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Wirtschaftsbezogene Qualifikation (Fach) / Unternehmensführung (Lektion)
Personalführung:Unternehmensziele, Führungsleitbild, Personalpolitik, Arten der Führung, Führungsstile, Führen von Gruppen, Personalplanung, Personalbeschaffung, Personalanpassungsmaßnahmen, Entgeltformen
Diese Lektion wurde von Vickyd erstellt.
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- Ein wichtiges Mittel zur praktischen Umsetzung des Zusammenhangs zw Unternehmenszielen, Führungsleitbild und Personalpolitik ist das MA-Gespräch zur Zielvereinbarung. Beschreiben Sie fünf Anforderungen an ein gutes Mitarbeitergespräch. MA-Gespräch zur Zielvereinbarung! MA müssen rechtzeitig und persönlich über Zweck, Termin, Dauer des MA-Gesprächs informiert werden. MA müssen alle Vorgänge im Verlauf eines MA-Gesprächs, alle Fristen und alle eingesetzten Formulare bekannt sein. MA müssen ihr eigenes Stellenprofil erkennen. Vorgesetzter und MA sollen in einer ruhigen und entspannten Atmosphäre austauschen MA müssen über Weiterbildungsbedarf informiert werden. Sie müssen über Förderungsmöglichkeiten und Weiterbildungsmöglichkeiten informiert werden.
- Erarbeiten Sie zunächst vier Gründe für Mobbing und beschreiben Sie dann zwei Maßnahmen gegen Mobbing. Gründe für Mobbing: moralischen Defiziten einzelner MA persönlicher Über-oder Unterforderung mangelnder Konflikfähigkeit aus Drucksituationen Maßnahmen gegen Mobbing: Einsetzen von Mentoren /Supervisoren Umstrukturierung von Gruppen Seminare
- Bennen und beschreiben Sie drei grundlegende Kompetenzen einer Führungskraft Fachkompetenz= Fachwissen, betriebswirtschaftliche Kenntnisse, rechtliche Kenntnisse Methodenkompetenz= Selbstmanagement, Entscheidungsfähigkeit, strategisches Denken Sazialkompetens= Kommunikationsfähigkeit, Verständlichkeit, Delegation
- Beschreiben sie folgende Methoden, die Sie bei der Lösung des Problems (Verunsicherte MA) einsetzten können. -Workshop -Rollenspiel -Unterweisung -Einzelgespräch Workshop= In einem Workshop suchen MA unter Anleitung eines Experten und gemeinsam mit den Führungskräften nach Lösungen. Ein Workshop wird immer Situationsbezogen vorbereitet. Rollenspiel= Unter Anleitung eines Kommunikationsexperten lernen MA im Rollenspiel voneinander. Die Situation wird nachgespielt und der Experte gibt fachliche Hinweise dazu. Unterweisung= Alle MA nehmen an einem Vortrag oder einer Unterweisung teil. Die MA können Fragen stellen. Vorträge oder Unterweisungen können relativ kurzfristig angeboten werden Aber es besteht die Gefahr, dass nicht alle MA damit erreicht werden. Einzelespräch= Alle MA führen nacheinander ein Einzelgespräch mit ihren Vorgesetzten. Dabei kann de Vorgesetzter auf den einzelnen besser eingehen. Die MA können hier sehr individuelle Fragen stellen. Auch die Gespräche können kurzfristig angeboten werden. Sie versprechen mehr erfolg als ein Vortrag, weil der Vorgesetzter individuell auf die MA eingehen kann. Der MA sollte aufjeden Fall schriftliche Unterlagen bekomme. Handout: gut Gegliedert, anschauliche Sprche, sachgerechte Visualisierung und klare Sätze.
- Sie benötigen von zwei MA jeweils eine Zuarbeitung. Beschreiben Sie Ihre Vorgehen, wenn Sie -mit einen kooperativen, -mit einen autoritären Führungsstil vorgehen. kooperativer Führungsstil Der Vorgesetzter bitte die MA in sein Büro und erklärt ihnen die Zusammnenhänge. Er arbeitet gemeinsam mit den MA. Er bestimmt nicht im Einzelnen, aus welche Quellen die Informationen zu beschaffen sind. Er setzt einen Termin für die Abgabe der Zuarbeit. autoritärern Führungsstil Der Vorgesetzter bestellt die MA in sein Büro und teilt ihnen mit, welche Informationen er benötigt. Er bestimmt auch im Detail, aus welcher Quelle die Informationen zu beschaffen sind. Er setzt Termine und kontrolliert den Fortschritt der Arbeit ganz genau.
