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Parietal (Fach) / Becken (Lektion)

Osteo

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  • Aus welchen Teilen besteht das Darmbein? Ilium Ischium Pubis
  • Wo befindet sich das ISG? am Sacrum -> Höhe S1 und S2 am Ilium -> zwischen dem dorsalem Teil der Crista iliaca und der SIPI
  • Über welche Gelenke ist das Becken mit seiner Umgebung verbunden? WS -> Bandscheibe L5/S1, Bogengelenke (Proc. articulares inferiores für L5 in Verlängerung der Crista sacralis intermedia) Beine -> über die Hüftgelenke Os coccygis -> Kreuz-Steißbeingelenk
  • Was für eine Gelenkart ist das ISG? Diarthro-amphiarthrose
  • Gelenkflächen des ISG Sacrum -> Facies auricularis -> L-förmig, oberer kurze Arm = von oben hinten medial nach vorn unten lateral, langer unterer Arm =oben vorn lateral nach unten hinten medial, sie stehen im 90° Winkel zueinander;  die Gelenkfläche des Sacrums besitzt in der Mitte eine Rinne Ilium -> Facies auricularis, sie ist der Mitte gewölbt, Beide Gelenkflächen des Iliums schauen nach innen und medial
  • Ausrichtung der Gelenkflächen des ISG bei der Geburt länglich und parallel zur Längsachse des Sacrums, dies entspricht der Orientierung des langen Armes. Mit der Aufrichtung der WS und der Entw. der Lendenlordose richtet sich das Ilium auf, was zur Entwicklung des kurzen Armes führt.
  • Kraftverteilung die Schwerkraft wirkt von oben auf die Kreuzbeinbasis -> sie wird nach lateral auf die ISGs übertragen -> die Kraftlinien folgen der Linea arcuata bis zu den Hüftgelenken => hier treffen sie auf eine Gegenkraft von unten, die Bodenreaktionskraft und neutralisieren sich die Bodenreaktionskraft wird über den Femur zum HG geleitet -> dann weiter teilweise zur Symphyse und zum Teil zum ISG => die beiden Kräfte keilen das Sacrum zwischen die Ilii ein und komprimieren die Symphyse
  • Was stabilisiert das Becken im Stand? = im Stand werden die Bänder des Beckens physiologisch gespannt, solange die Kraftlinien ihren normalen Verlauf haben. Kommt es zu einer Dysbalance, werden Muskeln rekrutiert, um das Gleichgewicht wieder herzustellen -> Stellung der Gelenkflächen -> Schwerkraft und Bodenreaktionskraft -> transversale Fasern des Bebo -> Obturatorius- und Gemellimuskeln, Iliopsoas und Piriformis => pressen den Hüftkopf ins Acetabulum -> dadr. Kompression der ISG -> Straffung der Iliofemoralen Bänder -> Straffung der sacrotuberalen und dorsalen ISG Bänder
  • Was spielt eine bedeutende Rolle für die Kongruenz der Gelenkflächen der ISG im Liegen Muskeln -> die inhärente Spannung der Muskeln hilft die Gelenkflächen zu komprimieren
  • Wodurch stabiliert der Bebo des Becken die Gelenkflächen des ISG befinden sich medial der HG -> die Schwerkraftlinie fällt zwischen die beiden ISG, was Tendenz hat, die Darmbeine nach medial und die Tuber nach lateral zu bewegen -> Dadr. spannen sich permanent die transversalen Fasern des Bebo -> dies führt zu einer zu einer Kompression, vor allem des langen Arms der ISG Gelenkfläche
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  • Wodurch stabilisieren die iliofemoralen, die sacrotuberalen und die dorsalen ISG Bänder das Becken im Stand? das ISG befindet sich dorsal der HG -> die Schwerkraftlinie fällt zwischen beide Gelenke -> Darmbeine rotieren nach dorsal => Straffung der iliofemoralen Bänder Schwerkraftlinien verlaufen vor dem ISG -> Sacrumbasis wird im Stand nach vorn rotiert => Straffung der sacrotuberalen und dorsalen ISG Bänder
