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EL - Modul 1 (Fach) / ET-08 / a / wa (Lektion)

Grundlagen und Aufgaben

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  • Welche Erkrankungen können im Rahmen des metabolischen Syndroms festgestellt werden? Neben dem sogenannten "tödlichen Quartett" (Adipositas, Diabetes mellitus Typ II, Fettstoffwechselstörungen und Hypertonie) als Auslöser für Atherosklerose, Herzinfarkt und Schlaganfall, werden dem metabolischen Syndrom weitere Erkrankungen wie Gicht, Fettleber, Gallensteinleiden, Osteoporose, Thrombophilie und das Schlaf-Apnoe-Syndrom zugeordnet.
  • Welche Kriterien dienen der Diagnose des metabolischen Syndroms? Taillenumfang (Männer ≥ 102 cm; Frauen ≥ 88 cm) Triglyceride (≥ 150 mg/dl) HDL-Cholesterin (Männer ≤ 40 mg/dl, Frauen ≤ mg/dl) Blutdruck (≥ 135 / ≥ 85 mmHg) Nüchternblutzucker (≥ 110 mg/dl)
  • Was ist eine Insulinresistenz? Vermindertes Ansprechen von Leberzellen und Zellen der Skelettmuskulatur auf das Bauchspeicheldrüsenhormon Insulin, wodurch die Glukose nicht mehr durch die Zellmembranen transportiert werden kann und im Blutkreislauf verbleibt, wo es über Blutzuckermessungen nachweisbar ist.
  • Welche Ernährungsgrundsätze gelten bei Diabetes mellitus Typ II? Im Wesentilichen eine ausgewogene, individuell bedarfsgerechte und vollwertige Ernährung. Inbesondere: ausgeglichene Energiezufuhr Begrenzung der Fettzufuhr auf etwa 30% der Gesamtenergieaufnahme Reduktion der gesättigten Fettsäuren Steigerung der Ballaststoffzufuhr Reduktion alkoholischer Getränke Reduktion von hochglykämischen Kohlenhydratträgern (Gl bzw. GL nicht zu hoch)
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