11

Prüfungsaufgaben (Teil I) (Fach) / Unternehmensführung (Lektion)

Prüfungsaufgaben 2013-2011 für Wirtschaftsbezogene Qualifikation

Diese Lektion wurde von Vickyd erstellt.

Lektion lernen

Anzeige
  • Unternehmensmanagement ist vorsätzliches, koordiniertes, lenkendes Handel. ES orientiert sich an Zielen - etwas Bestimmtes soll erreicht oder verhindert werden. Zur Umsetzung sind unter anderem zwei Managementtechniken geeignet: -Analysetechniken -Kontrollsysteme Nennen Sie je Managementtechnik drei Instrumente, die in der betrieblichen Praxis Anwendung finden. Analysentechnik: ABC-Analysem Stärken-Schwächen-Analysen Produktlebenszyklus Portfolio-Analyse Kontrollsysteme: Früherkennungssysteme Soll-Ist-Analyse Kostenrechnungssysteme Rentabilitätsrechnungen
  • Sie machen sich Gedanken über Ihre Rolle als Führungskraft. In einem Seminar haben Sie vom situativen Führungsstill gehört. Erläutern Sie den situativen Führungsstil anhand eines Beispiels aus Ihrer Praxis. Die situative Führung setzt sich aus den Komponenten der jeweiligen Situation der Führungsaufgabe der Leistungsfähigkeit der Leistungsbereitschaft und der Motivation des MA zusammen. Dabei werden autoritäre als auch kooperative Elemente berücksichtigen. Der Führer handelt je nach Situation straff/locker - autoritär/kooperativ. der Führer kennt Stärken und Schwächen seiner MA die Gruppe hat große Entscheidungsfreiheit der Führer hat Sanktionsvollmacht (Lob/Tadel) je nach Situation/Aufgabenstellung ändert er seinen Führungsstil.
  • Sie möchten Ihre Mitarbeiter stärker in den unternehmerischen Entscheidungsprozess mit einbinden. Aus diesem Grund haben Sie sich entschieden, Aufgaben an Ihre MA zu delegieren. Erläutern Sie fünf unterschiedliche Grundsätze, die Sie bei der Delegation von Aufgaben beachten müssen. Dem MA dürfen nur Aufgaben  übertragen werden, die seine Fähigkeiten entsprechen. Eine Unter-oder Überforderung ist zu vermeiden. Dem MA müssen alle Informationen zur Verfügung gestellt werden, die zur Erledigung der Aufgaben notwendig sind. Delegation sollte mit Inhalt und Kompetenz schriftlich sein. Aufgaben sollten dauerhaft übertragen werden. Dem MA muss die Aufgabe mittel-oder langfristig übertragen werden. Es dürfen nicht nur Aufgaben übertragen werden. Dem MA muss auch die zur Erfüllung notwendige Halndlungsveranzwortung eingeräumt werden.
  • Erläuter Sie anhand je eines Beispiels den Unterschied zwischen einem Moderator und einem Mediator. Der Moderator wird in neutraler Rolle zum Leiten und Steuern von Gesprächsrunden eingesetzt. Ein Mediator wird in neutraler Rolle als Vermittler zwischen Konfliktparteien eingesetzt.
  • Aufgrund des schnellen Wachstums eines Unternehmens, bisher als funktionale Einlinienorganisation geführt, stellt sich die Frage, ob das Unternehmen in eine Spartenorganisation (LoB-Line of Business) oder eine Matrixorganisation umstrukturiert werden sollte. a) Skizzieren und erklären Sie den Aufbau einer Spartenorganisation (Lob-Line of Business) amhamd eines frei gewählten Beispiels mit drei Sparten. b) Beschreiben Sie zwei Kriterien, die für die Wahl der Organisationsform herangezogen werden sollten. a) siehe Aufgabe 3 März 2012 Grundlage für die Bildung der Geschäftsbereiche / Sparten sind die Produktgruppen des Unternehmens. In jeder Sparte werden die betrieblichen Funktionen erbracht. Die Sparten sind wirtschaftlich selbständig, rechtlich aber unselbständig. b) Sortiment des Unternehmens: Sind die Produktgruppen sehr unterschiedlich, eignet sich eher die Spartenorganisation. Haben die Produkte viele Gemeinsamkeiten wie Rohstoffe, Herstellungsverfahren oder Kunden, eignet sich eher die Matrixorganisation. Flexibilität des Unternehmens: In der Spartenorganisation können leichter neue Produktbereiche hinzugeführt bzw. bisherige abgetrennt werden. Die Matrixorganisation erfordert eher Kontinuiät.
