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Medizin_Gehirn (Fach) / SS_1 (Lektion)
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- Gesichtsfeld umfasst wieviel grad Sehwinkel ? (horizontal / vertikal) 180° horizontal 100° vertikal
- wieviel ist ein grad Sehwinkel (Formel) tan(1°) = 1cm/d d= 1cm/tan(1°) = 57 cm --> Stimulus von 5cm auf Bildschirm = 5° Sehwinkel
- Sensitivität Fotorezeptoren blauzapfen: 430 nm stäbchen: 495 nm grünzapfen: 530 nm rotzapfen: 560 nm
- Pfade visueller Verarbeitung Hypothalamus - nc suprachiasmatikus Thalamus - corpus geniculatum laterale , prägeniculatum, nc Pulvinar Prätektum - nc olivaris praetektalis , nc tractus optici Mittelhirn - colliculus superior , akzesorisches optisches sytem
- visuelle Kerne im hypothalamus nc suprachiasmatikus
- visuelle kerne im thalamus corpus geniculatum lateral prägeniculatum nc plvinar
- visuelle kerne im prätektum nc olivaris praetectalis nc tractus optici
- visuelle kerne im mittelhirn colliculus superior akzessorisches optisches system
- wie wird die sehbahn vom chiasma bis zum NGL bezeichnet tractus opticus
- NGL erste Umschaltstelle der visuellen verarbeitung 90 % der Fasern verlaufen zum NGL Modulation der visuellen Information sakkadische Unterdrückung
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- NGL - afferenzen V1 Hirnstamm
- Pulvinar - welche Kerne? lateral medial inferior
- Pulvinar : afferenzen / efferenzen afferenzen: visuelle Areale d. Hirnstamms (SC) , visuelle Areale Cortex , Frontalcortex , Amygdala efferenzen: extrastriäre visuelle Areale , Parietalcortex , Temporalcortex
- visuellen kerne des Pulvinar enthalten... komplette Karte des kontralateralen Gesichtsfeldes
- Pulvinar Läsionen führen nicht zueinem Gesichtsfeldausfall o anderen Sehstörungen
- wofür ist das Pulvinar wichtig? um Aufmerksamkeit in bestimmte Stellen des Gesichtsfeldes zu lenken
- Modulation visueller Antworten einzelner Pulvinarneurone durch Aufmerksamkeit
- Studie von Karnath zum Pulvinar subtraktionsanalyse: 7 Patienten mit Thalamusläsion u starkem Neglect ohne visuelle beeinträchtigung 7 Patienten mit Thalamusläsion ohne Neglect die für die Entstehung eines Neglects nach Thalamus Läsion entscheidende Struktur ist das Pulvinar
- Colliculus Superior - aufbau verschiedene Schichten mit unterschiedlichen Eigenschaften u Verbindungen oberste Schicht: visuelle neurone mit retinotopen rezeptiven Feldern , repräsentiert kontralateralen Raum tiefer liegende Schicht okulomotorische Neurone mit spezifischen Bewegungsfeldern --> movement Fields visuelle u okulomotorische Karten entsprechen einander
- Colliculus Superior - Funktion Ausführung von visuell geleiteten schnellen Augrnbewegungen (Sakkaden) Reduktion der Latenz, wen Aufmerksamkeit bereits auf Sakkadenziel liegt
- Colliculus Superior - Läsion kurzzeitiger Ausfall von kontralateralen Sakkaden, Aber Sakkadenlatenz dauerhaft erhöht
- Colliculus Superior - Aktivität einzelner visuelle Neurone wird auch durch Aufmerksamkeit mouliert
- V1 nennt man auch striärer Cortex, BA 17
- V1, wo kommen Eingänge aus NGL an? Schicht 4 als zusätzlicher Streifen im Schichtpräparat erkennbar
- Primatenschema V1 - Reräsentation des kontralateralen Gesichtsfeldes, Informationen von beiden Retinae
- V1 - unteres Gesichtsfeld ist wo repräsentiert an der oberen Wand des Sulcus calcarinus u umgekehrt
- Rezeptive Felder von Ganglien u NGL-Zellen... sind kreisförmig haben Center-Surround-Struktur
- Rezeptive Felder in V1 antworten vor allem auf Lichtstreifen/balken mit einer bestimmten Orientierung Eigenschaft ergibt sich aus der Charakteristika der vorgeschalteten NGL-Zellen
- Generelles Wahrnehmungsprinzip der V1-Zellen Entdeckung von Veränderung
- Areale in direkter Nachbarschaft von V1 werden wie genannt? extrastriärer Cortex
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- Extrastriäre visuelle Areale - Informationsverarbeitung ist nicht hierarchisch u verläuft zT parallel
- Extrastriäre Areale - jedes Areal beinhaltet eine... , unterscheiden sich vollständige Karte externer visueller Information Areale unterscheiden sich hinsichtlich der Informationen, die sie Verarbeiten
- extrasriäre Areale: sind bei der Weiterverarbeitung spezialisiert für bestimmte Arten von Informationen tragen einen bestimmten Teil zu einem einheitlichen visuellen Perzept bei
- Aktivität von MT-Neuronen hängt von drei Eigenschaften ab: Stimulus muss im rezeptiven Feld des Neurons liegen muss sich in eine bestimmte Richtung bewegen muss sich mit einer bestimmten Geschwindigkeit bewegen
- PET-Studie zu bewegungs u farbsensitive Areale beim Menschen Präsentation von farbige vs graustufenbildern u von bewegten vs stationären Bildern Farbreize aktivieren anterioren inferioren Okzipitallappen Bewegungsreize aktivieren unterscheidbare Areale, superior u lateral der Farbareale, nahe dem Übergang von Temporal-, Parietal-, u Okzipitallappen Unterschiede in der Lokalisation von V4 u V5 bei Affe u Mensch
- Magnozelluläres System große M-Ganglienzellen große rezeptive Felder hohes zeitliches Auflösungsvermögen hohe Kontrastempfindlichkeit
- Parvozelluläres System kleine P-Ganglienzellen kleine rezeptive Felder hohes räumliches Auflösungsvermögen Farbempfindlichkeit
- Magnozelluläres System --> welcher Pfad M-Ganglien-Zellen - magnozelluläre NGL-Schicht --> Okzipitoparietaler Dorsaler Pfad - Wo bzw perception for Action
- Parvozelluläres Sstem --> welcher Pfad P-Ganglienzellen --> parvozelluläre NGL-Schicht okzipitotemporaler - Ventraler Pfad - Was-Pfad - Objekterkennung
- Sensation: Effekt eines Stimulus auf die sensorischen Systeme
- Perception: Einordnung u interpretation eines reizes basierend auf Wissen u Erfahrung
- Wo "beginnt" die (bewusste) Wahrnehmung eines Perzepts? - Studie Flicker Fusion Messung von Hirnaktivität mit fMRT bei verschiedenen Flicker-Frequenzen V1/V4 --> Bold-Antwort spiegelt objektiven input VO (=V8) --> Bold-Antwort spiegelt Perzept - höhere Verarbeitung als V4
- Illusionen Bewegungswahrnehmung Enigma-Muster : erhöhte Aktivität in V5, keine erhöhte Aktivität in V1
- Interindividuelle Unterschiede in der Wahrnehmung Ebinghaus Illusuion Größe des Wahrgenommenen Größenunterschiedes variiert stark stärke der Illusion korreliert negativ mit der Größe von V1 (je größer V1 - desto kleiner die Illusion) keine Korrelation mit der Fläche höherer visueller Areale