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MOP (Fach) / Einführung in die Beratung (Lektion)

Einführung in die Beratung

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  • Welche Phänomene haben zur Entwicklung der modernen Beratungsgesellschaft beigetragen? Aus sozialwissenschaftlicher Sicht haben vor allem die folgenden 3 Phänomene unsere moderne Gesellschaft gekennzeichnet: Individualisierung  Neue Unübersichtlichkeit Beschleunigung (weniger Zeit und mehr Wissen)
  • Beschreiben Sie die unterschiedlichen Beraterrollen. Prozessberater fokusieren sich auf die sozialen und/oder methodischen Prozesse Fachberater (Experten) bringen fachliche inhaltliche Kompetenz ein und übernehmen die Verantwortung für die Inhalte
  • Führen Sie mindestens 6 Beratungsfunktionen an. Kommunikation (Überwindung von Kommunikationsbarrieren und Durchbrechen von Kommunikationsblockaden)  Orientierung (Systematisierung und Strukturierung von Problemlösungsprozessen) Schlichtung (Schlichtung interner Konflikte, Interessensausgleich) Motivation (Erzeugung von Engagement, Bewusstseinsbildung) Durchsetzung (Hilfe bei der Implementierung von Problemlösungen) Vertrauen (Berater als unabhängiger Gesprächspartner) Koordination (Hierarchie- und abteilungsübergreifende Prozessgestaltung) Katalysator (Stimulation und Moderation von Veränderungsmaßnahmen)
  • Welche Punkte sind für die Analyse und Diagnose von Organisationen relevant? Organisationsgeschichte einschließlich der Erfahrung mit Erfolgen und Misserfolgen strategische, organisatorische und personalpolitische Entscheidungen Beziehungen zwischen Akteuren und Bereichen Normen und Regeln Sichtweisen und Einstellungen Organisations- und Marktdaten Aufbaustruktur der Organisation 
  • Welche Verfahren und Settings zur Organisationsdiagnose kennen Sie? Dokumentenanalyse (Organigramme, Vorschriften, Bilanzen, Internetauftritt etc.) Statistiken (Personaldaten, Krankenstand, Fluktuation etc.) Interviews (offen, teilstrukturiert oder strukturiert mit Experten, Führungskräften, Mitarbeitern) Gruppeninterviews (zur Ermittlung von Struktur- und Sinnmustern, die überindividuell von Teams und Abteilungen der Organisation kommuniziert und geteilt werden) Fragebögen (offen oder standardisiert, meist zu spezifischen Thematiken wie Arbeitszufriedenheit, Teamklima,...) Beobachtungen (teilnehmend oder nicht-teilnehmend am Arbeitsplatz, während Sitzungen,...) Workshops (Erhebung des Ist-Zustands in der Organisation)
  • Definieren Sie den Begriff Intervention und bringen Sie ein Beispiel für eine Intervention. Definition:  Eine Intervention ist all das, was ein Berater in Anwesenheit eines Auftraggebers und/oder der Repräsentation des Klientensystems tut oder unterlässt. Interventionen sind als Handlungen anzusehen, mit denen der Berater wichtige Unterschiede bewirken soll (Titscher) Beispiel = Fragen  Sie dienen der Information für den Berater Sie sollen im ratsuchenden System Informationen und den Informationsfluss generieren Sie dienen als Steuerungselement im Beratungsprozess ("Wer fragt, führt")
  • Welche vier Schwerpunkte von Interventionen können nach Titscher unterschieden werden? Führen Sie hierfür je ein konkretes Beispiel an. siehe Skizze!! Interaktion: Arbeitsabläufe, Umgang von Vorgesetzten mit Mitarbeitern (Fokus -> Beziehungen, Entscheidungen) Attributionen: unternehmenstypische Sichtweisen und Erklärungen, Strategien (Fokus -> Sichtweisen, Erklärungsmuster) Regeln: informelle betriebliche Normen, Organisationsstruktur (Fokus -> Normen, Regeln, Standards) Rahmenbedingungen: Geschichte des Unternehmens, Markt- und Umweltbedingungen (Fokus -> Geschichte, Marktdaten)
