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1 (Fach) / 1.2.6 Sozialpsychologische Grundlagen (Lektion)
Psychologische Reaktanz
Diese Lektion wurde von kristina83 erstellt.
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- Theorie Miron, Brehm, 2006wird Freiheit einer Person eingeengt/ genommen, sich zwischen mehreren Alternativen zu entscheiden: Motivation entsteht, diese Einengung aufzuheben -> Reaktanz - Stärke abhängig von Wichtigkeit der Freiheit, Umfang der Bedrohung & deren Stärke- Konsequenz: engagiert sich in bes. Maße für bedrohte Alternative oder ähnl. Alternative wählen, aggressiv gegen die Bedrohung verhalten
- Reaktanz nicht so sehr das Verhalten; = Motivation, Einstellung betreffend
- Praxisrelevanz - PT- Situation allg. eine Freiheitseinengung für Pat. - Theorie erklärt paradoxe Effekte in PT (paradoxe Anweisungen - bedroht Freitheit d Pat.)z.B. sympt. Verhalten übersteigert zeigen, Reaktanzmotiv: bedrohte Verhaltensfreiheit wiederherstellen & sympt. Verhalten umso weniger zeigen, je stärker die Freiheitseinengung ist - komplexe Abwehrreaktion als Widerstand gegen äußere/ innere Einschränkungen-> Vermeidung von Wörtern wie "müssen", "sollen" - eher Abwägen von Vor- und Nachteilen
- typische Studie Studenten können sich 1 von 5 Männern zum Treffen aussuchen -> je schwieriger, einen Mann zu treffen, desto attraktiver wurde er
- Ziele und Einsatzmöglichkeiten für PT Ziel: Verhaltenseinschränkungen durch Gebote & Verbote relativieren Einsatz: Pat. mit strengen Verhaltenskodex, strikten inneren & äußeren Normen
- für die Praxis - normative Verhaltensregeln in Liste sammeln - je länger & umfassender die Liste, desto größer das Reaktanzmotiv - Beschränkungen der Normen - geringere Stärke ReaktanzBsp.: Genuss von Süßem ab & zu erlaubt - Heißhunger wird beschränkt
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