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Personalpsychologie 03425 (Fach) / Kap. 4 (Lektion)

Berufseignungsdiagnostik und Personalauswahl

Diese Lektion wurde von rblume erstellt.

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  • Was bedeutet operationale Validität? operationale Validität:  lässt sich aufgrund des Konstruktcharakters nicht direkt abschätzen von der Pädiktormessung zum Leistungskonstrukt
  • Was bedeutet die Konstruktvalidität? Übereinstimmung zwischen Konstrukt- und Messbereich der Prädiktoren
  • Was bedeutet kriterienbezogene Validität? empirische Prüfung des Zusammenhang zwischen Prädiktoren und gemessenen Leistungskriterien  beste direkt beobachtbare Annäherung an die operationale Vaildität dominiert in der Eignungsdiagnostik
  • Welche Eignungsdiagnostischen Instrumente gibt es? konstruktorientiert (signs) simulationsorientiert (samples) biografieorientiert (history)
  • Was gehört zu den konstruktorientierten Instrumenten? Internet-Tests Kognitive FähigkeitstestsSonstige LeistungstestsAllgemeine & spezifische PersönlichkeitstestsKriterienbezogene Persönlichkeitstests (COPS)Interessentests
  • Was gehört zu den simulationsorientierten Instrumenten? Internet- Simulationen ArbeitsprobenComputergestützte SzenariosAssessment CenterSituational Judgement TestsSituatives Interview
  • Was gehörte zu den biografieorientierten Instrumenten? Bewerbungsunterlagen (überwiegend)PersonalfragebogenReferenzen Biografische Fragebogenunstrukturierte Interviews (überwiegend)Patterned Behavior Description Interview
  • Wofür steht COPS? C O P S (criterion-focused occupational personality scales) inhaltlich sehr breite SkalenABER: nicht im Sinne einer Persönlichkeitsdimension höherer Ordnung,SONDERN: im Sinne einer inhaltlich heterogenen Sammlung von Merkmalen, die alle mit dem Kriterium korrelieren, aber nicht unbedingt untereinander werden auch COMPOUND TRAITS genannt (=kompositorische Eigenschaften)
  • Was ist der Situational Judgement Test? schriftliche Variante des Situativen Interviewsstandardisierte Antwortvorgaben (forced choice)Itemstamm = erfolgskritische berufliche Situationen (ermittelt durch CIT)Antwortvorgaben = unterschiedlich erfolgversprechende Handlungsalternativen (eingeschätzt durch Expertenurteil oder CIT)
  • Nenne die 7 übergeordneten Anforderungsdimensionen des AC von Arthur!  Kommunikation Rücksichtnahme auf Andere Antriebsstärke Einflussnahme auf Andere Organisation und Planung Problemlösen Belastbarkeit / Unsicherheitstoleranz
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  • Nenne strukturierte Interviews für Bewerbungsverfahren! Situatives Interview (ähnlich SJT) -> hypothetische Situationen Patterned Behavior Description Interview -> reales Verhalten aus Vergangenheit Multimodales Interview (MMI) -> Mischform + RJP (Realistic Job Priview)
  • Nenne Strategien für Platzierungsentscheidungen! - relative Eignung / Passung  Profilvergleiche- für jede Stelle die beste Person vs. für jede Person die beste Stelle
  • Wie berechnet sich die Sensitivität? EG / (EG + EU) = Sensitivität
  • Wie lautet die Berechnung des monetären Nutzenmodells nach Brogden? U = SDy · rxy · zx – C/p SDy = Standardabweichung der Leistung in Geldeinheiten • rxy = (operationale) Validität des Auswahlverfahrens• zx = mittlerer standardisierter Testwert der Eingestellten• C/p = Kosten des Verfahrens pro Stellenbesetzung
  • Nenne die 10 Regeln zur prozeduralen Gerechtigkeit! Berufsbezogenheit Einfluss des eigenen Verhaltens auf das Testergebnis Möglichkeit zur Korrekur ungünstiger Testergebnisse Konsistenz der Durchführung Ergebnisrückmeldung Information über den Auswahlprozess Ehrlichkeit Interpersonale Kompetenz der Auswählenden Zwei-Wege-Kommunikation Angemessenheit der Fragen
  • Worauf wirkt sich die soziale Erwünschtheit aus? es gibt Effekte der Bewerbungssituation auf den Mittelwert der Testergebnisse und auf dieKonstruktvalidität, jedoch NICHT auf die kriterienbezogene Validität!
  • Nenne die 4 Komponenten der Selbstdarstellung! anfängliche Selbstdarstellungsmotivation analytische Selbstdarstellungsfähigkeiten ( was erwartet der potenzielle Arbeistgeber von mir?) informierte Selbstdarstellungsmotivation ( verringert Motivation zur Selbstdarstellung) verhaltensbezogene Selbstdarstellungsfertigkeiten