- Führungskräfte können einen eher autoritären oder einen kooperativen Führungsstil vertreten. Der Führungsstil hat meist Einfluss auf die Methoden der Planung. Ordnen Sie die beiden Planungsmethoden TOP-DOWN und BOTTOM-UP jeweils dem bevorzugten Führungsstil zu. autoritären Führungsstile = TOP-DOWN Methode wenn ein Führungskraft eher den autoritären Fs vertritt, dann wird sie sicher eher den TOP-DOWN Methode zuneigen. Sie wird Wert auf die klare Zuordnung der Verantwortung legen und die Effektivität dieser Planungsmethode schätzen. kooperativer Führungsstil = BOTTOM-UP Methode Eine Führungskraft mit einem kooperativen Führungsstil könnte dagegen eher die BOTTOM-UP Methode wählen. Sie würde dardurch ihre Kooperation mit den MA stärken und die Idee der MA in die planung einbeziehen.
- Schreiben sie vier Eigenschaften eines MA, an den Sie Aufgaben delegieren können. MA muss die Kompetenz und Belastbarkeit zur Lösung der Aufgabe besitzen. MA muss selbstständig arbeiten / handeln können. MA muss im Rahmen seiner Verantwortung Entscheidungen treffen können. MA muss bereit sein, Verantwortung zu übernehmen ggf. eigene Fehler eingestehen.
- Notieren Sie zu jedem Schwerpunkt drei Stichpunkte -organisatorische Vorbereitung -Hauptaufgaben des Moderators -Verhaltensweise des Moderators organisatorische Vorbereitung Auswahl von Ort und Zeitpunkt rechtzeitige Einladung vorbereitung der Medien und Hilfsmitteln Besprechung / Erstellung der Top´s Protokoll Hauptaufgaben des Moderatos Führt die moderation der Sitzung sorgt für die Verständigung sorgt dafür das die Regeln eingehalten werden sichert Zwischenergebnisse führt das Gespräch bei schwieriegen Stellen weiter Verhaltensweise des Moderators neutral nutzt die Methodenkompetenz motiviert zu Wortmeldungen motiviert und aktiviert die MA
- Welche drei Kommunikationsprobleme können bei Gruppenbesprechungen auftreten? Welche Lösungen schlagen Sie zu diesen drei Kommunikationsprobleme vor? Kommunikationsprobleme während einer Gruppenbesprechung schlechte Vorbereitung der Teilnehmer fehlende oder unzureichende Moderation fehlende oder ungeregelte Protokollführung fehlende Unterlagen der Teilnehmer Lösungen Vorbereitug: In der Einladung werden bereits die wichtigsten Themen aufgeführt oder umfassendend informiert. schlechte Moderation kann durch eine Schulung verbessert werden Protokollregelung zB ein rotierendes System. Die protokolle werden zeitnah nach der Sitzung verteilt.
- Die Personalplanung ist auch vor der demographischen Entwicklung abhängig. Beschreiben Sie zwei Auswirkungen der demographischen Entwicklung auf Ihre Personalplanung. Auswirkungen der demogarhischen Entwicklung Die Anzahl der Schulabgänger sinkt langfristig. Es kommen weniger junge Leute in die Ausbildung. In Zukunft werden U um gute Schulabgänger und junge Facharbeiter konkurrieren. Viele ältere AN scheiden aus dem Erwerbsleben aus. Oft nutzen Sie dabei auch Regelungen zum vorzeitigen Ruhestand. Das Ausscheiden der älteren AN kann zum Verlust von Wissen und Erfahrungen führen.
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- Leiten Sie aus den beiden Auswirkungen jeweils eine Schlussfolgerung für Ihr Unternehmen ab. - immer weniger Schulabgänger (Azubis) - immer mehr AN gehen in den Ruhestand, ohne einen Nachfolger. das U muss sich um Nachwuchs kümmern, selbst Ausbilden? - gute Azubis ans U langfristig binden. Nachwuchskräfte gezielt gefördert und weitergebildet werden. das U muss ältere und jüngere MA besser vernetzten, muss dafür sorgen, dass die Erfahrung weitergegeben wird. Der Übergang in den Ruhestand kann mit Alterteilzeit ATZ gestaltet werden.
