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Konzepte über Entstehung, Verlauf psych Stör, Allg Krankheitslehre aus verhalten (Fach) / Allgemeine Krankheitslehre aus verhaltenstherapeutischer Sicht (Lektion)

Lernpsychologische Konzepte am Beispiel klinischer Phänomene

Diese Lektion wurde von kristina83 erstellt.

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  • klassische Konditionierung auf einen neutralen Reiz (z.B. Lampe)folgt ein unbedingter Reiz (z.B. Futter) duch die Verbindung beider Signale wird der bisher neutrale Reiz ein konditionierter Reiz, der eine konditionierte Reaktion (z.B. Speichelfluss) auslöst Prinzip in der VT z.B. als Erklärung für Angsttörungen eingesetzt: aversive Erleben wird auf neue, ursprünglich neutrale Situationen übertragen
  • instrumentelle/ operante Konditionieren Lernen basiert auf Erfolg Verhalten, das eine verstärkende Kosequenz hat, nimmt an Häufigkeit zu,wogegen ein Verhalten mit bestrafender Konsequenz abnimmt Anwendung dieses Lernens in Form von shaping, response cost, fading out etc. findet sich z.B. im Erziehungswesen
  • Stimulus Reiz ein Ereignis, das einem Verhalten vorausgeht
  • Stimuluskontrolle Pat. analysiert, welche externen und internen Reize sein Verhalten beeinflussen diese Reize werden systematisch gemieden bzw. aufgesucht z.B. ein unerwünschtes Verhalten wie Rauchen und Trinken zu reduzieren, können Reizbedingungen unter denen es auftreten soll, systematisch eingeengt (z.B. nur am Tisch) werden durch Ausweitung der Reizbedingungen kann ein erwünschtes Verhalten häufiger werden
  • Verstärkung wenn Konsequenzen eines Verhaltens dazu führen, dass die Auftretenswahrscheinlichkeit für dieses Verhalten steigt Unterscheidung von pos. Verstärkung durch angenehme Konsequenzen und neg. Verstärkung durch Wegfall unangenehmer Konsequenzen
  • Verhaltenskonsequenzen Verhalten löste Effekte aus, die auf das Individuum zurückwirken hinsichtlich ihrer Qualität unterscheidet man:- pos Verstärkung- negative- direkte Bestrafung (unangenehme Konsequenz)- indirekte Bestrafung (Wegfall einer angenehmen Konsequenz) welche Qualität eine Konsequenz für das Individuum hat, lässt sich nur über die Veränderung der Auftittswahrscheinlichkeit des Verhaltens bestimmen Konsequenzen können entweder von außen (z.B. Beschimpfung) oder intern stattfinden (z.B. Selbstlob) Kontingenz (kontinuierlich vs. intermittierend, fixiert vs. variabel, nach Quote oder Intervall) und der zeitliche Abstand der Konsequenz zum Verhalten haben Einfluss auf deren Wirksamkeit
  • Vermeidung Verhaltensweisen, die in der Lage sind, die unangenehme Situation zu beenden (Flucht) oder zu umgehen (Vermeidung), werden negativ verstärkt Auftrittswahrscheinlichkeit steigt dadurch Pat. lernt zu vermeiden, indem er sich den erwarteten unangenehmen Konsequenzen entzieht
  • Modelllernen und Nachahmung Bandura, 1976 eine Person ändert beim Modelllernen ihr Verhalten in Richtung des beobachteten Verhaltens zwischen den Phasen der Aneignung (Aufmerksamkeits-, Gedächtnisprozesse) undder Ausführung (motorischer Reproduktions-, Verstärkungs- und Motivationsprozess)kann eine zeitliche Differenz liegen stellvertretende Lernen kann erleichtert werden durch:Modell hat soziale Macht, Ähnlichkeit zwischen Modell und Beobachter, Modell verstärkt den Beobachter oder Modell wird verstärkt
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