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Produktion Übung (Fach) / Charakterisierung und Aufgabenbereiche des Produktionssysteme (Lektion)
<keine>
Diese Lektion wurde von Hans_Pingu erstellt.
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- Produktionsbegriff abgrenzen In einer weiten Definition wird unter Produktion jeder Prozess verstanden, in dem Produktionsfaktoren kombiniert werden. Somit ist jegliches betriebliches Geschehen, in welchem Produktionsfaktoren kombiniert werden (Auch Absatz und Vertrieb). Diese weite Auffasung erscheint unzweckmäßig. In einer anderen Vorgehensweise wird die Produktion als eine Phase des Betriebsprozesses verstanden. Faktorkombinationen in wie zum Beispiel in Beschaffung und Absatz (andere Phasen) sind somit hier ausgeschlossen. In volkswirtschaftlicher Sichtweite wird die Produktion als ein werteschaffender Prozess verstanden. Es geht also um die Bereitstellung von Gütern zum Zweck des Verbrauchs. In einem engen technischen Verständnis wird Produktion als die Umwandlung von Input in Output auf der grundlage von Technologien gesehen. In einer den technischen Produktionsbegriff erweiternden und faktortheoretische Sicht eingenden Vorgehensweise ist unter Produktion die sich in betrieblichen Systemen vollziehende Bildung von Faktorkombinationen im Sinne einer Andwendung technische oder konzeptioneller Verfahren zur Transformation der im Betrieb zur Verfügung stehenden originären und derivativen Produktionsfaktoren in absetzbare Leistungen oder in derivative Produktionsfaktoren zu verstehen. Diese werden dann in weiteren Faktorkombinationsprozessen unmittelbar genutzt oder in absetzbare Leistungen transformiert, um das Sachziel unter der MAßgabe der Formalziele zu erfüllen. Hierdurch werden nicht nur industrielle Produktionsprozesse erfasst, sondern darüber hinaus auch die Produktion von Dienstleistungen in die Überlegung einbezogen werden. Damit erscheint auch die von Gutenberg vorgenommene Unterscheidung zwischen Produktion (3-Faktoren-FAll) und Bereitstellung (2-Faktoren-Fall) hinfällig.
- Proukktion als Subsystem In einer systemtheoretischen Sicht stellt das Produktionssystem ein Subsystem des übergeordneten Systems Unternehmung dar. Dieses Subsystem steht mit anderen Subsystemen der Unternehmung (Beschaffungs-, Absatz-, Personal-, Finanzsystem und mit der relevanten Umwelt inirekt über diese anderen Subsysteme in vielfältigen Austaschbeziehungen. Hervorzuheben ist dabei, dass das Prouktionssystem keinie direkten Beziehungen mit dem Umsystem der Unternehmung unterhält, sondern über andere betriebliche Subsysteme mit diesem Umsystem in Verbindung steht.
- Automatisierung/Flexibilisierung Automatisierung ist die selbständige Aufgabenerfüllung durch realtechnische Mittel. Lange Zeit herrschte dabei zwischen Automatisierung un Flexibilisierung eine konfliktäre Beziehung, d.h., mit zunehmender Automatisierung nimmt die Flexibilität ab und umgekehrt. Mit neueren Produktionstechnologien gelangte dann der Begriff der flexiblen Automatisierung in die Literatur. Hiermit wird zum Ausdruckgebracht, dass der angesprochene Konflikt zumindest abgeschwächt wird.
- Flexible Fertigungszelle Flexible Fertigungssysteme Eine Flexible Fertigungszelle ist eine hochautomatisierte Einzelmaschine, auf der die Werkstücke i.d.R. in einer Aufspannung komplett bearbeitet werden können. Eine Steuerung sorgt für einen automatisierten Werkzeug- und Werkstückwechsel. Flexible Fertigungssysteme bestehen aus mehreren Produktionseinrichtungen, deren Material- und Informationsfluss so verknüpft ist, dass einerseits eine automatische Produktion stattfindet und anndererseits eine gleichzeitige Bearbeitung unterschiedlicher Werkstücke mit unterschiedlicher Berarbeitungsfolge durchgeführt werden kann.