  • Wodurch entsteht ein falsches langes Bein? Ilium ant. Darmbein macht Vorwärtsrot. um die untere Transversalachse (Höhe SIPI). Dabei kommt es zu zu einer anterioren Bew. über den kurzen arm und eine Kaudalbewegung um den langen Arm -> langes Bein Da die Gelenkfacette schräg steht (sie schaut nach hinten, unten, außen am Sacrum) wird die Darmbeinschaufel nach ventral, lateral und der Tuber und das Acetabulum nach dorsal medial verlagert
  • Wodurch entsteht ein falsches kurzes Bein? Ilium posterior Ilium dreht um die untere Transversalachse nach hinten auf dem kurzen Arm. Auf dem langen Arm kommt es zu einer Cranialverschiebung -> falsches kurzes Bein Die Darmbeinschaufel geht nach dorsal medial, wobei das Acetabulum nach lateral verlagert wird
  • Bänder des Beckens gelenknahe Bänder: -> Ligg. sacro-iliaca anteriora = dünne Bänderschicht, die nahe an der Gelenkfläche am Ilium und Sacrum ansetzt -> Ligg. sacro-iliaca posteriora -> tiefe Schicht = Ilium -> Crista sacralis  lateralis                                                      -> oberflächliche Schicht = Ilium -> Crista sacralis intermedia -> Ligg. interossea -> Tuberositas iliaca - Tuberositas sacralis (Rotationsachse nach Kapandji für die Nutationsbewegung) Bänder auf Distanz -> Lig. sacrotuberale = Coccygis + Sacrum -> Tuber ischiadicum -> Lig. sacrospinale = Sacrum -> Spina ischiadica -> Ligg. iliolumbale: oberes = Spitze Transversus L4 -> Crista iliaca (von oben vorn, nach hinten unten); unteres = Spitze Transversus L5 -> vorderer Gelenkspalt ISG ( von oben hinten, nach unten vorn)
  • was ist die Rotationsachse nach Kapandji für die Nutationsbewegung Ligg. interossea
  • Wozu dienen die Iliolumbalbäber? Harmonisierungen der Bewegungen zwischen Becken und LWS zum Schutz der BS
  • Welche Muskeln drehen das Ilium nach anterior? Sartorius, Rectus femoris, Gracilis, Addutoren, TFL, Gluteen, Quadratus lumborum, Latissimus dorsi, Paravertebralmuskulatur, über Fascia thoracolumbalis, Iliopsoas, Obturatorius externus
  • Welche Muskeln drehen das Becken nach dorsal Biceps femoris, Semitendinosus, Demimembranosus, Bauchmuskulatur, Bebo -> anteroposteriore Fasern, Obturatorius internus
  • Arterien des Beckens A. iliaca communis -> Truncus dorsalis der A. iliaca interna -> A. iliolumbalis, A. glutea superior, Aa. sacrales laterales, A. obturatoria
  • Venen des Beckens aus V. iliaca interna -> V. iliolumbalis, V. sacralis laterales, V. glutea superior
  • arterielle Versorgung ISG Ast der A. obturatoria aus A. iliaca interna
  • Venöse Entsorgung ISG aus V. iliaca interna -> Ast der V. obturatoria, V. iliolumbalis (oberes Drittel des ISG
  • Innervation ISG Rami dorsales L5-S3
  • Bewegungen des Ilium Rot nach ventral Rot nach dorsal Inflare Outflare Upslip = unphysiologisch
  • Auswirkungen eines Ilium posterior rechts = falsches kurzes Bein, Acetabulum wird nach lateral verlagert => Flexionsschema rechtes Bein -> Spannung des oberen rechten Iliolumbalbandes => L4 macht eine Rechtsrotation
  • Auswirkungen eines Ilium anterior rechts = falsches langes Bein, Acetabulum wird nach dorsal medial verlagert => Extensionsschema rechtes Bein -> Spannung des unteren rechten Iliolumbalbandes => L5 macht eine Linksrotation
  • Was ist ein Inflare? die Darmbeinschaufeln bewegen sich nach medial. Abstand Bauchnabel und Sias wird kürzer. Die Muskeln, die diese Bew. machen, sind die schrägen Bauchmuskeln und der Biceps femoris. Therapie ist eine RIT. Ursachen 1. zwei konvexe Gelenkflächen => dadr. fehlende Führung bei Iliumrotationen                  2.organisch => Organe brauchen Halt und die Muskeln ziehen das Becken nach dorsal und medial ein Inflare tritt zusammen mit einem Ilium posterior auf