- Zählen Sie fünf wichtigsten Aufgaben bzw. Teilgebiete der Personalplanung auf Personalbedarfsplanung Personalbeschaffungsplanung Personaleinsatzplanung Personalkostenplanung Personalabbauplanung
- Ordnen Sie den beiden Kategorien (Interne Faktoren, Externe Faktoren) folgende acht Einflussfaktoren auf die Personalplanung zu. -Unternehmensziele-Arbeitsmarkt-technische Entwicklung-Rationalisierung-demografische Entwicklung-Standortverlagerung-Altersstruktur der MA -Tarifverträge Interne Faktoren Unternehmensziele Rationalisierung Standortverlagerung Altersstruktu der MA Externe Faktoren Arbeitsmarkt tech. Entwicklung demografische Entwicklung Tarifverträge
- In ihrem Unternehmen soll ein neues Programm für die PersonalEinsatzPlanung eingeführt werden. Beschreiben Sie drei Arten von Daten, die in diesem Programm gespeichert werden müssen. Führen Sie mindestens fünf Eigenschaften auf, die zu einem MA gespeichert werden müssen. Drei Arten von Daten Daten über die Arbeitsplätze Maschinen Anlage Aus dieser Datenbank kann man entnehmen, welches Arbeitsmttel einer bestimmten Aufgabe zugeteilt wird. Über einen MA können unter anderem folgende Daten gespeichert werden Personalnummer Geburtstagsdatum Qualifikationen (Seminarbesuche/Abschlüsse) Wohnort Anzahl der Urlaubstage spezielle Fähigkeiten Informationen über Einsatzmöglichkeite (zB Monage)
- Der Personalbedarf wird oft mithilfe der Auswertung von Statistiken aus dem Personalcontrolling ermittelt. Beschreiben Sie vier Kennziffern, die für die Personalbedarfsplanung relevant sind. Personalstruktur Ausbildungsquote Fluktuation Überstundenquote Krankenstandsquote fixe Personalkosten pro MA
- E-Recruiting Erläutern Sie an drei Möglichkeiten, wie Ihre Personalabteilung das Internet zur Veröffentlichung von Stellenanzeigen nutzen kann. Stellenausschreibung auf Homepage Stellenausschreibung bei Job-Portale
- Beschreiben Sie die typischen Phasen eines Vorstellungsgesprächs Begrüßung Fragen zur persönlichen Situation Fragen zum Bildungsweg Fragen zur beruflichen Entwicklung Gesprächsanteil zum eigenen Unternehmen Vertragsverhandlungen Abschluss des Gesprächs, Verabschiedung Meistens finden Vertragsverhandlungen in weiteren Gesprächsterminen statt. (Nicht immer gleich beim ersten Gespräch)
- Im Rahmen der Stellenausschreibung und Personalauswahl analysieren Sie Lebensläufe. Beschreiben Sie drei Schwerpunkte Ihrer Analyse Alter, Familienstand Wohnort / Wohnsituation Firmen Branchenanalyse Entwicklungsanalyse
- Wenn in einem U Personalüberhang besteht, muss vor dem Einleiten von Maßnahmen nach Ursachen gesucht werden. Nennen Sie vier Ursachen für Personalanpassungsmaßnahmen Rückgang des Absatzes Standortverlagerung Fusion techn. Wandel
- Outplacement In Ihrem Unternehmen müssen bei Personalanpassungsmaßnahmen mehrere MA freigesetzt werden. Erläutern sie am Beispiel einer technischen Führungskraft den Begriff "Outplacement" Outplavement Unter dem begriff Outplacement werden Maßnahmen zusammengefasst, die dem Übergang eines qualifizierten MA in eine neue Tätigkeit dienen sollen. Das Outplcement wird vom U finanziert, das den MA nicht mehr weiterbeschäftigen kann. Folgende Maßnahmen kann ein Outplacement umfassen Analyse des vorhandenden Potenzials Abgleichung des Qualifikationsprofils mit anforderungsprofile Aufstellung eines Weiterbildungsmaßnahmen Vermitteln von weiterbildungsmaßnahmen Bewerbungstraining und Hilfe der der Selbstpräsentation organisatorische Hilfe Outplacement kann nicht nur für einzelne MA, sonder auch für Gruppen organisiert werden.