  • Beschreiben Sie die Beratungssituation. Beratungssituation ist ein Beratungsgeflecht (Folie 50 Skizze!!) Berater können als Personen beschrieben werden, die anderen Personen, die vor einem Problem stehen, einen Rat geben Empfänger = Klienten Beratungsprozesse sind Interaktionensprozesse zw. Beratern und Klienten. Im Zentrum steht die Bearbeitung der Probleme, Problemlösung wird angestrebt Beziehung zw. beiden Parteien ist zeitlich befristet Berater sind nicht Teil des Systems der Klienten Personen, die sich beraten lassen, treffen letztendlich die Entscheidung zur Bewältigung des Problems alleine
  • Erläutern Sie die Besonderheiten professioneller Beratung (nach Lippmann). Professionelle Beratung benötigt: ein Kundensystem, dass in der Lage ist Hilfe von außen anzunehmen ein konkretes Anliegen ein vom Kunden getrenntes Beratungssystem eine Arbeitsbeziehung mit klar getrennten Rollen ein Beratungsmodell einen Vertrag
  • Beschreiben Sie die Wirkung der Beratung in Organisationen aus systemtheoretischer Sicht. die Wirkung der Beratung in der Organisation basiert auf 3 Schritten: Bildung des Beratungssystems Wandel 2. Ordnung im Delegiertensystem Umsetzung in der Organisation (dieser Schritt wird gerne vernachlässigt! Wenn nichts umgesetzt wird, passiert auch nichts!) Skizze Folie 62
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  • Welche Systeme sind aus systemtheoretischer Sicht an der Organisationsberatung beteiligt und wie wirken sich diese zusammen? die Wirkung der Beratung in der Organisation basiert auf 3 Schritten: Bildung des BeratungssystemsWandel 2. Ordnung im DelegiertensystemUmsetzung in der Organisation (dieser Schritt wird gerne vernachlässigt! Wenn nichts umgesetzt wird, passiert auch nichts!) Skizze Folie 62
  • Erläutern Sie die Beratungsarten Gutachtertätigkeit und Moderation. Gutachtertätigkeit: Sachverständiger verfasst schriftliche Fachexpertise, die als Entscheidungs-vorbereitung dienen kann. ist beratungsähnlicher Experte mit Abgabe des Gutachtens ist die Arbeit beendet Gutachter benötigt Erfahrung, hohes theoretisches Wissen und Reputation Teilleistungen von Fachberatern werden mit gutachterlicher Tätigkeit gleichgesetzt Gutachten können ohne direkten Kontakt zum Klienten erstellt werden. Prozessaspekte sind weniger ausgeprägt als bei der Beratung Moderation: ein Moderator ordnet und unterstützt die Kommunikation in Gruppen, sodass sich jeder Teilnehmer bestmöglich einbringen kann er fördert den offenen Meinungsaustausch in einer Gruppe er nimmt eine neutrale Stellung ein ein Moderator ist sinnvoll, wenn das zu bearbeitende Problm hinreichend definiert und komplex ist ein Moderator ist kein Berater Beispiele: Wertanalyse, Qualitätszirkel
  • Erläutern Sie die Beratungsarten Mediation und Interne Beratung. Mediation: bezeichnet eine Methode der Konfliktregelung kürzer und kostengünstiger als Rechtsstreit Grundvoraussetzung für den Einsatz sind: Freiwilligkeit, Vertraulichkeit und wechselseitiger Respekt Neben fachlichem Wissen auch Qualifikation im psychosozialen Bereich erforderlich außergerichtliche Konfliktbewältigung durch Beiziehen eines neutralen Dritten interne Beratung: Mitarbeiter des eigenen Betriebs bieten Beratungsleistungen intern (oder auch extern) an Vorwiegend in Großunternehmen zu finden Vorteile: Kostengünstiger, gute Kenntnisse des Betrieb Nachteile: Betriebsblindheit, keine Externalität, keine Legitimationsfunktion