  • Was ist ein Outflare? Darmbeinschaufeln gehen nach lateral. Abstand Bauchnabel und Sias ist länger. Ausführende Muskeln sind die Gesäßmuskeln, TFL und Sartorius -> entspannen über eine PIR. Ursachen 1. zwei konvexe Gelenkflächen => dadr. fehlende Führung bei Iliumrotationen                  2. organische Ursachen => bei Platzmangel kann die Muskulatur den Organen (Darm) Platz schaffen durch eine Anteversion des Beckens und ein "Öffnen) ein Outflare tritt zusammen mit einem Ilium anterior auf
  • Was ist ein Upslip? =pathologisch, Subluxation, die anteriore und die posteriore Rotation des Iliums ist eingeschränkt -> schmerzhafte, da beweungseinschränkende Läsion -> hauptsächlich nach einem Trauma -> Sturz auf dem Tuber oder Landung auf ein Bein mit gestrecktem OK -> kurzer Pol hat keinen Kontakt mehr, langer Pol hat noch Kontakt -> Fallschirmspringerläsion, Fußballer
  • Merkmale eines Upslip -> Hypertone Bauchmuskeln auf der Seite, Quadratus lumborum-Kontraktur -> SIAS, SIPS, Ramus pubicum, Tuber und Crista iliaca cranial -> Lig. sacrotuberale entspannt -> scheinbar kürzeres Bein -> hyperakuter Rückenschmerz -> Gang in AR und verkürzte Standbeinphase (um über AR Kontakt zur Schiene zu bekommen)
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  • Ursachen Upslip -> Sturz auf Tuber -> Landung auf ein Bein mit gestrecktem OK = Fallschirmspringerläsion, Fußballer -> Folge einer Spannung der Toldtschen Faszie -> dadr. verkürzt der Quadratus femoris -> jahrelange Einnahme von Abführmitteln -> Stress auf Faszie -> Faszie zieht das Ilium aus der Fuge
  • Sacrumbewegungen -> Rot. nach ant. und post. unilateral und bilateral -> Torsionen nach ventral und dorsal, links und rechts -> Rotation in der Horizontalebene = Pseudorotation Becken
  • Welche Muskeln haben einen Ansatz am Sacrum? -> Gluteus maximus -> Piriformis -> Iliocostalis lumbalis -> Longissimus thoracis
  • Welche Muskeln haben für die Physiologie des Sacrums eine Bedeutung? -> Bebo -> Glut. max -> Piriformis -> Erector trunci
  • Welche Muskeln setzen am Becken an (inkl. Sacrum + Os coccygis) -> Latissimus dorsi -> Erector trunci ( Iliocostalis lumborum und Longissimus thoracis) -> Quadratus lumborum -> Gluteus max, med. +min -> Piriformis -> Bebo ( Levator ani, Coccygis, Transversus perinei profundus und superficialis) -> Quadratus femoris -> Gemelli sup. + inf -> Obliquus ext. + int. -> Rectus abdominis -> Obliquus int + ext -> Transversus abdominis -> Pyramidalis -> TFL -> Rectus femoris -> Sartorius -> Iliacus -> Add. mangnus, longus, brevis, minimus -> Pectineus -> Gracilis -> Biceps -> Semimembranosus -> Semitendinosus
  • Verlauf und Bewegung der oberen Transversalachse Höhe S1/ S2 Craniosacrale Flex => unter dem Zug der Dura mater wird die Sacrumbasis nach dorsal gezogen (Nutation), der Apex bewegt sich nach ventral Craniosacrale Ext => umgedreht
  • Verlauf und Bewegung der mittleren Transversalachse Höhe WK S2 Sacrum ant. bilateral = Kreuzbeinflexion, das Sacrum bewegt sich in die Horizontale = physiologische Bewegung, die in Richtung der Schwerkraft geht Sacrum post. bilateral = umgekehrte Bew. = unphysiologisch, da sie der Schwerkraft entgegenwirkt. Sie entsteht am Ender der Rumpfbeuge dr. den Zug der Faszia thoracolumbalis Sacrum ant. unilateral = die Kreuzbeinbasis bewegt sich an einer Seite nach ant. und der AIL an der gleichen Seite nach post-inf. Diese Bew. ensteht beim Einbeinstand Sacrum post. unilateral = umgedrehter Mechanismus
