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Druckvorstufe neu (Fach) / Farbe, Fabrmanagement (Lektion)

LÖL

Diese Lektion wurde von maktoob erstellt.

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  • Was ist Farbe physikalisch und physiologisch? physikalisch: Farbe ist eine Sinnesempfindung und keine physikalische GrößeVorbedingung: Licht = elektromagnetische Strahlung mit Wellenlänge von 380­780 nm– physiologisch:  Stäbchen → Lichtempfindlichkeit,  Zapfen → 3 Arten zum Farbsehen
  • Beschreiben Sie additive und subtraktive Farbmischung! additiv: Superposition von Licht, bzw. Addition der Intensitäten von den Lichtfarben → Helligkeit nimmt somit zu ... Mischung von RGB­Farben– subtraktiv: multiplikativ ­ Absorption der Lichtstrahlen  → Helligkeit nimmt somit ab  Mischung von CMY­Farben
  • Was wird mit der Farbmetrik versucht? Farben zu messen und mittels mathematischer Formeln das visuelle Ergebnis einer Farbbetrachtung oder eines Farbvergleichs zahlenmäßig darzustellen
  • Nennen sie Farbräume und Farbraumsysteme! Farbraum: die innerhalb eines Farbraumsystems adressierbaren Farben– Farbraumsystem: KOS zur zahlenmäßigen Charakterisierung von Farben durch Basiskoord. – RGB ... Rot, Grün, Blau – additiv– CMY ... Cyan, Magenta, Yellow – subtraktiv– CIE XYZ ... theoretische Bezugsfarben X (rot), Y (grün) & Z (blau) von „Normalbetrachter“ – CIE xyz ... Weiterentwicklung: Normfarbwertanteil (x+y+z=1), – CIE xyY ... Weiterentwicklung: xy = Farbwert, Y = Helligkeit– CIE L*a*b* ... geräteunabhängiger Messraum mit allen wahrnehmbaren Farben
  • Was ist Farbmanagement? Wo ist es notwendig? Welche Geräte werden benötigt? Management verschiedener Farbräume auf unterschiedlichen Ein­/Ausgabegeräten– notwendig bei Farbraumüberschneidungen und optimaler Reproduktion– Geräteprofile mit Beschreibung der Farbeigenschaften der Ein­/Darstellungs­/Ausgabegeräte → Verarbeitung über Color­Matching­Modul (CMM) und Profile Connection Space (PCS)
  • Nennen sie die vier Rendering Intents & erläutern sie diese! Wofür werden Rendering Intents benötigt? Rendering Intents: standardisierte Verschiebung von externen Farborten in den Zielfarbraum– farbmetrisch absolut → gegenseitige Anpassung der CIELAB­Koord., Farben außerhalb weggeschnitten– farbmetrisch relativ →  wie absolut, aber Weißpunkte liegen dabei übereinander– empfindungsgemäß/fotografisch → Farbumfang wird modifiziert, bis alle Farben im Zielfarbraum liegen, relativ visuelle Beziehungen zwischen Quellfarben werden beibehalten– sättigunsorientiert →  Farben mit hoher Sättigung von Quell­ in Zielfarbraum übertragen
  • Was besagt das n x m Problem? Wie wird es gelöst? bei n „Eingabegeräten“ zu m „Ausgabegeräten“ wären n x m Transformationen notwendig– Lösung: zentraler Standardfarbraum (CIE XYZ/L*a*b*) als Zwischenstation → so nur noch n + m
  • Wofür steht ICC? Was bedeutet ICC­Farbmanagement? Erläutern Sie den farbverbindlichen Ablauf, wie  ein Foto gescannt, bearbeitet und ausgedruckt wird! ICC ... International Color Consortium– einheitliches Farbmanagement auf Basis neutraler Darstellung, damit sich Daten beliebiger Eingabegerät bei Übertragung an beliebige Ausgabegerät möglichst ähneln– Original → RGB vom Scanner → CIE L*a*b* → div. Bildbearbeitung → CIE L*a*b* → CMYK­Druc
  • Wie äußert sich Geräteabhängig­ bzw. ­unabhängigkeit? Farbräume RGB und CMYK sind geräteabhängig und nicht gleich groß → Machbarkeit– CIE L*a*b* ist geräteunabhängiger Referenzfarbraum mit allen sichtbaren Farben → Darstellbarkeit
  • Wie werden Geräteprofile für Scanner, Monitore und Drucker erstellt? Schildern sie das Vorgehen Testbild → Messen & mit Standardbild vergleichen → Berechnung der Geräteeinstellungen →  WH solange bis Geräteprofil stimmt & abspeichern– Scanner: mit Profilierungssoftware & später verwendeten Scansoftware, CIE L*a*b* Referenzdatei– Monitor: mit RGB­Testdatei und Farbmessgerät für Monitordarstellung– Drucker: abhängig von Verfahren, Papier, Farbe, Stärke ... Vermessung mit Spektralfotometer
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  • Was ist Buntaufbau, UCR, UCA, GCR? Welche Probleme bereitet Schwarz­Kanal beim ICC­Farbma.? Buntaufbau: Aufbau alle Farbtöne mit CMY → schwer Farbbalance zu erhalten– UCR „Unterfarben­Reduktion“ → Teil des Unbuntanteils (oft nur Graustufen) durch Schwarz ersetzt → Farbbalance ist besser zu halten– GCR „Ersatz des Grauanteils“ → wie UCR, aber auch in gesättigten Farben Teile durch Schwarz ersetzt– UCA „Unterfarben Zugabe“ → Zugabe von CMY in dunklen/neutralen Bereichen → gesättigteres und kontrastreicheres Schwarz– Schwarz­Kanal geht bei der Umrechnung in CIE verloren