • billigst und bestens Verkäufer und Käufer legen keinen bestimmten Kurs fest, sondern nur ihren Höchst- bzw. Niedrigstpreis
  • GmbH - Eintrag in HR B konstitutiv - notarielle Beurkundung -Stammkapital 25.000 € - Haftung mit Gesellschaftsvermögen Organe: Gesellschafterversammlung, Geschäftsführer Rechte der Gesellschafter: auf Mitbestimmung: Bestellen, Entlassen Geschäftsführung, Bestellen von Prokuristen, Feststellen Bilanz und Verteilung des Gewinns, Recht auf Auskunft, auf anteiligen Gewinn, am Liquidationserlös Pflichtem: Stammeinlage fristgerecht leisten, bei Erhöhung des Kapitals Einlage leisten, Haftumg mit Stammeinlage, evtl. Nachschusspflicht
  • AG eigene Rechtsfähigkeit, entsteht mit Eintragung im HR, notarielle Beurkundung, Grunkapital 50.000€, Haftung auf Einlage beschränkt, Organe: Hauptversammlung, Vorstand, Aufsichtsrat Rechte: Recht auf Mitbestimmung: Bestellen der Mitglieder des Aufsichtsrates, Verwendung des Bilanzgewinns, Recht auf Auskunft, auf bezug junger Aktien, auf Übertragung der Aktien, auf Anteil am Liquidationserlös Pflichten: Einlage bei Gründung leisten, bei Kauf an der Börse den Börsenkurs zahlen, Haftung nur mit Aktiennennbetrag
  • Nennwertaktie, Stückaktie Nennwertaktie: an der Börse mehr Wert (Firmenwert), dürfen nicht "unter pari" ausgegeben werden, mind. 1 €, Nennwert ist Bemessungsgrundlage für Stimmrecht und Gewinnverteilung Stückatie: kein Nennwert, seit 01.04.98 zulässig, verbrieft einen Anteil eines Unternehmens, Grundkapital/Anzahl der Aktien = fiktiver Wert, stellt den Mindestausgabekurs da
  • Inhaberaktie, Namensaktie Inhaberaktie: Einigung und Übergabe Namensaktie: Orderpapier, Einigung+Übergabe+ Indossament, Übertragung der Aktie ist im Aktienbuch umzuschreiben vinkulierte Namensaktie: wenn die Eigentümerübertragung von der Zustimmung der Gesellschaft abhängig ist
  • Bezugsrecht: bei Kapitalerhöhungen das Recht auf den anteiligen Bezug von jungen Aktien kann über die Börse gekauft und verkauft werden Stimmrechts- und Vermögensanteile der alten Aktionäre soll verhindert werden