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Biologie Ökologie (Fach) / Forstbotanik (Lektion)

Übungsfragen für Forstbotanik im Fach Waldwirtschaft und Umwelt 2. Semester Uni Freiburg

Diese Lektion wurde von tomki93 erstellt.

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  • 2. Woraus besteht Holz ? •   40 - 50% Zellulose, Grundgerüst -> nimmt Zugkräfte auf; ist ein Polysaccharid aus langen Ketten von Glukosen •    Hemicellulosen -> Zuckerketten;  nicht nur aus Glukose; viel kürzer dadurch weniger fest •    Lignin -> Makromolekül; Festigkeit
  • 3. Welchen Funktionen dient die große Zellvakuole ? Depot für sekundäre Pflanzenstoffe (Stoffe für die kein unmittelbarer Bedarf besteht) und Wasser
  • 4. Beschreiben Sie die grundlegenden Struktur von Zellwänden? bestehen aus Primar und Sekundärwand Sekundärwand: S1, S2 und S3 zeigen alle unterschiedliche Anordnungen der Mikrofibrillen
  • 5. Warum ist die Zellwand für eine Pflanzenzelle wichtig ? •    Stabilität der Zelle;  hält sie in „Form“; wirkt dem osmotischen Druck der Zelle entgegen •    schützt das Innenleben der Zelle, z.B. vor Pathogenen (Viren, Bakterien, Pilzen u.a.)
  • 6. Wie erklärt die Endosymbiontentheorie die Entwicklung von Organellen? •    Zellen mit Zellorganellen durch eine Symbiose mit Bakterien entstanden •    Diese wurden von einem Einzeller durch Phagocytose aufgenommen und daraufhin zu Endosymbionten •    Später haben sich die Endosymbionten zu Zellorganellen in ihren Wirtszellen entwickelt •    Bsp.: Mitochondrien und Plastiden
  • 7. Worin unterscheiden sich meristematische Zellen von Parenchymzellen, Kollenchymzellen und Sklerenchymzellen ? •    Meristem ist noch zu laufenden mitotischen Teilungen fähig •    Kollenchymzellen und Sklerenchymzellen: Festigungsgewebe
  • 8. Wie schützt Abschlussgewebe die Pflanze ? Sie schützen durch Imprägnierung oder Akkrustierung mit Cutin oder Suberin vor größerem Wasserverlust und durch besondere mechanische, pilz- und bakterienabweisende Eigenschaften (pflanzliche Abwehr) vor äußeren Schadeinwirkungen
  • 9. Erläutern Sie die beiden komplexen Gewebe, die das Leitsystem bilden. Worin unterscheiden sie sich? •    Xylem: komplexes, holziges Leitgewebe, Transport von Wasser und anorganischen Salzen; Stützfunktionen •    Phloem: Teil des Leitbündels bei Gefäßpflanzen, umfasst Siebelemente (assimilatleitenden Zellen), Parenchym- und Festigungszellen; bei Bäumen -> Bast •  Transportrichtung im Phloem: Source (Blatt) -> Sink (Wurzel,Knospe) Transportrichtung im Xylem: Wasserfluss von den Wurzeln (Aufnahme) nach oben und in die Blätter (Transpiration)
  • 10. Wozu dient das Grundgewebesystem ? wichtigsten Stoffwechselprozesse der Pflanze Festigkeit der krautigen Pflanzenteile (Turgor) man unterscheidet in Assimilationsgewebe, Durchlüftungsgewebe, Speichergewebe und Leitparenchym (Leitbündel)
  • 11. Beschreiben Sie die Aufgabe der Sprossachse. trägt die seitlich aus ihm ausgliedernden Blätter bringt diese in günstige Position zum Licht Stützfunktion (Biegefestigkeit) Stoffleitung Assimilattransport Wassertransport
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  • 12. Worin unterscheidet sich das primäre Wachstum vom sekundären Wachstum ? •    Primär: Höhenwachstum •    Sekundär : Dickenwachstum
