Wirtschaftsbezogene Qualifikation VWL (Fach) / VWL (Lektion)

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Markt, Preis, Wettbewerb

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  • Beschreiben Sie, welche Ziele Nachfrager und Anbieter verfolgen Nachfrager = Nutzenmaximierung Anbieter = Gewinnmaximierung
  • Grenzen Sie die Marktformen (Monopol, Oligopol, Polypol) ab und geben Sie jeweils ein Beispiel Monopol= 1 Anbieter oder 1 Nachfrager beherrschen den Markt: Angebotsmonopol= Deutsche Bahn (Fernverkehr ICE) Nachfragemonopol= der Staat in der Rüstungsindustrie. Oligopol= wenige Anbieter oder wenige Nachfrager verfügen über bedeutende Marktanteile: Angebotsoligopol= Tankstellen Nachfrageoligopol=Automobielhersteller Polypol (viel, viel) = Viele Anbieter oder viele Nachfrager z.B Apotheken, Einzelhandel
  • Nennen Sie zwei Märkte die annäherungsweise Beispiele für einen vollkommenden Markt sind. Devisenbörse Aktenbörse
  • Nennen Sie Bestimmungsfaktoren des Güterangebotes auf den Markt Abhängigkeit des Angebotes vmm Preis des Gutes Abhängigkeit des Angebotes vom Stand der Technik Abhängigkeit des Angebotes von den Produktionskosten.
  • Erklären Sie den Unterschied zwischen Substitutionsgütern und Komplementärgütern Substitutionsgütern: können ersezt werden z.B Butter durch Margarine Komplementärsgüter: sind von einander abhängig. z.B Ein Auto und der Autoreifen. Keiner der Beiden Güter ist einzeln nutzbar!
  • Erläutern Sie vier Arten der Preisdifferenzierung bei einem unvollkommenden Angebotsmonopol. Räumliche = ein Ort unterschiedliche Preise Zeitliche = unterschiedliche zeit unterschiedliche Preise Persönliche = unterschiedliche Personen (Schüler, Kinder) Mengenmäßige = je nach Gruppengröße (Mengenrabatt) Sachliche = unterschiedliche Ausführungen
  • Nennen Sie die Funktionen des Wettbewerbs in der Marktwirtschaft Freiheitsfunktion Kontrollfunktion Steuerungsfunktion Anreizfunktion Anpassungsfunktion Auslesefunktion Verteilungsfunktion
  • Nennen Sie die Ziele der Wettbewerbspolitik? Ziel der Wettbewerbspolitik ist die Erhaltung eines funtionsfähigen Wettbewerb in einer optimalen Wettbewerbsintensität. Wettbewerbspolitok soll die Voraussetzungen hierfür schaffen und diese kontrolieren. Ein funktionsfähiger Wettbewerbsprozess bewirkt auf Dauer ein bedarfsgerechtes Angebot an Sachgüter und DL, kostengünstige Produktionsverfahren, eine konsequente Nutzung des technischen Fortschritts, ständig verbesserte Produkte und DL, für Verbraucher güngstige Preise und eine leistungsgerechte Verteilung.
  • Durch welche Bestimmungen kann das Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen den Wettbewerb gewährleisten? Verbot von wettbewerbsbeschränkten Kartelle und Absprachen Möglichkeiten von  Kooperationserleichterungen für kleinere und mittlere Unternehmen zu verbessern. Missbrauchaufsicht gegenüber Unternehmen, die eine marktbeherschende Stellung haben.
  • Welches Amt ist in der Bundesrepublik Deutschland für die Umsetzung der Wettbewerbspolitik zuständig? Bundeskartellamt
  • Welchen Sinn bzw. Zweck hat das Gesetz gegen unlauteren Wettbewerbs? Das Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb soll in erster Linie zum Schutz der am Wettbewerb teilnehmenden Unternehmer gegen unfaire Praktiken der Konkurrenz zugleich aber auch Schutz der Verbraucher vor unseriösen Werbestrategien dienen.
  • Der Staat kann durch Steuern, Subventionen, Mindestpreise, Höchstpreise und Marktzugangsbeschränkungen in den Markt eingreifen. Beschreiben Sie, wie der Staat durch Steuern und Subventionen in den Markt eingreifen kann. Steuern: Durch die Höhe und Ausgestaltung der Verbrauchssteuern (MWST, Mineralölsteuer) beeinflusst der Staat die Marktpreise, durch die höhere Verbrauchsteuer für ein bestimmtes Gut verteuert sich das betreffenen Gut. Verbrauchssteuersenkungen wirken umgekehrt. Subventionen: Staatliche Subventionen ermöglichen es den Anbietern, eine produzierte Menge zu einem Preis zu verkaufen, der unterhalb der eigenen Produktionskosten liegt.
  • Definition des Marktes: Der Markt ist ein Ort, an dem Nachfrager und Anbieter zusammentreffen und sich über den Marktpreis einigen.
  • Nennen Sie die Bedingungen eines vollkommenden Marktes. Nutzenmaximierung der Nachfrager und Gewinnmaximierung der Anbieter! homogene Güter! keine persönlichen Präferenzen! keine räumliche Präferenzen! vollkommene Markttransparenz! unendlich schnelle Reaktion! Fehlt auch nur eine Bedinnung = unvollkommender Markt! Devisenhandel oder Aktienhandel an der Börse kommen am nähsten an einen vollkommenden Markt ran.
  • Marktform: Polypol (im grie.: viel) viele Anbieter stehen vielen Nachfrager gegenüber. (das Polypol stellt damit aus Wettbewerbersicht die ideale Marktform dar!) z.B Apotheken, EZH
  • Marktform: Oligopol (im grie.: ligo=wenig) wenige Anbieter oder wenige Nachfrager verfügen über bedeutende Marktanteile. (Angebotsoligopol: Energie, Stahl, Chemie, Automobile, Arznei) (Nachfrageologopol: Automobileindustrie)
  • Marktform: Monopol (denke an Solo) ein Anbieter oder ein Nachfrager beherschen den Markt. (Angebotsmonopol: ein Anbieter beliefert den ganzen Markt. Die Monopolsituation ist dann besonderst stark ausgeprägt, wenn wenige oder gar keine Substitutionsgüter zur Verfügung stehen und das betreffende Produkt dringend benötigt wird.)
  • Was wissen Sie über die Preisbildung? Preisbildung: Zusammenwirken von Angebot und Nachfrage. Man unterscheidet die Preisbildung auf vollkommenen Märkten, vollständiger Konkurrenz (freie Preisbildung) und unvollkommenden Märkten, unvollständiger Konkurrenz (Monopol und Oligopol).
  • Was ist ein Angebotsüberschuss? Was ist ein Nachfrageüberschuss? Angebotsüberschuss: es wird mehr angeboten, als Nachgefragt! = Käufermarkt Reaktion: Anbieter wird mit Preisreduzierung reagieren. Nachfrageüberschuss: es wird mehr nachgefragt als angeboten! = Verkäufermarkt Reaktion: Preiserhöhung.
  • Nenen Sie die Funktionen des Wettbewerbs. Freiheitsfunktion Kontrollfunktion Steuerungsfunktion Anreizfuntion Anpassungsfunktion Auslesefunktion Verteilungsfunktion