  • Was ist Training? Wie kann Training von Coaching abgegrenzt werden? Definition Training:  Ziel: Vermittlung von Fertigkeiten und neuen Handlungsoptionen Im Training überwiegt der Handlungsaspekt (einüben, ausprobieren und festigen von Fertigkeiten und Skills) Abgrenzung zu Coaching: Coaching: Integrieren von bereits vorhandenen Skills und Fähigkeiten Trainer vermittelt spezifisches Fachwissen - Coach bringt neutralere und weitere Perspektive ein, rückt vorhandene Ressourcen und Potentiale in den Mittelpunkt, motiviert und fördert deren Nutzung und Umsetzung
  • Was ist Management auf Zeit? Welche kritische Frage stellt sich hierzu? Berater übernimmt auf bestimmte Zeit eine Managementaufgabe im Unternehmen Management auf Zeit ist keine Beratung, da der Berater als Manager weder extern noch weisungsfrei ist Kritische Frage: Ist ein guter Berater auch ein guter Manager? Bsp: Sanierungsmanagement
  • Was ist Organisationsberatung? Welche Organisationsmetaphern sind mit verschiedenen Organisationsberatungsansätzen verbunden? Unter Organisationsberatung werden die unterschiedlichsten Beratungsprodukte angeboten. Fokus der Organisationsberatung Beratung von Organisationen Fokus auf gesamte Organisation oder Teams (nicht spezifische Probleme) kein Fokus auf einzelne Personen vorwiegend "komplexe" organisationale Probleme kann meist nicht von einem einzelnen Berater abgedeckt werden Beispielhafte Anlässe: strategische Positionierung, Reorganisation, Eigentümerwechsel Berater müssen generelles Wissen über das Managen einer Organisation haben 3 Paradigmen: Maschine = BPR Organismus = klassische OE Komplexes System = systemische Beratung und systemische OE
  • Skizzieren Sie die Grundgedanken der (klassischen) Organisationsentwicklung. Grundgedanke: Betroffene zu Beteiligten machen Berater = Change Agent = Veränderungshelfer Hauptziel = positives Organisationsklima, im Mittelpunkt = Unternehmenskultur, verhaltensorientierter Ansatz Organisation - Zieldualität - Individuum Grundannahme: Glückliche Kühe geben mehr Milch 3 Grundprinzipien: Menschenorientierung -> Theorie Y Veränderungsprozessorientierung -> Das "wie" (Prozesse) der Veränderung ist ebenso wichtig wie das "was" (Inhalte) -> Beraterrollen Gesamtsystembezug -> Die Organisation ist in ihren verschiedenen Aspekten und deren Zusammenhängen zu betrachten Handlungsprinzipien: Betroffene zu Beteiligten machen Hilfe zur Selbsthilfe Hole die Beteiligten dort ab, wo sie stehen
  • Welches Menschenbild und welche Beraterrollen sind bei Organisations-entwicklung vorherrschend? Das Menschenbild der OE folgt der Theorie Y! Self-actualizing man (theorie y): strebt nach Selbstverwirklichung, kreativ, arbeitsfreudig, verantwortungsbereit, Zielharmonie zwischen Organisationen und Mensch  complex man: wandlungsfähig, lernfähig, reagiert auf Situationen unterschiedlich OE-Beraterrollen: Promoter und Prozessberater direktiv: Berater kommt mit Lösung und Manager befiehlt die Umsetzung. nicht direktiv: Berater kommt ohne Lösung, er hilft die Lösung zu finden.
  • Erläutern Sie die Phasen des Ansatzes von Lewin. (+Instrumente nennen) 3 Phasen unfreezing: Gleichgewichtszustand vor der Veränderung. Es geht um die Problemdiagnose -> Instrumente: Workshops, Einzelinterviews, Survey-Feedback changing bzw. moving: Veränderungsprozess. Defintion der Veränderungsstrategie   ->Instrumente: Workshops, Gespräche, Soll-Bericht, Arbeitskreise refreezing: Gleichgewichtszustand nach der Veränderung -> Instrumente: Arbeitskreise, Befragungen vor dem auftauen -> Veränderungsprozess -> danach stabilisieren  Man geht davon aus, dass sich Organisationen immer wieder stabilisieren.