  • 13. Vergleichen und unterscheiden Sie Tracheiden und Gefäßelemente. •    Tracheen sind weitlumige, durchgehende Röhren ohne Querwände (schneller Wassertransport) •    Tracheiden haben Querwände und sind englumig (Stabilität)
  • 14. Identifizieren Sie die Hauptfunktionen jedes Pflanzenorgans. •    Stamm/Spross: trägt Blätter und die Blüten Assimilat und Wassertransport •    Blatt: verdunstet Wasser (Spaltöffnungen) -> Verdunstungssog (dadurch Wassertransport) Gasaustausch (Spaltöffnungen) Photosynthese •    Wurzel: Verankerung, Wasser und Mineralstoffaufnahme •    Blüten/Samen/Früchte: Anlocken von Insekten, Fortpflanzung, Verbreitung
  • 15. Welche Rolle spielen Perizykel und Endodermis in einer Wurzel ? Perizykel/Perikambium:  von der Endodermis umschlossen grenzt nach innen an das Phloem von hier aus werden bildung von Seitenwurzeln am sekundären Dickenwachstum der Pflanze beteiligt Endodermis: umschließt den Perizykel/Zentralzylinder vollständig gliedert sich in primäre-, sekundäre- und tertiäre Endodermis selektive Aufnahme von Stoffen: Wasser und Nährstoffe ja, Schadstoffe nein
  • 16. Was sind Mykorrhizen und in welcher Hinsicht sind sie vorteilhaft ? •   Mykorrhiza: Wurzel, die von einem Mykorrhizapilz besiedelt ist; Der Pilz hüllt die äussersten, feinsten Wurzeln mit einem dichten Fadengeflecht (sog. Mycel) ein und bildet einen Pilzmantel •    erleichterter Austausch von Nährstoffen, Schutz vor Schadstoffen, weniger anfällig gegenüber Frost,  erhöhte Abwehrkraft gegen krankheitserregende Bodenorganismen, Förderung des Pflanzenwachstums
  • 17. Welche Funktion erfüllt die Blattepidermis ? ist zwischen Cuticula und Palisadengewebe keine Chloroplasten in der Epidermis durchsichtig -> Licht kommt zum Palisadengewebe durch verleiht Stabilität und schützt vor Wasserverlust und Außeneinflüssen
  • 18. Worin unterscheiden sich Palisadenparenchym und Schwammparenchym ? •    Palisadengewebe: sehr reich an Chloroplasten •    Schwammgewebe: nur wenige Chloroplasten; Funktion: Steuerung des Gasaustausch
  • 19. Welche Bedeutung hat das Kambium ? sekundäre Dickenwachstum Kambium gibt fortlaufend Zellen nach innen ab Kambium wird von Initialzellen gebildet
  • 20. Welche Bedeutung hat das Korkkambium? Wie wird es in Sprossachsen gebildet? Korkkambium = Phellogen Im Korkkambium werden nach außen Korkzellen (Phellem) und nach innen in geringer Menge parenchymatische Zellen (Phelloderm) gebildet Sprossachse: durch Umwandlung von  Kollenchym oder Parenchymzellen in meristematisch aktive Zellen
  • 21. Beschreiben Sie die Bestandteile und grundlegenden Funktionen der Rinde. •    Bestandteile: Grundgewebe zwischen der Epidermis und dem Zentralzylinder der Wurzel oder dem Kambiumring der Sprossachse, Bast •    Schutz vor Schädlingen und Krankheiten
  • 22. Nennen Sie mindestens 5 verschiedene Typen von Plastiden und beschreiben Sie deren Funktion. •    Proplastiden: aus ihnen entwickeln sich fast alle anderen Plastiden-Arten •    Chloroplasten: Photosynthese •    Chromoplasten: Farbpigmente, Färbung von Früchten •    Leukoplasten: Speicherfunktion •    Amyloplasten: Zucker in Stärke umwandeln
  • 23. Zeichnen Sie einen Querschnitt durch ein Nadelblatt und beschriften Sie wichtige Strukturen Bild
  • 24. Zeichnen Sie einen Querschnitt durch ein Laubblatt und beschriften Sie wichtige Strukturen Bild