- Erläutern Sie eine passive und eine aktive Personalanpassungsmaßnahme näher. Aktive Personalanpassungsmaßnahme = direkterPersonalabbau Aktive Personalanpassungsmasnahmen werden auch als direkter Personalabbau bezeichnet. Zu den aktiven Panpassungsmaßnahmen gehören betriebsbedingte Kündigungen. Dabei sind die Sozialauswahl und Mitbestimmung des Betriebsrats zu beachten. Den Mitarbeiter können auch Abfindungen angeboten werden. Schließlich können ATZ doer Vorruhestand genutzt werden, wenn die betreffenden MA dafür die Voraussetzungen haben. Passiver Personalabbau Passiver Personalabbau ist ein langfristiger Stellenabbau ohne Kündigungen. zB. für den passiven Personalanpassungsmaßnahmen sind, befristete Arbeitsverträge auslaufen zu lassen. Versicht auf Neubesetzung von Stellen, Versicht auf Einsatz von Leiharbeiten.
- Bei der Anwendung von Personalanpassungsmaßnahmen müssen rechtliche Rahmenbedingungen beachtet werden. Nennen Sie vier Beispiele Betriebsverfassungsgesetz Kündigungsschutzgesetz Mutterschutzgesetz Tarifverträge und Betriebsvereinbarungen
- Nennen Sie je drei Beispiele für direkte und indirekte Personalkosten direkte Personalkosten Gehälter Funktionszulage Prämien Provisionen indirekte Personalkosten Sozialversicherungsbeiträge Lohnfortzahlungen Personalrabatt
- Beschreiben Sie je ein Argument für und gegen leistungsbezogene Vergütungen. Nennen Sie auch drei Beispiele Zu den leistungsbezogenen Vergütungen gehören: Prämien für Zusatzverkäufe verkauf von schwer absetzbarer Produkte Prämien für Erreichen bestimmter Umsatzziele Vorteile: Leistungsdifferenzierung Motivation Nachteile: Imageschaden durch falsche Beratung aufdringlcihes Verhalten interner Wettbewerb
- In Ihrem Unternehmen soll über die Wahl der Entgeltform für Facharbeiter entschieden werden. Nennen Sie vier Kriterien für die Entscheidung über die Entgeltform Rahmenbedingungen des Arbeitsrechts Ziele des U / Unternehmenskultur Situation auf den Arbeitsmarkt der Branche Aufwand für Festlegung der Entgelt / Entgeltabrechnung
- Nennen sie drei Lohnzusatzleistungen und beschreiben Sie eine davon. betriebliche Altersvorsorge zuschüsse zur Kinderbetreuung MA-beteiligung finanzielle Beteiligung des Unternehmens an Weiterbildungsmaßnahmen Ziel: MA-bindung!!! Betr. Altersvorsorge: indem steuerliche Aspekte ausgenutzt werden. Mit Versicherungen kooperieren, damit bessere Konditionen erzielt werden. Ziel: MA-bindung!
- In vielen mittleren und größeren Betrieben werden heute für die Entgeltabrechnung ESS- und MSS Anwendungsprogramme genutzt. Erläutern Sie, was dahinter diesen beiden Abk. steckt. ESS und MSS Diese beiden Abk. haben jeweils den selben Begriff "self service" gemeinsam. Im ersten Fall werden Aufgaben auf die Angestellte (Employee) und im zweiten Fall auf die Vorgesetzten (Manager) verlagert. Entlastet werden darducrh zB Lohnbuchhaltungen, Personalabteilungen und Verwaltung. Die Anwendungen werden zB in der Zeiterfassung eingesetzt, die dann Daten für Lohn und Gehlatsabrechnung zur Verfügung stellt. Mit dieser Anwendung können Angestellte elektronische Urlaubsantrag ausfüllen und die Vorgesetzte können diesen Urlaubsantrag sofortbewilligen. Damit wird der Verwaltungsaufwand minimiert. Weitere Möglcihkeiten Nutzung der Tabellenkalkulation Nutzung von Spezialsoftware für Lohnbuchhaltung datenerfassung und Übegabe an externen DL