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Experimentelle Psychologie (Fach) / Wahrnehmungsschwellen (Lektion)

Antwortqualität der VP als Ursprung - Themen: Absolutschwelle, Unterschiedsschwelle, Webersches Gesetz, Methoden zur Schwellenbestimmung, Psychometrische Funktion,

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  • 01 Arten von Wahrnehmungsschwellen a) Absolutschwelle: diejenige (minimale) Reizintensität, die gerade noch wahrnehmbar ist (klassische Aufgaben: detection) -> Sensitivität = 1/Absolutschwelle b) Unterschiedsschwelle: derjenige (minimale) Reizintensitätsunterschied, der gerade noch wahrnehmbar ist (klassische Aufgabe: discrimination). 
  • 02 Webersche Gesetz Das Weber-Fechner-Gesetz besagt, dass sich die subjektiv empfundene Stärke von Sinneseindrücken proportional zum Logarithmus der objektiven Intensität des physikalischen Reizes verhält. k=deltaR/R deltaR: Unterschiedsschwelle / Reizintensität des Standardreizes Beispielsweise erkennt man einen relativen Gewichtsunterschied von ungefähr 2 Prozent eines in der ruhenden Hand gehaltenen Gegenstands. Man nimmt die Gewichtszunahme eines Gegenstands von zunächst 50 g (Gramm) erst wahr, wenn das Gewicht um 1 g auf 51 g angewachsen ist. Entsprechend muss 5000 g Gewicht um 100 g anwachsen, um schwerer zu wirken.
  • 03 Methoden zur Schwellenbestimmung Herstellungsmethode: VP stellt Reiz so ein, dass Sie ihn gerade noch Wahrnehmen kann (geht schnell, VP muss aber subjektiv selbst entscheiden) Grenzwertmethode: VP spielt feste Reihenfolge von Reizen ab, VP muss sagen, wann Sie den Reiz gerade noch Wahrnehmen kann (geht auch schnell, Schwelle nicht ganz so eindeutig zu bestimmen) Konstanzmethode: Es gibt einen Standardreiz, außerdem werden feste Reizintensitäten vom VL mehrmals abgespielt. Für jede Intensität wird p(k) bestimmt für Entdeckung und Nicht-Entdeckung (ist sehr genau, dauert aber auch relativ lange)
  • 04 Psychometrische Funktion - Psychophysik: Untersuchung der Beziehung zwischen physikalischen Reizen und deren Wahrnehmung -> Ziel: Entwicklung psychophysischer Beziehungen (Gesetze), die benutzt werden können um die Wahrnehmung physikalischer Reize vorhersagen zu können. - Psychometrische Funktion: Beschreibung des Zusammenhangs zwischen der Stärke eines Reizes und der Wahrscheinlichkeit, den Reiz zu entdecken oder klassiefizieren zu können. Methode: Systematische Variation der Reizstärke in vielen Zwischenschritten; Ermittlung der Wahrnhemungsschwellen -> wiederholte Präsentation von Lichtpunkten in verschiedenen Intensitäten; Antwort Vpn ob sie den Reiz gesehen hat oder nicht (bei Diskrimination Standardreiz und Vergleichsreiz; war der zweite Reiz heller als der erste?) -> JA/ NEIN: Punkt subjektiver Gleichheit = Antwortverhalten: 50%; wenn diese Schwelle überschritten = Wahrnehmungsschwelle (unterhalb des Schwellenwertes bedeutet nicht unsichtbar oder unterschied nicht wahrnehmbar, sondern nur dass die Wahrscheinlichkeit geringer ist es zu entdecken < 50%; je geringer die Intensität oder der Unterschied, desto geringer die Wahrscheinlichkeit) - Treppenfunktion würde bedeuten dass man perfekt in der Lage ist zwischen zwei Reizen zu unterscheiden; Reize mit geringer Intensiät = sehr unterwahrscheinlich zu entdekcen; Reize mit sehr starker Intensität = sehr wahrscheinlich zu entdecken
  • 05 Psychometrische Funktion: Terminologie und Zusammenhänge bei Absolutschwellen s: Standardreiz  v: Vergleichsreiz PSE: Point of subjective equality (bei p(Entdeckung)=0,5). Der PSE ist in der Regel fast genau da, wo der Standardreiz auch ist. Abweichungen werden durch den Constant Error dargestellt. CE: Constant Error (CE=s-PSE) -> Abweichung PSE vom Standardreiz. Meist ist der CE ebenfalls um den Wert 0, es gibt also in dem Sinne keinen Fehler oder großen Abweichungen zwischen Standard- und Vergleichsreiz MERKE: Warum sprechen wir dann überhaupt von PSE und CE? Weil es Exp. gibt, in denen es systematische Verzerrungen gibt. Beide sind dann wichtige Maßzahlen. ZB Linienlänge etc.
  • 06 Psychometrische Funktion: Terminologie und Zusammenhänge bei Unterschiedsschwellen PSE: hier nicht geeignet als Maßzahl, wird aber trotzdem als Referenzpunkt genutzt. pi: wir nehmen eine Wahrscheinlichkeit von 50 Prozent an, in denen die VP den Reiz s vom Reiz v unterscheiden kann. delta pi: Abstand zwischen pi und PSE (pi-Schwelle genannt)
  • 07 Psychometrische Funktion: Zusammenhänge zwischen Parametern und Parameterschätzung a: Position der Kurve. Ist gleich dem PSE, also immer im Punkt p(Entdeckung)=y=0,5 und dem zugehörigen Abschnitt auf der x-Achse b: Steigung der Kurve und damit ein direktes Maß für die Unterschiedsschwelle. b gibt an, wie gut eine VP unterscheiden kann. Je größer b, desto kleiner jnd jnd: noch eben bemerkbarer Unterscheid Paramterschätzung: f(x)=a+b*x (a=Position Kurve, b=Steigung) -> wird also linear geschätzt
  • 08 Wahrnehmungstäuschungen: Linienlänge -
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