  • Verlauf und Bewegung der untere Transversalachse Höhe SIPI Iliumrotationen
  • Welche Muskeln spielen für die Enstehung und Stabilitöt der Torsionssachsen eine eine entscheidende Rolle? Piriformis und Gluteus max. -> beide Muskeln stabilisieren z.B. die linke Torsionsachse beim Stand auf dem linken Bein und erlauben eine L/L-Torsion (Schwungbein rechts) -> beim Gehen macht das Kreuzbein abwechselnd L/L und R/R Torsionen im die gegenläufigen Iliumrotationen auszugleichen
  • Was passiert bei einer Torsion nach anterior L/L oder R/R Torsionen L/L Torsion = rechte Basis bewegt sich um den kurzen Arm der rechten Facies auricularis nach unten vorn. Der linke AIL bewegt sich um den langen Arm nach posterior inferior
  • Was passiert bei einer Torsion nach posterior L/R oder R/L Torsionen L/R Torsion = die linke Basis bewegt sich über den kurzen Arm der linken Facette nach hinten oben. Der rechte AIL bewegt sich um den langen Arm nach anterior-cranial
  • Folgen der Sacrumbewegung für die WS => die WS gleicht Schrägstellungen der Kreuzbeinbasis aus, um die Gleichgewichtsorgane in der Waagerechten zu halten. bilaterale Flex = LWS Lordose bilaterale Ext = Kyphose Torsion nach anterior (z.B. L/L) = Skoliose mit Konvexität zur Seite der tiefen Kreuzbeinbasis, hier rechts, d.h. SN, Rot re Torsion posterior (z.B. L/R) = Flexionsstellung mit Rot zur Seite der tiefen Kreuzbeinbasis, hier SN, Rot rechts Wenn die Kreuzbeinbasis nach vorn dreht, folgt L5 meist der Kreuzbeinbasis. Dreht das Kreuzbein nach hinten, macht L5 meistens eine entgegengesetzte Rot
  • Welche Teste fürs Ilium gibt es Vorlauftest im Stehen Vorlauftest im Sitzen Downingtest Spine Test Faszialer Test
  • Besonderheiten beim Vorlauftest im Stehen -> sind schon vor dem Vorlauftest Höhendifferenzen der Sips, muss man es dr. Brettchen ausgleichen, oder sich den Unterschied merken und die Endstellung relativ zur Ausgangsstellung betrachten. -> Füße parallel -> die ganze Zeit Knieextension beibehalten -> von unten nach oben anhaken -> langsam vorbeugen lassen und maximal beugen -> Vorlauf entsteht erst am Ende der Bewegung. Ist der Vorlauf sofort da, ist es meist eine muskuläre Ursache ->einseitig verkürzte Ischios oder Quadratus lumborum können den Vorlauftest stören => im Stand zu palpieren und vor dem Vorlauftest eine Muskelbehandlung durchführen -> anatomische Beinlängendifferenzen können den Vorlauftest stören
  • Voraussetzungen für den Downingtest ein integeres HG => Faberetest -> ABD-ADD nicht übertreiben, Rot ist entscheidend -> Verlängerungstest unter Zug, Verkürzungstest unter Druck -> Rotationskomponente beibehalten, bis das Bein abgelegt wird
  • Was testet man bei dem Verlängerungstest? -> das Iliofemorale Band wird unter Zug gesetzt und anteriorisiert das Becken -> bei einem Ilium posterior kann das Becken nicht nach vorn drehen und die Verlängerung ist nicht so stark wie auf der anderen Seite
  • Was testet man beim Verkürzungstest? -> das Ischiofemorale Band kommt unter Zug und posteriorisiert das Becken dr. eine Anteriorisierung des Tubers -> bei einem Ilium anterior ist der Verkürzung kleiner
  • Was bedeutet positiver Vorlauftest li , VL li = VL re, VK li < VK re = Ilium anterior links
  • Was bedeutet positiver Vorlauftest li , VL li < VL re, VK li = VK re = Ilium posterior links
  • Was bedeutet positiver Vorlauftest im Stand, VL li = VL re, VK li = VK re = Pubisdysfunktion an der Seite des Vorlaufes im Stand