67

Tanzen (Fach) / Fachtheorie TUM (Lektion)

Staatsexamen 2014

Diese Lektion wurde von lisalaus erstellt.

Lektion lernen

Diese Lektion ist leider nicht zum lernen freigegeben.

Anzeige
  • Motiv kleinste, nicht mehr teilbare, formale Einheit (Musik)
  • Ostinato beständige Wiederholung eines musikalischen Motivs
  • Ostinato beständige Wiederholung eines musikalischen Motivs
  • Phrase Folge von Tönen mit musikalischem Zusammenhang - überschaubare Einheit/sinnvoller Abschnitt (=Satz)
  • Thema musikalischer Grundgedanke ...kann aus einem oder mehreren Motiven bestehen
  • Takt Ordnungssystem, Zeitwerte werden zu einer Einheit zusammengefasst und ergeben ein Bezusschema Taktstriche trennen Takte, 
  • Grundschlag/Pulsation nicht akzentuierter Ablauf von gleichen Zeitwerten
  • Klanggesten/Körperpercussion Klatschen, Patschen, Stampfen, Schnalzen
  • Tempo Schrittfrequenz
  • Tempobezeichnungen langsam, schnell, mäßig, lebhaft ritardando, accelerando
  • Anzeige
  • Ton sinusförmige, regelmäßige Schwingung
  • Melodie harmonische Folge von tönen
  • Geräusch unregelmäßige, unperiodische Schwingnung
  • Klangfarbe hell/dunkel durch: Anschlagtechnik, Größe d. Instruments, Art d. Materials, Bauart
  • Notenwerte Zeitdauer des Tones/Geräuschs - relatives Zeitsystem ganze, halbe, viertel, achtel,...
  • Pausen Schweigen in der Musik
  • Punktierung Verlängerung einer Note um die Hälfte ihres Wertes
  • Punktierung Verlängerung einer Note um die Hälfte ihres Wertes
  • Triole Aufteilen einer Note in drei Notenwerte
  • Duole zwei Notenwerte anstelle von drei
  • Synkope Verschiebung von Betonung Betonung einer "schweren" Zählzeit" wird auf einen eigentlich unbetonten "leichten" Taktteil verlagert.  Sie entstehen durch Pausen oder Bindungen
  • Auftakt unbetonter Taktteil vor dem Hauptbetonten Taktteil
  • Dynamik in der Musik: Lautstärkeveränderung in der Bewegung: unterschiedlicher Einsatz von Kraft (Spannung - Entspannung)
  • Akzent Betonung
  • Rhythmus zeitliches Ordnungs- und Gestaltungsprinzip
  • Intervall Abstand von zwei Tönen
  • Intervall Abstand von zwei Tönen
  • Intervall Abstand von zwei Tönen
  • Akkord Zusammenklang von mehr als zwei Tönen
  • Polyrhythmik mehrere verschiedene Rhythmen gleichzeitig
  • Anzeige
  • Polymetrik unterschiedliche Taktarten nacheinander
  • Musikanalyse (9) Pulsation, Taktart, Taktanzahl, Musikabschnitte, formale Struktur, rhythmische Besonderheiten, Dynamik, Instrumentierung
  • Aufmerksamkeitslenkung Möglichkeiten: körperliche Prozesse, emotionale Zustände, geistige Prozesse Ziel: Besinnung auf sich selbst, Offenheit, Verbesserung der Körperwahrnehmung Prinzipien: mit sich selbst zufrieden sein, Zeit lassen, Grenzen spüren, Neues explorieren, wertfreies Feedback 
  • Vermittlungsaspekte Erfahrungsraum schaffen, Aufmerksamkeit lenken, beziehung gestalten
  • Geräte rhythmische Sportgymnastik Ball, Reifen, Keule, Seil, Band
  • Zielsetzungen des Unterrichts (7) Bewegungserfahrung, -bereitschaft Wahrnehmung koordinative Fähigkeiten: Differentierungs-, Orientierungs-, Umstellungs-, Reaktions-, Rhythmus-, Gleichgewichts-, Kopplungsfähigkeit Qualität/Technik Kreativität Ausdruck/Kommunikation
  • Improvisieren & Bewegungsgestaltung Ziel: persönliche Ausdrucksfähigkeit, künstlerischer Ausdruckswille, Freisetzung kreativen Potenzials Frei/gebunden, einzel/partner/gruppen, ohne/mit Hilfsmittel Bewegungs-, Musik-, Vorstellungsthema
  • Gestaltung individuelle Schöpferische Bewegung mit formalen Strukturen
  • Choreographie schriftliche Fixierung, Tanzkomposition
  • prägende Faktoren der choreographie Zeit, Raum, Dynamik, Form Dynamik = Kraft in Raum und Zeit --> Zusammenwirken = Form
  • Unisono Kanon Rondo Thema/Variation ?? Unisono = alle bewegen sich gleich und gleichzeitiig Kanon = alle bewegen sich gleich und zeitlich versetzt Rondo = immer wiederkehrender Refrain Thema/Variation = Motiv steht im Zentrum, ständige Abwandlung
  • "Strukturmodell Choreology" nach Rudolph von Laban (Laban'sche Tanzsystematik) Kartbahn (KARDB)! Körper (hervorheben von Körperteilen), Aktionen (Grundformen), Raum (persönlicher/allgemeiner Raum/Bühnenraum), Dynamik (unterschiedlicher Energieaufwand), Beziehung (Interaktion)
  • Gestaltungsprinzip der FORM Körper-, Bewegungs-, Raumformen Symmetrie - Asymmetrie Opposition - Sukzession
  • methodisch-didaktische Prinzipien vom leichten zum schweren vom bekannten zum unbekannten vom einfachen zum komplexen vom allgemeinen zum individuellen
  • Welche Punkte müssen bei der Auswahl der Lehrinhalte berücksichtigt werden? Zielsetzung, Alter, Leistungsstand, Geschlecht, Schülerzahl, Geräteausstattung/Raum, Zeit
  • Unterrichtsverfahren Induktiv = Aufgabenstellung/Impulsgebung, Improvisation - Reflexion - Lösung Deduktiv = Demonstrieren/Beschreiben, Anweisungen, Korrektur
  • Bewertungskriterien Gesamteindruck, Inhalt, Ausführung (Musik und Bewegung/Kompositorische Prinzipien und formaler Aufbau)
  • Lernzielbereiche sensomotirisch = körpergefühl kognitiv = zusammenhänge verstehen sozial = interaktion kreativ = impro/gestaltung emotional = freude
  • Ausbildungsinhalte Tradierte und Moderne Erscheinungsformen des Tanzes: Körperarbeit + Bewegung mit Handgerät Grundformen: laufen, hüpfen, springen, gehen (schwingen, drehen) Kombination + Variation von Raum, Zeit, Kraft, Form --> Komposition
  • gehen Gewichtsverlagerung von einem auf das andere Bein, ohne Fulgphase!