17
SQ1 (Fach) / Konflikte und Moderation (Lektion)
...
Diese Lektion wurde von BanjoKazooie erstellt.
Diese Lektion ist leider nicht zum lernen freigegeben.
Anzeige
- Warum sind kommunikative Kompetenzen wichtig? sprachlich sicher auftreten Nachrichten richtig rüberbringen Gespräche effektiv führen und Gesprächspartner richtig einschätzen in der Interaktion mit anderen die eigenen Ziele verfolgen die Position des anderen begreifen und eine gemeinsame Basis schaffen implizite Nachrichten entschlüsseln und auch nonverbale Signale richtig deuten ...
- Kritikfähigkeit Was?Warum?Wie? [...]
- 6 Schritte zur Konfliktlösung (Thomas Gordon) Problem beschreiben (definieren) anhand unbefriedigter Bedürfnisse Lösungsmöglichkeiten sammeln (Brainstorming) Erarbeitete Lösungsmöglichkeiten bewerten Entscheiden - nicht abstimmen. Einen von allen getragenen Lösungsversuch wagen Lösungsversuch planen und ausführen - wer macht wann was? Lösung überprüfen und neu bewerten
- 6 Schritte zur Konfliktlösung (Thomas Gordon) Voraussetzungen Konflikt wird als gemeinsames Problem betrachtet, für das es eine gemeinsame Lösung zu finden gilt ein gemeinsames Merkmal vieler interpersoneller Konfliktlösungsmethoden ist die Beachtung der Bedürfnisse aller Beteiligten unerfüllte Bedürfnisse verursachen Konflikte Bedürfnisse der Beteiligten zu erfüllen löst den Konflikt
- Ich-Botschaften und aktives Zuhören Ich-Botschaften helfen, den Konflikt als gemeinsames Problem zu sehenDeeskalation, Lösungsfindung ohne Schuldzuweisung
- Wenn die Gegenseite beim sachorientierten Verhandeln nicht „mitspielt“ ... ... dann können folgende drei Ansätze eine Konzentration auf die Inhalte bewirken: Fokussieren auf Sachinhalte (Vorbild) Verhandlungs-Judo (Selbstoffenbarungen beachten) „Ein-Text-Verfahren“ (Resolutionen)
- Umgang mit Agressivität Verhandlungsjudo LobenInteresseMangelOffenheit HAIFA HLuft holen, Zeit gewinnen AAnerkennendes sagen IInteresse an der Klärung des Konflikts signalisieren Feigene Fehler eingestehen AAngebote für Konfliktbereinigung
- Hinweise für die Gesprächsführung bei Konflikten Prüfen Sie den Aspekt der Kommunikation, der durch den Konflikt gestört wird. Vermeiden Sie die Sprache der Manipulation und verzichten Sie auf Killerphrasen. Bemühen Sie sich um Aktives Zuhören. Bemühen Sie sich um Ich-Aussagen. Melden Sie eine Störung an Bei Feedback: Geben Sie Eindrücke und Beobachtungen wieder und vermeiden sie Bewertungen. Verbinden Sie Kritik mit einem konstruktiven Vorschlag.
- Moderation Moderator Der Moderator der leitet eine Gruppe an. Er versteht sich als Helfer einer Gruppe (er dient dem Prozess). Er sagt nicht, was aus seiner Sicht richtig o. falsch ist, sondern hilft der Gruppe, eigenverantwortlich zu arbeiten u. Lösungen für Fragen/Probleme zu finden. Er trägt Verantwortung dafür, dass die Gruppe ein Ergebnis erarbeitet, nicht aber für dessen Qualität! Der Moderator steuert den Gruppenprozess und bleibt inhaltlich neutral. Der Moderator stellt Fragen und ist für die Visualisierung der Inhalte/Ergebnisse verantwortlich.
- Vorbereitung einer Moderation Inhaltliche Vorbereitung Methodische Vorbereitung Organisatorische Vorbereitung Persönliche Vorbereitung
- Anzeige
- Vorbereitung einer Moderation Inhaltliche Vorbereitung Die Aufgabe des Moderators ist es, Fragen zu stellen => diese kann er aber nur dann stellen, wenn er sich mit dem Thema auskennt! Klären der ZielsetzungFormulieren des GesamtthemasFormulieren der Gesamt-/GrobzielsetzungSind bereits Einzelthemen (z.B. Tagesordnungspunkte) festgelegt, dann für jedes Thema ein Ziel definieren Vorbereitung der TeilnehmerIm Zentrum der Moderation stehen die Teilnehmer! Wer sind die Teilnehmer? Wie ist die Gruppe zusammengesetzt? Welches Interesse hat der Einzelne teilzunehmen? Welche Einstellung hat er/sie zum Thema? Welche Einstellung hat er/sie zu mir als Moderator? Welche Schwierigkeiten/Konflikte könnten auftreten? Welche Erfahrung haben die TN mit der Methode? Welche Vorinformationen haben die TN?
- Vorbereitung einer Moderation Methodisches Vorgehen Erstellen eines Moderationsplanes Planen des „Unplanbaren“ Für jeden Moderationsschritt planen, was das Ziel dieses Abschnitts ist,welche Methode eingesetzt werden soll, um das Ziel zu erreichen undwelche Hilfsmittel benötigt werden
- Vorbereitung einer Moderation Organisatorische Vorbereitung Zeitpunkt/Zeitrahmen Wann soll das Treffen stattfinden? Wie lange soll es dauern? Wie viele Pausen und wann sollen sie stattfinden? Ort und Raum Wo soll das Treffen stattfinden? Wie viele Räume werden benötigt? Wie groß müssen diese sein? Werden Tische und Stühle benötigt? ... Sitzordnung z.B. möglichst im Halbkreis, so dass jeder jeden sehen kann Medieneinsatz Welche Medien werden benötigt (Pinnwände, Flipchart, Karten, Stifte etc.)? Ist das Material in ausreichender Menge vor Ort vorhanden?! Einladung
- Vorbereitung einer Moderation Persönliche Vorbereitung Körperliche und geistige Fitness Ausgeruht/entspannt in die Moderation gehen Pausen einplanen ... Heimvorteil Zeitiges Kennenlernen der Arbeitsatmosphäre/der Räumlichkeiten
- Moderationszyklus Einsteigen Thema sammeln Thema auswählen Thema bearbeiten Maßnahmen planen Abschließen
- Methoden für eine Moderation Fragen = wichtiges Handwerkzeug der Moderation offene Fragen geschlossene Fragen Alternativfragen Rhetorische Fragen Suggestivfragen Gegenfragen
- Merkpunkte für Moderatoren Seien Sie sich Ihrer Wirkung bewusst! Sie sind Experte für die Methodik, nicht für den Inhalt! Moderieren Sie - wenn möglich - zu zweit! Ausnahmen bestätigen die Regel!