- Makrostruktur des Produktionssystems Skizzieren sie die Makrostruktur eines Produktionssystems auf der Grundlage der Elemente Input, Throughput, Output. Jedes Produktionssystem lässt sich durch die Elemente - Input ri (i=1,..., n= - Throughput - Output xj (j=1, ..., m) Naturwissenschaftlich treten dabei Umformungen oder Umwandlungen von Materie und Energie auf.
- Erläutern sie den Begriff des Produktionsfaktors Unter Produktionsfaktor sind Güter zu verstehen, die im Produktionsprozess kombiniert werden, um andere Güter hervorzubringen. Ein Produktionsfaktor muss somit die folgenden Merkmale erfüllen: - Das Merkmal der Gutseigenschaft, - Die Funktion der causa efficiens für das Entstehen eines Gutes - Der Einsatz im Produktionsprozess muss mit einem Güterverzehr verbunden sein
- Unterscheiden Sie Potential und Repetierfaktoren Auf der Grundlage des Kriteriums ,,Verbrauch des elementaren Produktionsfaktors´´ wird zwischen Potenital- und Repetierfaktor unterschieden. Abgrenzungskriterium ist somit die Anzahl, für die die produktive Wirsamkeit eines Elementarfaktors besteht. Während Repetierfaktoren wie Werkstoffe nur in einer einzigen Faktorkombination produktiv wirksam sind, können Potentialfaktoren (wie menschliche Arbeitsleistung und Betriebsmittel) in mehreren Kombinationsprozessen eine produktive Wirkung entfalten.a
- Erklären und beschreiben sie die Produktionsfaktorsystematik nach Gutenberg Auf der ersten Ebene seiner Systematik unterscheidet er auf der Grundlage des Kriteriums ,,Dispositionsmöglichkeit über die Faktorkombination'' und gelangt somit in einer Zweiteilung in elementare und dispositive Faktoren. Diese Unterscheidung resultiert aus Gutenbergs produktionstheoretischen Anliegens hervor, zwischen Produktionsfaktoren, die als Bestandteil in die Produktionsfunktion einfließen, und denen die die Produktionsfaktoren gestalten, zu unterscheiden.
- Was verstehen sie unter Zusatzfaktoren? Im Zuge der Diskussion, ob auch in Dienstleistungsunternehmungen produziert werde, erfuhr das Faktorsstem vielfältige Modifikationen und Ergänzungen. Zusatzfaktoren sind auf der gleichen Ebene wie die elementaren und dispositiven Faktoren, als dritte Klasse, angesiedelt. Unter Zusatzfaktoren erfasst man Faktoren, die zwar Kosten verursachen, denen aber keine eindeutig abgrenzbare Mengengröße zugrunde liegt. (z.B. Leistungen von Kreditinstituten und Versicherungen), d.h., es handelt sich um Dienstleistungen Dritter. Problem:In systematischer Hinsicht erscheint die Gleichordnung der Zusatzfaktoren neben den dispositiven und elementaren Faktoren äußerst problematisch, da auch die Zusatzfaktoren ini den Produktionsprozess einfließen und somit Bestandteile der zu erstellenden Leistung werden.
- Weshalb werden Informationen als eigenständiger Produktionsfaktor behandelt? Die Informationen, die spezifische Erscheinungsformen der Potentialfaktoren sind, stellen immaterielle Produktionsfaktoren dar. Der Gesamte Komplex der Information wird in das Faktorsystem einbezogen. Vorher wurde lediglich verkörperte Informaton verkörpert, d.h., es erffolgte ihre implizite Berücksichtigung, die sich in unterschiedlichen Qualitäten der zum Einsatz gelangenden Elementarfaktoren niederschlägt.
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