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Emotionspsychologie (Fach) / Emotionstheorie Arnold/ Lazarus (Lektion)
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- Überlegungen von Arnold auch hier Betonung der kognitiven Voraussetzungen von Emotionen: Glaubensannahme oder Überzeugungen über den Sachverhalt: appraisal die Art des appraisals bestimmt Qualität und Intensität der erlebten Emotionen
- Arten von Kognitionen/ appraisals bei Arnold Faktisch: Tatsachenüberzeugung (etwas wahruunehmen oder zu erkennen, wie es als Objekt beschaffen ist, unabhängig von der Auswirkung auf mich) Evaluativ: Wertüberzeugungen (Einschätzung, das mich etwas auf irgendeine Art betrifft)
- Funktion der Emotion bei Arnold HInweis auf evolutionäre Vorteile, aber Glaube, dass die meisten Emotionen heute nicht mehr adaptiv sind
- Die Entstehung der Emotionen bei Arnold Tatsachenüberzeugung Wertüberzeugung Handlungsimpuls= erlebte Emotion Physiologische Reaktionen und Mimik Emotionale Handlung
- Die Natur des appraisals bei Arnold der Regelfall: automatische Einschätzungsprozesse: nicht introspektiv zugänglich ohne willentliches Zutun oftmals gegen den eigenen Willen sehr schnell der unübliche Fall: nicht- automatische Einschätzungsprozesse: bei unklaren/ besonders wichtigen Situationen erneute Bewertung kann erfolgen (Reappraisal) Arten der Bewertung: Bewertung Anwesenheit Bewältigbarkeit
- Theorie von Lazarus Befund: identische Stressituationen resultieren in ganz unterschiedlichen Emotionen und Verhaltensweisen Resultat: eine kognitiv- phänomenologische Emotionstheorie
- Was ist Stress biologisch betrachtet? positive Aspekte, weil die Stressreaktion adaptive Veränderungen bewirkt, die dem Organismus helfen, den Stressor zu bewältigen negative Konsequenzen von dauerhaftem Stress körperliche Komponenten Aktivierung des sympathischen Nervenystems und Ausschüttung von Noradrenalin und Adrenalin Aktivierung des Hypophysen- Vorderlappens und Ausschüttung von Glucocorticoiden
- Primary und Secondary appraisal bei Lazarus Primary: Ist ein Stimulus oder eine Situation motivrelevant, fünstig-positiv, bedrohlich, betrifft es Schaden oder Verlust oder hat es den Charakter einer Herausforderung? Secondary: Welche Möglichkeiten habe ich die Situation zu bewältigen?
- Die Natur der Emotionen bei Lazarus Eine Emotion ist ein sogenanntes Reaktionsyndrom, dieses besteht aus einem organisierten Muster aus psychischen und physischen Reaktionen: kognitive Komponente Erlebenskomponente konative Komponente physiologische Komponente Die Situationseinschätzung ist hier nicht mehr nur Ursache für eine Emotion, sondern ein Teil des Rektionssyndroms Emotion
- Die Funktion der Emotionen bei Lazarus Eine Emotion ist eine evolutionär entstandene Strategie, die der Bewältigung von Situationen, die motivrelevant sind, dient
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- Art der Copingstrategie bei Lazarus Problemorientiertes Coping: verändere den Stressor oder den direkten Bezug dazu mithilfe direkter Handlungen und/oder problemlösender Aktivitäten Emotionsorientiertes Coping: verändere dich selbst mithilfe von Aktivitäten, durch die man sich besser fühlt, ohne jedoch den Stressor zu ändern
- Stress: körperliche Komponenten Aktivierung des sympathischen Nervensystems und Ausschüttung von Adrenalin und NoradrenalinAktivierung des Hypophysenvorderlappens und Ausschüttung von Glucocorticoiden
- Stress: Phasen Vorphase: Reduktion von Kreislauf und Stoffwechsel, Sammlung aller Kräfte Alarmphase: Aktivierung des Nebennieren-Hormons Adrenalin, Anstieg des Blutdrucks, Vermehrung der Blutkörperchen Handlungsphase: Freisetzung und Verbrauch der bereitgestellten Energie Erholungsphase: Regulation und Nachschub, Erschöpfung