  • Stellen Sie allgemeine und systemtheoretische Kritik an der (klassischen) Organisationsentwicklung dar. Allgemeine Kritik: Das humanistische Menschenbild als Ideologie bzw. Gegenideologie zur Ökonomie Zufriedenheitsorientierung kann die Organisationsinteressen konterkarieren Die Werte der "Change Agents" müssen sich nicht mit den Werten der betroffenen Menschen und Organisationen decken Kritik aus Sicht der Systemtheorie: Parteilichkeit für den Wandel ("Change Agents") es gibt keine beobacht- und kommunizierbare Realität es gibt keinen "geplanten Wandel" von Organisationen -> Systemische Beratung/Systemische OE
  • Erläutern Sie Reengineering-Ansätze (BPR, GPO, etc.). Reengineering Ansätze: Business-Reengineering Business-Process-Reengineering, Business-Process-Redesign externe Berater spielen eine wichtige Rolle schnelle, grundlegende und kompromisslose Neugestaltung BPR (GPO) : eher (triviale) Maschine Funktionalismus kausales Ursache-Wirkungs-Denken Klassische OE: Organismus (Kontingenzmodell) Humanismus verhaltenswissenschaftlicher Kontingenzansatz Systemische Beratung und Systemische OE: komplexes soziales System Konstruktivismus soziologische Systemtheorie
  • Erläutern Sie die Besonderheiten der systematischen Organisationsberatung. Hypothesieren, Zirkularität, Neutralität und Abstinenz des Beratersystems Nicht Personen, sondern Erwartungsstrukturen und Leitdifferenzen (Unterschiede zwischen alt und neu) stehen im Mittelpunkt Veränderung bedingt Bewahrung und umgekehrt (bei Veränderung brauche ich etwas stabiles, sonst geht es nicht) Suche nach Systemfunktionalitäten: Was ist das Gute am Schlechten? (ich weiß, dass rauchen schlecht ist, aber es hat eine Funktionalität - Kommunikation, Pausen, Entspannung) Denken in Unterschieden und Grenzen (gibt es Zeiten, wo Konflikte eher da sind?) Lösungsorientierung (nicht problemorientiert!)
  • Erläutern Sie die "Systemische Schleife". Informationen sammeln Hypothesen bilden Interventionen planen Intervenieren Phasen wiederholen sich und in jeder Phase sind Teile der anderen Phasen drinnen (=kleiner Kreis) wenn ich interveniere passiert etwas; bei jedem Schritt bekomme ich neue Informationen -> Hypothesen werden verworfen, bestätigt oder verändert alle 4 Schritte sind zirkulär
  • Erläutern Sie den Begriff Systemische Intervention und führen Sie Beispiele hierzu an. Paradoxe Verschreibung = Anweisung, bestimmte Verhaltensweisen aufrechtzuerhalten zirkuläres Frage = "Tratsch in anwesenheit" -> um die Ecke fragen Bsp: Was denken Sie, A, was B über C denkt? Splitting -> 2 Berater bringen unterschiedliche Hypothesen, Idee = 2 Sichtweisen, damit zeigt man, dass es nicht Schwarz/Weiß gibt Organisationsaufstellungen Lernraum -> selbstgesteuerte Kontextänderungen Großgruppenveranstaltungen (zB: World Cafe) Refraiming und Konnotation (in wie weit bewerte ich etwas positiv/negativ?) Bsp: Mitarbeiter ist ängstlich -> Refraiming = Mitarbeiter ist vorsichtig - soit rückt das Negative zum Teil ins Positive Open Staff
  • Erläutern Sie die Unterschiede zwischen einem ökonomisch-mechanisch orientierten "Betriebsberater" und einem systemtheoretisch orientierten "Managementberater". Wie unterscheidet sich die Vorstellung von Berater-wirkung? "Betriebsberater" (Fachberater): definiert sachlich das Problem und sucht dazu passende, rational argumentierbare (objektive) Lösung; Berater = inhaltlicher Spezialist eventuell Machtaufbau durch Orientierung an Auftraggeber; asymmetrisches Verhältnis zum Kunden = Berater möchte Kunden überzeugen BWL im Vordergrund (Grundkenntnisse) - je nach Spezialisierung: Logistik, IT, Marketing,etc. "Managementberater" (Systemische Berater): Problemdefinition und Lösung soll vom Kunden erfolgen; Qualität orientiert sich daran, ob die Information das System zu einer "passenden" Lösung anregt Einbeziehung des Kunden; symmetrisches Verhältnis - Berater möchte neue Sichtweisen auf das Problem und neue Lösungen ermögliche Theorien über Beratung; Managementtheorien; BWL Grundkenntnisse, um Auswirkungen versch. Beratungsstrategien auf die finanzielle Lage abschätzen zu können;
  • Nennen und erläutern Sie mindestens 3 der im systemischen Coaching angewandten Interventionen. Fragen: Fragen zur Wirklichkeitskonstruktion Fragen zur Möglichkeitskonstruktion Refraiming (Umdeutung) -> MA ist ängstlich - MA ist vorsichtig - das Negative ist zum Teil Positiv Lösungsorientierte Fragen (Verbesserungsfragen) Fragen nach Ressourcen -> Wie konnte es zu diesem Chaos kommen und wie konnten Sie die Situation so lange aushalten? Zukunftsfragen -> Wo sehen Sie das Unternehmen in 5 Jahren? Wunderfragen -> Eine Fee über Nacht... Problemorientierte Fragen (Verschlimmerungsfragen) -> Was müssen Sie tun, damit die Situation noch schlimmer wird?