  • Sie entscheiden sich, in Ihrem Unternehmen den Gedanken der Gruppenarbeit stärker umzusetzen. Dabei spielt es für Sie eine große Rolle, dass innerhalb der einzelnen Gruppen Ihres Unternehmens ein starker Zusammenhalt besteht. a) Schildern Sie zwei mögliche Einflussfaktoren auf den Gruppenzusammenhalt (Gruppenkohäsion) b) Innerhalb einer Gruppe nehmen einzelne Gruppenmitglieder unterschiedliche Rollen ein. Beschreiben Sie drei typische Rollen, die innerhalb einer Gruppe von einzelnen MA eingenommen werden können. (Gruppen-Kohäsion= Gruppenzusammenhalt= nie stabil, immer änderbar) a) Die Gruppenkohäsion hängt unter anderem ab von: der Größe: Je größer die Gruppe, desto kleiner wird die Kohäsion sein. der Interaktionshäufigkeit: Je öfter die Gruppenmitglieder die Chance zur Interaktion haben, desto stärker wird die Kohäsion sein. dem gegenseitigen Kennen der Gruppenmitglieder. b) Mögliche Rollen: Gruppenführer: der hat die Aufgabe die Gruppe zusammenzuhalten, bestimmt und koordiniert die Gruppenziele. informelle Gruppenführer: er gewinnt seine Rolle aufgrund seiner gewonnenen Autorität, seiner Beliebheit und seinem persönlichen Einsatz für die Leistungsfähigkiet der Gruppe. Mitläufer: er orientiert sich an den Vorgaben des Gruppenleiters. Außenseiter: aus unterschiedlichen Gründen  kann ein Gruppenmitglied in die Rolle des Außenseiters geraten. Die Gruppe isoliert sich und in der Folge grenzt er sisch selbst aus. Sündenbock: er wird dafür verantwortlich gemacht, dass die Gruppe das Ziel nicht erreicht hat. Er ist im Allgemeinen das schwächste Gruppenmitglied.
  • Die Netzplantechnik stellt ein geeignetes Mittel zur Planung von Projekten dar. a) Beschreiben Sie drei Ziele, die mit der Netzplantechnik erreicht werden. b) Beschreiben Sie drei Gründe für den Einsatz der Netzplantechnik in Projekten. a) Ablaufplanung Terminplanung Ermittlung des kritischen Pfades Ermittlung von Pufferzeiten b) bessere Kostenplanung und Kostenüberwachung genauere Überwachung komplizierter Projekte mögliche Voraussage von Engpässen
  • Sie schlagen vor, die neue Umwelterklärung im Rahmen des EU-Öko-Audits zu veröffentlichen. Die Umwelterklärung wurde vom Umweltgutachter überprüft und bei Erfüllung aller Voraussetzungen für gültig erklärt. Beschreiben Sie fünf mögliche Inhalte einer Umwelterklärung. Name des Unternehmens, Name und Anschrift des Standortes Beschreibung der betrieblicher Aktivitäten am Standort Beurteilung aller bedeutsamen Umweltfragen in Zusammenhang mit den betrieblichen Aktivitäten Daten über Schadstoffemissionen, Abfallaufkommen, Rohstoff-, Energie-, und Wasserverbrauch. Darstellung der Umweltpolitik, des Umweltprogramms... Name des Umweltgutachters Name von Ansprechperson am Standort.
  • a) Im Rahmen der Personalentwicklung unterscheidet man verschiedene Grundmodelle. Erklären Sie nachfolgenden Maßnahmen: 1. Training-on-the-job 2. Training-off-the-job 3.Training-along-the-job 4. Training-into-the-job b) Die betriebliche Ausbildung wird in Deutschland im Dualen System durchgeführt. Erläutern Sie, was unter diesem Begriff zu verstehen ist. c) Beschreiben Sie aus Ihrer betrieblichen Praxis heraus je zwei Vor- und zwei Nachteile der externen Personalbeschaffung. a) Training on the job: Unterweisung am Arbeitsplatz Trauning off the job:  Unterweisung auserhalb des Arbeitsplatzes Training along the job: berufsbegleitendes lernen Training into the job: Ausbildung, Grundqualifizierung b) Duale Ausbildung: Verbindung von Theorie (Berufssschule) und Praxis (Betrieb). c) Vorteile neue Ideen von außen Unbefangenheit gegenüber betrieblichen Strukturen bessere Akzeptanz des neuen MA Nachteile längere Einarbeitungszeit Einarbeitungskosten keine interne Aufstiegsmöglichkeiten höhere Kosten der Beschaffung
  • Erläutern Sie den Begriff Break-even-Point. Der Break-even-point ist der Schnittpunkt der GEsamtkosten und der Umsatzerlöse
  • Anzeige
  • Als verantwortlicher Vertriebsleiter erstellen Sie eine Rangliste nach der Leistung Ihrer Vertriebsmitarbeiter. SIe beabsichtigen, diese Liste für ein internes Benchmarking des Vertriebscontrollings einzusetzten. a) Erläutern Sie, was Sie mit diesem Benchmarking-Projekt im Vertrieb erreichen wollen. b) Nennen je zwei Vorteile und zwei Nachteile dieses Verfahrens in der Vertriebssteuerung. c) Nennen Sie zwei mitarbeiterbezogene Vertriebskennzahlen, die Sie für Ihr Benchmarking nutzen können. a) Suche des besten Vertriebsmitarbeiter! Durch permanenten Vergleich hinsichtlich verschiedener Kriterien und Kennzahlen. Dadurch wird die Leistungstransparenz gefördert und Motivation erhöht. Der beste wird dadurch ermittelt.  b) Vorteile:  Leistungsübersicht schnelles Lernen und Erkennen von der besten Praxis. Nachteil: aufwendige Erstellung, ständige Kontrolle Leistungsdruck bei Mitarbeiter c) Pro-Kopf-Umsatz Anzahl von Neukunden Umsatz/Absatz Besuchshäufigkeit