  • Erläutern Sie was unter Fach- und Prozessberatung verstanden wird. Fachberatung = direktiv: Berater hat Expertenwissen und hat oder entwickelt und verantwortet ein Konzept hinsichtlich optimaler Zustände BA arbeitet mit Macht durch Wissen Asymmetrisches Wissensverhältnis Berater definiert das Problem, findet Lösung und verantwortet die Inhalte (Überzeuger) Prozessberatung = nicht direktiv: Kompetenzen des BA sind andere als beim Kunden und unterstützt den sozialen und/oder methodischen Prozessablauf es besteht professionelles Experten-Experte-Verhältnis; Fokus ist auf Erwartungen und Interessen des Kunden gerichtet Symmetrisches Wissensverhältnis BA bringt Methodik zur Prozessgestaltung ein bzw. beeinflusst den sozialen Prozess
  • Welche Fähigkeiten benötigt ein Berater? Berater muss mehr Know-how mitbringen als ein Manager Fachwissen Veränderungstheorien (bezogen auf Individuen und Organisationen) Organisationstheorien (bei Mgmtberatern auf Mgmgtheorien erweiterbar) Berater Know-how = Kernkompetenz (Prozessplanung und -steuerung; Interventionen (Methoden)) Grundverständnis von Beratungsprozessen Branchenkenntnisse Arsenal an Analysemethoden
  • Was sind "Theorien über Beratung"? Wie unterscheiden sich diese von "Theorien für Beratung"? Theorie für Beratung: bezieht sich auf die Fachberatung, BWL steht im Vordergrund Theorien zur fachlichen Bewältigung der Beratungsaufgabe (Kenntnisse) und die wirksame Anwendung (Fertigkeit) Theorie über Beratung: bezieht sich auf systemische Berater Mikrotheorien: Beschreibung der Interaktionsbeziehung Kunde/Berater unter Beobachtung relevanter Umfeldbeziehungen Makrotheorien: Beratung und Gesellschaft 
  • Erläutern Sie die Problemkategorisierung nach Titscher anhand eines Beispiels! Das vom Kunden herangetragene Problem kann als ein  organisatorisches oder individuelles  Problem kategorisiert werden, wenn  individuell -> Personalentwicklung, Coaching oder Training als Lösungsmöglichkeit organisatorisch -> in einfache und komplexe Probleme unterteilen organisatorisches -> einfach (Wandel 1.Ordnung) -> klassische Fachberatung organisatorisches -> komplex (Wandel 2.Ordnung) -> Organisationsberatung
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  • Beschreiben Sie den Beratungsprozess. Vereinfacht lassen sich 4 Phasen unterscheiden: Kontakt- und Kontraktphase (Erstkontakt, Vorgespräche) Diagnosephase (Datenerhebung, Datenauswertung und Datenrückkopplung) Interventionsphase (Interventionsplan) Auswertungs- und Abschlussphase
  • Erläutern Sie HR-Beratung. Personalauswahl (Testverfahren, Recruiting) Personalbeurteilung (Beurteilungsverfahren, Mitarbeitergespräche) Entlohnung (Entlohnungssysteme, Anreizkonzepte) Personalentwicklung (Trainings, Coaching, Outplacement) Personalauswahl -> Leistung -> Personalbeurteilung -> Belohnung, Anreize/Personalentwicklung Siehe Skizze 81